Frage von HarryLe2505, 70

Warum braucht man "gutes Deutsch"?

Wie ist eure Meinung dazu, wozu und warum man "gutes Deutsch" braucht? Danke :)

Antwort
von KadessaMepha, 23

Damit man nicht für vollkommen blöde gehalten wird und in Gesprächen ernst genommen. Spricht man z.B. "Äy alta, voll krasch öy" und weitere Varianten der "Assi-Sprache" dann wird man weder für Intelligent gehalten noch für ernst genommen. 

Expertenantwort
von LolleFee, Community-Experte für deutsch, 10

Da ist natürlich der Wunsch nach Unmissverständlichkeit meiner Aussage. Das bedeutet für mich, mich klar auszudrücken und mir meiner Wortwahl und des Inhalts bewusst zu sein. Das bedeutet nicht, so hochgestochen wie möglich zu sprechen; mein "Deutsch" ist dann gut, wenn mich mein Gegenüber versteht und ich hinter dem stehe, was ich ausdrücke und wie ich es ausdrücke.

Da ist also zum einen der Respekt dem Anderen gegenüber. 

Zum anderen sind da meine eigenen Ansprüchen an mich selbst, denen ich genügen möchte. Wenn ich spreche oder schreibe, präsentiere ich mich. Ich geh auch nicht mit Bollerbüx, ungekämmten Haaren und ungeputzten Zähnen zum Bäcker drei Straßen weiter.

Ich genieße es, mich gut auszudrücken - und genieße es, wenn andere sich gut ausdrücken.

Kommentar von earnest ,

Nix gegen die gelegentliche Bollerbüx!

;-)

Sogar sprachlich kann die - gelegentlich! - passend sein.

Kommentar von LolleFee ,

Nein, gar nix gegen die Bollerbüx! In meiner Antwort finde ich die Bollerbüx sogar außerordentlich passend, weil sie ein Bild perfekt transportiert. Aber nicht, um zum Bäcker zu gehen. Und auch nicht

Antwort
von 19Alina86, 19

Um dich klar und deutlich auszudrücken und Missverständnisse vermeiden zu können. 

Antwort
von Flopi, 25

Gutes Deutsch braucht man, um ernst genommen zu werden. Es gibt bestimmt kaum Manager, die nur brüchig Deutsch sprechen..

Antwort
von altgenug60, 22

Um sich ordentlich verständlich zu machen und Missverständnisse zu vermeiden.

Antwort
von Sabotaz, 16

- um Missverständnisse auszuschließen

- damit der Leser nicht alles dreimal lesen muss, um die Zusammenhänge zu begreifen

- höhere Qualität in der Kommunikation

- um selbst nicht wie der letzte Depp zu wirken / Seriosität ausstrahlen

Beispiele siehe Anhang

Besonders solche Sachen wie "dass / das" und "seit / seid" bringen für den LESER viele Verwechslungen mit sich, wenn der Autor beim Schreiben Fehler macht. Auch wenn das erstmal für den Autor nicht so schlimm erscheinen mag.

Juristische Schriftstücke müssen auch perfekt sein. Jeder Fehler könnte sonst in irgendeiner Weise mal zum Problem werden.

Kommentar von altgenug60 ,

Ja, das Gruselpotential dieser Plattform ist ziemlich hoch . . .

Kommentar von Sabotaz ,

ein Reisverschluss hält nicht lange... :)

Antwort
von rotreginak02, 11

Um sich im deutschsprachigen Raum sowohl mündlich als auch schriftlich angemessen artikulieren zu können.

Antwort
von AstridDerPu, 15

Hallo,

was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.

Spätestens in Bewerbungsschreiben zahlt sich sprachliche Richtigkeit aus.

AstridDerPu

Expertenantwort
von latricolore, Community-Experte für Italien, Italienisch, Deutsch, Sprache & Schule, 9

Weil es schlicht peinlich ist, wenn man seine Muttersprache nicht beherrscht.

Ebenso peinlich (und auch unverständlich) ist es, die Sprache des Landes nicht zu beherrschen, in dem man aufgewachsen ist und weiterhin lebt - selbst, wenn es nicht die Muttersprache ist.

Kommentar von LolleFee ,

... wobei ich es schon bedenklich finde, wenn man in einem Land aufwächst und lebt und die Sprache des Landes nicht als Muttersprache empfindet. Auf Dauer könnte ich das wohl nicht.

Kommentar von latricolore ,

Na ja, kommt vielleicht darauf an, wie man den Begriff für sich definiert.
Wenn man in der Familie immer die Herkunftssprache gesprochen hat und spricht...

Antwort
von Step44, 26

Weil du im Beruf auch immer wieder mit Menschen kommunizieren musst. Mit guten Sprachkenntnissen wirkt man kompetenter. 

Antwort
von Skeeve1, 5

Um ernst genommen zu werden. 

Egal ob privat oder im Beruf, ich kann Leute die auf Stammeldeutsch-Niveau kommunizieren einfach nicht ernst nehmen. Das gilt auch hier, so nebenbei. 

Die einzige Ausnahme sind Ausländer die die Sprache gerade erst lernen.

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