Frage von catyblack14, 106

Warum bin ich nicht mehr die Bezugsperson meiner Hündin?

Hallo, und zwar bin ich diese bis jetzt immer gewesen. Ich gebe ihr immer zu trinken und zu fressen, spiele häufig mit ihr, geh fast immer mit ihr Gassi und spiele sogar während dem Gassi gehen mit ihr. Wenn wir heim kommen, ist Kuschelzeit. Bis jetzt hat sie zwar meine Eltern natürlich auch gemocht, aber ich wurde am wildesten begrüßt, weil ich ja soo lange weg war ;) nun ja, seit einigen Tagen interessiert sie sich gar nicht mehr für mich, wenn ich gleizeitig mit einem Elternteil heimkomme, weil Mama oder Papa sehr viel wichtiger sind als ich. Sie ignoriert mich da vollkommen. Wenn ich alleine komme, bin ich vielleicht ein bisschen interessant, aber dann gehts schnell wieder zu den Eltern, obwohl sie ja schon lange da sind. Ich fühl mich irgendwie verletzt, weil ich nichts geändert habe an den oben beschriebenen Tätigkeiten... reagiere ich über oder nehme ich das zu persönlich? Bzw. woran kann das liegen, glaubt ihr? Danke für alle Antworten!

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Antwort
von oki11, 62

Hallo Catyblack

Hallo, und zwar bin ich diese bis jetzt immer gewesen. Ich gebe ihr
immer zu trinken und zu fressen, spiele häufig mit ihr, geh fast immer
mit ihr Gassi und spiele sogar während dem Gassi gehen mit ihr.

Na das ist ja echt gnädig, dass Du auch während des Gassigehen mit dem Hund spielst :-)

So nun aber mal zur Beantwortung der Frage.

Ein Hund ist ein Rudeltier und ist entweder auch Alphatier oder ordnet sich unter ->und das bei einer Person die Halt, Schutz und Nahrung bringt.

So wie ich es nun interpretiere, hat sich Dein Hund einer anderen Person untergeordnet die mehr "Führung und Halt" bietet und somit wird dann auch diese Person mehr und auch wilder begrüßt.

Kommentar von catyblack14 ,

Okay, danke

Antwort
von Turbomann, 42

@ catyblack14

Wenn du seither die Bezugsperson für deinen Hund gewesen bist, dann hat sich bei dir was geändert.

Ich gebe ihr immer zu trinken und zu fressen, spiele häufig mit ihr, geh fast immer mit ihr Gassi und spiele sogar während dem Gassi gehen mit ihr.

Bei dir liest man mehr "spiele mit ihr" heraus, als andere Dinge.

Man muss nicht ständig beim gassigehen den Hund auch noch "bespielen", sondern da sollte man mit ihm spielerisch üben, damit er wieder zurückkommt, wenn man ihn ruft.

Wer erzieht denn "deinen" Hund, wenn du das wärst, dann würdest du noch an erster Stelle stehen.

Hunde begrüssen einen immer stürmisch, wenn man mal bis zu 4 Stunden weg ist und er ist das alleinsein gewöhnt. Hunde haben kein Zeitgefühl wie wir.

In einer Familie ist das ein Familienhund und nicht nur DEIN Hund und wenn du eben länger von zuhause weg bist, dann  geht er zu dem der wo die meiste  Zeit sich um ihn kümmert.

Eigentlich traurig, dass du dich verletzt fühlst, nur weil dein Hund im Moment deine Eltern bevorzugt. Lasse deinen Unmut jetzt nicht an dem Hund aus, sondern überlege mal, ob sich an deiner Zeit für den Hund, nicht doch was geändert hat und dann bügel das aus..

 

Kommentar von catyblack14 ,

sie ist eben noch sehr jung, sie spielt gerne? 

ich erziehe meinen Hund, meine Mutter ist zwar ein bisschen öfter zuhause, aber sie sagt kein klares Nein, wenn sie was falsch macht, sondern nur so ein weiches 'Nein, nicht machen' mit der falschen Tonlage. Ich habe ihr die Tricks beigebracht, ich sage ihr, was sie nicht tun soll. 

Ich bin fast gleich oft zuhause wie meine Eltern, die müssen schließlich auch arbeiten, genau wie ich. 

Und klar ist das nicht MEIN Hund, aber soll ich jedes mal 'der Hund unserer Familie' schreiben, wenn es um die Beziehung zwischen uns beiden geht? 

Denkst du nicht, dass ich da schon drüber nachgedacht habe? Mir fällt da nichts ein, was ich falsch gemacht haben könnte. Ich bin einfach nur traurig, weil mein verstorbener Kater zu mir hielt, und wenn wir schon einen Hund haben müssen, wollte ich zumindest so eine ähnliche Beziehung aufbauen. 

Kommentar von Turbomann ,

@ catyblack14

Das ist richtig, dass ganz junge Hund vielleicht noch etwas verspielter sind, aber auch Hunde wollen nicht stänig nur bespielt werden, sondern sie brauchen auch mal Ruhe.

Du kannst aber deine Beziehung mit deinem verstorbenen Kater nicht auf einen Hund anwenden.

Eine enge Beziehung kannst du zu eurem Hund genauso aufbauen. Geht ihr denn zur Hundeschule, wo du mal einen Trainer fragen könntest, ob er mal zu euch kommt und vor Ort  dich und den Hund beobachtet?

Das ist jetzt nicht böse gegen dich gemeint, aber viele Hundebesitzer machen etwas falsch und es fällt ihnen nicht auf und das muss nicht  bewusst falsch gemacht worden sein.


Antwort
von sunss, 40

Es könnte sein das deine eltern deinem hund mehr leckerlis geben oder hatte sie mal eine schlechte erfahrung mit dir aber sonst wüsste ich auch nichts und wegen dem überreagieren ich würde genau so denken wie du

Kommentar von catyblack14 ,

erstmal danke für die Antwort. Ich gebe ihr eigentlich mehr Leckerlis, mein Vater gibt nie welche, meine Mutter selten und ich halt immer viele, weil sie meistens bekm Gassi gehen brav ist. 

Schlechte Erfahrung... wüsste ich jetzt keine, aber vielleicht deswegen, weil ich nicht so denke wie sie und das anders beurteile? 

Kommentar von Turbomann ,

@ catyblack14

Lese dir die Antwort von User oki11 nochmal durch, der hat das schon richtig angesprochen.

Außerdem muss man einen Hund nicht ständig mit Lekerlies  "befüttern" bei jeder Gelegenheit.

Hunde brauchen ausser ab und zu mal Leckerlies und Schmuseeinheiten auch eine feste Hand in der Erziehung. Sprich feste Hand in dem Sinne, dass A L L E in der Famlie in der Erziehung am selben Strang ziehen und A L L E gleichermassen konsequent sind und den Hund "erziehen" und nicht verziehen und verhätscheln .

Oder beim einen Familienmitgleid darf er alles und beim anderen wird es verboten.

Wenn ein Hund mit Liebe, Geduld und konsequenz erzogen wird, dann wird er seinen Halter umso mehr lieben.

Antwort
von krzzr, 46

man muß sehen, daß auch hunde 'erwachsen' werden. was für sie als junge hündin spaß gemacht hat, ist evtl. nicht mehr so wichtig und sie orientiert an denen, die ständig da sind. 

deine eltern sind halt immer da, während du vielleicht auch mal alleine weggehst. hunde können nicht verstehen, daß ihr 'bezug' mal andere interessen hat. 

Expertenantwort
von inicio, Community-Experte für Hund, 11

du nimmst es zu persoenlich.

hunde haben ein feines gefuehlt fuer die machtverhaeltnisse in einer familie. sie orientieren sich meist an den eltern und nehmen kinder und jugendliche eher als "mitwelpen" wahr.

je aelter dein hund wird, um so mehr wird er sich auch an den eltern orientieren. ein hund braucht mehr all fressen, leckerlies und streicheleinheiten -gassie gehen und spielen. ein hund braucht auch erziehung und grenzen -die vermitteln deine eltern wohl deutlicher als du.

man sollte auch nie ein tier mit einem anderen vergleichen! auch tiere haben ganz unterschiediche liebenswuerdige charaktereigenschaften. 

Antwort
von SabiSafj, 11

Versuch doch mal deine Eltern beim Umgang mit dem Hund zu beobachten. Vielleicht machen ja sie iwas anders wie sonst auf das der Hund reagiert.

Meiner ist seit ich ihn zur Haustür reingebracht habe total auf mich fixiert. Ich kann nicht mal alleine aufs Klo gehen. Und das obwohl ich studiere und durch freund auch schon mal ein paar tage gar nicht nachhause komme. Aber wenn ich daheim bin geht er z.b nur mit mir raus und weicht mir nicht von der Seite.

Antwort
von TezZY1202, 34

Geben deine Eltern Ihr mehr Leckerlis?? :D

EInwenig reagierst du schon über aber etwas sospekt kommt mir da strotzdem vor :/ aber wird schon wieder ^^

Kommentar von catyblack14 ,

ich weiß, das erste ist witzig gemeint, aber tatsächlich gebe ich ihr mehr Leckerlis^^ mein Vater gibt gar keine, meine Mutter nur sehr wenig, ich geb ihr immer beim Gassi gehen viele, wenn sie brav ist

Kommentar von TezZY1202 ,

Hört sich also auch ganz normal an :/

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