Präsident Obama besucht das KZ Buchenwald - an sich ne schöne Geste, aber warum besucht er nicht erstmal Guantanamo und schließt es endlich, so wie versprochen (wäre doch ne viel tollere Geste und viel dringender) ???
Was ist also das Ziel dieses Schaubesuchs dort ?

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Guantanamo ist kein KZ!
Ausserdem wäre Guantanamo schon lange geschlossen wenn es nach Obama gehen würde. Nur "leider" gibt es in der USA noch ein Parlament, welches seine Pläne durchkreuzt hat und so die Sach verzögert!
apriket am 5. Juni 2009 11:56 Meine Zustimmung gilt nur für den ersten Satz.
CrazyDaisy am 5. Juni 2009 11:59 Dito!
waggerla am 6. Juni 2009 10:17 Wieso nicht für den Rest auch?
Das ist ein Wahlversprechen, das Obama auch wirklich durchsetzen möchte, aber es wird vom Congress dagegengerudert. Hauptsächlich geht es wohl darum, dass die Repräsentanten und Senatoren der einzelnen Staaten verhindern wollen, dass die Gefangenen in ihren Wahlstaaten landen. Zudem ist die Sache nicht einfach so abzuwickeln, weil erst einmal der legale Status geklärt werden muss.
Urbanessa am 5. Juni 2009 17:25 Volle Zustimmung und Daumen hoch!
Der Vergleich ist total unangebracht, auch wenn Guantanamo eine menschenrechtliche Katastrophe ist, so ist es nicht mit einem Vernichtungslager zu vergleichen

Der vergleich Stinkt zum Himmel...Das sich ein Amerikanischer Präsident für unsere Geschichte interessiert und im Zuge seiner Rede in Kairo sich in Deutschland über die grausamkeiten einer derartigen Einrichtung überzeugt finde ich klasse!
ja gute idee mit dem schließen aber sein problem ist ja er weis nicht wohin mit den ganzen leuten! und anscheinend muss daran ja doch was faul sein, sonst könnten sie ja auch nach amerika!
ja und verlgeichen kann man es auch wirklich nicht mit einandern!

Es geht doch nichts über eine solide Halbbildung.

"Insgesamt waren in diesem Zeitraum etwa 250.000 Menschen aus allen Ländern Europas im Konzentrationslager Buchenwald inhaftiert. Die Zahl der Todesopfer wird auf etwa 56.000 geschätzt, darunter 11.000 Juden." Wikipedia-Eintrag zum KZ Buchenwald Mir ist nichts von Todesopfern in Guantanama bekannt. Der Vergleich ist völlig absurd und eine nachträgliche Verhöhnung der Opfer von Buchenwald und der anderen deutschen KZs!

Weil die Amis guantanamo nicht als KZ betrachten. ganz einfach.

Sowas geschmacksloses habe ich ja noch nie gelesen !

ich denke mal, dass es kein Schaubesuch ist, sondern eine globale/internationale Interesse

ich hasse es wenn die ganze zeit barack obama kritisiertr wird...er tutu was er kann und hat auch schoin viel getan er ist kein zauberer und kann nciuht alles auf einmal machen!!! lasst ihn endlcih in ruhe,du hast einfach zu viele erwartungen an ihn, er hat noch 3 und halb jahre vor sich bis zur bnächsten wahl und bis dahin wird er noch viel bewegen aber ihn jetzt schon zu kritisieren ist einfach unfair!!

Ohne auf Deinen Vergleich KZ-Gitmo einzugehen:
Obama ist Präsident. Gitmos Rechtslage ist ungeklärt. Obama kann Gitmo nicht einfach so besuchen, solange es noch in Betrieb ist, denn sonst hätte er ein heftiges politisches Problem am Hals, schlimmer als es jetzt (ohne sein Zutun) schon ist. Was genau soll er dort denn auch tun, das die Lage verbessern würde?
Übrigens ist die Schließung Gitmos eins der Wahlversprechen, die Obama einhalten will, aber es gibt viel legales Mambo-Jambo, das erst einmal aus dem Weg geräumt werden muss, und dazu braucht er die Zustimmung des Congress.
Und eben deshalb ist es politisch gesehen doch auch interessant zu sehen, wie Obama mit seinem Besuch einer KZ-Gedenkstätte die Deutschen daran erinnert, das sie in der moralischen Pflicht stehen, ehemalige Gitmo-Häftlinge aufzunehmen.
Da hat wohl jemand in der Schule nicht aufgepasst. Vielleicht erst mal informieren, was ein KZ ist und welche Ideologie und Strategie dahinter steckte. Ich empfehle auch mal ein Besuch in einem KZ, natürlich auch von dessen Informationszentrum. Und ganz nebenbei: Wer in Pakistan eine Terrorausbildung besucht hat, braucht nicht auf mein Mitgefühl zu hoffen, wenn er auf Guantanamo einsitzt. Auch wenn er noch keinen Terroranschlag begangen hat. Sicher sind Menschenrechte für alle da. Ist auch richtig, dass solche Lager geschlossen gehören. Aber mal zum Vergleich: An Impfungen sterben Tausende weltweit. Das wird in Kauf genommen, damit Millionen geschützt werden (die Wirkung von Impfungen ist umstritten, das ist nur die Aussage der Pharmaindustrie). Die, die sterben oder schwer behindert sind, nennt man Kollateralschaden. Das wird eiskalt einkalkuliert, das höre ich auch keinen Aufschrei. Und wegen ein paar Terroristen (ein Durchschnittsmensch, der brav seinem Alltag nachgeht, sitzt ja nicht in Guantanamo)wird ein Riesenaufstand gemacht!
Anscheinend hat sich neben der Pro-Obama-Propaganda, die es nach mir zurecht gibt, auch eine Anti-Obama-Propaganda gebildet, die ganz einfach die Augen vor allem, was er hinsichtlich Verbesserung der aktuellen Innen- und Außenpolitik von Amerika bewerkstelligt, verschließt. Hier soll mal gesagt sein, dass selbst der Präsident der USA Guantanamo nicht innerhalb von zwei Wochen schließen kann. Vor allem in Anbetracht der ganzen anderen Hindernisse wie die Politik mit dem Iran, Nordkorea, Palästina bzw. Israel, Afghanistan, Pakistan, Irak, die man ebenfalls nicht mit einer kurzen Amtshandlung abhaken kann. Außerdem denke ich, dass der Vergleich eines Lagers, das zur Ausrottung eines ethnischen Volkes, zur Ermordung von politischen Gegnern und noch vielen anderen Menschen diente, und einer Anstalt, die zur Sicherheit des Landes dienen soll, ziemlich absurd ist. Dass soll keineswegs bedeuten, dass ich Guantanamo für gut heiße, im Gegenteil, ich befürworte auch eine Schließung von dem Ganzen. Dass die Rechtslage um das Lager zu schließen sehr verstrickt ist, sollte bekannt sein. Neben den ganzen Gesetzen, die teilweise nicht einmal vorhanden sind, gibt es auch noch das Problem des Aufenthalts der Häftlinge. Nur als Beispiel: dort inhaftierte Uiguren (eine Volksgruppe aus dem Nordwesten Chinas) können nicht zurück in ihr Heimatland, da sie dort höchstwahrscheinlich hingerichtet werden. Sie können nicht in die USA, da keiner der Gouverneure Guantanamo-Häftlinge aufnehmen will. Genauso wenig wie in Europa, so weit ich weiß, noch kein Regierungschef zugesagt hat. Achja: und was der Besuch von Obama im KZ sollte. Einerseits kann es natürlich einfach nur für die Medien gewesen sein. Anderseits kann es auch für sein Ansehen in Israel gewesen sein, einen Tag zuvor hatte er ja die Politik der Israelis stark kritisiert. Es könnte auch gut zur Förderung politischer Beziehungen mit Deutschland gedient haben, er war ja dort mit Bundeskanzlerin Merkel. Und möglicherweise war es einfach nur ein Gedenkbesuch, daraufhin hat er ja auch den Soldatenfriedhof an der Normandie besucht. Ich denke, dass in Obama sehrwohl ein gutes Herz steckt, zumindest ein besseres als in seinem Amtsvorgänger. Bist du dir außerdem ganz sicher, dass Obama noch nicht in Guantanamo war?

Wurde das nicht inzwischen zumindesten Beschlußmäßig aufgehoben?
Guantanamo wurde vor Obama eingerichtet, er sollte es schließen weil es dem Ansehen der USA als freies, demokratisches Land schadet.
Urbanessa am 5. Juni 2009 17:28 Guantanamo wurde von Obama eingerichtet?
Aus welchen Comicheftchen beziehst Du denn Deine geschichtliche und politische Bildung? Von Fix und Foxi? Und George Washington ist für Dich ein Mitglied der Knorr-Familie, oder wie?
waggerla am 6. Juni 2009 10:19 Urbanessa, Du hast Dich verlesen...

Wenn Obama das Lager wirklich schliessen wollte, hätte er doch der CIA nicht erlaubt, die Rendition-Flüge, also die Entführung von "Terrorverdächtigen" und Verschleppung in Geheimgefängnisse, weiter zu betreiben... und warum verheimlicht und unterdrückt er die Veröffentlichung der Fotos vom Abu-Ghuraib-Folterskandal?
Ich finde, der Vergleich ist durchaus aktzeptabel...wenn das mal nicht wie ein KZ aussieht !!!!
Bild/er:
waggerla am 6. Juni 2009 10:28 Obama ist der Präsident, aber nicht der Alleinherrscher. Es gibt einen Congress, der auch was zu sagen hat. Und in diesem Congress sitzen lauter vom Volk gewählte Leute, die auch ein Recht auf Mitsprache haben. Und diese Leute sprechen Probleme an wie Rechtmäßigkeit, denn der legale Status der Gitmo Häftlinge ist kein einfacher.
Weil Doppelmoral die Vorraussetzung ist, um in der Politik erfolgreich zu sein!
DH