gartenfee am 13.01.2009 um 12:02 Uhr
ich stelle mir die frage schon seit meiner kindheit. habe als kind immer befürchtet, wenn ich mit meinem vater eisangeln war, daß wir beide zusammen mitten auf dem see einbrechen werden.
jetzt dieser tage bei der kälte habe ich das aeisangeln wieder beobachtet. udn die frage kam somit wieder hoch.
hat dafür jemand eine logische erklärung, warum man eisangeln kann, ohne daß das eis nachgibt und z.b. nicht weiter risse zieht, warum also das eis trotzdem stabil bleibt?
weil das Eis fest genug ist... deine Zimmerdecke des EG bricht ja auch nicht ein, weils ne Treppe ins OG gibt. Der durchmesser des Loches sollte nur in einem Vernünftigen Verhältnis zur Eisdicke stehen.
Weil die Struktur des Eis leicht bricht, dh die Moleküle lasen sich leicht trennen.
Die enrgie die man mit dem Zerbrechen aufwendet wird also an dem Punkt ausgeführt wo sie auftrifft.
Wäre die Molekülbindung stärker würde sich die Kraft auf das Gesamtgebilde oder größere Stellen des Gebildes auswirken.
gartenfee am 13. Januar 2009 12:08 das ist allerdings eine sehr logische erklärung. mein schulwissen auf dem gebiet der moleküle ist zumindest noch so weit präsent, daß ich das einigermaßen nachvollziehen kann. ansonsten frage ich einfach mal den chemiker meines vertrauens. ;-)

Weil es dick genug sein muß. Dann werden ganze Trucks von Eis getragen. Dann schadet auch so ein kleines Loch nicht.

Ich kenn das so dass die Löcher gebohrt oder gesägt werden, dann reißt das Eis nicht. Wenns dick genug ist verkraftet das auch durchaus die Risse, die sind ja nicht gerade, so verzahnen sich die Eisplatten wie bei einem Puzzle und es hält trotzdem
gartenfee am 13. Januar 2009 12:06 mein vater hat früher immer die löcher mit ner axt gehauen. heute wird das tatsächlich meist mit so einer art bohrer gemacht. das kann ich mir schon vorstellen. aber mein vater hat damals ganz schön rabiat auf das eis reingehauen. da hat das eis aber ordentlich "gewackelt" und laute von sich gegeben, die mir schon angst gemacht haben. und trotzdem hats gehalten!
Aristella am 13. Januar 2009 12:19 Die Laute werden wohl die Risse gewesen sein, die sich ausgebreitet haben. Eis steht halt schon sehr unter Druck. Da greift dann wieder die Puzzleteiltheorie :)
also statik?
Quark, die Zimmerdecke bricht nicht weil sie Stahlträger in der Decke hat und die Bindung der Moleküle nicht so stark ist das sie die Kraft weiter übertragen kann.
ach so! na wie gesagt, da frag ich mal den chemiker meines vertrauens nach den molekülen. im moment versteh ich das vom schulwissen so ungefähr. aber die schuljahre sind da auch schon ein bissel her und mit solch dingen hatte ich nur extrem selten zu tun. da muß ich schon mal bei jemand nachfragen, der das besser versteht.
dank dir noch mal!
Na und die kaskadierenden übereinanderliegenden Eisschichten der Kristallstrukturen wirken ähnlich wie eingezogene Stahlträger...