manni1937 am 11.03.2008 um 9:35 Uhr
In meinem Haus sind 2 DSL- Anschlüsse von VERSATEL bei verschiedenen Anschlussteilnehmern freigeschaltet und zwar ein Anschluss DSL 6000 und ein Anschluss DSL 16000. Der DSL 6000 bringt jedoch nur 4200 , während der DSL 16000 eine gemessene Leistung von 8500 bringt. VERSATEL begründet das mit "Knotenpunkten der Telekom ? " Frage: Wieso kann VERSATEL (oder Telekom) beim 6000er Anschluß nicht die garantierte Leistung bringen , kann sie doch 8000 beim 16000er übertragen.
Bis du dir sicher das es eine garantierte Leistung ist? Schau dir nochmal die Werbung an, da heist es: "Bis zu 16000 KB/s", je nach Verfügbarkeit.
Es gibt da so viele Einflussfaktoren, dass ich mich nicht trauen würde, die Unterschiede der gemessenen Übertragungsraten eindeutig einer Ursache zuzuordnen. Die Anschlussleitungen sind immer noch p2p, das heißt es gibt genau eine (unterschiedliche) Drahtverbindung von jeder Wohnung zur Vermittlungsstelle. In der Wohnung und im Haus befinden sich mindestens drei Anschlussterminals (Hausanschluss, TAE Dose, Splitter), die auch wieder negativ auf die Signalqualität auswirken können. Zwischen Splitter und Router hängt meist ein unnötig langes Kabel. Der Router selbst hat einen Einfluss auf die Geschwindigkeit, Routerkonfigurationen können abweichen. Es kann Verluste durch Fragmentation von Paketen im eigenen Netz geben. Ganz abgesehen von der Geschwindigkeit der Verbindung zwischen Client PC und Router selbst ... Unter Umständen liegt es gar nicht an Versatel.
Wenn ich mir vorstelle, durch welche Kabel meine Bits so durch müssen, bin ich froh, dass sie noch nicht gewerkschaftlich organisiert sind ;-)
manni1937 am 11. März 2008 10:29 Gute Antwort , doch verstehe ich nicht warum 8000 möglich sind , 6000 aber nicht.Der 16000 er Anschluß hatte vorher auch einen 6000er mit gemessener 4200.
ADSL und ADSL2 nutzen unterschiedliche Frequenzbänder für die Übertragung. Mit beiden Anschlussvarianten erreichst Du etwa 55% des theoretischen Optimums. Der Rest geht wegen schlechter Signalqualität verloren. Die Technik beider Anschlüsse ist leicht unterschiedlich (ADSL 1,1 MHz, ADSL2 2,2 MHz)
manni1937 am 11. März 2008 12:14 danke für die Antwort.
Die Geschwindigkeit wird mit BIS ZU Angegeben, wie bereits gesagt hat viel mit dem Modem, der Leitung und den Knotenpunkten zu tun. Es kann aber auch mit der Überbuchung im Netz zusammenhägen. Für ADSL werden andere Übertragungssysteme verwendet als für ADSL2+. Daher ist die Überbuchung welche immer stattfindet anders. Weiters sind die verwendeten Frequenzen zur Übertragung anders, so dass die Dämpfung anders ausfällt, du verlierst also Prozentuell an Leistung. Es gibt viele Faktoren und dein Anbieter wird dir nicht die Wahrheit sagen. Das ist das einzige was sicher ist :-)
Ich versuche es einfach zu erklären. Versatel setzt an ein DSl Leitung andere Maßstäbe. Rauschabstände Stabiltität der leitung wird bei der Tkom anders definiert. Einfach gesagt Telekom sagt lieber eine stabile Tdsl 8000 Leitung als eine instabile 12000 Leitung. Versatel sagt möglichst hohe Bandbreite. Darum auch öfters Ausfälle. Sup... T-online

das ist wie bei lautsprecherboxen, die bringen auch nicht ständig volle leistung, da gibt es die sinus-leistung und diese ominöse spitzenleistung, die immer nur kurz anliegt!
manni1937 am 11. März 2008 10:33 das stimmt alles ,doch schau noch mal auf meine Frage und meine Kommentare zu den Antworten.

die angegebenen Werte beziehen sich auf BIS ZU...
die Abhängigkeit von der Leitung und auch die bereitgestellte Gechwindigkeit des Servers der Webseite tun ein übriges, die Geschwindigkeit nach unten abzuziehen...
manni1937 am 11. März 2008 10:25 also nochmal: 8000 sind in meinem Haus möglich. 6000 sind nicht möglich.Das ist doch eigenartig.
bis zu wird versprochen, garantiert wird oft gar nichts (obwohl man sich über deine Bezahlung sicherlich freut). Generell bieten Reseller (wie versatel) auch höhere Raten an, obwohl diese gar nicht technisch möglich sind. Vergleiche deine Transfergeschwindigkeiten doch mal mit anderen Usern (http://www.speedreport.de/dsl-geschwindigkeit/), dann weißt du, ob sich Beschwerden lohnen oder andere auch nicht mehr Bandbreite haben.

Das kann davon abhängen, wie weit man vom nächsten Knotenpunkt entfrnt ist. Wenn deine Entfernung zu groß ist, reduziert sich die Geschwindigkeit. Frag bei der Telekom oder deinem Provider nach wieviel bei dir überhaupt möglich ist.
manni1937 am 11. März 2008 10:21 Hallo Edagar , wie Du siehst kann VERSATEL ja 8000 in mein Haus bringen.Warum dann beim 6000er nur 4200 ?. Das ist meine Frage.
Ach ja von solchen DSL Geschwindigkeiten kann ich nur träumen, bei uns geht nur max. DSL 1000. Ach ja garantiert wird bei einer Verbindung garnichst, lese mal die AGBs.
schau bitte noch mal auf meine Frage. Sie können 8000 beim 16000er in mein Haus bringen.Beim 6000er im gleichen Haus nur 4200,also wären doch auch 6000 möglich.
Du wirst es mir kaum glauben, aber Versatel möchte gerne an den schnelleren Anschlüßen verdienen. Ausserdem sind unterschiedliche Modems für die Geschwindigkeiten nötig. Für bis zu 6000 reicht ein ADSL Modem, für 16000 braucht man schon ein ADSL2+ Modem.
ich beschwere mich ja nicht über die 8000 beim 16000er Anschluss(das ist nicht meiner) sonder über die 4200 beim 6000er und sehe doch, daß sie 8000 über die gleiche Leitung bringen können,denn vorher war der 16000er auch ein 6000er .
Also ich hab ma bei nm Provider gearbeitet, deshalb kann ich aus Erfahrung sagen: Es kann durchaus sein dass sowas vorkommt, das liegt einfach daran dass nicht die entsprechenden technischen Gegebenheiten vorliegen, sodass bei deinem Nachbarn die 8000er funtkionert, leider aber die Technik am Verteiler leider nicht mehr die Bandbreite für dich hergibt. Sowas kommt vor ...
Heutige Modems/ Router arbeiten alle bis zu 16000 kbit/s.
Es kommt aber auch auf die Gegenstelle an, siehe Kommentar von Rasta.