Unabhängig davon, in welcher Richtung der Küstenstreifen verläuft.

Trifft eine Welle schräg auf die Küste, trifft zuerst der küstennahe Teil von ihr auf flaches Gewässer und wird ausgebremst. Derweil läuft der küstenferne Teil ungebremst weiter bis auch er auf flaches Gewässer trifft und langsamer wird. Die Welle wird also zur Küste hin umgelenkt. Das hat zur Folge, dass sich die Welle parallel zur Küstenlinie ausrichtet.
Ein Vergleich aus dem Alltag:
Wenn man beim Schlittenfahren das rechte Bein raus streckt und auf dem Boden schleifen lässt, wird der Schlitten nach rechts gelenkt, weil er rechts abgebremst wird. Die linke Seite will eigentlich noch weiter fahren und bewirkt die Umlenkung.

weil die stelle unter wasser, wo die hauptenergie einer welle auftrifft, überall ungefähr gleich weit vom ufer entfernt ist, auch wenn die wellen "schräge" anlaufen.