Frage von Rosenblad, 135

Warum braucht der religiöse Mensch eine Erlösung?

Diese Frage ist weder polemisch, noch diskriminierend, noch wertend in seinem Anliegen und bitte keine Hinweise auf Wikipedia u.ä. - mir ist selbst klar was Soteriologie bedeutet.

Der Kontext dieser Frage liegt in dem was der Einzelne für sich darunter versteht und warum er glaubt erlöst werden zu müssen. Oder anders herum fragt: warum ist dieses Leben eigentlich so gestaltet, das es zwingend einer Erlösung bedarf - könnte das Leben nicht anders sein, bedarf es erst prophetischer Verheißungen wie in Jes. 65:25 oder Offb. 21:1-7 für ein anders, leidloses Leben?

Antwort
von Eselspur, 26

Wenn du deine Frage nicht polemisch meinst, dann verstehe ich sie, dass du nicht fragst, warum "religiöse Menschen" eine Erlösung brauchen, sondern "warum in religiöser Sicht Menschen" eine Erlösung brauchen.

Den Begriff "Erlösung" gibt es nicht in allen Religionen. Ich denke aber, es ist eine urmenschlche Erfahrung, dass nicht alles bei uns, in uns und um uns herum in Ordnung ist. 

"Biblisch gesehen leitet sich das Wort „Erlösung“ von den Begriffen
„loskaufen“, „auslösen“ und „befreien“ ab. Menschen
wurden aus der Sklaverei und Gefangenschaft losgekauft,
verloren gegangener Familienbesitz wurde von den nächsten
Verwandten „ausgelöst“ und auf diese Weise zurückgewonnen.
Wer in verwandtschaftlicher Solidarität einem anderen
finanziell zu Hilfe kam, wurde „Löser“, das von ihm dabei eingebrachte
Kapital „Lösegeld“ genannt. Die Nähe des Begriffs
„Erlösung“ zu solchen Vorgängen des politischen und sozialen
Lebens ist kein Zufall. Es wird daran erkennbar, dass sich
Erlösung nach christlichem Verständnis nicht auf den religiö-
sen Bereich beschränkt, sondern die konkrete Not des Menschen
mit einbezieht. Die Erlösung umfasst sowohl die existentielle
Befreiung des Menschen aus Sünde und Schuld als
auch die Errettung aus sozialer und seelischer Not sowie die
politische Befreiung aus ungerechten Macht- und Herrschaftsstrukturen."

http://www.gym-hartberg.ac.at/schule/images/stories/Religion/themen_matura/09_Je...

Antwort
von ArchEnema, 43

Du zäumst das Pferd von hinten auf! Es ist doch wohl eher umgekehrt: Das Leben im Diesseits ist für ganz viele Menschen voller Leid und ohne realistische Aussicht auf Besserung. Davon wollen die Menschen erlöst werden.

Sicherlich könnte das Leben auch weniger "assi" sein (und das ist es ja auch für viele Menschen). Aber "hätte, hätte, Fahrradkette". Das alles nützt dir nichts, wenn dein Leben eben doch am anderen Ende der Skala einsortiert ist.

Die Erlösungsdenke ist somit wohl eine Mischung aus einerseits Victim Blaming (man sucht den Fehler für das Leiden beim Leidenden, bzw. dieser bei sich selbst), weil man die augenscheinliche Ungerechtigkeit sonst nicht erklären/ertragen könnte. Also kognitive Dissonanzbewältigung. Und andererseits aus der (aus weltlicher Sicht irrationalen) Hoffnung auf Besserung - wenn nicht im Diesseits, dann doch wenigstens nach dem (sicheren) Tode. Also eine Art von Verdrängung bzw. Verschiebung.

Also, zusammenfassend: Warum braucht der Mensch Erlösung? -> Weil es ihm subjektiv oder auch ganz objektiv ziemlich bescheiden geht.

Und brauchen das nur religiöse Menschen? Ich denke nicht. Aber wenn es einem nur dreckig genug geht, dann wird man wohl religös werden! Einfach weil die Aussicht auf Erlösung schon im Diesseits völlig illusorisch erscheint - unglaubwürdiger etwa, als eine Weiterexistenz und Erlösung im Jenseits... Also nicht religöse Menschen brauchen Erlösung - sondern alle, denen es dreckig geht. "Erlösung" nennen es diejenigen, die religös (geworden) sind.

Kommentar von Rosenblad ,

Die religionsspezfische Formation der "Erlösung" hat weder etwas mit dem aktualgenetischen Zustandreports einer kognitiven Dissonanz zu tun und noch weniger mit einem Viktimisierungsprozess

Kommentar von ArchEnema ,

Wat? Dachte es ginge nicht um die spezifische Soteriologie?!

Der Kontext dieser Frage liegt in dem was der Einzelne für sich darunter versteht und warum er glaubt erlöst werden zu müssen.

Worum geht es denn nun? Erlösung ist (lässt man die spezifische Religion außen vor) ein reichlich schwammiger Begriff.

Meine Aussage ist, dass der Mensch (religiös oder nicht) per se eben keine Erlösung braucht. Sondern dass der Erlösung brauchenden Mensch sich der Religion zuwendet.

Zur Sünde im christlichen Sinne habe ich weiter unten irgendwo einen Kommentar abgelassen. Vielleicht passt ja der? ;-))

Antwort
von mastema666, 72

Also zumindest "der Mensch" braucht sowas sicher nicht, gewisse Menschen glauben bestimmt, dass sie das brauchen, wahrscheinlich sogar recht viele (wohl hauptsächlich religiöse Menschen), aber definitiv nicht alle.

Antwort
von rosenstrauss, 54

ein praktisches beispiel: ich bekam vor 1 1/2 jahren eine krebsdiagnose. 

aber nach 2 wochen hat sie sich zum glück nicht bestätigt. das war eine richtige erlösung!

Kommentar von Rosenblad ,

Das glaube ich Ihnen mehr als alles andere und alles gesundheitlich Gute für die Zukunft!

Kommentar von rosenstrauss ,

dankeschön

Kommentar von Milijan1515 ,

Der Herr hat ihnen geholfen gelobt sei der Herr in allerewigkeit alles gute für die Zukunft :)

Kommentar von rosenstrauss ,

danke.

Antwort
von matmatmat, 61

Ich finde nicht, das der Mensch Erlösung in diesem Sinn braucht. Vielleicht Erlösung aus seiner "selbstverschuldeten Unmündigkeit"? Nein, auch das nicht, Erlösung ist so ein warten/hoffen/bangen auf irgend was von Außen. Das ist unnötig. Im hier und jetzt selbst leben hilft uns weiter.

Antwort
von offeltoffel, 65

Meine Vermutung dazu ist, dass diese Dinge zu einer Zeit entstanden sind, als man die Bevölkerung möglichst klein halten wollte. Das Leben war damals sicher auch kein Zuckerschlecken und somit hatte die Erlösung womöglich zwei Funktionein:

Erstens als Durchhalteparole ("noch ist dein Leben belastend, aber wenn der Tod kommt, wirst du erlöst und alles ist wieder gut!").

Zweitens als Machtdemonstration ("nur der Herr kann dich von deinen Sünden erlösen, also begehe möglichst gar keine").

Persönlich finde ich: kein Mensch braucht irgendeine Erlösung. Wir sind für unser Tun selbst verantwortlich und niemand kann uns die Schuld abnehmen, außer wir selbst.

Kommentar von rumar ,

@offeltoffel:

"Meine Vermutung dazu ist, dass diese Dinge zu einer Zeit entstanden sind, als man die Bevölkerung möglichst klein halten wollte."

Mir ist rätselhaft, was du damit meinst. In früheren Zeiten wurde die Bevölkerung halt einfach durch Krankheiten und Seuchen immer wieder ungewollt stark reduziert.

Die Zeit, in der es für die Menschheit wirklich wichtig wird, ihre Zahl durch geeignete Maßnahmen in vernünftigen Schranken zu halten, ist genau jetzt und in der Zukunft !

Kommentar von offeltoffel ,

mit "klein" meinte ich nicht die Anzahl, sondern in Sachen Rechte.

Antwort
von Ruppi1, 10

Die Erlösung hängt mit der Erschaffung unseres Universums, und damit mit der Materie zusammen. Am Besten ist es in Kurzform in diesem Link beschrieben.  http://www.aus-liebe-zu-gott.de/1.-Im-Gefolge-der-selbsternannten-Meister%3A.htm...

 Teil 2 ist unter Lesenswertes, ganz am Schluss zu fnden.

Kommentar von Rosenblad ,

Die Realität dieses Lebens wird allerdings beim esen einer solcher "Liebesplotstruktur" fast schon pathologisch ausgeblendet resp. das Denken sehr schmal gehalten.

Antwort
von rumar, 39

Dass "der Mensch" grundsätzlich eine "Erlösung" brauche, ist zunächst mal eine unbewiesene Behauptung oder Annahme. Ein Grund dafür, dass solche Ideen noch immer in den Köpfen mancher Menschen herumgeistern, ist zum Beispiel der aus dem Mittelalter stammende Begriff der "Sünde", welche durch Höllenqualen gesühnt werden müsse, von der man sich aber z.B. auch "loskaufen" könne.

Ich denke, dass es für die "Seelenhygiene" bessere Wege gibt. Was religiöse Wege betrifft, würde ich da z.B. einmal die Kirche eher beiseitelassen, aber durchaus etwa die Bergpredigt von Jesus und die Lehren Buddhas ins Zentrum stellen.

Antwort
von nobytree2, 46

Durch die Sünde hat sich der Mensch von Gott getrennt. Die Sünde ist die Entscheidung gegen Ihn, damit fiel die Schöpfung von Seinem Schöpfer ab und geriet in die Gewalt der Sünde.

Das Leben war damit nicht ursprünglich als erlösungsbedürftig gestaltet, sondern wurde vom Menschen durch die Sünde dahingehend missgestaltet. Durch die Erlösung Jesu Christi hat der Mensch wieder die Gnade, sein Leben in Bezug auf Gott zu gestalten. Damit steht die Erlösung in Zusammenhang zur Gnadenlehre, zur durch und in Jesus Christus wieder gewonnenen Nähe zu Gott.

Damit ist das zentrale Thema der Erlösung die Nähe zu Gott, die uns durch die Sünde (die Entscheidung gegen Ihn) verloren gegangen ist und durch Jesus Christus, der sich als Gott und Mensch für Gott und die Menschen entschieden hat, wiederhergestellt. Das Bekenntnis zu Jesus Christus durch Glaube, Hoffnung und Liebe stimmt ein in diese erlösende Entscheidung für Gott und Menschen sich gegenüber.

Kommentar von maxim65 ,

Gehen wir mal einen kurzen Moment davon aus das da etwas ran wäre.  Die Frage ist doch trotzdem wieso das dann möglich war. Der Mensch wurde , so die Religion, nach dem Vorbild Gottes geschaffen. Das heisst die "Sünde" ist Systemimmanent?  Wenn Gott , so wie behauptet, allwissend und allmächtig ist dann wäre es an ihm das erstens "richtig" zu machen das es nicht zum m"Sündenfall" kommt und zweitens, wenn er das schon verpasst hat, es zu ändern. Die Religionen stellen sich hier ein Bein indem sie den jeweiligen Gott mit diesen 2 Attributen ausstatten.

Kommentar von nobytree2 ,

Die Möglichkeit zur Sünde ist richtig und vollkommen. Denn die Möglichkeit, Gott zu lieben, setzt Freiheit voraus, damit auch die Freiheit zur Sünde. Daher ist die Sünde keine Widerlegung Gottes. Nicht die Sünde ist systemimmanent, sondern die Freiheit zur Sünde systemnotwendig. Wenn Gott von uns will, das wir Ihn lieben, muss Er uns auch die Freiheit geben, Ihn nicht zu lieben und zu sündigen.

Kommentar von maxim65 ,

Die "Freiheit" hat doch der Mensch gar nicht. Wenn man Adam und Eva glaubt sind sie aus dem Paradies verwiesen wurden als sie vom Apfel der Erkenntniss gegessen haben. Um "frei" entscheiden zu können muss man aber wissen. Ansonsten ist es blinder Gehorsam. Die Reaktion darauf die beiden rausszuschmeissen und die gesamte Menschheit zu "bestrafen" zeigt eigentlich die Reaktion eines nicht sehr selbstsicheren Menschen der Angst um seine Macht hat. Mal ganz abgesehen das die Sintflut ja wohl eine Racheaktion und Völkernord ohne gleichen darstellt. Also von "freier Entscheidung" bei den Strafmassnahmen kann ich nichts feststellen.

Kommentar von ArchEnema ,

Der Denkfehler liegt darin, die "Sünde" - ganz wie im Volksmund üblich - als etwas "Böses" anzusehen. Sünde ist erstmal nicht "böse", sondern wertfrei.

Ein Sünder ist nicht jemand, der absichtlich Mist baut. Sondern jemand der überhaupt Irgendetwas absichtlich tut, d.h. der einen freien Willen (hilfsweise: den Eindruck einen solchen zu haben) hat.

Insofern ist auch Gott nicht "zornig" o.ä. über die Sünder. Es ist nicht so dass Sünde "verboten" wäre. Sie ist eine erlaubte Option. Es ist lediglich so, dass jemand, der sich den Luxus eines Individualbewusstseins gönnt (vgl. das Essen vom Baum der Erkenntnis, das Konzept von Gut und Böse) leider auch die resultierende Last der Verantwortung tragen muss. Denn jede Tat, die absichtlich geschieht, hat Folgen - und nicht immer die erwünschten.

Das Problem des Sünders ist, dass er quasi der kindlichen Unzurechnungsfähigkeit entwachsen ist. Und jetzt leider allzuoft daran zu knabbern hat. Die Last der Verantwortung würde man oft dann doch lieber wieder abgeben. Man kann nun (christlich) sich ganz und gar einem Leben in der Nachfolge Jesu verschreiben, oder (buddhistisch) sich selbst bis hin zur Irrelevanz nicht mehr wichtig nehmen - oder sich (temporär) einfach den Verstand wegsaufen. Alles nur Copingmechanismen, um die Schwere der Last loszuwerden.

Kommentar von nobytree2 ,

@ArchEmma: Das ist nicht die Lehre der katholischen Kirche und auch zumindest nicht der grundlegenden Strömungen der evangelischen Kirchen. Die Sünde ist in der Bibel klar als etwas Nicht-Gutes bezeichnet, als eine Entscheidung gegen Gott. Und die Absicht, etwas Gutes zu tun, ist nicht Sünde. Das Sündenverständnis von ArchEmma ist definitiv nicht aus dem christlichen Glauben entnommen.

Antwort
von Kuestenflieger, 39

das alles gilt nur für einen teil der menschheit .

der größere teil ist fern der erwähnten lektüre , lebt seine zeit auf dem erdball ab und gut ist .

Antwort
von maxim65, 67

Wieso ist das Leben "so gestaltet" ? Vor allem wer gestaltet es den so? Es  ist doch der Mensch in seinem unendlichen Egoismus und seinem expansiven Verhalten der es so "gestaltet". Aber sich das eingestehen würde bedeuten er kann das Problem nur bei sich suchen. Also schafft er sich einen Gott wälzt alle Verantwortung auf ihn ab und tröstet sich damit das es besser wird. Später wenn alles vorbei ist.

Antwort
von Xpomul, 18

Nein, diese Frage enthält keinerlei Polemik. Sie ist auch nicht inkriminierend oder diskriminierend noch wertend. Wer würde auch auf solch eine absurde Idee kommen?

Leider könnte das Leben anders gekommen sein, ist es aber nicht. Ja, der Mensch braucht Erlösung. Wer das nicht sehen kann, ist blind. Er braucht Erlösung, weil er in seinem Woraufhin gescheitert ist. Er war nie neutral, nie "frei" oder was auch sonst immer, sondern von Beginn an auf seinen Schöpfer hin ausgerichtet. Aus dieser Ausrichtung ist er ausgebrochen, und seither braucht er Erlösung. Leidloses Leben ist im Diesseits nicht zu haben.

Antwort
von Aleqasina, 28

Fakt ist, dass wir in diesem Erdendasein in ein undurchschaubares Geflecht von Versagen, Sünde und Schuld verstrickt sind. Wir können bei bestem Bemühen um ein tugendhaftes Leben nicht vollständig ausschließen, dass wir an Mitmenschen und der Schöpfung schuldig werden.

Manche sagen: Halb so schlimm, wenn ich mich doch wenigstens bemühe.

Manche meinen: Damit muss ich selbst klarkommen, da kann mir keiner die Schuld oder gar die Verantwortung abnehmen.

Christen sagen: Mit dieser Verantwortung und diesem immer wiederkehrenden Versagen kann ich nicht vor Gott bestehen. Deswegen bedarf ich der (Er-)Lösung von dieser Schuld, und die kann nur von Gott selbst kommen.

Ob es anders sein könnte?

Müßige Frage, denn es ist nun mal so.

Antwort
von fricktorel, 12

"Jeder" Mensch brauch Erlösung, will er am Leben bleiben (Röm.6,23).

Es gibt jedoch den "Gott dieser Welt" (Offb,12,9), welcher in Verkleidung einer "Kirche" (2.Kor.4,4) uns gerne "tot" sähe (Offb.17,1-6).

Gott wird jedoch bald Seinen Sohn in Herrlichkeit zurück senden (Offb.14), der diese "Schlange" einsperren wird (Offb.20,2).

Antwort
von Gilbert56, 24

Du stellst hier Behauptungen auf bzw. hast sie aus der Bibel und fragst dann, warum das so ist. Aber ob die Behauptungen überhaupt stimmen? Mir kommt das etwas unsinnig vor, so könnte man ja auch fragen "Warum ist der Regenwurm grün?", "Warum ist der Regen überall 30 Grad warm?".

Antwort
von fricktorel, 21

Jeder Mensch brauch eine "Erlösung", weil "alle gesündigt haben" (Röm.3,23) und des "Todes würdig" sind.

Unser Heiland hat uns von dieser Strafe befreit, wenn wir Ihm glauben (Röm.6,23).

Es ist also "Wurst", was einzelne Menschen "meinen" oder "sagen", denn "Gottes Wort ist die Wahrheit" (Joh.17,17).

Diese "Erlösung" ist nötig, weil der "Gott dieser Welt" (2.Kor.4,4) die Menschheit mit seiner "Weltkirche" (Offb.12,9) verführt hat (1.Mose 3,4).

Kommentar von Rosenblad ,

Lieber "Fricktorel" mir sei erlaubt nachzufrage welcher Gemeinschaft Sie angehören (außerhalb der "Weltkirche"). da ich schon einmal vergeblich nachgefragt habe, würde ich jetzt an Ihre Höflichkeit appellieren.

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