Frage von kraftwerk1155, 32

Warum darf in einem Arbeitszeugnis nichts negatives stehen?

Auch wenn der Arbeitnehmer wirklich schlecht gearbeitet hat, wird dies im Zeugnis so formuliert, das es positiv klingt. Warum wird nicht gleich die Wahrheit geschrieben?

Antwort
von Interesierter, 8

Weil ein Arbeitszeugnis grundsätzlich wohlwollend zu formulieren ist. Grundsätzlich soll das Zeugnis keine Keule sein, mit der man einem Mitarbeiter im Nachhinein noch Steine in den Weg legt. 

Man kann schlechte Leistungen auch in wohlwollende Worte kleiden. Wer Personalverantwortung trägt, weiss, wie solche Formulierungen aussehen. 

Hier ein paar Beispiele: http://arbeits-abc.de/formulierungen-im-arbeitszeugnis-und-ihre-bedeutung/

Antwort
von vogerlsalat, 26

Irgendwann hat man das so festgelegt, dass einem ein Ex Chef der einen nicht leiden konnte nicht die ganze Zukunft versauen kann.

Antwort
von Reisekoffer3a, 16

Der Arbeitgeber darf den Arbeitnehmer nicht  direkt schlecht reden, das würde dem Arbeitgeber seine weitere Berufskariere kräftig versauen.

Er darf den "mangelhaften" Leistungen mit Umschreibungen (wie z.b

gut, statt sehr gut - befriedigend oder er gab sich Mühe ...) Ausdruck

geben.

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