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Warum darf auf Lebensmittelverpackungen stehen: "Hergestellt für ..."?

gefragt von UlfDunkelUlfDunkel am 19.08.2007 um 20:01 Uhr

Ich würde wirklich gern bei jedem Lebensmittel wissen, wo es hergestellt wurde. Zum einen, um regionale oder deutsche Produkte zu unterstützen, zum anderen, um einfach zu wissen, wo was gemacht wird.

Was nützen mir "anonyme" Angaben wie "Hergestellt für Lidl/Aldi/XY" ... -- dann kann das Produkt ja von überall herkommen und ich kann nicht beurteilen, ob ich es gekauft hätte, wenn ich wüsste, es kommt z.B. aus China und das Produkt gleich nebenan kommt aus Meck-Pomm.

Gibt's da mal wieder irgendeine Großdiscounter-Sonderregelung, oder fällt das nicht unter "Verbraucherschutz" allgemein?`


Reply


Knowledge
beantwortet von Knowledge am 19. August 2007 20:06
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Ulf, du kannst zumindest aus dem Barcode entnehmen, ob sie in Deutschland hergestellt wurden, dann beginnt die Zahl unter dem Code mit 04.

Kommentar von cncplc am 19. August 2007 20:28

das mit 04 , oder 4 am Barcode-Anfang dachte ich vor etlichen Jahren auch mal , stimmt aber nicht !

Z.B. habe ich hier ein Produkt aus Berlin , und der Barcode fängt mit 5 an. Oder etwas aus Rinteln ( in Deutschland) , fängt mit 2 an !


Xy ‹^^› ///(•¿•)\\\ ‹^^›
beantwortet von Xy ‹^^› ///(•¿•)\\\ ‹^^› am 19. August 2007 20:15
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das wollte ich auch schon mal wissen.

auf anfrage bei lidl bekam ich zur antwort, das sie dazu nicht verpflichtet seien und bei reklamation oder sonstigen problemen lidl immer gern zur seite stehen wird.

es gibt aber auch discouner die es gar nicht erst draufschreiben, das ärgert mich noch viel mehr.

letztens hatte ich einen herrlichen zungenaufschnitt gekauft, weiß aber nicht mehr genau wo.

nun darf ich rätseln und alle discounter abklappern, vielleicht finde ich die zunge ja wieder :o))


Indy72
beantwortet von Indy72 am 19. August 2007 20:09
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Wenn ich mich nicht teusche, sind Herkunftsangaben nur bei Rohstoffen (auch Obst, Getreide oder Gemüse) Pflicht. Da wir heutzutage in einer globalisierten Welt leben, kann so eine Aussage nicht mehr eindeutig getroffen werden, zumal öfters (z.B. bei Senf) Rohstoffe abwechselnd aus verschiedenen Ländern nicht nur verarbeite, sondern auch in wechselnder Zusammensetzung verbraucht werden.

Auch befprzugen es auch Vertriebsketten und Marken es zu verschleiern, wo sie Ihre Produkte herstellen lassen. Man solle sic auf die Qualität der Marke verlassen.


anonym
beantwortet von cncplc am 19. August 2007 20:14
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das muss wohl wieder so ein "Verbraucherfreundliches" Gesetz sein ?

Nun , auf jeden Fall sind die Hersteller in der EU lt. Gesetz verpflichtet , ihre Betriebskennung mit raufzudrucken , sofern irgentein tierisches Produkt drin ist (Fleisch,Milch , o.Ä.)

Das sind diese kleinen ovalen Symbole wo sowas wie eine "EV-Nummer" draufsteht.

Eine (leider noch unvollständige) Liste gibt es hier :

http://www.pruefziffernberechnung.de/Begleitdokumente/EWG-Betriebsnr-DE-EV.shtml


engelhaar
beantwortet von engelhaar am 19. August 2007 20:09
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Vielleicht ist das eine Frage für die Verbraucherzentrale.

http://www.vzhh.de/





Wolfgang Joost
beantwortet von Wolfgang Joost am 22. August 2007 02:17
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gute Frage, die man aber aus den Stehgreif garnicht beantworten kann.




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