Frage von DickesBerlin, 33

Warum damals keinen ärztlichen Schwangerschaftstest durchführen - trotz möglicher Schwangerschaft & warum nun keinen Vaterschaftstest, trotz Kind?

Werde versuchen mich so kurz & verständlich zu fassen, wie es in solch Situation möglich ist und erhoffe mir hilfreichen Input.

Sachlage (damals): In einer kriselnden Beziehung (kinderlos,unverheiratet,gemeinsamer Wohnung) liiert, tritt der klassische Fall ein und man verguckt sich in die hübsche Saturn-Kassiererin (Mutter eines Sohnes von ca. einem halben Jahr) in dem man selbst als Ladendetektiv tätig ist.

Da der eigene Haussegen schief hängt & die Dame selbst sich sehr kurz zuvor unschön getrennt hatte, (wohnte mit Sohn in der Wohnung des Bruders) ergibt eins das andere... Als schon relativ zügig die Trennung der Noch-Freundin eigentlich beschlossene Sache ist und ihr auch bekannt, entwickelt diese wieder (erfolgreich) Eigeninitiative zur Rettung und Erhalt der Beziehung und man beendet die ca. 3-4 wöchige Exkursion seiner Selbstbestätigungsphase, zum Ärgernis der enttäuschten Sitzengelassenen.

Ca. 1 Woche später dann der Anruf der Kassiererin mit der Nachricht über ihre Schwangerschaft. Pflichtbewusst, aber mit skeptischen Misstrauen, besteht man auf einen Frauenarzttermin, um sich gemeinsam dort die Gewissheit einzuholen. Als man sich am Tage des Termins wieder zusammenfindet, platzt der Termin auf mysteriöse Weise und fand auch nie wieder, trotz mehrmaligem Nachfragen und Anregen, statt, was das Anzweifeln der mutmaßlichen und nicht bewiesenen Schwangerschaft einen rigorosen Kontaktabbruch meinerseits nach sich zog.

16 Jahre später: (Facebook sei Dank) erhalte ich, meine Lebenspartnerin & zufällig ausgewählte Kontakte aus beiden unserer Umfelder, Nachrichten mit der Aufforderung, das ich mich doch dringend zu melden habe, weil ihre 16 Jährige Tochter seit einem Streit mit ihrem "Vater" zur Faschingszeit erfahren musste, dass er es gar nicht ist. Berechtigterweise möchte sie den biologischen Vater nun kennenlernen, nachdem sie die Tatsache wohl verdaut hat, von der eigenen Familie 16 Jahre belogen worden zu sein! Da die Mutter bewusst immer noch nicht den Namen des möglichen Vaters nennen wollte, die Tochter aus dem Grund nun nicht mehr mit ihr redet, hat mich die Nachricht dann doch erreicht. Aus zuvor begründeter Tatsache meines Misstrauens, räumte ich zwar ein "Kennenlernen" ein, aber natürlich ERST & NUR, nach einem positiven Vaterschaftstest, durchgeführt für alle 3 (Mutter,Tochter,Meinereiner) in einem zertifizierten Labor ihrer Wahl & Nähe, auf meine Kosten. Anstatt dem zu zustimmen, kommen persönliche Äußerungen & Versuche meine Verantwortungs-, oder Schuldgefühle zu aktivieren. Meine Fragen, nachdem die Logik keinen Einfluss auf die Vaterschaftsfrage erzielt & jeglicher Versuch nicht zum gewünschten Erfolg, sondern meinerseits zum "Blockieren" der Dame, geführt hat: Warum droht sie mit dem JA? Warum wollte sie PLZ & Geburtsdatum? (Nur meine Email hat sie für eine offizielle Kontaktaufnahme durch's JA erhalten) Liegt da nicht schon ein massiver Eingriff auf & in meine Privatsphäre vor? Rufschädigung inkl.?

Antwort
von Peppi26, 20

Wenn du der Vater bist musst du auch zahlen deswegen das Jugendamt! Ist ziemlich schäbig sich 16 Jahre nicht ums Kind zu kümmern oder nochmal auf die Idee zu kommen nach zu fragen!

Kommentar von DickesBerlin ,

Zum Verständnis vorab die Bitte:

Vollständiges Lesen - Verstehen - bei Bedarf hinterfragen, oder mit fundierten Wissen Kommentieren 

Zu keinem Zeitpunkt war mir die Schwangerschaft, oder die darauf folgende Existenz des Kindes belegt, bewiesen, oder anderweitig informativ bekannt gegeben worden, obwohl ich mehrmals um Antworten bemüht war.

Mittlerweile bin ich 40, selbst Vater von 2 Kindern, war bei ihren Geburten dabei, habe 3 verschiedene BerufsAusbildungen erfolgreich abgeschlossen und bin nun 19 Jahre im gleichen Beruf tätig...

Das ist wohl bei solch einem Kommentar, von Ihnen in dieser Art und Weise formuliert, (MUTMASSLICH) auf mangelnde Reife, und/oder einem Aufmerksamkeitsdefizit und/oder dem Drang zur Selbstdarstellung zurückzuführen, aber lässt sicherlich nicht die (Ab)Wertung zu, mir fehlende Moral, Desinteresse und nicht nachgekommene Pflichterfüllung zu unterstellen.

Nichts desto trotz wünsche ich Ihnen, bei Ihrer Freizeitgestaltung in anonymisierten Plattformen, einen entspannten, unterhaltsamen und vielleicht auch lehrreichen Abend und weiterhin alles Gute für Ihre Zukunft.

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