pippi60 am 18.09.2008 um 23:43 Uhr
Für mich wäre das nur mehr als logisch. In der Schule würden verschiedene Glaubensrichtungen gelehrt und dann soll jeder selber entscheiden (mit 18 Jahren) was er für sich selber für richtig hält.
Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:

Ich finde es auch klug, Kinder oder noch besser Jugendliche, sie also spät entscheiden zu lassen, welcher Konfession sie zugehören wollen. Es erscheint mir ziemlich idiotisch, dass so was schon bei kleinen Kindern bzw. Kindern unter 10 entschieden wird, also eine gute Frage, pippi!! Daumen hoch für die Frage! Sie wirft weitere Fragen auf ;)
das ist falsch ! er darf das ab 14 meines wissens nach !

Kann man schon eher. Wenn es nicht passt, kann man sogar aus der Kirche austreten.

weil die kirchen sich über jede einzelne seele die kommt freuen und nicht so lange warten wollen? :-)
Das wäre mir aber neu. Ab 14 darf er seine Konfession bestimmen und auch seine Schule selbstständig wechseln. Obwohl das eine mit dem Anderen nicht immer was zu tun haben muß.

Ich fände das auch richtiger als jetzt mit 14.
pippi60 am 18. September 2008 23:50 Genau. Ich habe von den Glaubensrichtungen nie etwas gelehrt bekommen. Und ich weiß bis heute noch nicht, welche Kirche oder Glaubensrichtung "zu mir passt". Oder ob überhaupt irgendeine. Wäre ich aufgeklärter, hätte ich abwägen können!
waggerla am 18. September 2008 23:58 Ich denke, das wäre besser zu entscheiden, wenn man aus eigenen Stücken mal einen Gottesdienst in einer anderen Kirche besucht. Also, nicht alles im Unterricht in schmackhaften Häppchen serviert bekommen, sondern in Eigenregie herausfinden.
neomatt am 19. September 2008 00:04 Gab es das nicht mal in einem der "neuen" Bundesländer? Die Schüler wurden nicht getrennt und es gab für alle nur ein Schulfach, das nannte sich dann Religionskunde (oder so) und in dem wurden die verschiedenen Religionen und Weltbilder behandelt. Ich fand das eine gute Idee, weiß jemand ob es das noch gibt?
waggerla am 19. September 2008 00:05 Ich glaube, das Fach, das Du meinst, heisst Ethik.
neomatt am 19. September 2008 00:14 Nein, den Ethikunterricht in den man statt des Rligionsunterrichts kann oder muss meine ich nicht, den gab es da ja auch nicht mehr.
Ich kenne das nur aus einer Reportage und es schien mir genau die Art von Aufklärung zu sein, die pippi60 meint. Ich weiß auch nicht ob es das so noch gibt oder in welchem Umfang das durchgeführt wurde.
ganz einfach: wenn die Kirche die Veranstaltungen Taufe, Kommunion, Firmung, Konfirmation nicht ins Kindesalter verlegen wüde wieviel glaubst du dann würden mit 18 dem Verein beitreten bei dem man ein Leben lang Kirchensteuer zahlen darf? ... Genau!
pippi60 am 19. September 2008 00:20 Genau! Und genau das wäre doch richtig! Ich werde bald Oma und weiß bis heute nicht viel über Religionen. Es wäre doch besser, im Schulalter verschiedene Religionen vorgestellt und näher gebracht zu bekommen.
Die Kirche holt sich ihre Anhänger wenn sie noch klein sind! Oder die die Schwach sind! Oder die die kein Ziel haben! Dann wird ihnen gesagt wenn du an Jesus glaubst ist alles i.O!
Dann hast du wieder ein Ziel! Dann bist du wieder stark!
Denselben effekt hat übrigens auch ein Mitgliedsschein in einem Fitnessstudio!

Ich fände es eher richtig wenn man den Kindern nicht schon von Geburt an eine Konfession aufzwingt!
Besser wäre es doch wenn das Kind erst später entscheiden darf/kann ob es überhaupt und wenn ja, welcher Konfession angehören will.
Ob dann mit/ab 14 oder 18, darüber kann man ja noch streiten. ;-)
Erst wenn ein Mensch (egal nun ob Kind, Jugendlicher oder Erwachsener) seinen Willen erklärt irgendeiner Konfession anzugehören sollte er das tun.
Ich habe mich z.B. dafür entschieden keiner Konfession anzugehören! Nur nach unserem System war ich ja erst mal katholisch.
Als Kleinkind denkt man ja darüber gar nicht nach, es ist halt so. In der Schule werden einem dann die katholischen Lehren aufgezwungen. Später beginnt man eventuell mal darüber nachzudenken, bis man irgendwann vielleicht mal den Entschluss fasst (wenn man nicht zu bequem ist!) und auch offen zeigt was man eigentlich denkt.
Bei mir war es eben der Kirchenaustritt!
Bevor jetzt das Geschrei losgeht: Ein guter Freund von mir hat eben genau den anderen Weg genommen. Erst konfessionslos hat er sich mit etwa 18 Jahren taufen lassen. Das ist eben seine Überzeugung und ich akzeptiere das ebenso wie er meine akzeptiert.
Nur ist auch meine Überzeugung dass es falsch ist einem Menschen von Geburt an eine Glaubensrichtung aufzuzwingen. Ebenso verkehrt finde ich es jemanden in dieser Glaubensrichtung fest zu halten. Egal ob nun 14 oder 18 Jahre - oder wie auch immer!

Ab 14 kann ein Kind selbst bestimmen. Aber der Sinn ist ja, daß das Kind schon in dem Glauben erzogen werden soll, den die Eltern für den Richtigen haben.

Ich weiß nicht, ob es dem Verfestigen des Glaubens dienlich ist, wenn man sich die Religion nach dem Religionsunterricht aussucht, der einem am besten gefällt. Wenn einer der Lehrer eine echte Niete ist (und man deshalb wechselt oder entscheidet), dann hat das doch nichts mit dem Glaubensbild zutun, sondern der Unterrichtsmethode. Das erinnert mich an die protestantischen Kirchen der USA. Dort suchen sie einen Pastor aus nachdem sie sich ein paar Predigten angehört haben. Gefällt die Predigt, wird er engagiert. Redet er einem nicht nach dem Sinn, wird er nicht genommen oder gefeuert.
Toll, dann weiss ich auch nicht weshalb es dienlich sein sollte erst nach der Schule zu entscheiden was man lernen bzw. Arbeiten soll! Wenn nähmlich einer der Lehrer eine Niete ist ( lach ) dann hat das doch nichts mit den Fähigkeiten und vorlieben zu tun! Ne???
waggerla am 21. September 2008 08:51 Um genau zu sein, das ist durchaus möglich. Wenn ein (oder gar mehrere) Lehrer eine Niete ist, dann kann es einem durchaus die ganze (berufliche) Zukunft verhageln. Ich kenne einige Personen, bei denen das wirklich der Fall war.
Sollten wir wirklich akzeptieren, dass man zwar seine eigenen Erfahrungen machen(kann,darf, muss, will...), aber nicht slt genug ist ist, den eigenen Glauben selbst zu bestimmen?
Oder ist dies (ups) zu unbequem gefragt?

Weil die Gesetze in vielem ungenau sind.
So wird man in der Bundeswehr ausgebildet zu töten, darf aber noch nicht in den Bundestag gewählt werden.

...weil dann keiner mehr der kirche beitreten würde. egal welcher religion. wenn man mal mitdenken kann...ists vorbei, dann wären bereits alle religionen gestorben. mit den denken fängt es an. da predigt jemand für frieden auf der welt und dann werden waffen gesegnet?????? der deutsche papst hat einfach die vorhölle gestrichen, die GOTT ertüfftelt hat... aha, er stellt sich über GOTT?..... dann würde auch noch vorher folgendes von der katholischen religion (papst) geändert: die welt hat sich allein erschaffen. so entstand die menschheit also alles aus dem meer? was ist dann mit adam und eva? die bibel ein märchenbuch? fragen, fragen, fragen.....