Warum bleibt das Gras auch im Winter grün (Frage meiner 3-jährigen Tochter)
wer kann mir eine plausible Antwort geben, damit ich morgen ihren Wissensdurst stillen kann?
-
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Jede grüne Pflanze, ob klein oder groß, ob Baum oder Gras, wächst durch Photosynthese. Photosynthese ist nur in den Teilen der Pflanze möglich, die Chlorophyll enthalten, also in den Blättern der Bäume, in den Salatblättern, Spinatblättern und im Gras auf dem Rasen. Durch Photosynthese wird Kohlenstoffdioxid (das berühmte CO2) aufgenommen und Sauerstoff freigesetzt. Die Photosynthese braucht außerdem Licht und günstige Temperaturbedingungen. Diese optimalen Temperaturbedingungen variieren je nach Art. In unseren Gegenden verschwindet bei den meisten Laubbäumen das Chlorophyll im Herbst, bedingt durch die niedrigeren Temperaturen und die kürzeren Tage. Dann ist keine Photosynthese mehr möglich und die Blätter fallen ab. Die Gräser auf den Rasenflächen bzw. in den Feldern behalten einige ihrer Blätter, unterbrechen aber trotzdem ihre Photosyntheseaktivität in den Wintermonaten. Diese Pflanzen hören auf zu wachsen, ihr "Leben" ist sehr verlangsamt und die wenigen Blätter, die sie behalten haben, verschwinden, sobald der Frühling kommt, um durch junge aktive Blätter ersetzt zu werden. Im Gegensatz dazu können die Nadelbäume (Koniferen) in ihren Nadeln auch unterhalb von 0°C Photosynthese machen. Diese Arten (Tannen, Kiefern, Fichten) haben sich an das kalte Klima der Berge angepasst.
http://www.sonnentaler.net/austausch/fragen/wissenschaft/biologie/pflanzen/3.qst
-
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
ede grüne Pflanze, ob klein oder groß, ob Baum oder Gras, wächst durch Photosynthese. Photosynthese ist nur in den Teilen der Pflanze möglich, die Chlorophyll enthalten, also in den Blättern der Bäume, in den Salatblättern, Spinatblättern und im Gras auf dem Rasen. Durch Photosynthese wird Kohlenstoffdioxid (das berühmte CO2) aufgenommen und Sauerstoff freigesetzt. Die Photosynthese braucht außerdem Licht und günstige Temperaturbedingungen. Diese optimalen Temperaturbedingungen variieren je nach Art. In unseren Gegenden verschwindet bei den meisten Laubbäumen das Chlorophyll im Herbst, bedingt durch die niedrigeren Temperaturen und die kürzeren Tage. Dann ist keine Photosynthese mehr möglich und die Blätter fallen ab. Die Gräser auf den Rasenflächen bzw. in den Feldern behalten einige ihrer Blätter, unterbrechen aber trotzdem ihre Photosyntheseaktivität in den Wintermonaten. Diese Pflanzen hören auf zu wachsen, ihr "Leben" ist sehr verlangsamt und die wenigen Blätter, die sie behalten haben, verschwinden, sobald der Frühling kommt, um durch junge aktive Blätter ersetzt zu werden. Im Gegensatz dazu können die Nadelbäume (Koniferen) in ihren Nadeln auch unterhalb von 0°C Photosynthese machen. Diese Arten (Tannen, Kiefern, Fichten) haben sich an das kalte Klima der Berge angepasst.
Mehr auf: http://www.sonnentaler.net/austausch/fragen/wissenschaft/biologie/pflanzen/3.qst
-
-
Antwort von tetrapilot 02.12.2009
Ich würde sagen, weil das Gras es nicht nötig hat. Bäume verlieren ihre Blätter soweit ich weiß, damit sie weniger Wasser verdunsten (wenn der Boden gefroren ist und nichts nachkommt muss genug im Baum drin sein) und der Schnee leichter abfällt, damit die Äste nicht brechen. (Tannen haben eine Wachs-Schicht und kleine Blattoberfläche um das verdunsten zu verhindern und sind so gebaut, dass der Schnee auch so leicht abfällt)
Wenn ich mich aus meiner Erdgeschichts-Vorlesung richtig erinnere ist es eine Besonderheit von Gras, dass es auch im Winter wächst. Es ist in der Evolution erst im Paläogen entstanden, als die Dinosaurier schon ausgestorben waren und hat es damit höheren Tieren überhaupt erst ermöglicht die hohen Breiten zu besiedeln.
Ich hoffe das sind genug Geschichten für den Wissensdurst deiner Tochter ;-)
-
-
Deine Tochter könnte hier immer mitmachen !!!
Das gras stierbt nicht ab also bleibt auch das Clorofüll erhalten, und das sieht eben grün aus.
-
-
Es gibt viele immergrüne Pflanzen. Diese Pflanzen verfolgen eine andere Überlebensstrategie, sie "entwässern" und so können die Chlorophyllzellen nicht erfrieren und platzen. Ergo, Pflanze bleibt grün.
hth
-
Es bleibt nur grün, bis es gefroren und wieder aufgetaut ist. Dann wird es grau/braun und wächst im Frühjahr neu nach. Im Februar sind sie Wiesen nicht mehr grün.
-
Na das is ja ne klasse Erklärung. Bitte mal versuchen Rhododendron und Efeu einzuordnen. Danke.
Vielen Dank!