warum beten selbst atheisten in bestimmten situationen an gott?
Ich war mal mit Freunden in einem Flieger und das Flugzeug geriet in einen Luftloch, und rumherum war es dann recht stürmisch. Jedenfall, das Flugzeut hatte plötzlich an höhe verloren, undzwar schlagartig, die anderen Passagiere hatten auch ziemlichen schiss, vergleichsweise war ich noch ruhig. Und dann sah ich das drei meiner Kolegen die eigentlich Atheisten sind plötzlich ihre Händer zusammengetan haben und "bitte bitte lieber gott" gesagt haben. Ich hatte gesagt "ey was geht denn mit euch ab? ihr glaubt doch nicht mal an gott" Einer hat dann gesagt "halt de fresse, ich will noch leben" Nach ner zeit hat sich der Flieger aber wieder stabilisiert und die haben echt als die unten ankamen gesagt "danke lieber gott" Das wunderte mich aber, denn die glauben nicht mal an Gott, wieso haben die dann gebeten?
Ich selbst bin Moslem und mir ist es eigentlich egal welche Religion meine Freunde haben, aber das die jetzt anfangen zu beten hätte ich wirklich nicht gedacht.
Wieso beten einige Atheisten an Gott wenn die eigentlich garnicht an ihn glauben?
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Bist du sicher, dass du dir die Geschichte nicht ausgedacht hast? Diese Geschichte kommt mir doch sehr bekannt vor (http://www.youtube.com/watch?v=LrkpkbF3ssw ).
Ich bete jedenfalls nicht zu Gott. Vielleicht beten einige, die du als Atheisten bezeichnen würdest, tatsächlich in Extremsituationen. Trotzdem glaube ich, dass du dir die Geschichte ausgedacht hast ebenso wie Pierre Vogel.
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Wenn sie Angst um ihr Leben haben, kommt vielleicht der Punkt für sie, an dem man denkt: ''Kann ja nicht schaden, und wer weiß, vielleicht hilft es ja doch'' ;)
Kommentar von Dummie42Dummie42 03.07.2012Siehe Pascalsche Wette :)
Kommentar von KungfukuhKungfukuh 03.07.2012sie hat mit dem geschilderten Fall wenig zu tun
Kommentar von BlackDraculaBlackDracula 04.07.2012widerlegt aber cerealies behauptung
Kommentar von CerealieCerealie 04.07.2012Ich würde mich in diesem Kontext nicht so weit aus dem Fenster hängen, und etwas ''behaupten'', das ich nicht belegen kann, @BlackDracula :)
Das war lediglich eine Überlegung von mir, ob das so ^ sein könnte in so einer Situation ;) und sicher keine Behauptung, dass das so ist :)
Kommentar von AbahatchiAbahatchi 13.02.2013''Kann ja nicht schaden, und wer weiß, vielleicht hilft es ja doch''
sicherlich hatte ich schon mal gesagt "ach du meine Güte" oder "um Gottes willen". Dies sind dann aber eben halt pauschale Sprüche wie "verdammte Schei-e". Ich will nicht wissen, wie viele Gläubige schon "verdammte Schei-e" sagten, ohne wirklich jemanden verdammen zu wollen. Man sollte so etwas nicht über bewerten. Genau so wenig, wenn ein Araber im TV immer übersetzt wird, wenn er sagt "so Allah will". Die sagen das so, als würde ein Deutscher "oh gott o gott" sagen, wenn ihm mal der Teller runter fällt.
Vermutlich hatte sich der Atheist vorsätzlich mit dieser Bet-aktion hämisch über die Gläubigen lustig gemacht und wollte sie mit dem Scheingebet vorführen.
Natürlich würden auch Atheisten hoffen, daß sich das Flugzeug wieder fängt, während sie abstürzen. Da kann dem einen oder anderen eben ein "Mist, wenn dat ma jut jet" über die Lippen kommen oder ein "oh jott oh jott, lat mich net sterbe". Dabei denken die dann aber sicher nicht an Gott.
Ich könnte ja hier auch die Frage stellen. Sind Christen nicht eigentlich im tiefsten Inneren Atheisten. Christen waren doch bei den meißten Kriegen in der Welt immer vorne mit dabei und haben gemordet was das Zeug hält, obwohl sie doch nicht töten dürften. Also sind Christen doch auf dem Schlachtfeld insgeheim Atheisten oder.
Menschen hoffen, Menschen morden. Darin sind sich doch Christen und Atheisten gleich.
Kommentar von copiaincolla 03.07.2012Und das kann die Rettung fuer jeden Atheisten sein! " an den letzten Strohhalm greifen" (Mt 12:20 [Luther 1912]) das zerstoßene Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen, bis dass er ausführe das Gericht zum Sieg;
Kommentar von philosophusphilosophus 04.07.2012Seit Harry zu Beginn der Sommerferien nach Hause gekommen war, hatte Onkel Vernon ihn behandelt wie eine Bombe, die jeden Moment hochgehen könnte, denn Harry Potter war kein normaler Junge. In der Tat war er so wenig normal wie überhaupt vorstellbar.
Harry Potter war ein Zauberer - ein Zauberer, der gerade sein erstes Jahr in Hogwarts, der Schule für Hexerei und Zauberei, hinter sich hatte. Und mochten die Dursleys auch noch so unglücklich sein, weil sie ihn für die Ferien zurückhatten - das war noch lange nichts gegen Harrys Kummer.
Er vermisste Hogwarts so sehr, dass es ihm vorkam, als hätte er dauernd Magenschmerzen. Er vermisste das Schloss mit seinen Geheimgängen und Geistern, die Unterrichtsstunden (wenn auch nicht gerade Snape, den Lehrer für Zaubertränke), die Eulenpost, die Festessen in der Großen Halle, sein Himmelbett im Turmschlafsaal, die Besuche bei Hagrid, dem Wildhüter, der in einer Hütte am Rand des Verbotenen Walds auf den Ländereien des Schlosses lebte - und vor allem Quidditch, den beliebtesten Sport in der Welt der Zauberer (sechs Torringe auf hohen Stangen, vier fliegende Bälle und vierzehn Spieler auf fliegenden Besen). [Harry Potter 2 und die Kammer des Schreckens]
Kommentar von AbahatchiAbahatchi 13.02.2013"Halt das Maul, Weib", sagte der Igel, "das ist meine Sache. Misch dich nicht in Männergeschäfte! Marsch, zieh dich an und komm mit!" Was sollte also die Frau des Igels tun? Sie mußte gehorchen, ob sie wollte oder nicht.
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Beim vierundsiebzigsten Male aber kam der Hase nicht mehr ans Ziel. Mitten auf dem Acker fiel er zu Boden, das Blut floß ihm aus der Nase, und er blieb tot liegen. / Der Igel aber nahm seinen gewonnenen Golddukaten und die Flasche Branntwein, rief seine Frau von ihrem Platz am Ende der Furche, und vergnügt gingen beide nach Hause.
Grimms Märchen; Hase und Igel
Rapunzel ward das schönste Kind unter der Sonne. Als es zwölf Jahre alt war, schloss es die Zauberin in einen Turm,
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Anfangs erschrak Rapunzel gewaltig, als ein Mann zu ihr hereinkam, wie ihre Augen noch nie einen erblickt hatten,
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Der Königssohn geriet ausser sich vor Schmerzen, und in der Verzweiflung sprang er den Turm herab: das Leben brachte er davon, aber die Dornen, in die er fiel, zerstachen ihm die Augen.
Grimms Märchen; Rapunzel "die zweite und humanere Version"
Die Version, in der ein Prinz sie im Alter von 14 Jahren schwängert und ihre Affäre veraten wird, weil durch Ihren Schwangerschaftsbauch sie nicht mehr in ihre Kleidung passt, ist irgendwie nicht mehr im Handel erhältlich ;-)
Kommentar von AbahatchiAbahatchi 13.02.2013Die einen zitieren Kafka, die Bibel oder den Koran, doch Grimms Märchen bleiben stellenweise an Härte unübertroffen.
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Sicher, dass deine Freunde nicht eher Agnostiker sind?
Wie auch immer... Es mag für dich zwar komisch sein, dass deine Kollegen in diesem Moment zu Gott gebetet haben, jedoch würde ich ihnen ihren Atheismus (sofern sie sich denn wirklich als Atheisten bezeichnen) nicht automatisch (bzw. gänzlich) absprechen.
Sie haben gebetet, ja. Allerdings haben sie sich damit auch von einer für sie bedrohlichen Situation abgelenkt und sich auf etwas anderes konzentriert. Und darum geht es denke ich. Nicht darum, ob deine Kollegen an Gott glauben oder nicht. Sondern darum, dass sie eine Möglichkeit für sich gefunden haben, sich die Situation erträglich zu gestalten.
Kommentar von SnanifoSnanifo 04.07.2012Aber diese "Möglichkeit" hat ja einen Inhalt. Sie sind ja tatsächlich nicht auf irgendeine Möglichkeit gekommen, sonder auf Gott. Vielleicht haben sie doch in ihren Hinterstübchen noch eine Stück Restglauben für Situationen, wo sie selber nicht mehr weiter wissen!
Kommentar von JackySmithJackySmith 04.07.2012Andere Möglichkeiten haben auch einen Inhalt, oder? Und dass sie direkt auf diese Möglichkeit gekommen sind, kann auch daran liegen, dass es hier eine der bekanntesten Möglichkeiten ist, sich selbst zu beruhigen. Warum sollte ein Gebet im Notfall nicht auch bei Nichtgläubigen funktionieren, wenn sie sich nicht anders (durch andere Methoden) zu helfen wissen?
Kommentar von SnanifoSnanifo 08.07.2012Was ich gemeint habe ist doch, dass er sich ja auch aufs Fluchen auf diese bescheuerte Situation verlegen haette koennen oder ich habe auch schon gehoert davon, dass da einige nach ihrer Mama rufen! Das habe ich mit Inhalt gemeint!
Aber du hast recht, er muss dann nicht zwangslaeufig an Gott glauben, sondern dann waere es nur ein Reflex, der auf alten Verhaltensmustern beruht. Allerdings koennte er sich auch in seinem Hinterstuebchen ein bisschen Gottesglaube bewahrt haben! Wie auch immer, ob er dies so zweckgerichtet wie du vermutest zu seiner Beruhigung einsetzt, denke ich eher nicht!
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das waren dann wohl keine ernsthaften atheisten und sie sind schon gar nicht repräsentativ für alle anderen.
Kommentar von riarariara 03.07.2012Schön das man die True-Scotsman Argumente auch mal in eurer Fraktion findet...:-))
Kommentar von matroschkamatroschka 03.07.2012Da es für Atheismus eine deutliche Definition gibt, kann man sich das ja erlauben. Bei Religionen gibt es viel mehr Interpretationsmöglichkeiten.
Kommentar von riarariara 03.07.2012Atheist --- Theist...wo ist da die deutlichere Definition beim zweiten Begriff?
Kommentar von matroschkamatroschka 03.07.2012Wann kann man einen Menschen denn als Christen bezeichnen? Wenn er jeden Sonntag in die Kirche geht? Oder muss er nur an Jesus glauben? Oder muss er sich an das Dekalog halten? Wann ist ein Moslem denn ein Moslem? Wenn er fünf mal am Tag betet? Bezeichnet man ihn auch als Moslem, wenn er am Ramadan nicht fastet? Es gibt verschiedene Meinungen.
Es gibt für Atheismus eine deutlichere Definition. Und jemand der betet, ist definitiv kein Atheist.
Wenn du schon Antony Flews Ausdruck verwendest, dann bitte im richtigen Gebiet.
Kommentar von riarariara 03.07.2012Da hast Du den Begriff aber nicht verstanden, ein Theist glaubt an einen Gott und mehrere Götter...mehr nicht!
Kommentar von BlackDraculaBlackDracula 04.07.2012ja theismus lässt sich auch relativ einfach definieren genauso wie atheismus, da kommt es nur auf die definition der götter an.
ob mormonen, ZJ oder Katholiken jetzt Christen sind oder aber nicht, darüber wird breit und lange gestritten.
Kommentar von riarariara 04.07.2012Streiten muss man darüber nicht, das ist recht einfach, in der Frage geht es aber um das Beten zu einem Gott, es spielt also überhaupt keine Rolle, das Ihr so auf das Christentum eingeschossen seid, dafür kann ja keiner was...
Kommentar von BlackDraculaBlackDracula 04.07.2012man ist also christ wenn man zu einem gott betet? scheint mir etwas unzureichend die definition
Kommentar von riarariara 04.07.2012Was hat das nun spezifisch mit dem Christentum zu tun? Man kann auch Jude oder Moslem sein, oder eben Atheist, an welchen Gott ein betender Atheist denkt, wissen wir doch nicht...
Jeder Theist oder Atheist kann in einer bestimmten Situation in seinem Leben seine Überzeugung verlieren, als ein sehr guter Freund von mir seine Ehefrau durch Krebs verlor, verlor er auch den Glauben an unseren Gott, es dauerte bei Ihm Jahre, bis er wieder glaubte und in die Kirche ging...verständlich, genauso verständlich wie ein Atheist, der sich angesichts des Todes wieder an seinen Gott erinnert, ich denke auch Gott wird das verstehen...
Kommentar von BlackDraculaBlackDracula 04.07.2012klar und viele theisten werden auch atheisten - und dann bezeichnet man sie auch nicht mehr als theisten. wenn jemand also im angesicht des todes betet, ist er keine atheist (mehr).
Kommentar von matroschkamatroschka 04.07.2012Ich bestreite ja nicht, dass Theismus sich auch leicht definieren lässt, aber den Begriff "No-true-Scotsman"Argument wird verwendet um Vertreter von Religonen auf Trugschlüsse aufmerksam zu machen, ein anderer sei kein Christ/Moslem oder whatever, da hier die richtige Definition dafür fehlt.
Wenn jemand sagt, ein betender Mensch sei ein Atheist, dann ist "True-Scotsman" hier fehl am Platz, denn es gibt eine Definition.
Kommentar von riarariara 04.07.2012Also geht das mit dem True-Scotsman nur mit Theisten, den muss ich mir merken, diese Atheismus-Kiste entwickelt sich langsam zu einer komplexen Ideologie...
Kommentar von BigTumblerBigTumbler 03.07.2012bravo, matroschka!
Kommentar von riarariara 03.07.2012Seid Ihr heimlich auch noch bei den Zeugen???
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 04.07.2012Da es für Atheismus eine deutliche Definition gibt, kann man sich das ja erlauben.
Und für "ernsthafte Atheisten"?
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Ich denke mal, falls diese Story überhaupt stimmt, dass sowas passiert, weil man eben in allen Medien, Filmen, Trailern, usw. immer wieder sowas hört und sieht!
Was sollen sie auch sonst rufen?
"Hilf mir, liebes Sandmännchen!"
Ist nicht ganz so verbreitet, hier in diesem "Gottesstaat"!
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Du schließt von einer Begebenheit auf über 6 Milliarden Menschen?
Kommentar von garwaingarwain 03.07.2012Für Gläubige gibt es eben nur schwarz/weiß denken
Kommentar von philosophusphilosophus 03.07.2012Das hatte ich auch gedacht, wollte es aber nicht aussprechen!
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Tun sie das? Ich glaube eher weniger, denn dann wären sie keine Atheisten mehr. Atheismus ist nämlich einfach nur die Abwesenheit von Glauben. (Jeder Mensch ist von geburt an Atheist. Glauben muss erlernt werden und prägt sich durch das Umfeld).
Wahrscheinlich meinst du ehe Agnostiker. interessant ist, dass die meisten Menschen nicht einmal genau wissen was sie in dieser Beziehung eigentlich sind. Und das ist auch nicht schlimm, weil es eigentlich keine Bezeichnung für Atheisten geben müsste, da Atheismus natürlich ist.
Ehrlich gesagt glaube ich deine Geschichte nicht. Ich vermute eher, dass du deinen Glauben herausstellen willst. Das wird genau so eine Urbane Legende sein wie die, dass jeder Mensch am Sterbebett zu Gott flehen würde. Da ich beruflich sehr häufig Todesfälle miterlebe, kann ich dir sagen, das selbst religiöse Menschen in den letzten Atemzügen nicht Götter sondern ihre Familie im Kopf haben. Ich habe bisher noch niemanden zu Gott flehen sehen am Sterbebett, selbst fanatisch religiöse nicht.
Kommentar von Dummie42Dummie42 03.07.2012Ist mir in meinem Hospizdienst auch noch nicht begeget. Es gibt selbstverständlich Sterbende, die noch ein Gespräch mit dem Pfarrer suchen, aber mindestens genausoviele, die das nicht tun oder sogar ausdrücklich ablehnen. Wichtiger als ein Leben im eventuellen Jenseits ist es den Meisten die Dinge im Diesseits nicht unerledigt zurückzulassen.
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Das sind keine richtigen Atheisten. Sie haben bestimmt irgendwann mal oberflächlich gesagt, dass sie nicht an Gottheiten glauben. Wie kommst du eigentlich auf die Idee diese Leute repräsantativ anzusehen?
Wenn du dich wunderst, warum sie gebetet haben, dann frag doch deine Freunde. Ich persönlich würde nie auf die Idee kommen, in solchen Situationen plötzlich die Hände zu falten. Nur weil man in Gefahr ist, macht das die Wahrscheinlichkeit der Existenz von Göttern nicht größer.
Übrigens bin ich mir ziemlich sicher, dass diese Geschichte entweder ausgedacht oder von irgendwelchen Vorträgen von gewissen Fundamentalisten geklaut hast.
Kommentar von riarariara 03.07.2012Das sind keine richtigen Atheisten.
True-Scotsman...wird ja immer besser...:-))
Kommentar von matroschkamatroschka 03.07.2012Einen betenden Menschen kann man nicht als Atheisten bezeichnen. Stimmst du mir soweit nicht zu?
Kommentar von riarariara 03.07.2012Ist mir ziemlich egal...:-))
Kommentar von BlackDraculaBlackDracula 04.07.2012dann mach doch erst gar nicht solche kommentare.
und nein man kann solche leute nicht als atheisten bezeichnen.
Kommentar von riarariara 04.07.2012Ach und warum nicht?
Stimmt ja, als Atheist ist man ideologisch so stark ausgerichtet, dass man nie auf den Gedanken kommen würde...:-)
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 04.07.2012Ist mir ziemlich egal..
Was wiederum nichts damit zu tun hat, ob du Recht hast. Ist uns also ziemlich egal. Vielleicht können wir auch ohne dich klären, ob du Recht hast.
Ach und warum nicht?
Wurde erklär und du meintest, es sei dir egal.
Stimmt ja, als Atheist ist man ideologisch so stark ausgerichtet, dass man nie auf den Gedanken kommen würde...
Strohmannargument.
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Das ist wahrscheinlich eine Panikreaktion: Schlecht durchdacht und irrational, wie schreiend im Kreis herumrennen. Vielleicht hast du sie einige Stunden oder Tage vorher noch auf Religion angesprochen oder sie wissen, dass du Moslem bist, weswegen sie im Flieger daran denken mussten.
Kommentar von Enders9Enders9 03.07.2012Oder antrainiert. Als Kind lernt man das man durch Bitten es manchmal schaffen kann, daß man bekommt was man will.
In der Panik fällt man auf dieses erlernte Muster zurück in der Hoffnung zu bekommen was man will, nämlich am Leben zu bleiben.
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Antwort von Miras 02.07.20124 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Ich bin auch kein Christ - Atheist aber auch nicht. Die Kirche wurde von den Meschen erfunden die brauche ich nicht , an Gott kann ich auch so glauben:) in solchen Momenten bete ich auch zu Gott , dadurch mache ich mir gleichzeitig selbst wieder Hoffnung und es hilft dabei nicht aufzugeben.
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Frage lieber, warum sie sich als Atheisten bezeichnen ;)
Nur weil jemand keiner Religion angehört, heißt das ja nicht, das er an nichts glauben kann. Allerdings sollte sich dieser jemand dann nicht als Atheist bezeichnen.
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Die meisten Leute sind bigotte Heuchler. Dann passieren solche Dinge halt ...
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Ich halte deine Geschichte einfach für frei erfunden.
Trotzdem ist es möglich, dass auch Atheisten, einfach weil sie in einer religiös dominierten Gesellschaft aufgewachsen sind, in einer Übersprungreaktion das tun, was die Mehrheit um sie herum auch tut. Da kann es dann auch mal dazu kommen, dass sie einen der mehr als 30000 Götter, die heute noch auf Erden angebetet werden, anrufen. Das hat mit Gebet nichts zu tun und dass sie dann noch anschließend irgendwelchen Fantasigestalten danken, ist einfach gesponnen.
Bewusste Atheisten wissen, dass solche Anrufungen oder auch Gebete völlig sinnlos sind und werden sich mächtig hüten, damit noch wertvolle Zeit zu verschwenden, in der sie auf das Unglück reagieren könnten.
Kommentar von NoHau89NoHau89 03.07.2012Da kann es dann auch mal dazu kommen, dass sie einen der mehr als 30000 Götter, die heute noch auf Erden angebetet werden, anrufen.
So etwa? "Hilf mir Spongbob!"
Kommentar von SpaghettusSpaghettus 03.07.2012:)
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Der Glaube an den Gott wurde uns von Kindheit an so eingebleut - aus dieser Prägung kommt man schlecht wieder heraus! Religionen wurden von Menschen erfunden, um sie zum Guten zu erziehen, d.h. friedlichen, respektvollen und verantwortungsvollen Umgang miteinander und mit der Natur - das ist die Kernbotschaft der Bibel. Alle anderen Spekulationen über Himmel, Hölle, ein übermächtiges und menschenänhliches Wesen -zu allem Überfluß auch noch ausgerechnet männlich- usw. waren lediglich eine erzieherische Erklärung für unerklärliche Sachen in einer Zeit, wo die Naturwissenschaft noch nicht entwickelt war. Wenn die Kirche sich auf die Kernbotschaft konzentrieren würde(also soziale Gerechtigkeit und Schutz der Umwelt), hätte sie nicht diese ablehnende Haltung vieler Menschen!
Kommentar von babuljababulja 03.07.2012Der Glaube an den Gott wurde uns von Kindheit an so eingebleut>
Mir zwar nicht, aber insgesamt gehe ich mit Dir konform.
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Warum glaubt ein Mensch nicht an Gott?
"Denn seine unsichtbaren [Eigenschaften] werden seit Erschaffung der Welt deutlich gesehen, da sie durch die gemachten Dinge wahrgenommen werden, ja seine ewigwährende Macht und Göttlichkeit, so daß sie unentschuldbar sind; denn obwohl sie Gott kannten, verherrlichten sie ihn nicht als Gott, noch dankten sie ihm, sondern sie wurden hohlköpfig in ihren Überlegungen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. Obwohl sie behaupteten, sie seien weise, wurden sie töricht" (Römer 1:20)
Kommentar von babuljababulja 03.07.2012Melanie
Warum glaubt ein Mensch nicht an Gott?>
Die Frage steht anders, nämlich: "Warum glauben einige an ihn?"
Doch nicht etwa aus dem Grund, wie aus Deinem Zitat ersichtlich?
"You know I am true, because I say I am true!"
Kommentar von riarariara 03.07.2012Wieder gelöscht?
Wie kann man anderen so etwas vor die Nase halten, wenn man selbst in einer Vergangenheit lebt, wo die SED die Rolle der Kirche und Monsieur Honecker der Papst war???
Kommentar von BigTumblerBigTumbler 03.07.2012wo die SED die Rolle der Kirche und Monsieur Honecker der Papst war???>
SED="kirche" (besser "vatikan"); honi="papst"!
der ist gut - aber auch richtig: die hatten da in der DDR eine politische religion, womit geklärt wäre, dass auch diese wie jede andere religion auf den müllhaufen der geschichte gehört.
Kommentar von riarariara 04.07.2012Netter Zweitnick...und nochmal lieber Support, bitte überprüft das doch, ist doch wohl eindeutig...
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Es gibt da diese Bibelstelle: denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, so daß sie keine Entschuldigung haben. Röm 1,20
Ganz tief im Inneren wissen Atheisten das da ein Gott ist, aber sie wollen ihn nciht wahrhaben.
Wobei das Problem unserer Gesellschaft ist (und ich denke daran das viele Muslime unser dekandentes unsauberes unmoralisches westliche Weltsystem zum k... finden-und da bin ich mit Muslimen einer Meinung), sie, also die Menschen, möchten Gott loswerden, was aber eben nicht funktioniert.
Kommentar von garwaingarwain 03.07.2012Gott kann man nicht loswerden, da er nicht existiert.
JEDER Mensch ist von Geburt an Atheist. Denn Glauben ist denn künstliches von Menschen geschaffenes Konstrukt.
Ganz tief im Inneren wissen Gläubige, dass ihre Religion und ihr Gott nichts mit der Realität zu tun haben. Aber sie wollen es nicht wahrhaben.
Das Problem jeder Gesellschaft ist, dass die Menschen lieber belogen werden wollen, um Hoffnungen zu haben und ihr Leben in der Masse und unter dem Schutz irgendwelcher Menschen zu verstecken, die ihnen schöne Mörchen erzählen. Sie wollen der Realität entfliehen, weil sie zu arrogant sind um zu erkennen, dass ihr Leben weder einen höheren Sinn oder ZWeck erfüllt und mit dem Tod alles vorbei ist.
P.S: MIt der Bibel zu argumentieren ist nicht besonders schlau, denn es ist erwiesen, dass darin keinerlei Tatsachen zu finden sind, da diese Schriften zu rein politischen Gründen erfunden wurden.
Kommentar von PapasamuelPapasamuel 03.07.2012Dann passt ja nur noch folgende Bibelstelle zu dir: *Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden *Röm 1,22
Kommentar von Enders9Enders9 03.07.2012*Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden *Röm 1,22
Ja, der Teil passt perfekt auf Bibel zitierende Gläubige.
Kommentar von philosophusphilosophus 03.07.2012Es gibt viele Bücher, wieso zitierst du gerade das? Wenn ich alle Bibeln verbrenne, wonach richtest du dich dann?
Kommentar von PapasamuelPapasamuel 03.07.2012Ja, die Frage ist gut. 1. Haben ja schon zig Leute versucht die Bibel auszurotten und haben es nicht geschafft. 2. Wenn Gott nicht beschlossen hätte das Menschen seinen Willen aufschreiben (woraus dann die Bibel entstand), dann hätte er noch andere Wege außer Jesus genommen damit die Menschen ihn kennen lernen. 3. Ich zitiere deshalb die Bibel weil der Urheber der Bibel eben Jesus Christus und nicht irgendein Harry-Larry aus Weit-fort-is-tan. Also lasse ich damit Ihn zu Wort kommen und gebe nicht meine beschränkte Weisheit zum Besten.
Kommentar von SnanifoSnanifo 07.07.2012zu Papasamuel 03.07. 13:47
Deine "beschraenkte Weisheit" willst du nicht zum Besten geben, aber dass du die Weisheit eines Gottes und Jesus zu Wort kommen laesst, das willst du mit deiner "beschrankten Weisheit" schon auswaehlen. Warum eigentlich nicht Mohameds Worte, oder die eines Atheisten?
Was ich damit sagen will, ist, egal wen du vorschiebst, du entscheidest letztendlich, wer zu Wort kommen soll!
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 03.07.2012Ganz tief im Inneren wissen Atheisten das da ein Gott ist, aber sie wollen ihn nciht wahrhaben.
Schlussendlich kommt also doch jemand mit "Es gibt in wirklichkeit keine Atheisten."
http://wiki.ironchariots.org/index.php?title=There_are_no_atheists
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Weil jeder Mensch im tiefsten Herzen eben doch weiß, dass Gott existiert. Aber im normalen Alltag unterdrückt bei Atheisten deren Verstand deren Ruf des Herzens.
Das was ich im ersten Satz geschrieben habe, steht übrigens in etwas anderer Form auch in der Bibel, ich finde nur die Bibelstelle nicht.
Ansonsten noch folgendes. Ich wohnte mal in einer WG, da war auch ein überzeugter Atheist und als es ihm schlecht ging, hat er nach Gott gerufen. Als ich ihn darauf dann ansprach warum er dies als Atheist tat, hatte er auch keine Antwort darauf.
Kommentar von garwaingarwain 03.07.2012Das ist quatsch. Gott existiert nicht undjeder Mensch ist von Natur aus Atheist. Gläubig wird er nur durch sein Umfeld das ihm diese Märchen erzählt.
Der einzig logische Grund, warum ein Atheist nach Gott rufen sollte, ist ein Reflex den er aus seiner Umwelt sieht. Man sieht halt ab und zu im TV etc. solche Szenen, die sich im Unterbewusstsein speichern. In der Realität rufen nicht mal Gläubige nach Gott wenn es ihnen schlecht geht. Das wäre entsprechend ihrem Glauben auch falsch, da die Bibel zb sagt, dass man nicht nur zu Gott rufe sollte wenn es einem schlecht geht. Solche egoistischen Dinge würde er nicht erhören.
Kommentar von WirkungsquantumWirkungsquantum 03.07.2012undjeder Mensch ist von Natur aus Atheist. Gläubig wird er nur durch sein Umfeld das ihm diese Märchen erzählt.
Da sprichst du definitiv nur von dir alleine. Nur weil du nicht mehr in der Lage bist, auf dein Herz & Gewissen zu hören.
Kommentar von Enders9Enders9 03.07.2012Nur weil du nicht mehr in der Lage bist, auf dein Herz & Gewissen zu hören.
Sehr beleidigend. Als Atheist höre ich sehr wohl auf mein Gewissen. Aber anders als Gläubige habe ich keine Ausrede wie "meine Religion verlangt es so" oder "Gott will es so" wie Gläubige sie haben, um das Gewissen zu ignorieren oder komplett nicht zu entwickeln.
Kommentar von PapasamuelPapasamuel 03.07.2012Und die Atheisten haben damit ja auch ihre Ausreden um ihr Gewissen verbiegen zu können wie es ihnen gefällt, damit sie sich an den Geboten Gott vorbeimogeln können. Das Gewissen kann man nämlich zum Schweigen bringen wenn man nur lange genug daran arbeitet.
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 04.07.2012Und die Atheisten haben damit ja auch ihre Ausreden um ihr Gewissen verbiegen zu können wie es ihnen gefällt, damit sie sich an den Geboten Gott vorbeimogeln können.
Dann haben Christen wohl auch ihre Ausreden, um sich nicht an Buddhas Regeln halten zu müssen. Dasselbe kann man auch mit Moslems machen.
Oder wir suchen uns eine andere Alternative. Vielleicht eine, bei der wir nicht Erklärungen suchen müssen, warum der Mechanismus unbeobachtet bleibt. Ich schlage vor:
Leute, die an keinen Gott glauben, weil es für diesen keine Beweise gibt lehnen auch alle Regeln ab, welche sich nicht ohne diesen Gott herleiten lassen. Der Mechanismus ist dabei logische Schlussfolgerung, also altbekannt und oft beobachtet.
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 03.07.2012Es ist echt erstaunlich, wie realitätsfremd manche Gläubige versuchen, Atheismus zu interpretieren. Atheismus hat nichts mit Gott loswerden wollen und heimlich glauben zu tun und auch nicht mit Persönlichkeitsstörungen.
Mach doch einfach den ultimativen Outsidertest: Such dir ein fabelwesen, an das du nicht glaubst und frage dich, warum du nicht daran glaubst.
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 03.07.2012Weil jeder Mensch im tiefsten Herzen eben doch weiß, dass Gott existiert.
Ich bin gespannt, wie man das beweisen will.
Das was ich im ersten Satz geschrieben habe, steht übrigens in etwas anderer Form auch in der Bibel, ich finde nur die Bibelstelle nicht.
Und es ist auch unnötig, die Bibelstelle zu suchen, denn die Bibel ist sowieso ein schlechter Ratgeber und Faktenvermittler.
Ansonsten noch folgendes. Ich wohnte mal in einer WG, da war auch ein überzeugter Atheist und als es ihm schlecht ging, hat er nach Gott gerufen.
Wenn wir gerade bei Anektoten sind: Ich kenne viele Atheisten und sah noch nie irgendjemanden von ihnen beten. Ich hab auch noch nie gebetet, obwohl es mir häufig schlecht ging und schlecht geht.
Als ich ihn darauf dann ansprach warum er dies als Atheist tat, hatte er auch keine Antwort darauf.
Passt übrigens zu meiner Antwort: Panikreaktion.
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dann sind sie keine Atheisten, zumindest keine überzeugten.
sie waren wohl gegen die Kirche und die entsprechende Steuer, aber nicht gegen Gott per se.
also, ich hab auch schon mehrere Situationen gehabt, in denen ich dem Tod nahe war, aber einen Gott gab es weder in der Situation für mich, noch vorher, noch nachher.
für mich ist alles Zufall, und die damit verbundene zufällige Evolution. Evolution ist nämlich nicht "Survival of the fittest"allgemein, sondern, wer in der bestimmten Situation gerade der glückliche ist, per Zufallsmutation die richtigen Gene zu haben.
das ist, woran ich glaube, und ich glaube daran, dass schei*e passiert.
warum nicht auch mir?
ich hoffe in solchen Situationen, aber ich bete nicht.
Kommentar von bingobongobrotbingobongobrot 02.07.2012"Survival of the fittest" bedeutet ja auch das diejenigen, die am besten angepasst sind, sich vermehrt weiter fortpflanzen (auf Dauer gesehen). To fit- zu deutsch "passen" ;) (Und nicht, wie viele behaupten "Die, die am fittesten sind, überleben" )
Kommentar von fraggle16fraggle16 03.07.2012sorry, aber man sollte wohl zwischen angepasst sein - sprich: Angepasstheit
und
*Anpassungsfähigkeit'
unterscheiden.
letztes sichert das Überleben.
Fitness ist eine Frage des Zufalls
Kommentar von bingobongobrotbingobongobrot 03.07.2012Anpassungsfähigkeit hat aber nichts mit Evolution zu tun...
Kommentar von garwaingarwain 03.07.2012Hat es schon, aber egal.
Viel wichtiger ist aber das diese Aussage völlig falsch ist, und damit leider Gläubigen häufig Argumentationspotential liefert. Schade das sich so wenige Menschen mit der Evolutionswissenschaft auskennen:
für mich ist alles Zufall, und die damit verbundene zufällige Evolution
Evolution hat rein gar nichts mit Zufall zu tun. Das sollte man eigentlich in der Schule lernen (wobei man das meist nur am Gymnasium lernt, da die wenigsten anderen Lehrer wirklich in Biologie ausgebildet sind)
Evolution hat mit natürlicher Selektion zu tun, und das ist alles andere als Zufall.
Wenn es dich interessiert, lies einfach mal "Die Schöpfugnslöge" oder "Der Gotteswahn" von Richard Dawkins, dem aktuell erfolgreichsten Biologen unserer zeit. Er erklärt das zwar nur nebenbei, weil es nicht sein Hauptthema in den Büchern ist, aber für Einsteiger in dei Materie ist das sehr gut geeignet.
Kommentar von fraggle16fraggle16 03.07.2012die Selektion ist kein Zufall, aber die Genmutation, die die Veränderung von einem Individuum zum nächsten bewirkt, ist einer.
Sichelzellenanämie z.B. ist eine ursprüngliche Spontanmutation - reiner Zufall.
dass sie sich in Gegenden mit Malaria besonders ausbreitet, ist evolutionsbedingt nachvollziehbar, aber beruht erst einmal auf Zufall.
im Übrigen müssen sämtliche Lehramtsstudenten die Fächer, die sie unterrichten wollen, studieren und haben bis dato alle Abitur.
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 03.07.2012für mich ist alles Zufall [...] die Selektion ist kein Zufall
Also was jetzt?
Kommentar von fraggle16fraggle16 03.07.2012die Selektion basiert auf Zufall.
also stimmt beides.
Kommentar von BlackDraculaBlackDracula 04.07.2012nein tut sie nicht. mutation ist zufällig, selektion wirkt aber sehr kausal.
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Weil sie im letzten moment noch Angst bekommen und irgendwie halt suchen in ihrer Angst und dann bietet sich Gott an
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Es gibt Floskeln, die sich im allgemeinen Sprachgebraucht eingeschliffen haben. Beispiel?
OMG - Oh mein Gott oh Gott ach Gottchen Gott Sei Dank ... kommt daher, dass sich Sprache und Religion nunmal beeinflussen. Das hat nix mit Religion zu tun.
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Sicher sind viele Atheisten nur unsicher, weil sie Gott nichr begreifen können, deswegen bestreiten und widersprechen sie einen Gott, in der Hoffnung, dass andere sie durch Widersprechen überzeugen.
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 04.07.2012Falsch, Atheisten bestreiten Behauptungen von Theisten, weil diese invalide sind.
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Was soll man denn, auch als Atheist, in so einer Situation denn sonst tun, wenn man wirklich Angst um sein Leben hat? Auch wenn man eigentlich nicht an Gott glaubt, kann es beruhigend wirken, wenn man ein Ventil hat, um Stress oder Angst herauszulassen. Daher kann ich es nachvollziehen, wenn überzeugte Atheisten plötzlich anfangen zu beten, weil es immer hilft, wenn man innere Zustände externalisiert, um solchen Situationen psychisch standhalten zu können. Ich glaube, es hat weniger mit echtem Glauben zu tun, als mit reiner Stressbewältigung.
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Und die 3 stehen jetzt für alle Atheisten? Wenn du demnächst liest, dass 3 Katholiken Kinder vergewaltigt haben, fragst du dann warum Katholiken Kinder vergewaltigen? Jede Verallgemeinerung ist nicht gut sogar diese jetzt^^. Beten bringt sowieso nix, das hat man wissenschaftlich belegt.
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- weil ihnen der letzte Beweis für das Fehlen von Gott selbst nicht zur Verfügung steht, und dann: "Man kann ja nicht wissen, evtl. hilfts "!
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Ob die Geschichte stimmt, kann ich nicht beurteilen. Viele nennen sich auch nur Atheisten, weil sie Stärke demonstrieren wollen und die Möglichkeit einer Rechtfertigung im Tod nicht wahrhaben möchten. Man kann niemandem wirklich ins Herz schauen, nur Gott kann das.
Ich habe Menschen gekannt, die vorgaben, nichts zu glauben und die mich dennoch in besonderen Drangsalen baten, für sie zu beten. Das mag für sie eine Art Aberglaube oder Magie gewesen sein nach dem Motto "schaden kann's ja nicht, falls es vielleicht doch stimmt". Aber selbst diese kleine letzte Offenheit für ein "vielleicht" im Augenblick tödlicher Angst reicht schon aus, um das Erbarmen Gottes anzurühren.
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Dann sind es keine Atheisten.
Aberleider gibt es kaum eine religiöse Führung (abgesehen natürlich von MEINEN Antworten).
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Mal ganz davon abgesehen, dass ich deine Geschichte nicht ganz glaube, gibt es nur eine Antwort: Erst in der Not bewähren sich die echten Atheisten! - Das ist wie umgekehrt bei den Gläubigen. Auf beiden Seiten gibt es eben auch "Scheinheilige".
Den bei GF bekannten Alt-Atheisten wäre sowas sicher nie passiert! - Die haben sich durch Forschen und Wissen schon auf ihr Ende in solchen Situationen, wie im Flugzeug, eingestellt und können damit umgehen - behaupten sie jedenfalls.
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 03.07.2012Da verwechselst du was: Gläubige behaupten, Atheisten würden in Extremsituationen plötzlich beten, Atheisten sind nur skeptisch dem gegenüber.
Kommentar von pasmallepasmalle 03.07.2012Hast du tatsächlich meine Antwort verstanden? - Ich zweifle daran.
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 04.07.2012Wo siehst du ein Problem?
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Wenn die Menschen Angst haben dann merkensie wieder, das es Gott giebt. Nur leider is es im Altag anders, da vergessen wir ihn leider. "Ich will lieben" Is typisch für Menschen die erwischt wurden. Sie lassen irgenhd einen Komentar ab, nur um auf was anderes zu lenken. Im Inneren aber glauben sie schon, geben es nur nicht zu, da sier meinen es sein uncool zu glauben.
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Die beste Antwort ist dieses Video von Pfarrer Richard Wurmbrand der 12 Jahre lang wegen seines Glaubens im kommunistischen Gefängnis war:
http://www.youtube.com/watch?v=Iwcy1zcxTMg
Naja gut es ist eigentlich eine Wiederholung deiner Frage (-: Aber ich finde den Pfarrer sehr gut, auch wenn ich selbst auch kein Christ bin.
Kommentar von EntdeckungEntdeckung 03.07.2012Wirklich beeindruckend ... dieser Mensch ...
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Antwort von malroe 02.07.20121 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
In so einer Situation verfällt man schnell in Panik und man tut alles, um irgendwie zu überleben. In dem Moment war ihre Einstellung ihnen wohl egal und sie haben sich 'an das letzte Strohhalm geklammert'.
na da frage ich mich wie viele atheisten der kennt die im flugzeug aufgrund von turbulenzen anfangen zu gott zu beten und das auch noch so offensichtlich machen, dass dieser typ das mitbekommt. und vor allem wie unterscheidet er denn die atheisten von den nicht atheisten?
für mich ist das quatsch....
ich selber kann natürlich nicht sagen was ich tun würde wenn ich mit einem flugzeug auf den boden zurasen würde und wüsste dass es gleich vorbei ist... das kann man wohl nur in der jeweiligen situartion...
Riesen Beitrag bei Youtube und dann gibt der Typ so einen Schwachsinn von sich. Ich würde nie sagen. Gott, bitte bitte helf mir. Ich schlimmsten Fall würde ich sagen: Gott, bitte bitte hilf mir.
Der Typ sollte erst mal deutsch reden, bevor er schei-e quatscht.