Warum beten wir meist nur in Not zu Gott?

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16 Antworten

Ich weiß nicht wie es anderen geht, aber ich bete nicht nur in Not zu Gott. Ich bete auch nicht nur, wenn ich einen Beistand benötige - vielmehr bete ich nur um Beistand, wenn ich Hilfe benötige, um anderen etwas gutes zu tun - sondern wesentlich öfter bete ich, um Dank zu sagen, für das, was ich an Segnungen habe und um für etwas Gutes für andere zu bitten.

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Das ist der größte Fehler unseres Lebens.

Menschen, die mit Gott nichts am Hut haben, beten nur in Not. Sonst vertrauen sie auf ihre eigene Kraft. Gott ist praktisch ihr "Notgroschen."

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Woher willst du wissen, dass die meisten Menschen das so machen? Ich bete nicht nur in der Not sondern danke auch für alles Schöne was ich erlebe. Da ich keine Not habe, würde ich nie beten, also danke ich dafür, dass ich keine Not habe.

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Ich denke mal, weil wir dann verzweifelt sind und uns an etwas halten,dass uns etwas Stärke gibt um nicht aufzugeben.

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Weil die meisten nur ein "Wunschglauben" haben. Gott muss das oder das für mich tu. Am besten gestern noch. Christen wissen aber, das es nicht so ist, wie man es sich vorstellt.

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"Gott den ganzen Tag zu preisen für Seine Liebe" fällt leider nur wenigen Menschen ein.

Der Mensch lebt meist so, wie es ihm gefällt und erst wenn es "eng wird", denkt er an Gott, aber möglicherweise ohne Erfolg (Ps.59,9).

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Stimmt, wir sollten immer zu Gott beten und unsere Gebete mit Bitten, Fürbitten, Lob und Dank verbinden...

Vielleicht meinen viele Menschen in guten Zeiten, dass sie Gott nicht brauchen und alle Aufgaben und Schwierigkeiten des Lebens selbst meistern können. In der Not wird einigen die eigene Ohnmacht bewusst, dass es eben doch nicht so einfach ist, alles zu kontrollieren und mit allem klarzukommen. Dann besinnen sich viele auf Gott und bitten ihn, dass er die Not lindern, Trost spendet und Hoffnung und Hilfe anbietet.

Gott möchte aber kein Lückenbüßer für schlechte Zeiten sein, sondern er will, dass wir eine lebendige, tagtägliche Beziehung mit ihm aufbauen und leben. Deshalb empfiehlt Paulus: "Betet ohne Unterlass! Seid in allem dankbar; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch." 1. Thessalonicher 5,17-18

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Kommentar von 666Phoenix
09.01.2016, 10:01

In der Not wird einigen die eigene Ohnmacht bewusst, dass es eben doch nicht so einfach ist, alles zu kontrollieren und mit allem klarzukommen. Dann besinnen sich viele auf Gott und bitten ihn, dass er die Not lindern, Trost spendet und Hoffnung und Hilfe anbietet.

Und welche (tatsächliche) "Not" konnte Dein Gott bisher spürbar lindern? 

"Betet ohne Unterlass!

Ja, tut das, liebe Glaubensbrüder! Dann begeht Ih wenigstens keinen anderen Unsinn!

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Das mag damit zusammenhängen, dass man sich gar nicht viele Gedanken macht, wenn es einem gut geht. Man betrachtet dies quasi als den "Normalzustand". Kommen plötzlich irgendwelche Probleme auf einen zu, fängt man für gewöhnlich erst dann an, sich zu überlegen, was man dagegen tun kann, und man besinnt sich dann auch wieder, dass es eine höhere Macht gibt, an die man seine Bitten und Gebete richten kann.

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Gott sagt im Koran:

 Und wenn Wir dem Menschen Gunst erweisen, wendet er sich ab und entfernt sich beiseite. Wenn ihm aber Schlechtes widerfaehrt, dann verfaellt er in ausgedehntes Bittgebet. (Sure 41, Vers 51)

Und Er gewaehrte euch von allem, worum ihr batet. Wenn ihr die Gunst(erweise) Gottes aufzaehlen wolltet, koenntet ihr sie nicht erfassen. Gewiß, der Mensch ist wahrlich sehr oft ungerecht und sehr oft undankbar. (Sure 14, Vers 34)

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weil wir da verzweifelt sind und nicht wissen was wir tun sollen

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Weil wir dann erst den überirdischen Einfluss für uns in Anspruch nehmen wollen.

An guten Tagen brauchen wir den nicht, andere Dinge sind im Bewusstsein präsenter.

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weil wir eine person brauchen der man diese probleme sagen kann und viele hoffen dass gott sie löst... aber man sollte regelmäßig zu gott beten, anstatt nur zu beten wenn man probleme hat. ich bete vor jeder mahlzeit und vor dem schlafengehen. und das reicht eigentlich. ach ja und ich will euch noch ein sehr wichtigen zitat von einem Theologen sagen : "Sag nicht GOTT wie groß deine Probleme sind , sondern sag deinen Problemen wie groß dein GOTT ist !

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Warum schließt du von dir auf andere?

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Weil die meisten Leute in einem Notfall der Meinung sind, dass sie alleine nicht rauskommen aus ihrer vermeintlichen Misere. 

Im Übrigen ist Deine Frage nicht ganz korrekt: "wir" würde z. B. mich mit einschießen! Nimm zur Kenntnis, das ich mich noch nie an nicht existente Figuren gewandt habe, wenn ich mal ein Problem hatte. Bin immer von allein oder aber mit Hilfe physisch sehr präsenter Personen respektive Organisationen wieder aus dem "Sumpf" gekommen. 

Während ich das von diversen Leuten, die irgendeinen Gott um Hilfe anflehen und beten, nicht behaupten kann. Das lenkt sie nämlich gewöhnlich von den sehr sichtbaren Möglichkeiten einer Lösung ihres Problems ab.

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Kommentar von askingyou22
08.01.2016, 16:32

Verzeihung! Ich wollte das nicht verallgemeinern.

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Mensch geht's gut = Keine Sorgen --> kein verbesserungswunsch

Mensch geht's schlecht= Wunsch nach Verbesserung --> Hoffnung auf übernatürliche Hilfe

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Weil wir schwache Menschen sind

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