Warum beten Christen vor dem Essen?

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25 Antworten

Ich bin Buddhist und bete daher zwar nicht vor dem Essen, spreche allerdings eine Dankesformel für alle Wesen, die zu dieser Mahlzeit beigetragen haben.


Das reicht vom Getreide über den Landwirt bis hin zu dem Bäcker, bei dem ich dann beispielsweise das fertige Brot kaufe.

Ich glaube, viele leben in einer Amazon-eBay-Papyal-Lieferheld-Welt, in der man alles, was man sich an exotischen Lebensmitteln wünscht, liefern lassen kann.

Diese ständige Verfügbarkeit führt dann zu Frustration, den "First-World-Problems" wenn zB die Lieblingsmarmelade nicht lieferbar ist - und einem geringeren Bewusstsein für Dankbarkeit.

Durch eine kurze Dankesformel kann man sich bewusst machen, dass man einerseits zwar der Mittelpunkt der eigenen subjektiven Welt ist - andererseits aber dennoch nicht ohne die Mitwirkung anderer Wesen existieren kann.

Ohne die Mikrolebewesen im Boden, das Getreide, den Landwirt, den Lieferbetrieb und den Bäcker, hätte ich dieses Brot nicht.

Außerdem bin ich ausgesprochen privilegiert - ich kann mir aus 30 Brotsorten meinen heutigen Favoriten auswählen, während anderswo auf der Welt Menschen verhungern.

So eine kleine Kontemplation kann einen also auch bescheidener machen und das eigene Konsumverhalten hinterfragen.

Möglicherweise empfindet man sogar eine moralische Verpflichtung

"Die Mikroben, das Getreide, der Landwird, der Lieferbetrieb und der Bäcker sollen nicht ihren Beitrag geleistet haben, nur damit ich mich jetzt mit meinem Nachbarn streite - ich werde meine, durch das Essen neu gewonnene Energie nun für etwas sinnvolles einsetzen!!"


Für einen gottgläubigen Menschen steht darüber eben auch noch Gott, von daher kann ich die Intention eines Tischgebets durchaus nachvollziehen.

Das Tischgebet aus einer Folge der Simpsons

"Lieber Gott, wir danken dir für gar nichts - wir haben alles selber bezahlt"


mag natürlich humoristisch gemeint sein - offenbart aber auch die absolute Gedankenlosigkeit und Selbstverständlichkeit, mit der wir Mahlzeiten einfach als unser gutes Recht ansehen.

Etwas mehr Bewusstsein für solch scheinbar alltägliche Dinge, fände ich sehr wünschenswert - und wenn Tischgebete dazu beitragen, dann finde ich sie auch sinnvoll.

Ich hoffe, diese Antwort war hilfreich.

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Kommentar von Allesistdoof2
31.08.2016, 20:18

danke für die ausführliche Antwort

allerdings sehe ich das eher wie die Simpsons, ich hab selber beim Bäcker bezahlt, mit Geld wofür ich arbeiten musste.

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Gläubige haben mehrere Situationen, bei denen sie bewusst mit Gott in Verbindung treten. Vor dem Essen ist eine günstige Möglichkeit sich delbst als Empfangend zu erfahren und auch zu danken.

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Sie tun es, um Gott für das essen zu danken.

Ich weiß, das klingt etwas widersprüchlich.

Sie glauben, dass jeder Segen, also alles Gute in ihrem Leben ihnen nur von Gott geschenkt wird: Arbeit, Geld, Essen, Haus usw

Deswegen das Tischgebet vor dem Essen.

Das machen auch nicht alle Christen, allerdings die meisten, die nicht bloß den Namen "Christ" tragen.

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Kommentar von Allesistdoof2
31.08.2016, 19:56

aber das bedeutet nichts anderes als jemandem dafür zu danken dass er es einem icht erunmöglicht seine Pflicht zu tun

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Du arbeitest, verdienst Geld und kaufst dir etwas dafür... so sollte es sein.

Darf ich dich fragen, was deine Gesundheit dich kostet? Ohne Gesundheit gibt es keine Arbeit und ohne Arbeit wirst du dir dein Essen nicht kaufen können. Du kannst Gott nichts bieten, da er alles erschaffen hat - du kannst aber dankbar dafür sein und genau darum geht es!

Stell dir vor du wirst geboren und hast mehrere Millionen auf dem Konto, ohne etwas dafür tun zu müssen... wäre doch voll "cool" oder nicht? Dieses ganze Leben ist nur eine Prüfung für dich (laut Islam). Der Reiche wird es in diesem Leben einfacher haben? Im Gegenteil, da er gefragt wird, woher er sein Geld hat und wie er anderen geholfen hat - in der Regel gar nicht.

Ohne Nahrung werden wir nicht lange überleben, das stimmt. Gott hat dir aber eine Welt gegeben, wo du auch ohne Geld problemlos überleben kannst. Wasser gibt es mehr als genug, Sauerstoff ist auch immer vorhanden und durch die Erde und Sonne könntest du auch deinen Nachbarn ernähren. Essen ist heute überhaupt kein Thema mehr, da wir mehr als genug davon haben. Aber wie wird es den Leuten gehen, die es wegwerfen, obwohl es Menschen gibt, die hungern?  

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Kommentar von Zicke52
01.09.2016, 18:24

@muhamedba: Wasser gibt es nicht überall genug! Schau mal nach Afrika - und da ist nicht schon wieder der Mensch schuld. Der kann nämlich keinen Regen und keine Flüsse machen. 

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Ich finde es unpässlich, keinerlei Dankbarkeit zu zeigen. 

Kann ich was positives verzeichnen: " Au prima, hab ich wieder super hinbekommen"...   Geht irgend etwas schief: "Wie kann denn Gott so was zulassen"....

Gott ist kein Wunschautomat, wie wir es noch aus dem "Sams" unserer Kindertage kennen. Und Gott hat es auch nicht nötig, sich vor irgendwem rechtfertigen zu müssen, da alles seine Kreation ist.

Ließe sich das Denken, Tun Gottes in den kleinen Verstand eines Menschen zwängen lassen, dann wäre Gott nicht allmächtig, dann wäre er erbärmlich.

Wer es nicht für nötig hält, Gott zu danken (im oben genannten Fall für das Essen), der soll es lassen. Es zwingt ihn/sie niemand.

Ich für meine Person danke Gott jeden Tag. Und ich betrachte nichts auf dieser Welt als selbstverständlich. Denn so, wie er mich auf diese Welt gebracht hat (okay, ja... an alle Atheisten: Meine Mutter hat mich geboren), so kann er mich auch genauso schnell wieder gehen lassen.

Ich bin dankbar, dass ich an Gott glauben kann und darf, und dafür danke ich auch. Dies ist meine Meinung, andere werden da sicherlich auseinandergehen.

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Die beten vorm essen um Gott zu danken, dass sie was zum essen haben Weill nicht jeder Mensch hat was zum essen z.b in Afrika, Syrien...

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Schon mal daran gedacht, dass Christen ihrem Gott dafür dankbar sind, etwas gutes zu essen zu haben?

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Nicht nur dass er dafür gesorgt haben soll dass der Mensch überhaupt essen muss, es gibt viele Leute auf der erde, die nicht genug zu Essen haben.
Wenn man also Gott für den reich gedeckten Tisch dankt, muss man ja glauben dass er irgendwas getan haben muss, dass er so reich gedeckt ist. Zu danken wäre ja sinnlos, wenn er nichts damit zu tun hätte. Das bedeutet aber auch, dass er das Gleiche für andere Menschen offenbar nicht tut, nicht mal für die, die für was zu essen beten.

Dem dankenden Gläubigen wird also die Ehre zuteil, dass sich sein Gott um ihn kümmert, während er die Bedürfnisse Anderer vernachlässigt.

Noch perverser wird das ganze, wenn Menschen zum Beispiel bei Sportveranstaltungen für den eigenen Sieg oder den Sieg einer bestimmten Mannschaft danken. Was für ein Glück müssen die haben, dass ihr Gott zum Beispiel dabei hilft, einen Ball in ein Tor zu befördern, während er sich genau so gut um die Hungernden kümmern könnte.
Diese Gläubigen müssen ihrem Gott schon besonders wichtig sein, wenn er ihr Vergnügen über das Leben Anderer stellt.

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Abgesehen davon, dass es sich um ein Dankgebet handelt, hast Du Dir einmal folgende Gedanken beim Essen gemacht:

  • Hast Du das Gemüse angebaut?
  • Hast Du bewirtschaftet?
  • Hast Du geschlachtet?
  • Hast Du die Wurst verarbeitet?
  • Hast Du das Fleisch hergerichtet?
  • Hast Du die Obstplantagen versorgt und erhalten?
  • Hast Du für die Pflanzungen gesorgt?
  • Hast Du gepflückt und geerntet?
  • Hast Du alles verpackt und geschleppt?
  • Hast Du transportiert?
  • Hast Du zwischengelagert?
  • Hast Du verkauft?
  • Hast Du (ein)gekauft?
  • Hast Du gekocht?
  • Hast Du den Tisch gedeckt?
  • Hast Du Dich dafür und bei allen Menschen, die an dem ganzen Prozess (und mein Prozess ist nur ein kleiner Teil) beteiligt waren, damit am Ende Du ein Essen vor der Nase hattest, bedankt für ihre Arbeit?

Außerdem müssen wir dafür arbeiten

Nö, musst Du nicht. Du willst nur nicht verhungern, das ist der Unterschied. Wenn Du mehrfacher Millionär wärest, müsstest Du auch nicht arbeiten und kannst dennoch essen (gehen).

Du könntest auch autark leben....

Nun, damit (mit dem arbeiten) fing es an, als das Tauschsystem begann...

und somit die Gier nach mehr und Reichtum...und daraus die Ausbeutung...

In den Anfängen war die Gemeinschaft das Individuum, heute ist aus dem Individuum die Gemeinschaft geworden...

Zu guter Letzt: Nicht nur Christen beten zu einer Gottheit...

Aber! Atheisten danken ja überhaupt so gut wie gar nicht (ausser der Köchin oder dem Koch), und schon gar  nicht jenen Menschen, welche ich oben angeführt hatte...

Der Unterschied zwischen den betenden Christen und den nicht betenden, sprich nicht dankenden Atheisten liegt in dem Bewusstsein: Bei ersteren ist dies ausgeprägt, da sie in diesem Fall ihr Essen nicht als etwas Selbstverständliches betrachten, wohingegen bei zweiteren dies der Fall ist, womit ihr Bewusstsein für andere (welche am beschriebenen Prozess beteiligt waren) nicht gegeben ist...

Gruß Fantho

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Kommentar von Allesistdoof2
31.08.2016, 20:28

die Alternive des Verhungerns ist qualvoll und langandauernd. Da ist mir das Einnahmen von Mahlzeiten doch lieber. Und als nicht reicher Mensch muss ich serwohl dafür arbeiten um mir Essbares zu kaufen

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Kommentar von Baoshan
31.08.2016, 20:48

@ fantho

Als Atheist kann ich dir sagen, dass ich mir über die von dir aufgeführten fragen sehr wohl meine gedanken mache und essen in seiner gesamten wertschöpfungskette betrachte.

Aber ich danke (gedankliche) den menschen und keinem imaginären freund.

Es ist immer wieder erstaunlich und bedenklich auf Menschen zutreffen (hier bei gf) die der meinung sind, dass der Glaube an fabelwesen sie auf eine höhere moralsiche stufe erhebt.

Diese arroganz des eigenen seins bzw. Der eigenen herkunft wurde nur durch einen im letzten jahrhundert getoppt.



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Kommentar von Lazybear
31.08.2016, 21:43

also, der reiche musste für sein geld arbeiten, wahrscheinlich mehr als sonst jemand, das finde ich krass von dir, zu behaupten ihm fliegt alles zu! zum anderen, ich bezahle geld fürs essen, welches ich im Tausch für meine arbeit bekomme, somit müsste ich niemandem danken, denn keiner schenkt es mir, der arbeitslose muss es auch nicht, denn es steht ihm zu, wenn er wieder arbeit hat, zahlt er in das system ein! komm mal von deinem hohen ross runter, nur weil irgend einer zu einer gottheit betet bedeutet das noch lange nicht, dass er sich bei irgendwem bedankt hat, davon hat der bauer auch nichts! es ist einfach was vor dem essen zu brabbeln und dann zu glauben, man sei moralisch unantastbar, wenn dir dein essen weniger selbstverständlich ist als dem atheisten, dann geh und opfere deine freizeit auf dem feld oder sonst wo in deiner erzeugerkette um deine dankbarkeit zu zeigen umsonst versteht sich! und by the way, die indireckte antwort die du gegeben hast auf die frage lautet: der christ betet vor dem essen, weil er sich moralisch besser fühlen will als andere, aber absolut nichts dafür machen will! lg

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Was hat die Frage denn bitte mit Depressionen zu tun??

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Kommentar von FelinasDemons
31.08.2016, 21:30

Aha. Einfach mal so als Tag machen, da Depressionen ja so lustig sind...Da könnte man fast einen Troll verdächtigen.

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Kommentar von FelinasDemons
31.08.2016, 22:19

Ja,klar. Das glaub ich dir mal...

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Es kommt darauf an, wer das Essen zubereitet hat. Bei so manchem "Koch"  muss man halt vor dem Essen beten...

Und wird das Dinner seiner Bezeichnung auch gerecht ? --> https://uhrforum.de/attachments/258301d1308113201-lustige-bilder-videos-fotos-witze-cc2813-95.jpeg

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Kommentar von koch234
02.09.2016, 23:47

Damit meintest du sicher nicht mich!

. Bei so manchem "Koch" muss man halt vor dem Essen beten...

oder? ;-)

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Ich bin Christ und wir (in meiner Familie) danken Gott vor dem Essen. Denn wir glauben, dass Gott die Erde geschaffen hat und auch das Essen in dem Fall. Er lässt Getreide, Obst, Gemüse etc wachsen, indem er das Wetter, die Jahreszeiten etc geschaffen hat und kontrolliert. Er lässt das Gras wachsen für die Tiere, die wir verspeisen.

Wir in Europa merken das kaum noch, aber in anderen Teilen der Welt sind die Menschen noch von der Landwirtschaft abhängig und vom Wetter und somit von Gott.

So aus der Sicht eines gläubigen Menschen.

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Kommentar von Allesistdoof2
31.08.2016, 20:01

ich kann mich nur wiederholen: Ein allmächtiger Gott hätte uns gar nicht so erschaffen müssen dass wir überhaupt essen müssen

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Kommentar von CokeFantaSprite
31.08.2016, 20:15

Versteh' mal einer die Gläubigen. Wie kann man daran glauben, dass eine fiktive Person eine Welt geschaffen haben soll?! Wenn es denjenigen geben würde, würde er nicht so viel Leid und Elend auf der Erde walten lassen! Euer ach so gütiger, gnädiger Gott. Dies aus der Sicht eines Atheisten.

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Kommentar von maikaefer77
31.08.2016, 20:18

Ich kann mich auch nur wiederholen: Es wäre echt schade, wenn wir nicht essen müssten. Was uns da teilweise Leckeres entgehen würde! :-) Er hätte uns auch ohne Sextrieb erschaffen können ohne den wir keine Kinder kriegen können. Darüber beschwert sich keiner, dass ein allmächtiger Gott uns Kinder auch anders ermöglichen könnte und keinen Sex hätte ermöglichen müssen. Wir Menschen sind nun mal so gebaut. Es hat gute und schlechte Seiten wie alles andere auf der Welt auch.

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Kommentar von maikaefer77
31.08.2016, 20:20

Und Gläubige muss man nicht verstehen. Bloß leben und leben lassen.

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Warst Du schonmal in der Landwirtschaft tätig? Oder hast zumindest mal gegärtnert?

Viele Menschen haben heute den Blick dafür verloren, wie abhängig wir von unserer Umwelt sind. Ein Hagelsturm, ein Kälteeinbruch etc zur falschen Zeit kann einem Bauern die gesamte Ernte vernichten, je nach Frucht sogar für mehrere Jahre. Da hilft dann die ganze Arbeit nichts.

(Die Großeltern meiner Ex waren Winzer und haben mal von so einem Hagelschaden erzählt. Eine Viertelstunde hat das ganze gedauert, danach gab es drei Jahre keine Ernte - und das bei der gleichen Arbeit)

Insofern finde ich es nicht verkehrt, am Ende dieser ganzen Arbeitskette, in der viel schiefgehen kann, mal kurz "danke" zusagen, dass das alles geklappt hat.

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Kommentar von Zicke52
01.09.2016, 16:06

@oelbart: Aber wegen des Hagelschlags hat man sich nicht bei Gott beschwert?

Du sagst es: gleiche Arbeit, völlig umsonst, weil "er" willkürlich die Frucht der Arbeit zerstört hat. Jeden Menschen, der das täte, würdest du als ausserordentlich boshaft bezeichnen.

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Dankbarkeit gegenüber unseren Mitmenschen, der Familie zeigen, den in jeden von uns befindet sich Gott und die Mahlzeit wird gemeinsam in einen angenehmen Beisein gegessen. Das zeigt auch unsere wertschätzung gegenüber denen die diese speißen uns gebracht hatten. Wird meist auch beim Dinner (=Abendessen) so auch Mittagsmahl getätigt.

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Hallo,
Das Christen vor dem Essen beten (das tun im Übrigen nicht alle) liegt daran, dass sie Gott dafür danken, dass sie genug zu Essen haben. Natürlich sind auch die Produzenten zum Beispiel Landwirte dafür verantwortlich, denn sie säen und ernten und füttern Tiere und so...aber den Regen und Sonnenschein kann kein Mensch beeinflussen, das kann, nach christlichem Glauben, nur Gott.

Lg Delfin 28

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Bitte Gott mach dies mach das aber Danken darf man ihm nicht? Es ist nicht selbstverständlich das wir Essen haben deswegen kann man dankbar sein.

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Kommentar von Allesistdoof2
31.08.2016, 21:25

ich bitte Gott um gar nichts

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Kommentar von MoseRosental
01.09.2016, 12:05

Deine Entscheidung aber vlt. Entgeht dir mancher Segen und so vieles Andere.

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Kommentar von MoseRosental
01.09.2016, 16:23

Da hat dich nicht Gott verarscht da warst du das. Du schiebst die Schuld auf Gott.

Der Mensch geht an seiner eigenen Dummheit zugrunde, aber ist dann zornig auf den HERRN.
Ein Vers aus Sprüche.

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Kommentar von MoseRosental
01.09.2016, 22:56

Ob ich dich kenne oder nicht Gott verarscht keinen wenn dann ist man es selber oder andere Personen. Wenn du die Bibel kennen würdest dann würdest du das auch merken aber anscheinend nicht.

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Der Fragesteller müsste mit seiner Haltung eigentlich gleich in den trotzigen Hungerstreik treten und unauffällig das Zeitliche segnen, wenn denn alles sonst unzumutbar ist: arbeiten, Essen zubereiten, ... Es fehlt noch die Mühe des Kauens, Schluckens, usw.

Ich nehme eine Mahlzeit zum Anlass, darüber nachzudenken, wie viele Segnungen Gottes ich als selbstverständlich hinnehme, während viele Menschen in der Welt nicht so gut dran sind. Deshalb danke ich und bete auch für die anderen, was mich ermuntert, danach auch für diese meinen Teil zu tun.

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Kommentar von Zicke52
01.09.2016, 15:25

@RudolfFischer: "...wieviele Segnungen Gottes ich als selbstverständlich hinnehmen, während viele Menschen un der Welt nicht so gut dran sind"

Also hat Gott diesen anderen seine Segnungen verweigert. Und dafür dankst du ihm? Stört dich seine Ungerechtigkeit denn gar nicht?

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Kommentar von Allesistdoof2
01.09.2016, 15:51

Wieso sollte ich jetzt in einen Hungerstreik treten?

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Weil wenn Gott die Zutaten für das Essen nicht erschaffen hätte , könntest du dir dein essen nicht selber zubereiten!
Danke Gott!

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ohne gott gebe es den essensrohstoff nicht

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Ich habe den Eindruck, dass du im Moment ziemlich niedergeschlagen oder unzufrieden bist. Du hast Enttäuschungen und schlimme Erfahrungen gemacht. Und für das alles gibst du Gott die Schuld.

Du haderst gerade damit, dass die Welt und das Leben nun mal genau so sind, wie sie sind. Man kann so eine Haltung einnehmen. Es führt nur leider nicht weiter. Du deprimierst dich damit selber.

Du fühlst dich dann als Opfer der Umstände und wirst immer noch unzufriedener. Um da rauszukommen, hilft nur, den Blick umzukehren.

Wir sollten davon ausgehen, dass gar nichts selbstverständlich ist. Wir haben uns nicht selber das Leben gegeben und wir können uns auch nicht selber am Leben erhalten. Alles ist geschenkt und alles soll letztlich zum Guten dienen. 

Und das kurze Tischgebet erinnert uns immer wieder daran, dass uns die Dankbarkeit mehr hilft als die Unzufriedenheit und die Anklage gegen alles, was wir an Schwerem durchmachen müssen.

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