DerAufbereiter am 19.09.2007 um 23:10 Uhr
Mir ist klar, das es um hohe Gewinne geht, die Frage ist allerdings, ob sich die Firmen nicht über die Rufschädigung im klaren sind !
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Es geht hier nicht in erster Linie um "hohe Gewinne", wie Du schriebst.
Aber wenn eine Firma ein neues Produkt entwickelt und die Konkurrenz auch nicht schläft, dann versucht sie natürlich, als erste mit dem neuen oder neuartigen Produkt auf den Markt zu kommen, weil das für das Image (und natürlich auch den Gewinn) sehr wichtig ist.
Die Firma steht also ständig vor der Entscheidung, schnell zu sein oder perfekt zu sein.
Wer im Konsumentenmarkt versucht, stets perfekt zu sein - also das Produkt bis zum letzten Detail auszutesten - der ist bald weg vom Fenster.
Ausserdem ist es bei technisch komplexen Produkten praktisch nicht möglich, alle Funktionen auszutesten.
Es werden also nur die Funktionen ausgetestet, die wahrscheinlich auch genutzt werden werden.
Ausserdem werden die meisten Produkte ja in einem "Umfeld" genutzt, also an einem PC oder in einem Netz, und was dort an Kombinationen und damit Fehlermöglichkeiten entstehen kann, das ist kaum vorhersehbar.
Zusätzlich "misshandeln" Konsumenten, also meist technische Laien, Produkte in einer Form, auf die kein Entwickler jemals verfiele und produzieren damit die seltsamsten Fehler.

Es hat sich eingespielt, dass nicht nur im Mobilfunk sondern auch bspw. in der Automobilbranche der Kunde als Tester missbraucht wird. Zunehmend werden Produkte auf den Markt geworfen, die unausgereift sind. Dann folgen Upgrads/Updates bzw. Rückrufaktionen. Hauptsache man bringt als Erster eine Innovation auf den Markt. Es liegt am Kunden, ob er sich das merkt und zukünftig den Anbieter wechselt.

Da die Firmen die Auffassung vertreten, auf eigene Testabteilungen verzichten zu können, hat sich herausgestellt, daß der Kunde als Tester mißbraucht werden kann und durch Anrufe über gebührenpflichtige Hotlines zudem noch kostenfrei "arbeitet". Da wäre das Verbraucherschutzministerium in der Pflicht , indem unausgereifte und/oder fehlerhafte Produkte auch ohne Fristen, Reparatur odgl. zurückgenommen werden müssen und dem Kunden zusätzlich 10% des Kaufpreises als Entschädigung zu zahlen wären. Das würde ziehen.

Z.B. mein Speedport W700V von der T-Com. Nagelneu,und bricht andauernd die Verbindung ab. In diversen Foren wird diese Teil als Schrott benannt. Warum verkauft man sowas ?
emjay am 19. September 2007 23:28 Da hilft nur umtauschen und die Sache für die T-Com möglichst teuer machen. Vielleicht werden solche Fehler dann in Zukunft vermieden. Ich habe auch schon öfters solche Erfahrungen gemacht und mich gefragt, wie einige Unternehmen überhaupt noch Gewinne machen können.

Mmmhh, Beispiel T-COm: tun sie das? Die Produkte, die ich von denen verwende, funktionieren recht gut. Welche unausgereiften Produkte meinst Du denn?
DerAufbereiter am 20. September 2007 18:36 wie gesagt, das Speedport w700v. Und wie auch gesagt, wird in den Foren zu 90 % schlecht über dieses Gerät geschrieben !
agnostiker am 21. September 2007 08:17 Ja, aber die T-Com stellt diese Geräte ja nicht selber her. Der wird wohl von Siemens kommen. Wenn das Ding kaputt ist dann musst Du es halt reklamieren. Das bedeutet aber doch nicht direkt, dass dies die T-Com mit Absicht so gemacht hat. Die Konzernleitung wird über solche Zulieferprobleme mit Sicherheit auch nicht glücklich sein.

davon mal ganz abgesehen hängen bei den produkten von T-Com nur deren namensschilder dran. Die von T-Com angebotenen Produkte werden von anderen herstellern gefertig (Siemens/Philips, AVM z.B.). Ich selbst habe seit 1,5 Jahren einen Speedport WOV 700 und der funktioniert ohne Probleme ud ich weiss auch aus eigener Arbeit, dass die Reklamationsquote dieses Teils sehr gering ist und die Telekom innerhalb von 3 Werktagen austauscht (ich arbeite nicht beim Roten Riesen!!).
DerAufbereiter am 20. September 2007 18:37 Dann gebe ich meins auch zurück ! Das die T com keine Hardware fertigt, ist mir auch klar !

das soll innovativ sein.
Leider möchten nur wenige wahrhaben, dass Konkurrenz nicht das Geschäft belebt, sondern einige Schuldenberge mehr herstellt.
Das Speedport bricht die Verbindung ab ! Das ist doch wohl ein grober Mangel, oder etwa nicht ????