Ihr kennt das bestimmt auch, wenn man einen ganzen Sonntag faul im Bett oder auf dem Sofa sich vom Fernseher berieseln lässt. Danach fühlt man sich richtig ko. Warum, man hat doch nichts gemacht?

Den genauen Sachverhalt kann ich nicht erklären, habe aber in einem Vortrag mal gehört, dass Fernsehen keineswegs entspannend ist. Das Gehirn muss die große Flut von Reizen ständig verarbeiten. Damit hat es auch oft noch nachts zu tun, sodass der Schlaf unruhig ist und man sich am nächsten Tag gerädert fühlen kann.
Einfach nicht mehr oder nur noch max. 1 Stunde pro Tag Ferseh gucken! Dann wird es dir schon besser gehen. Gehe lieber am Sonntag mal spazieren, denn frische Luft macht bekanntlich munter! Fernseh gucken ist deswegen so anstrengend, weil die Augen überreizt werden!
Ich kenne das aber auch von Tagen, an denen man viel schläft, um evtl. Schlaf nachzuholen und dann noch müder wird. Vielleicht ist unser Körper einfach nicht dafür gemacht gar nichts zu tun, vor allem wenn man den Rest der Woche voll zu tun hat, ist das der Körper gewöhnt und ein Faulenzertag bringt ihn durcheinander. Vielleicht muss man sich erst an Nichtstun gewöhnen?

Was Manuel sagt, stimmt. Außerdem glaube ich, dass es sehr anstrengend für die Augen ist. Ich hab' mir letzte Woche hintereinander Episode I bis III angetan und fühlte mich hinterher wie durch die Hecke gezogen. ;-)

Finde Fernsehen auch anstrengend, sobald ich mehr als meine übliche vorgeplante Ration zu mir nehme. Muss mich dann über die Verdummungstechniken so extrem aufregen (Plot, sprachlicher Ausdruck, Selbstbeweihräucherung (bei Gesprächsrunden), Mimik, Gestik, Kameraschwenks, Lautstärke, Schleichwerbung, sog. M u s i k, dass ich mich nur mit Mühe zurückhalten kann, dem Kasten einen Freiflug zu verschaffen. Merke: die beste Stelle an einem Fernseher ist der Ausschaltknopf!