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Warum bringen große Unternehmen (z.B. T-Com) nicht ausgereifte Produkte auf den Markt ?

gefragt von DerAufbereiterDerAufbereiter am 19.09.2007 um 23:10 Uhr

Mir ist klar, das es um hohe Gewinne geht, die Frage ist allerdings, ob sich die Firmen nicht über die Rufschädigung im klaren sind !


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demosthenes
beantwortet von demosthenes am 20. September 2007 08:45
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Es geht hier nicht in erster Linie um "hohe Gewinne", wie Du schriebst.

Aber wenn eine Firma ein neues Produkt entwickelt und die Konkurrenz auch nicht schläft, dann versucht sie natürlich, als erste mit dem neuen oder neuartigen Produkt auf den Markt zu kommen, weil das für das Image (und natürlich auch den Gewinn) sehr wichtig ist.

Die Firma steht also ständig vor der Entscheidung, schnell zu sein oder perfekt zu sein.

Wer im Konsumentenmarkt versucht, stets perfekt zu sein - also das Produkt bis zum letzten Detail auszutesten - der ist bald weg vom Fenster.

Ausserdem ist es bei technisch komplexen Produkten praktisch nicht möglich, alle Funktionen auszutesten.

Es werden also nur die Funktionen ausgetestet, die wahrscheinlich auch genutzt werden werden.

Ausserdem werden die meisten Produkte ja in einem "Umfeld" genutzt, also an einem PC oder in einem Netz, und was dort an Kombinationen und damit Fehlermöglichkeiten entstehen kann, das ist kaum vorhersehbar.

Zusätzlich "misshandeln" Konsumenten, also meist technische Laien, Produkte in einer Form, auf die kein Entwickler jemals verfiele und produzieren damit die seltsamsten Fehler.

Kommentar von 4ae650c59942f77da650731471a5d9b5smallDerAufbereiter am 20. September 2007 18:35

Das Speedport bricht die Verbindung ab ! Das ist doch wohl ein grober Mangel, oder etwa nicht ????


tradaix
beantwortet von tradaix am 19. September 2007 23:28
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Es hat sich eingespielt, dass nicht nur im Mobilfunk sondern auch bspw. in der Automobilbranche der Kunde als Tester missbraucht wird. Zunehmend werden Produkte auf den Markt geworfen, die unausgereift sind. Dann folgen Upgrads/Updates bzw. Rückrufaktionen. Hauptsache man bringt als Erster eine Innovation auf den Markt. Es liegt am Kunden, ob er sich das merkt und zukünftig den Anbieter wechselt.


Schiebedach
beantwortet von Schiebedach am 20. September 2007 00:01
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Da die Firmen die Auffassung vertreten, auf eigene Testabteilungen verzichten zu können, hat sich herausgestellt, daß der Kunde als Tester mißbraucht werden kann und durch Anrufe über gebührenpflichtige Hotlines zudem noch kostenfrei "arbeitet". Da wäre das Verbraucherschutzministerium in der Pflicht , indem unausgereifte und/oder fehlerhafte Produkte auch ohne Fristen, Reparatur odgl. zurückgenommen werden müssen und dem Kunden zusätzlich 10% des Kaufpreises als Entschädigung zu zahlen wären. Das würde ziehen.


DerAufbereiter
beantwortet von DerAufbereiter am 19. September 2007 23:21
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Z.B. mein Speedport W700V von der T-Com. Nagelneu,und bricht andauernd die Verbindung ab. In diversen Foren wird diese Teil als Schrott benannt. Warum verkauft man sowas ?

Kommentar von E7dce13339e161ee50a3badb7e1756ecsmallemjay am 19. September 2007 23:28

Da hilft nur umtauschen und die Sache für die T-Com möglichst teuer machen. Vielleicht werden solche Fehler dann in Zukunft vermieden. Ich habe auch schon öfters solche Erfahrungen gemacht und mich gefragt, wie einige Unternehmen überhaupt noch Gewinne machen können.


emjay
beantwortet von emjay am 19. September 2007 23:15
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Du mußt schon Beispiele bringen.



agnostiker
beantwortet von agnostiker am 20. September 2007 00:06
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Mmmhh, Beispiel T-COm: tun sie das? Die Produkte, die ich von denen verwende, funktionieren recht gut. Welche unausgereiften Produkte meinst Du denn?

Kommentar von 4ae650c59942f77da650731471a5d9b5smallDerAufbereiter am 20. September 2007 18:36

wie gesagt, das Speedport w700v. Und wie auch gesagt, wird in den Foren zu 90 % schlecht über dieses Gerät geschrieben !

Kommentar von Eaa05a0997ad9bc67d65f9d499497c72smallagnostiker am 21. September 2007 08:17

Ja, aber die T-Com stellt diese Geräte ja nicht selber her. Der wird wohl von Siemens kommen. Wenn das Ding kaputt ist dann musst Du es halt reklamieren. Das bedeutet aber doch nicht direkt, dass dies die T-Com mit Absicht so gemacht hat. Die Konzernleitung wird über solche Zulieferprobleme mit Sicherheit auch nicht glücklich sein.


andreas48
beantwortet von andreas48 am 20. September 2007 07:23
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davon mal ganz abgesehen hängen bei den produkten von T-Com nur deren namensschilder dran. Die von T-Com angebotenen Produkte werden von anderen herstellern gefertig (Siemens/Philips, AVM z.B.). Ich selbst habe seit 1,5 Jahren einen Speedport WOV 700 und der funktioniert ohne Probleme ud ich weiss auch aus eigener Arbeit, dass die Reklamationsquote dieses Teils sehr gering ist und die Telekom innerhalb von 3 Werktagen austauscht (ich arbeite nicht beim Roten Riesen!!).

Kommentar von 4ae650c59942f77da650731471a5d9b5smallDerAufbereiter am 20. September 2007 18:37

Dann gebe ich meins auch zurück ! Das die T com keine Hardware fertigt, ist mir auch klar !


fairsite
beantwortet von fairsite am 6. Mai 2009 13:25
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das soll innovativ sein.

Leider möchten nur wenige wahrhaben, dass Konkurrenz nicht das Geschäft belebt, sondern einige Schuldenberge mehr herstellt.


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