Frage von healey, 57

Warum darf man wegen einer Operation nichts mehr essen?

Antwort
von LadyOfCornwell, 51

Weil es sein kann dass du dich im narkotisierten Zustand übergeben musst - bzw. das ein kleiner Teil des Mageninhalts deine Speiseröhre wieder hoch wandert.
In rückenlage hat die Flüssigkeit aber keine Gelegenheit anständig abzulaufen und du konntest daran ersticken.
Deshalb darfst du nichts im Magen haben.

Kommentar von healey ,

Darf im Darm noch was sein ?

Kommentar von LadyOfCornwell ,

Wenn du einen Tag nichts gegessen hast, bzw. nur Wasser zu dir genommen hast, ist es eher unwahrscheinlich das sich großartig etwas im Darm befindet. Aber so viel ich weiß ist es nicht wirklich tragisch. Was im Darm ist kommt nur durch eine Öffnung wieder heraus. Und das ist nicht der Mund.

Antwort
von Vivibirne, 3

Man könnte sich übergeben

Antwort
von feinerle, 57

Weil es im Verlauf der Narkose dazu kommen kann, dass man sich übergibt.

Jedoch kann man nicht darauf reagieren, zumal man inkubiert ist.

Wenn das passiert, auf dem Rücken liegend, dann läuft sie Soße in die Lunge und das wars dann unter Umständen.

Also muß der Magen leer sein.

Kommentar von healey ,

Sollte ned der Darm auch möglichst leer sein ? 

Kommentar von feinerle ,

Hast Recht, das kommt drauf an. Muß nicht, aber sollte im Idealfall, je nachdem, was gemacht wird.

Ich hatte letztes Jahr 2 OPs, Blinddarm.

Bei der ersten konnte man nicht warten, weil das Ding perforiert war und bei der 2. einen Tag später, weil man mir nochmal den Bauchraum von innen durchgekärchert hat, weil ich mit dem zerbröselten Wurmfortsatz 3 Tage trotz Schmerzen in der Weltgeschichte rumgelatscht bin, was natürlich zur Folge hatte, dass der Bauchraum infiziert war, war ich so oder so schon leer.

Der Typ, der in meinen Kaldaunen jeweils kurz darauf herumgestochert hat, hat mir das mit dem leeren Magen und Darm erklärt, deswegen wusste ich das - und ich nehme mal an, der wusste wovon der spricht, weil der seinen Vornamen in Dr. geändert hatte.

Es wird zwar gerne über die Schulmedizin gemeckert, aber ich mag das irgendwie, wenn einer, der mir in den Innereien herumwurstelt, mal auf eine Schule gegangen ist vorher. .-)

Kommentar von Matermace ,

Da man intubiert ist kann man sich übergeben soviel man will, da passiert nichts. Nur die Intubation selbst hat eine höhere Komplikationsrate wenn der Magen nicht leer ist.

Kommentar von feinerle ,

Joh, tschulligung, ich heiße halt nicht Dr., aber was soll ich machen, wenn der mir das so erklärt, dann nehme ich das für bare Münze.

Wenn ich das nicht mehr kann, kann ich auch einen Medizinmann aus dem Busch am Amazonas holen, der mit mit einem Iltisfell über den Bauch streicht oder irgend so einen Homöodingsheimer, der mir Bachblütenwasser verkaufen will, eine Bachblüte auf den Bodensee gerechnet.

Bei der 2. OP mal hatte man mir ein warmes Süppchen gegönnt und nur Minuten nach dem Einschlabbern dieses müden "Essens" (bahhh...) eröffnet, dass man nochmal rein muß.

In die Narkose hat man mich sitzend verbracht, mit der Begründung, erstmal Magen leer machen, dann hinlegen, weil sonst genau diese gefahr, die ich beschrieben habe, bestünde.

Antwort
von Brunnenwasser, 4

Wäre ungünstig wenn Du Dich während der OP übergibst und letztendlich daran erstickst, weil die Reflexe nicht da sind. Ist um einiges wichtiger als ein leerer Darm, der während der Narkose aber auch langsamer arbeitet.

Antwort
von Kathyli88, 42

Stört die narkose.

Und je nachdem wo man operiert wird (zum beispiel im bauchraum) würde ein voller magen/darm die operation erschweren

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