Frage von MsSophy, 1.140

Warum besteht kein Recht auf Suizid bzw Selbsttötung?

Diese Frage beschäftigt mich schon länger, daher würde ich mich mit ihr gerne an die Community von Gutefrage.net wenden.

Betrachtet man das Grundgesetz, so sieht man bereits im ersten Artikel, Abschnitt 1: Sie Würde des Menschen ist unumtastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. Unter diese Würde fällt auch das Selbstbestimmungsrecht. Daher stellt sich mir die Frage, ob nicht auch das Recht, den Zeitpunkt seines Todes zu bestimmen, nicht auch ein Akt der Selbstbestimmung ist, und daher von staatlicher Seite sogar geschützt werden sollte, vorausgesetzt, der Suizidant ist zum Zeitpunkt des Suizids frei entscheidungsfähig und unbeeinflusst von anderen. Artikel 2, Absatz 2 besagt, das Recht auf Leben sei unantastbar. Dieser Absatz wird häufig für Argumentation gegen Suizid verwendet, doch er wirft auch die Frage auf, ob nicht im Umkehrschluss auch das Recht sein eigenes Leben zu beenden eingeräumt werden muss, so lange man nicht andere damit gefährdet oder anderweitig einschränkt. Suizid widerspricht auch keinerlei demokratischen Prinzipien, was eine Tabuisierung auf diesem Weg ebenfalls ausschließt. Die Religion sollte ebenfalls nicht als Argument dagegen herhalten, da sie für jeden Einzelnen etwas anderes bedeutet und somit nur für eine ganz persönliche Entscheidung ausschlaggebend sein darf.

Antwort
von Kleinlok, 613

Hey MsSophy,

in deiner Frage weist du auf das Selbstbestimmungsrecht eines Menschen, was in einer von dir angestellten gedanklichen Weiterführung hypothetisch einem suizidgefährdeten Menschen das Recht zusprechen könnte, über das Ende seines Lebens frei entscheiden zu dürfen. Habe ich dich da richtig verstanden?

Ich finde den Hinweis von FragaAntworta interessant, der/die geschrieben hat, dass jemand, der sich selbst töten/verletzten will, nach übereinstimmender Meinung der zuständigen Fachgremien nicht mehr in der Lage wäre über sich selbst zu bestimmen.  Ich würde es etwas anders formulieren: ein Mensch, der sich töten will, will zwar über sich bestimmen, aber es bleibt für mich die Frage, ob er/sie das wirklich aus freien Stücken will. Sehr oft sind diese Menschen extrem verzweifelt, so dass sie keinen anderen Ausweg als die Selbsttötung sehen.

Einen Menschen in einer solch schweren Lebensituation "frei" entscheiden zu lassen bzw. seine Selbsttötngsabsicht zu akzeptieren, sehe ich als problematisch. Wie problematisch das alles ein kann, kann z.B. durch Menschen zum Ausdruck kommen, die sich an einem Punkt ihres Lebens umbringen wollten, wo aber die Selbsttötung nicht stattgefunden hat. Wenn diese Menschen in das Leben zurückfinden können, dann sehen sie es im Nachhinein als großes Glück, dass sie sich nicht selbstgetötet haben.

Laut Ausage von Seelsorgern findet sich bei suizidgefährdeten Menschen eine tiefe verborgene Sehnsucht nach Leben. Inwieweit diese Assage zutrifft kann ich nicht belegen, aber ich teile diese Vermutung/Erfahrung. Ich behaupte, es muss schon verdammt viel i Leben eines betroffenen Menschen schief laufen, damit dieser nicht mehr leben und er/sie sich töten "will". Für die Entscheidung sich zu töten das Selbstbestimmungsrecht anzuwenden, sehe ich eher problematisch, weil es für mich bedeutet, dass man dieser eigentlih sehr unglücklichen Entwicklung nichts oder zu wenig entgegensetzt.

Ich verurteile nicht Menschen, ie sich selber töten, a) steht mir as nicht zu, b) dürfte d diese Menschen in ihrer Not nicht interessieren. Ich finde es aber sehr tragisch, wenn sich jemand tötet bzw. sich töten will. Ich kann das in gewiser Weise zwar vertehen, da ich auch bisweilen an Depressionen leide, ich finde es aber nur unglaublich traurig wenn sich jemand tötet und möchte da gerne mithelfen, dass ein derart betroffener Mench doch noch eine Alternative zum Suizdi erkennen und nutzen kann. Nicht um einen Menschen seine Freiheit zu beschneiden, sondern dass ein Mensch befreit ja zum Leben sagen kann, was ich doch als sehr wertvoll sehe.

Vielleicht kannst du mich da verstehen?

Liebe Grüße, Thomas

Kommentar von Mewchen ,

Um ehrlich zu sein, wollte ich deine Antwort gleich abtun, als ich gelesen habe, dass potenzielle Suizidgefährdete nicht mehr wirklich in der Lage sind, selbst zu entscheiden. Aber nach genaueren Nachdenken hast du für mich einige sehr interessante Aspekte angesprochen!

Antwort
von Hamburger02, 444

Es gibt kein Verbot der Selbsttötung.

Die Rekursion auf das GG zieht deshalb nicht, weil es das Verhältnis zwischen Staat und Bevölkerung regelt und nicht auf ein einzelnes Individuum ohne weiteres Gesetz angewendet werden kann.

Antwort
von Karl37, 413

Es gibt keinen Artikel im StGB der die Selbsttötung unter Strafe stellt. § 211 und 212 StGB spricht von Fremdtötung als strafbewehrte Handlung.

Daher ist der versuchte Suizid nicht strafbar.

Antwort
von schmidtmechau, 354

Hallo MsSophy,

1. Suizid ist nicht verboten. Das könnte man auch gar nicht, weil keine Strafandrohung möglich wäre.

2. Verschiedene Religionen haben eine ablehnende Haltung zum Suizid, weil sie das Selbstbestimmungsrecht des Menschen von vorneherein abwerten, da ja der Mensch sein Leben von Gott erhält, ihm verdankt usw.

3. Sobald jemand das Wort Suizid fallenläßt, sind gleich eine Menge Therapeuten unterwegs, die den Menschen, die über Suizid nachdenken, unterstellen, dies wäre nur die Folge davon, dass sie mit dem Leben oder ihren Mitmenschen nicht zurechtkommen. Das mag im Einzelfall ja auch so sein, sollte aber niemand daran hindern, ganz nüchtern über den Suizid nachdenken, ohne gleich psychische Defizite zu vermuten.

4. Was verboten ist, ist die Beihilfe zum Suizid. Darüber wird immer wieder ausgiebig gestritten, da das Problem angesichts einer Medizin, die das Leben über die Maßen verlängern oder erhalten kann, akut ist. Man muss sich dabei allerdings die Frage stellen, ob man einem anderen Menschen zumuten kann und darf, einen Mord zu begehen. Denn dazu wird diese Beihilfe unter bestimmten Umständen. Wenn man also schon Suizid begehen will, sollte man das tun, solange man im Vollbesitz nicht nur seiner geistigen, sondern auch seiner physischen Kräfte ist.

5. Wenn die Frage nach Suizid im Zusammenhang der modernen Medizin aufkommt, muss man allerdings auch eine merkwürdige Koinzidenz feststellen: Die Frage nach einem selbstbestimmten Ableben ist genau von derselben Vorstellung von Machbarkeit bestimmt, wie die moderne "allmächtige" Medizin. Die Frage ist doch, ob wir nicht genau wie bei unserer Geburt, die wir ja auch nicht selbst bestimmen können, mit der wir möglicherweise ungewollt ins Leben geworfen werden, auch den Tod einfach geschehen lassen können. Nehmen wir uns nicht mit der Vorstellung von Machbarkeit diese besonderen existentiellen Momente des Lebens?

Gruß Friedemann

Antwort
von FragaAntworta, 325

Jemand der sich selbst töten/verletzten will, ist nach übereinstimmender Meinung der zuständigen Fachgremien nicht mehr in der Lage über sich selbst zu bestimmen. Und dann wird der Staat dort, aufgrund der Fürsorgepflicht, eingreifen müssen. Zudem ist so ein Schritt momentan nicht umkehrbar, sozusagen Final.

Antwort
von Pixlion, 531

Ich denke nicht, dass es wirklich 'verboten' ist. Nur gibt es natürlich Menschen, die nicht wollen, dass sich ein anderer umbringt. Und Ärzte wiederum haben ja einen Eid geschworen, dass sie versuchen jedes Menschenleben zu retten - und in dem Moment, in dem man Selbstmord begehen will, wird man glaube ich als 'Gefahr für sich selbst' eingestuft und eben vllt auch mal in eine Psychatrie oder so verfrachtet.

Kommentar von Celyris ,

Finds eher schade, dass viele ältere Menschen sehr viel leiden müssen, da ihnen kein würdevoller Tod von diesen Schleimbeuteln aus dem BT gewährt wird, und viele ältere sehr kranke Menschen wollen lieber 1ne Pille schlucken und vorbei ists, als monate oder gar jahrelang zu Leiden und dann zu sterben, und ich kann das absolut nachvollziehen.

Antwort
von Sesshomarux33, 182

Hallo, 

wie du bereits sagst, es steht im Grundgesetz "Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt." Eben auch sie zu schützen. Ein Mensch der Suizidgedanken hegt, ist einfach nur verzweifelt und weiß sich nicht anders zu helfen. Solche Menschen sind zu dem Zeitpunkt eingeschränkt, um ihre Selbstbestimmung auszuführen. Ich war auch mal suizidgefährdet, habe es einmal versucht umzusetzen was mir glücklicherweise misslungen ist. Heute bin ich glücklich. Ich kenne durch die Therapien viele Menschen, den es genau so hinter her ging. Man kann in dem Moment also nicht wirklich über sich entscheiden. 

Es haben übrigens viele Jugendliche während der Pubertät auch solche Gedanken, genauso haben junge Mütter durch Schwangerschaftsdepressionen solche Gedanken. Das sind alles Phasen, die vorrüber gehen. Wenn Selbstmord zugelassen werden würde, dann würden sich viele Menschen wirklich sinnfrei das Leben nehmen (was ja leider ohne hin schon der Fall ist). 

Mit freundlichen Grüßen

Sesshomarux33

Antwort
von Hardware02, 234

Im Prinzip hast du Recht, und die Tatsache, dass es kein Recht auf Suizid gibt, rettet keinesfalls Leben. Eher im Gegenteil. Stell dir vor, du hast eine schlimme chronische Krankheit, z.B. ALS wie Stephen Hawking. Nun bist du aber kein Physiker und möchtest ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr leben.

Nur: Sobald du nicht mehr handlungsfähig bist, kannst du auch keinen Suizid mehr verüben. Was ist die logische Konsequenz daraus? Klar: Du machst es vorher.

Das ist es, was diese gedankenlosen "Lebensschützer" damit erreicht haben. Erinnert mich an die anderen "Lebensschützer", die eben mal in einer Abtreibungsklinik ein paar Menschen abknallen.

Antwort
von SerenaEvans, 198

Mal ein Beispiel:

Eine Freundin von mir hat einen Suizidversuch hinter sich. Ihr ging es zu der Zeit furchtbar und ohne Hilfe, hätte sie sich das Leben genommen. Eher zufällig, wurde bei ihre eine starke Unterfunktion der Schilddrüse festgestellt. Seit sie diese behandelt, geht es ihr wieder gut. Keine Depressionen mehr, keine Suizidgedanken, nichts. Rückblickend kann sie ihr Verhalten nicht mehr nachvollziehen.

Wenn man also deiner These folgt und ihr nicht geholfen hätte, dann wäre sie jetzt grundlos tot.

Und nein, ich glaube das ist kein Einzelfall. Wenn mal theoretisch angenommen 80% Menschen in dieser Situation nicht mehr geholfen werden kann, weder durch Therapie noch durch Medikamente, soll man die anderen 20% dann einfach mitsterben lassen ohne wenigstens Hilfe zu versuchen?

Antwort
von Donaldman, 59

Weil du für die schachmatten arbeiten sollst. Schau dich um in was für einer Gesellschaft wir leben. Hi als was arbeitest du ? Wer ich? Ich arbeite nicht. Und wie denkt der eine über den nicht arbeiteten Harz 4 Empfänger? Er denkt sich ich arbeite für mein Geld und er bekommt es einfach so. Und glaub mir wenn ich dir sage das jeder Arbeiter von sich selbst behaupten würde mehr wert zu sein als ein harz4 Empfänger.

Antwort
von Tragosso, 128

Ich sehe das ähnlich. Und diejenigen die sagen, Suizid ist nicht strafbar - Nein, ist er nicht. Wenn es denn auch richtig klappt. Falls man aber (gegen seinen Willen in vielen Fällen) dann doch noch gefunden und wiederbelebt, Wunden versorgt, Magen ausgepumpt etc. wird, dann gilt man als gefährdet für sich selbst und wird in den meisten Fällen in die Psychiatrie eingewiesen. Das heißt für mich nicht, dass es straffrei ist. Nur, dass man eben nichts machen kann, wenn jemand schnell genug 'weg' ist.

Und das halte ich für falsch, wenn jemand diesen Weg aus eigener Entscheidungskraft für sich gewählt hat. Die Gründe sind hierbei egal. Das Recht über seinen eigenen Körper muss nicht durch andere als 'akzeptabel' genehmigt werden. Es geht niemanden etwas an. Dieses Denken in Form von 'Ja, wenn man schwerkrank ist, kann ich es verstehen' widerstrebt mir. Verstehen muss man es nicht. Warum reicht es nicht zu wissen, jemand kann/will nicht mehr leben? Warum diese egoistische Haltung, sich darüberhinwegzusetzen was jemand mit seinem eigenen Leben macht?

Antwort
von Suboptimierer, 168

Ein Recht auf Suizid muss es nicht geben. Es wäre total überflüssig. Was macht es für einen Unterschied, ob sich jemand im Recht wissend umbringt oder im Unrecht wissend?

Wenn man es genau nimmt, widerspricht der erste Artikel dem Suizid. Man kann seine eigene Würde verletzen. Indem man sich des Lebens unwürdig erklärt, verletzt man diesen Artikel.

Der zweite Artikel widerspricht dem Suizid nicht, wenn dort steht "das Recht auf Leben sei unantastbar"

Es ist ein Recht, keine Pflicht und man kann darauf verzichten, Rechte in Anspruch zu nehmen.

Kommentar von MsSophy ,

Gibt es nicht dir Pflicht jemanden vom Suizid abzuhalten, wenn man ihn dabei beobachtet, ansonsten kann man wegen unterlassener Hilfeleistung rechtlich belangt werden? Greift man damit nicht in die Selbstbestimmung ein?

Außerdem, wie kann die freie Entscheidung, sich das Leben zu nehmen, den Verlust der eigenen Würde bedeuten? Man spricht sich ja nicht die Würde ab, sondern nimmt sich das Recht heraus, daß Ende seines Lebens freiwillig beeinflussen, anstatt es dem Zufall zu überlassen. Ist das nicht eine größere Würde als einfach das Opfer äußerer Umstände zu sein?

Kommentar von Suboptimierer ,

Wir greifen ständig in die Selbstbestimmung anderer Menschen ein, allein durch die Tatsache, dass wir existieren. (Erkläre ich nur auf Nachfrage, weil umfangreich)

Ich denke, das mit Selbstbestimmung ist so gemeint, dass man Menschen zu nichts zwingen sollte. Bei einer Hilfeleistung zwingt man jemanden nicht (etwas zu tun, sondern hält ihn davon ab, etwas zu tun).

Man kann die Würde nicht verlieren. Jeder Mensch hat eine Würde, sogar mit Leichen kann man nicht machen, was man will. Man kann die Würde aber verletzen, indem man jemanden als Mensch herabspielt oder wertlos deklariert.

Das unterscheidet übrigens auch diejenigen, die Suizid z. B. aufgrund einer schlimmen physischen Krankheit begehen wollen von denjenigen, die sich aufgrund einer Depression oder Kummer oder einem Gefühl, unverstanden zu sein z. B. das Leben nehmen wollen. 

Wenn andere einen entwürdigen, legitimiert das denjenigen nicht, sich selbst zu entwürdigen.

Kommentar von Inkonvertibel ,

Man kann die Würde nicht verlieren. Jeder Mensch hat eine Würde, sogar mit Leichen kann man nicht machen, was man will.

Kommentar von Inkonvertibel ,

Deine geschriebenen Worte in alle Hirne dieser Welt. LG Inkonvertibel

Antwort
von jessica268, 151

Als Christin lese ich sowas ungern. Außerdem habe ich Selbstmordversuche gemacht und Gott sei Dank überlebt. Ich teile die Meinung der Seelsorger. Wozu brauche ich, daß es im Grundgesetz steht und geregelt ist? Was nützt mir das? Wenn jemand wirklich sterben will tut er es. Aus purer Verzweiflung. Bei Fällen wie Krankheiten ist es auch schwierig. Aber es gibt durchaus Fälle, wo ich es verstehen kann. Da sollen dann auch Fachleute wie Ärzte mit entscheiden können. Und ich finde es richtig, daß man vor sich selber geschützt wird. Denn auch ich bin eine, die es versucht hat und jetzt glücklich ist.

Antwort
von ponyfliege, 116

deshalb ist der suizidVERSUCH ja auch straffrei.

im us bundesstaat  - ähm... ich glaub alabama - steht auf suizidversuch die todesstrafe...

Antwort
von LemyDanger57, 124

Wie kommst Du darauf, dass kein Recht auf Selbsttötung besteht? Warum muss dieses Recht explizit gewährt werden? Wenn es nicht verboten ist (und das ist es nicht), ist es im Umkehrschluss doch erlaubt.

Antwort
von ML73AT, 174

Sprichst du von Suizid, im Sinne von "Ich sehe keinen Sinn bzw. hab keine Lust mehr zu leben"? Oder meinst du Menschen, die schwer krank sind, leiden, und nie mehr gesund werden, bei denen so etwas eine Erlösung wäre?

Für zweiteres würde ich mich nämlich auch einsetzen. Aber wenn man sich Aufgrund einer psychischen Krankheit umbringen will, nimmt man die Zerstörung der Psyche von liebenden Angehörigen ebenfalls in Kauf.

Und bevor jemand ankommt mit "Du weißt ja nicht wie sowas ist, wie schlimm psychische Probleme sind" - glaubt mir, ich habe selber ziemlich krankes durchgemacht, aber ich hab auf Rücksicht meiner Eltern, meines Hundes, usw. immer weitergemacht. Und nach der einprägenden Erfahrung fühle ich mich zusätzlich auch noch mehr gewappnet und abgehärtet, in Hinblick auf meine Zukunft.

Kommentar von ML73AT ,

Bearbeitungsfunktion klappt auch nicht mehr wie früher... was ich noch hinzufügen wollte:

Ich verurteile niemanden, der Selbstmordgedanken hat. Und weil du sagst Selbsttötung wäre so etwas wie illegal, wenn jemand den Akt durchzieht, dann erübrigt sich deine Frage eigentlich. So extrem das klingen mag.

Antwort
von Sloterking, 90

Die Frage ist sehr schwer zu beantworten ! Es hat in der Tat etwas dafür und dagegen . Wenn man sich das hier alles durch gelesen hat kommt man zu der Entscheidung daß es nicht richtig ist aus dem Leben zu gehen . Was auch in gewisser Weise egoistisch wäre . Man hat nun mal seine Sorgen , Probleme usw. aber man darf nicht hingehen Anderen Sorgen und Probleme aufzuhalsen weil man mit seinem Leben nicht zurecht kommt.  Anders sehe ich das bei kranken Menschen , die wirklich keine Aussicht auf Heilung haben und genug von der Quälerei haben . Da ist es auch nachvollziehbar.  Wegen psychischer oder seelischer Probleme , die man heute mit Sicherheit in den Griff bekommt, würde ich mich auch querstellen. 

Sloterking 

Antwort
von DJFlashD, 112

man kann ja jederzeit suizid begehen... es gibt ziemlich sicher auch kein gesetz dagegen, wer würde schon versuchen einen toten ins gefängniss zu verfrachten?^^

Antwort
von Jeffersons, 139

Jeder hat das Recht dazu man muss es nur tun, und nicht solche sinnlosen Hilfeschreie mit Ankündigung wo es beim versuch bleibt...

Antwort
von Velbert2, 94

Das ist eine etwas merkwürdige Frage, denn "kein Recht" bedeutet ja, dass man bei Missachtung Strafen zu befürchten hat. Welche Strafen kann man bei einer Selbsttötung noch erwarten?

Antwort
von mrssalihi, 33

Weil niemand das Recht hat sich oder  jemandem anderen das Leben zu nehmen!

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