Warum bringt es nichts in Gold zu investieren?

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14 Antworten

Schau dir doch mal den Kursverlauf der letzen 10 Jahre an und erklär mi mal wie man damit Rendite hätte machen sollen? ^^''' (abzüglich Kosten für An/Verkauf) Außerdem ist die Nachfrage nach Gold nicht so hoch wie du denkst. 

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Weil es so ist. Eine Immobilie bringt laufende Mieteinnahmen. Eine Anleihe hat früher Zinsen gebracht. Viele Aktien zahlen eine Dividende. Aber von Gold hast du eben zwischendurch keine Rendite. Erst beim Verkauf. 

Aber lass dich nicht verunsichern. 

Ich habe mir zum Abitur eine Goldmünze gewünscht. Soviel ich weiß, hat die damals die stolze Summe von 250 DM gekostet. Derzeit ist sie ca. EUR 1.187,- wert.

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Kommentar von DomiG1990
04.09.2016, 17:39

Es gibt Firmen im 21 Jahrhundert die mit deinem Geld Handeln ohne, dass du etwas tun must dafür. Natürlich ist man nur gewinn beteiligt!

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Ist für sehr langfristige Anlagen sinnvoll. Und auch nicht dein ganzes Geld da reinstecken. Zur Vermögenssicherung für Deine Nachkommen, ein guter Ansatz. Aber niemals um schnell Geld zu verdienen. Gold ist ein Anlagegut. Das sagt schon der Begriff. Anlegen! Nicht weiter verkaufen

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Gold ist meiner Meinung nach für kleine Fische und für ältere Menschen sowieso, relativ uninteressant:

1. Gold hat nur etwa einen reelen Wert von ca. 300 Euro, der Rest(Differenz zum aktuellen Goldpreis) ist ein rein ideeller Wert, beruhend auf der Tatsache, dass Gold von je her eine Faszination auf Menschen ausübt. Da gäbe es es vom Realwert her, beileibe selternere Metalle mit höherem Wert als Gold.

2. Nach Krisen (Währungsrefom, Hyperinflation usw.) wirft jeder sein Gold auf den Markt, infolgedessen dürfte der Preis dann, wenn man es am Dringensten braucht, im Keller sein.
Was bleibt ist, dass man zumindest einen Totalverlust vermeiden konnte, wie er beim geld kommen wird.

3. Nach Kriegen usw. gab es mehrfach in der Geschichte Enteignungen und ein Goldverbot per Gesetz, dass den Besitz unter Strafe stellte. Wer es nicht innerhalb einer Frist freiwillig abgab und danach damit erwischt wurde, kam in den Knast. Die Phase Krieg und Zeit mit Goldverbot kann sich schonmal 1- 2 Jahrzenhnte bequem hinziehen, solang müsste man das Gold verstecken, bis man es wieder straffrei zu Geld oder sonst was machen kann. Für jemanden, der bei Krisenausbruch schon über 50 Jahre alt ist, kann das bedeuten, dass er die Umwandlung des Goldes in etwas nutzbares, nicht mehr erlebt.

4. Geld ist in einem Punkt wie Gold: "Man kann es nicht essen."
In der globalisierten Welt gehört Deutschland nunmehr zu den Ländern, die ihre Landwirtschaft herunter gefahren haben. Wer also davon träumt, wie nach dem letzten Weltkrieg, mit einer Münze Gold zum Bauer gehen zu können, um was essbares zu ergattern, der wird vermutlich hungernd mit seinem Goldmünzlein nach Hause gehen müssen. Deutschland hat sich abhängig gemacht und kann seine Bevölkerung mit oder ohne Gold nicht mehr ernähren.

Mein persönliches Fazit:
Gold wird stark gehypt und überbewertet, ist primär für die Reichen gut, die ihren Reichtum auf mehrere Sachwerte verteilt haben("Betongeld", Aktien, Land, Rechte, Patente), die eine längere Durststrecke auch ohne Gold verscherbeln zu müssen, aussitzen können.
Gut ist es auch, für Goldhändler und Spekulanten, die damit werben und Leuten weiß machen, das Gold vor Besitzverlust schützen kann oder stabile Rendite bringt(was für eher nur für eine kleine Personengruppe stimmen dürfte).
Sinnvoll ist es auch in Friedenszeiten, solange der Kurs stetig steigt und noch nicht zu hoch ist(verhaltener, aber stabiler, konstanter Wertzuwachs)

Zuletzt sei gesagt:

Durch Krisen kommen immer nur zwei Personengruppen gut durch: Die Armen, die Reichen und einfache Menschen mit guter physischer und psychischer Konstitution.

Die Reichen sind auch nach der Krise reich(viele sogar noch reicher) und die Armen, hatten vor der Krise schon nichts und danach eben weiterhin nichts, man konnte ihnen ja nichts nehmen.
Dazwischen liegen wie immer die Verlierer, wie auch in unserer aktuellen Gesellschaft(nur die Gesellschaftsmitte wird gemolken), oberhalb und unterhalb die Nutznieser(parasitäre Menschenformen).

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Die Menge an gefördertem Gold nimmt ja nicht ab, man kann Gold immer wieder recyclen, also z.B. aus alten Zahnfüllungen rausnehmen, oder alte Prozessoren auseinandernehmen. Die Förderung ist sicherlich etwa gleich groß, wie der Verbrauch, daher muss man nicht annehmen, dass der Preis auf jeden Fall steigt. Die Goldvorräte in der Erdkruste werden vermutlich noch länger halten, als es die Menschheit gibt, es können außerdem auch immer noch neue Vorkommen entdeckt werden, oder man entwickelt Technologien, mit denen es sich lohnt Vorkommen mit geringer Goldkonzentration abzubauen, bei denen es sich heute noch nicht lohnt.

Wenn man privat Gold kauft, hat man natürlich auch das Problem, dass der Ankaufspreis wohl teurer ist, als der Verkaufspreis, daher lohnt es sich nur, wenn der Wert in der Zwischenzeit wirklich ziehmlich stark gestiegen ist.

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Wir hatten bereits einen massiven Anstieg des Goldpreises. Ob das nun so weitergeht, oder wieder runter, steht in den Sternen. 

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Der Goldpreis ist schon sehr hoch. Wenn man Gold kauft, dann muss man damit rechnen, dass der Preis in den nächsten Jahren wieder nach unten geht und man viel Geld verliert.

richtig ist sicherlich, dass Gold in den nächsten Jahren stärker nachgefragt wird, man braucht das für allerlei technische Geräte, etc. (Handys,..)

Aber es wird auch laufend neues Gold geschürft.

Als kleine Beimischung kann das Sinn machen. Aber nicht als hauptsächliche Kapitalanlage.  Denke ich.

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Damit niemand von den Privat Leuten Gold kauft, aber Kauf einfach. Gewinner kaufen.

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Gold ist ein Rohstoff wie viele andere auch.

Wie jeder Rohstoff ist Gold preislichen Schankungen unterworfen.

Es ist also ein Irrglaube, dass Gold nur den Weg nach oben kennt.

Gold bringt keine Dividente, erfolgreiche Aktien schon.

Günter


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So klein sind diese Vorräte garnicht und der Goldpreis bleibt daher auch auf einem bestimmten Niveau. Zum Anderen und das ist der wichtigere Punkt wäre das etwas mit dem man einmal Geld machen kann und dann war es das, dann muss man erst wieder Geld reinstecken um wieder (eventuell) Gewinn zu machen, es ist nichts was immer wieder gewinne abwirft.

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Man muss die Dinge differenzierter sehen.

Rendite im Sinne von "planbarem Ertrag" hat Gold trotz allem nicht.

Gewinne sind nur durch spekulative Preisveränderungen möglich. Und das ist eben mehr als unsicher ( Zockerei ).

Natürlich wird durch die Förderung der "Rest" immer kleiner, allerdings solle man nicht vergessen, dass sehr sehr viel, wenn nicht sogar der überwiegende Teil der , bisherigen!!! Förderung kaum dauerhaft verschwunden ist.

Ein sehr großer Teil liegt bei Zentralbanken und Spekulanten. Man kann sich ja mal den Spaß machen, für wie viele Jahre der - zweifelsohne - vorhandene nichtspekulative Bedarf alleine durch die Bestände der Notenbanken gedeckt werden könnte.

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Weil es noch ausreichen vorhanden ist und keiner weiß, wie viel es noch gibt.

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ab 10 kg lohnt es , darunter sind die kosten zu hoch -im verhältnis .

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Manche meinen, es ist durchaus sinnvoll.

Zumindest dann, wenn du mehrere tausend Euro investiert, dass die Spesen vernachlässigbar sind.

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