Frage von rotesand, 143

Warum bevorzugen so viele Fahranfänger Kleinwagen?

Hallo :)

Mich beschäftigt die Frage, wieso so viele Fahranfänger Kleinwagen wie Polo, Punto oder Fiesta bevorzugen.. rein sachlich haben sie durch hohe Versicherungsprämien & durch hohe Nachfrage (gerade bei Anfängern) gerade finanzielle Nachteile.. außerdem sehe ich die geringe Leistung als Problem außerorts an ----------> ein Kumpel von mir fuhr einige Zeit einen 45 PS Polo aus den späten 80ern, der außerhalb geschlossener Ortschaften kaum zu gebrauchen war, überholvorgänge waren mit dem Auto auch "nicht empfehlenswert". Die Autobahn schied komplett aus.

Geringere Sicherheit ist bei betagteren Kleinwagen auch ein Thema --------> ich hätte als 1. Auto auch einen alten Polo kaufen können, fühlte mich in dem kleinen engen Auto aber total unsicher & verwundbar ... ich habe mir dann einen Audi 100 aus den 80ern gekauft, ohne ABS und alles, aber allein die "Masse Blech" ließ mich sicher fühlen. War auch ein gutes Auto ---------> und in der Versicherung erheblich günstiger als viele Kleinwagen aus meinem Umkreis, und das obwohl ich den Audi auf mich selber anmeldete während die anderen ihre Fahrzeuge auf die Eltern anmeldeten.

Außerdem sind größere Autos meist auch im Alter - viele kaufen ja ältere Kleinwagen für wenigere Geld - durchgängig besser in Schuss als Kleinwagen: Mein Audi etwa & der Audi 80 meines Bruders waren beide von Rentnern, die sie lang fuhren & gut pflegten (meiner war sogar 1. Hand) und echt gut in Schuss. Die Kleinwagen in unserem Freundeskreis waren als Gebrauchte nicht billiger (eher teurer) als die Audis, hatten meist 4-5 Besitzer in rd. 15 Jahren, waren kaum gepflegt und auch innen recht verranzt.

Die Spritersparnis holen die hohen Versicherungsprämien dann auch wieder rein... ich frage mich immer warum dennoch Kleinwagen zum Einstieg bevorzugt wereden ;) Denn außer einem kleineren Wendekreis bzw. leichterem Einparken sehe ich keine Vorteile.

Vllt. habt ihr ja schlüssige Ansätze!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von hondaautofan, 133

Das frage ich mich auch. Aber auch hier bei GF werden fast immer nur Kleinwagen für Fahranfänger vorgeschlagen. Es ist halt immer noch ein Irrglaube, Kleinwagen seinen günstiger im lfd. Unterhalt. Das ist aber nur bedingt richtig.

Manch großer Schlitten ist günstiger in der Versicherung. Man muss sich nur mal Zeit nehmen und vergleichen.

Mein Sohn hatte als erstes Auto einen Toyota Camry Kombi. Das Ding ist gut 5 Meter lang und hat 188 PS. Beide, Auto und Sohn, sind noch gesund unterwegs. Der Camry ist günstiger als ein vergleichbarer Wagen eines deutschen Herstellers.

Meine Tochter hat als Erstwagen einen Honda Accord Tourer mit 190 PS. Auch da ist alles gut gegangen.

Ist also alles auch persönliche Einstellung der Person. Ich glaube auch, viele junge Leute haben Angst im Strassenverkehr und denken sie seien mit einem kleinen Auto besser mit der Strasse verbunden. Das räumliche Sehen fällt vielen auch schwer und sie haben keinen Überblick über ihr "grosses" Auto.

Im Grunde muss es aber jeder für sich entscheiden was er fahren möchte. Für mich muss ein Auto ein gesundes Preis- / Leistungsverhältnis haben und zuverlässig unterwegs sein.

Kommentar von rotesand ,

Mein Audi 100 hatte "unfassbare" 90 PS & lag größenmäßig zwischen altem 5er und 7er BMW, allein deswegen galt er tlw. als unglaublich dekadent und protzig. Jeder hatte Angst, ich könnte mir mit 90 PS den Tod holen -------> dass der schwere Audi dabei aber träger in die Hufe kam als der 70 PS Golf 2 von meinem Kumpel & der 73 PS Renault-R19 von einem anderen Kumpel war denen egal ;)

Mein Audi lag in der Versicherung erheblich unter den Kleinwagen in meinem Freundeskreis. Dennoch ließ ich den Audi 100 von Anfang an auf meinen Namen laufen, während alle anderen ihre Fahrzeuge als Zweitauto der Eltern in Betrieb nahmen. So sah die Bilanz für den Audi noch günstiger aus. 

Danke für deinen sachlichen & kompetenten Kommentar!

Antwort
von TrudiMeier, 51

Ich vermute, es liegt u. a. auch daran, auf welchem Auto man gelernt hat. Wenige Fahrschulen haben ein großes Fahrschulauto wie BMW oder Mercedes. Die meisten fahren Golf.  Vielleicht trauen sich viele Fahranfänger auch die Umstellung vom Golf auf z. B. einen BMW nicht zu? Es ist schon ein Unterschied, ob man mit einem Golf oder einem 5er BMW rückwärts einparken muss. :-)

Was die Sicherheit betrifft - Kleinwagen ist nicht gleich Kleinwagen. Ich bin kein Fahranfänger, fahre aber auch einen Kleinen. Mein Sohn ist Fahranfänger und fährt einen etwas größeren. Wir beide sind schon diverse Autos gefahren. Ich kann nicht sagen, dass wir uns in einem Audi A3 oder A4 sicherer fühlen als im A1. Macht eigentlich keinen Unterschied. In einem Renault Twingo oder einem Toyota Aygo hatte wir beide das Gefühl, dass die auf der Autobahn in sich zusammenfallen.

Die wenigsten Fahranfänger haben das Geld für ein Auto angespart. Da wird häufig von Mama, Papa, Opa und Oma das erste Auto gesponsert - und die wollen natürlich ein Mitspracherecht. Die wenigsten Eltern sponsern ihren Sprößlingen einen 150 PS-BMW. :-)

Antwort
von catchan, 92

1. Das mit den hohen Versicherungsprämien ist Quatsch. Du hast vermutlich nie geguckt, was ein BMW beispielsweise Versicherung kostet. Da würden dir die Ohre schlackern. Beispielsweise Opel Corsa ist ein in der Versicherung günstiger Kleinwagen.

2. Gerade weil sie so wenig PS haben, sind sie sicherer. Gerade Fahranfänger sollten ein Auto haben, mit dem sie nicht so schnell beschleunigen können. Überhöhte Geschwindigkeit ist einer der Unfallgründe. Fahranfänger neigen gerne sich zu überschützen, Situationen nicht richtig einschätzen zu können. Da ist es oft von Vorteil, wenn das Auto länger braucht, um auf 100 zu kommen. Auf die Autobahn kann man trotzdem mit so einem Fahrzeug fahren. Jeder Kleinwagen bringt es auf 130/140 km/h, wenn man lange genug auf dem Gaspedal tritt.

3. Sie sind günstiger in der Steuer.

4. Gerade weil sie so häufig sind, kommt man leichter und günstiger an Ersatzteile.

5. Man kommt damit leichter in Parkplätze rein und raus. Vor allem bei Fahranfängern ist es gefährlich, dass sie mal irgendwo anfahren. Die Gefahr ist aber bei einem größeren und damit unübersichtlicheren Auto noch größer als bei einem kleinen Fahrzeug.

6. Sie verbrauchen weniger Sprit.

7. Sie sind auch in der Regel günstiger im Anschaffungspreis.

8. Bei einem Mann am Lenkrad eines Steuers würde man nie auf den Gedanken kommen, dass er mit seinem Fahrzeug irgendwelche Komplexe kompensieren muss.

Kommentar von rotesand ,

Auch mein Audi 100 war extrem träge, da er mit 90 PS eigentlich für das Gewicht untermotorisiert war. Mehr als "mitschwimmen" konnte man mit diesem Auto im Verkehr nicht. Selbst der Golf 2 meines Kumpels mit 70 PS war deutlich spritziger unterwegs. 

Sicher erreicht auch ein Kleinwagen 140 km/h, aber zu welchem Preis? Er ist dann sehr laut, unkomfortabel sowieso & der Spritverbrauch steigt genauso stark an. 

Ersatzteile waren beim Audi 100 & beim Audi 80 meines Bruders immer günstig zu haben - tlw. auch vom Schrott - das ist mMn kein Argument "pro Kleinwagen". 

Ich musste mit diesem Auto weder Gefühle noch Komplexe "kompensieren" ---------> der 100 wurde nur gekauft, weil ich mich drin wohlfühlte, Zustand & lückenloses Scheckheft für ihn sprachen, er nur 500 Euro kostete, zwei Jahre TÜV hatte und mein Fahrlehrer den Kauf auch befürwortete. Mein Traumauto war eigentlich der Opel-Kadett E, aber von dem fand ich damals irgendwie keine brauchbaren Exemplare.

Ansonsten danke für deinen langen Kommentar & 'nen schönen Sonntag :)

Kommentar von catchan ,

Auch mein Audi 100 war extrem träge, da er mit 90 PS eigentlich für das Gewicht untermotorisiert war.

Das ist eben ein Punkt. Was ihnen an PS fehlt, machen Kleinwagen mit wenig Gewicht wett.

Aber wie ich schon sagte, gerade ihr Mangel an PS macht sie so interessant für Fahranfänger. Die sollen nämlich lernen zweimal nachzudenken, bevor sie überholen.

Was bringen viele PS, wenn man sie letzten Endes doch nur um den Baum wickelt, wenn die Fahrer und eventuell auch noch Beifahrer mit dabei sitzen?

Sicher erreicht auch ein Kleinwagen 140 km/h, aber zu welchem Preis? Er
ist dann sehr laut, unkomfortabel sowieso & der Spritverbrauch
steigt genauso stark an.

Sicher erreicht auch ein Kleinwagen 140 km/h, aber zu welchem Preis? Er
ist dann sehr laut, unkomfortabel sowieso & der Spritverbrauch
steigt genauso stark an. 

Auch bei Kleinwagen hat sich in den letzten vielen Jahren viel getan. Mein Kleiner ist nicht unkomfortabel mit 140 km/h. Der erreicht 120 km/h, ohne dass ich diese spure.

Und alles was über 130 km/h geht... da sollte man wissen, dass auch bei der Autobahn schnell eine Mitschuld bekommt, wenn man schneller als 130 km/h unterwegs ist, wenn jemand anders einen Unfall verursacht.

Ersatzteile waren beim Audi 100 & beim Audi 80 meines Bruders immer
günstig zu haben - tlw. auch vom Schrott - das ist mMn kein Argument
"pro Kleinwagen".

Ersatzteile waren beim Audi 100 & beim Audi 80 meines Bruders immer
günstig zu haben - tlw. auch vom Schrott - das ist mMn kein Argument
"pro Kleinwagen". 

Das zweifle ich beim Audi nicht an. Du hast vielleicht auch ein sehr gutes Schnäppchen gemacht mit deinem Audi. Aber das Manko gibt es vor allem bei Audi, dass sie in der Anschaffung wesentlich mehr kosten. In der Versicherung sind sie eben nicht günstiger. Typklassen legen genauso hoch wie bei einem Kleinwagen, wenn nicht sogar drüber. Dazu kommt hoherer Spritverbrauch und höhere Steuer. Da ist auch nicht geholfen, dass man an die Ersatzteile genauso günstig rankommt wie bei einem Polo.

Ich musste mit diesem Auto weder Gefühle noch Komplexe "kompensieren" 

Ich sprach allgemein. Durch meinen Job bei einer Versicherung bekomme ich hautnah mit welche Art von jungen Fahrer welches Auto kaufen. Und ja, da sind verdammt viele Kompensationskäufe mit dabei. Aber falls dich beruhigt, kompensiert wird derzeit eher mit BMW.

Junge Männer finanzieren (!) sich einen gebrauchten BMW um die 5000/6000€ und haben anschließend Probleme die KFZ-Versicherung zu bezahlen. Die wird dann oftmals von Papa oder Mama bezahlt.

Aber dafür können sie stolz erzählen wie viel PS ihr Auto hat.

Dann doch lieber ein Kleinwagen. Denn nach wie vor sind sie relativ kostengünstig.

Aber wer sich ein größeres und besseres Auto leisten kann, darf sich ein solches gerne kaufen.

Aber bei Fragen von Fahranfänger zu Autokäufen ist damit zu rechnen, dass nicht viel Geld vorhanden ist.

Antwort
von iddontkcree, 101

Ich (18) kann es als junger Fahrer auch nicht nachvllziehen. Im Frühling werde ich mir wahrscheinlich mein erstes Auto kaufen zunächst dachte ich an einen sportlichen Audi/BMW aber ich habe bedenken wenn man dann Leistung hat auch riskanter fährt bzw dies gar nicht führen kann. Daher werd ich mich für einen schönen Geländewagen entscheiden.

Ich hab das ganz mal durchgerechnet ein Touareg würde mich im Schnitt 50-100Euro mehr kosten im Monat als ein Golf.

Die Vorteile von Kleinwagen:

-geringere Reparaturkosten, bedingt auch.Anschaffungskosten, meist übersichtlicher bzw eben nicht so groß was sich leichter bewegen lässt, manchmal auch niedrigerer Spritverbrauch aber nicht immer, Versicherung oft günstiger

Nachteile:

-Kleinwagen sind für weniger km ausgelegt d.h. ob ich einen KW mit 100.000km hab oder einen großen SUV mit 200.000 das macht eigentlich keinen Unterschied, Unsicher!!!!!!

Allein wegen der Sicherheit würde ich mich niemals für einen Kleinwagen entscheiden - mir persönlich gefällt der opel corsa D sehr gut aber er ist einfach zu klein.

Dann liebr pro/m 60 Euro mehr investieren und ein Oberklasse SUV fahren - da hab ich 100ml mehr kompfort - mehr luxus und mehr sicherheit. Für nur 60e mehr.
Und die Anschaffung ist meist auch günstig.

Also was für einen Kleinwagen spricht kann ich beim besten Willen nicht Nachvollziehen. Natürlich braucht man keinen 2Tonnen SUV aber zb ein Audi A4... der ist genauso teuer wie ein Kleinwagen in Anschaffung UND unterhalt. Also jeder Mensch der einigermaßen denken kann würde ja eigentlich den A4 nehmen.

Was mich aber noch mehr verwundert ist, dass es viele gibt die sich einen NEUEN Kleinwagen kaufen??? warum?

Unsicher und kein kompfort - fürs gleiche Geld gibts nen schönen Audi oder VW was auch immer aber doch kein twingo oder Fiat 500

Expertenantwort
von Skinman, Community-Experte für Auto, 41

Nicht mal das mit dem Einparken muss stimmen, wenn nur die Karosserie unübersichtlich genug ist. Bestes Beispiel: VW Lupo. Das hindert die Leute aber nicht daran, sich einzureden, dass die Dinger einfacher zu fahren seien als Mittelklassewagen. Objektiv brauchen sie auch weniger Parkraum.

Trotz ihrer relativ hohen Wertstabilität sind die Autos von den absoluten Beträgen her oft recht billig in der Anschaffung und wegen der hohen Verbreitung und der billigen Machart auch günstig in Reparatur, Verschleiß und Wartung. Versicherung zahlt meistens eh Papa, zumindest ein, zwei Jahre lang, und wenn man erst mal SF 2 erreicht hat, ist der Beitrag nur noch halb so wild.

https://docs.google.com/spreadsheets/d/1_20iehymlICky8_S5_qmKeHIwwBYk7PaPTkmuRLI...

Oder man zahlt einfach monatlich und rechnet sich die Summe auf diese Weise schön.

Weiterhin habe ich nach einem Jahr GF den Eindruck gewonnen, dass die meisten Leute geradezu manisch auf die Spritkosten fixiert sind, während die wenigsten sich tatsächlich vorher überlegen, wie viel sie wohl im Jahr tatsächlich fahren und wie viel (oder wenig!) Geld sich durch welche Kaufentscheidung tatsächlich sparen lässt. Oder ob überhaupt (deutsche Dieselmanie).

Auch dass größere Autos in der Regel schon wegen des Mehrgewichts mehr Federungskomfort bieten und meist auch leisere Windgeräusche, scheint vielen nicht so recht klar zu sein (oder es ist ihnen egal.)

Und de facto kommt man auch mit einem 45-PS-Polo vom Fleck, sogar auf der Autobahn, auch wenn man sich dort natürlich viele Überholmanöver dann verkneifen muss. Alles ist besser als zu Fuß zu gehen. Einfach mal ausprobieren.

Antwort
von f1atlux, 94

Dass viele Fahranfänger die von dir genannten Baumsetzautos bevorzugen, kann ich so bestätigen.

Also meine erste Karre war ein Audi 80 - mit verzinkter Karosserie  und Viergangschaltung :)

Meine Kaufkriterien waren damals:

  • Der Anschaffungspreis -> Vondaher nur gebrauchte
  • Solide, bewährte Technik (Eine H4 kostet weniger und ist schneller eingebaut als so ein modernes Tagfahrlicht)
  • "Es fährt" (Die Alternative wären öffentliche Verkehrsmittel gewesen)

An Sicherheit habe ich zugegeben dabei gar nicht gedacht (ABS, Knautschzone, etc.)

Kommentar von rotesand ,

Genau so einen Audi 80 hatte mein Bruder zum Einstieg auch. Er hatte 90 PS & war ein toller Kauf für 800 Euro von einem Rentner, der ihn vorher 15 Jahre in 2. Hand hatte & bereits alle Verschleißreparaturen durchführen ließ, ehe er merkte dass er mit knapp 90 Jahren doch besser kein Auto mehr fährt ;)

Mein Bruder kaufte sich den 80, weil ihm die Zuverlässigkeit meines 100 imponierte & ihm die Vorteile bewusst waren, die du auch nennst :) Unsere Audis waren unkomplizierte günstige Wagen die es uns ermöglichten, kleine Defekte auch selbst zu beheben. Das kommt uns beiden bis heute zugute, weil wir an unseren Autos kleine Dinge nach wie vor selber machen!

Antwort
von Anne83, 92

Viele fühlen sich in einem Kleinwagen sicherer, weil sie das Gefühl haben mehr sehen zu können, besser einparken zu können und viel leichter durch enge Lücken zu flutschen  ;)

Kommentar von iddontkcree ,

da hat man wirklich einen Vorteil - aber ich glaub/hoffe das man sich an die Größe gewöht

Antwort
von Mikkey, 107

Die meisten Leute fahren halt in der Stadt, da ist ein Kleinwagen im Vorteil und das nicht nur beim Einparken.

Ich kann mir häufig aussuchen, ob ich den 4,8m-Van oder den 3,33m Kleinwagen benutze. In der Stadt nehme ich gern den Kleinwagen. Unsicher fühle ich mich darin übrigens keineswegs.

Außerorts nehme ich lieber den Van, auch wegen des (wirklich) niedrigeren Spritverbrauchs.

Kommentar von iddontkcree ,

in der Stadt hat man einen Vorteil bei 50kmh sind moderne Kleinwagen auch ausreichend sicher - keine Frage.

Nur auf Landstraßen also wenn ich auch Außerorts öfter unterwegs bin ist ein Kleinwagen mir zu unsicher

Kommentar von Mikkey ,

Ein weit verbreiteter Trugschluss ist aber, dass eine obere Mittelklasse aus den 80ern sicherer sei, als ein moderner Kleinwagen. Dem ist nicht so.

Kommentar von iddontkcree ,

ja klar - die sind noch wesentlich schlechter. Im Prinzip sollte man von Autos vor BJ 2000 die Finger lassen

Kommentar von rotesand ,

Das ist mir klar --------> mein 100 hätte gegen jeden modernen Polo, Fiesta usw. aus den 2000ern keinen Stich gehabt! Aber diese Autos waren vor rd. 10 Jahren als Anfängerauto noch viiiiiiiiiiel zu teuer, die hatte NIEMAND bei uns ;)

Wer mit 18/19 ein Auto kaufte, landete automatisch bei irgendeinem Wagen aus Ende 80er - bestenfalls Anfang 90er ;) Ein Fahrerairbag wie einer meiner Kumpels ihn in seinem 95er Renault R-19 hatte war damals schon eine Rarität bei unseren Autos.

Kommentar von Mikkey ,

Naja,

Warum bevorzugen ...

ist doch eine Frage aus der Gegenwart oder nicht?

Es ist eigentlich zu jeder Zeit so, dass die guten größeren Autos für denselben Preis in der Regel mindestens 5 Jahre älter sind. Je höher das verfügbare Budget desto näher rückt dabei der neu-Kleinwagen.

Antwort
von wollyuno, 39

ist oft eine frage des anschaffungspreises und eine geringe leistung ist nicht mal schlecht wenn du siehst wie welche mit PS starken autos rasen und überdurchschnittlich oft in unfälle verwickelt sind.die masse blech täuscht nur subjektiv sicherheit vor bei alten kisten

Antwort
von ToJa2003, 89

Kleinwagen sind günstiger als eine Limousine oder ein Kombi und viele empfinden es nicht so schlimm, mit einem günstigen Auto einen Unfall zu bauen als mit einem teureren. Ich hoffe, ich konnte deine Frage beantworten.:-)

Kommentar von iddontkcree ,

klar ist es günstiger aber wenns hart auf hart kommt hast du ein Problem in so einem Twingochen

Kommentar von Chris10021999 ,

Wenns hart auf hart kommt hilft dir auch kein K.I.T.T..

Antwort
von SupraX, 54

Was du selbst als Vorteile aufzählst genügt doch eigentlich als Grund.

Ich habe bei uns in der Stadt schon mehr als nur einmal eine junge Fahranfängerin erlebt die heulend in ihrem Auto saß, weil sie nicht aus der engen Parklücke gekommen ist und um sie herum alle schon ungeduldig waren.

Antwort
von Gege3210, 18

Eben die Anwendung, Geldausgaben und Risiken verschiedener Fahrzeuge vergleichen.

Wir hatten mit einem uralten VW Bully angefangen. Dann einen Merzedes Prinzenwagen, ein Riesenviech mit Trittbrettern, max etwa 60 Km/h, Rotgeledert, den hatten sie nicht mal im Museum. Das Verdeck war vollständig zerdrocknet, die Mechanik verrostet, unbrauchbar. Aber viel Platz... Eben Regenmantel und -Hose. Der brach auf einer Frankreichreise zusammen, Motor in einem Abhang überdreht, mussten ihn am Straßenrand stehen lassen, zu Fuß weitertippeln. Am nächsten Morgen war er verschwunden, weg :-( . Dann Käfer, dann Enten.

Zwischendrin andere Fahrzeuge, darunter ein K70 Prototyp mit doppeltem Turbo (Ein Wahnsinnsgeschoss), einen der ersten Scirocco GTi, Forführwagen, einen Westfalia Bulli 130 PS, damals ihr grösster Motor, elekromechanisch gesteuert, fast niemand konnte den regeln. Auch mehrmals einen Käfer eines Kumpels gefahren, der war verrückt (der Kumpel wie der Käfer), Porsche-Motor. Bremsen, Federung und Lenkung absolut unzureichend. Und manches Andere. Jedenfalls habe ich niemanden verletzt, uff.

Jetzt fahre ich einen alten verbeulten Citroën Berlingo Diesel, ein Art motorisierter Schubkarre. Unzerstörbar. Der tut's mir bestens :-)

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