Frage von systempunktout, 312

Warum benutzen so viele Windows statt Linux?

Wenn man es einmal geblickt hat ist Linux doch viel besser

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von mrlilienweg, 72

Weil viele Leute gar nicht umdenken wollen und weil viele noch der Meinung sind, daß Linux ein Betriebssystem für "Programmierer"  sei. Dazu kommt noch der windowslastige Fachhandel, in einem Mediamarkt findet man nur Windows-Umgebungen, das Personal hat dort mit Linux überhaupt nichts am Hut. Die Lehrer in den Schulen so glaube ich, haben ebenfalls vor Linux Manschetten, alles ist auf Windows eingestellt.

Selbst die staatliche Finanzverwaltung und die einschlägigen namhaften Softwarehersteller wie Lexware sind windowslastig, als Beispiel nehme ich mal ELSTER und die ganze Steuer- und FIBU-Software. Wenn jemand ein kleines Unternehmen hat, ist er wegen ELSTER und der Lexware Software gezwungen, einen Windos-Rechner einzurichten. Aus diesem Grund habe ich neben meinen 6 Linux-Rechnern noch einen Rechner mit Windows 10 eingerichtet, um meinen steuerlichen Vorschriften nachkommen zu können, es ist leider so. Ich habe mich deswegen schon an meinen MdB-Politiker gewandt, die Antwort von der Steuerwaltung hat nur den lapidaren Satz "Linux-Anwender sind eine Minderheit, die zu bedienen sei zu aufwändig" parat. 

Es herrst noch vielfach die Meinung, daß etwas das nichts kostet auch nichts taugt, das ist wie bei einem billigen Wein.

Ich fahre seit 1994 auf Linux voll ab und ich bin damit sehr zufrieden, leider kann vieles von Linux noch gar nicht oder nur umständlich abgedeckt werden, was schade ist.

Antwort
von NoHumanBeing, 75

Das hat vor allem historische Gründe.

MS-DOS wurde mit IBM-PCs als Betriebssystem ausgeliefert, welche die ersten wirklich stark verbreiteten Rechner waren. Danach sahen sich viele "gezwungen", bei Microsoft zu bleiben, da eine Umstellung/Umgewöhnung Zeit und manchmal auch Geld gekostet hätte.

Antwort
von Linuxhase, 64

Hallo

Warum benutzen so viele Windows statt Linux?

Vor allem deshalb weil:

  1. es bei nahezu jedem Computer den man "von der Stange" kauft schon vorinstalliert ist.
  2. es für dieses Betriebssystem eine gigantische Werbemaschinerie gibt.
  3. die allermeisten Spiele (nur) für dieses OS programmiert werden.
  4. Windows den Heimcomputer seit über 20 Jahren nahezu alleine dominiert hat und "man" es gewohnt ist. "Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht"
  5. es vor allem kein Ersatz sondern eine Alternative zu Windows darstellt.
  6. es Menschen gibt die sind der festen Überzeugung das ein kostenloses Produkt nicht so gut sein kann wie ein kommerzielles Produkt
  7. keine Firma sich dafür verantwortlich zeigt, es ist eben ein Gemeinschaftsprojekt.

Wenn man es einmal geblickt hat ist Linux doch viel besser

Das ist pauschalisiert gesehen Unsinn, denn es hängt von sehr vielen Parametern ab die bei jedem Einsatzzweck und für jeden Menschen anders ausfallen!

Für meine persönlichen Belange ist ein Linux Betriebssystem auch das Beste

Linuxhase

Antwort
von linuxmensch12, 54

Ja, Linux wird generell auf Desktopcomputern sehr wenig genutzt. Das Problem mit Linux ist, dass Linux nur wenig bekannt ist und mit vielen Programmen, die von vielen Menschen genutzt werden, inkompatibel ist. Es gibt für solche Fälle zwar Wine oder Virtual Boxes, aber ich finde, dass Wine nicht so flüssig läuft, dass man es für tägliche Arbeiten verwenden kann. Aber Linux ist auch bei vielen als "schwierig zu verwenden" oder "nur was für Computernerds" verpönt, obwohl es für Linux schon sehr schöne und einsteigerfreundliche Distributionen, wie Linux Mint gibt.

Wenn man es aber auf alle Geräte wie, zum Beispiel, auch Server, Smartphones, ... hochrechnet, hat Linux doch schon einen beachtlichen Marktanteil, wenn man nur daran denkt, dass Android ein auf Linux basierendes Betriebssystem ist.

Kommentar von NoHumanBeing ,

Das Problem mit Linux ist, dass Linux nur wenig bekannt ist und mit vielen Programmen, die von vielen Menschen genutzt werden, inkompatibel ist.

Das wird immer gerne gesagt, aber ich denke, es gibt sehr viele Menschen, die mit ...

  • einem Webbrowser (Mozilla Firefox, Chromium, Google Chrome, ...)
  • einem Texteditor (gedit, ...)
  • einem Office-Paket (LibreOffice, Apache OpenOffice, ...)
  • einem E-Mail-Client (Mozilla Thunderbird, ...)
  • einem Instant-Messaging-Tool (Pidgin, ...)

... zufrieden sind und nicht mehr benötigen. In den meisten Fällen reicht vermutlich sogar Browser und Office-Paket oder, falls man das in der Cloud macht (Google Docs, etc.), sogar ausschließlich ein Browser.

Alles, was über diese Kategorien hinaus geht, dürfte eher zur Kategorie "long tail" gehören und nicht zu "wird von vielen Menschen genutzt". Was wirklich häufig genutzt wird, ist längst unter Linux verfügbar. (Und vieles, das selten genutzt wird auch. Allein Debian bietet aktuell über 43000 Pakete an, obwohl sie sehr strikte Guidelines haben, was sie in ihre Paketquellen überhaupt aufnehmen dürfen.) Faktisch wurden die meisten Programme, die unter Windows genutzt werden, ursprünglich sogar für unixoide Systeme entwickelt und dann portiert.

Abgesehen von "gedit" verwenden die meisten Leute, die ich kenne, oben genannte Anwendungen auch unter Windows und alle stammen ursprünglich aus dem Unix-Umfeld und wurden dann auf Windows portiert. Das Argument von wegen "gibt keine Software", zieht irgendwie längst nicht mehr.

Kommentar von linuxmensch12 ,

Ja, diese Software ist mir bekannt, da ich sie selbst täglich nutze. Ich glaube, ich sollte die "Programme" etwas spezifizieren. Da Computer vorzugsweise von Jugendlichen genutzt werden, um Computerspiele zu spielen, meinte ich mit "Programmen" vorzugsweise Computerspiele.

Kommentar von NoHumanBeing ,

Da Computer vorzugsweise von Jugendlichen genutzt werden, um Computerspiele zu spielen

Ich bezweifle stark, dass dies der Haupteinsatzzweck für Computer ist. ;-)

Du meintest vermutlich ...

Da Computer von Jugendlichen vorzugsweise genutzt werden, um Computerspiele zu spielen

Antwort
von scipio7801, 46

Ich habe mal Linux benutzt und finde es eigentlich auch besser da es viel stabiler und so weiter ist. Allerdings laufen die meisten Programme die ich benutze nicht unter Linux und deshalb musste ich wieder zu Windows. Aber ansonsten nutze ich Linux Windows und Mac und kann dir sagen dass alle Systeme so ihre Macken haben

Antwort
von Andy141199, 143

Die meisten Spiele gibt es nur für Windows oder Mac. Daher benutzt der Großteil der Leute lieber Windows.

Expertenantwort
von Roderic, Community-Experte für Windows, 40

Dazu muss man es aber erst mal "blicken". Sprich auf seinem Rechner installieren und einrichten.

Nur wer tut das schon? Wenn es doch so viele Rechner mit vorinstalliertem und fertig eingerichtetem Windows zu kaufen gibt.

Geh mal nicht von deinem Wissenstand aus, sondern bedenke, daß die meisten Menschen auf diesem Planeten, die sich einen Computer anschaffen, keine Ahnung von Computern haben und mit 'ner Betriebssysteminstallation nichts am Hut haben wollen.

Die wollen einfach nur damit arbeiten.

Expertenantwort
von roboboy, Community-Experte für Computer, 97

Ja, Linux ist besser. Es ist universeller, es ist sicherer und es ist kostenlos. Und es spioniert dich nicht aus. 

Aber Fakt ist, dass viele Spiele nicht unter Linux laufen. Jedoch könnte sich dies in nächster Zeit ändern. Seit es Steam für Linux gibt, ziehen auch einige Spiele nach. Und das nicht zu knapp, es laufen mehr Spiele, als man denken würde. 

Auch gibt es z.B. über wine die Möglichkeit, Spiele auf Linux laufen zu lassen, jedoch meistens mit diversen abstrichen. Und es ist nicht bekannt. 

Kurz gesagt:

Linux ist was tolles, der Ruf ist jedoch sehr schlecht was Gaming angeht, was nicht mehr ganz so richtig ist, aber Linux hinkt Windows einfach noch viel zu weit hinterher. Hoffentlich wird sich das verbessern, und das bitte vor 2020, wenn der Update-Support für W7 aufhört^^

Also ist meine momentane Lösung:

Zocken auf Windows 7 (da wirst du wenigstens nicht komplett überwacht),

Alles wichtige auf Linux. 

Hoffentlich kann ich das bald ändern und komplett auf Linux umsteigen, aber wahrscheinlich ist das nicht.

LG

Kommentar von NoHumanBeing ,

Ich glaube die Spiele sind eher für die Jugend ein Grund. Aber auch viele Erwachsene benutzen Windows und auch in Unternehmen wird es gerne im Büro eingesetzt, obwohl es dort sicher nicht um Computerspiele geht.

Kommentar von SunioMc ,

Alter. Steam gibt es schon seit vielen Jahren für Linux. Und es kommen kaum Spiele dazu, weil die Entwickler keinen Grund sehen für so eine dünne Platform Aufwand zu betreiben.

Linux könnte erst dann zu einer Gaming-Platform werden, wenn ein Großteil der PC-Gamer schlagartig sagt, wir wollen Linux-Unterstützung. Und das wird nicht geschehen.

Kommentar von NoHumanBeing ,

Es gibt interessanterweise in letzter Zeit immer mehr Spiele für Linux, auch "abseits" von Steam.

... Alter! -.-

Kommentar von roboboy ,

Linux könnte erst dann zu einer Gaming-Platform werden, wenn ein Großteil der PC-Gamer schlagartig sagt, wir wollen Linux-Unterstützung. Und das wird nicht geschehen.

Genau das, was ich gesagt habe... Es bringt nichts, wenn du meine Aussagen wiederholst. 

Alter. Steam gibt es schon seit vielen Jahren für Linux. Und es kommen kaum Spiele dazu, weil die Entwickler keinen Grund sehen für so eine dünne Platform Aufwand zu betreiben.

Nunja, das ist nicht ganz richtig. Es kommen mehr Spiele dazu. Ark Survival Evolved wäre zum Beispiel ein "aktuelles" Spiel. 

Und was ist denn das für ein Aufwand? Keiner. Es ist sehr sehr simpel für die Entwickler, ein Spiel, welches auf Windows läuft, für Linux kompatibel zu machen. Klar, es braucht dennoch Zeit. Aber es bräuchte nicht sehr viele Spieler, die das fordern, damit sich der Zeitaufwand lohnt. 

Nunja, Bei Firmen ist das Problem, dass viele Programme nur mi Windows kompatibel sind, die sehr Speziell sind. 

Und Erwachsene zocken auch^^ 

Und dann kommt noch dazu, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist. Wenn du jemandem seit er klein ist, nur Windows zeigst, wird er Windows mögen, und alles andere "verteufeln". Ich kenne einen, da ist es genau anders herum der Fall. Seit klein auf mit Linux.... Du darfst raten, was er verteufelt^^

LG

Expertenantwort
von Marbuel, Community-Experte für Computer, 90

Weil es mir einfach besser gefällt und außerdem darauf alles läuft, was ich benötige. Wieso sollte ich jetzt unbedingt Linux benutzen? Sehe keinen Anlass dazu. Bin mit Windows zufrieden.

Kommentar von gonzo1233 ,

Linux lässt sich ohne Mühe und Kosten Assistenten-geführt neben dem Altsystem installieren.

So lässt sich beides abwechselnd nutzen, YouTube liefert gute Anleitungen dazu.

Für den, der nicht gezwungen ist, Kaufprogramme zu nutzen, ist Linux eine sehr gute Wahl.

Kommentar von Marbuel ,

Das ist ja schön. Aber wie gesagt, ich bin rundum zufrieden mit meinem Windoof. Von daher sehe ich absolut keinen Bedarf, Linux parallel zu meinem Windoof zu installieren. Ist jetzt auch nicht so, dass ich noch nie mit Linux in Berührung gekommen wäre. Ich hatte einen Kurs in der Schule während meiner Ausbildung zum Anwendungsentwickler und ich habe es meiner Freundin auf ihren Laptop gespielt, als damals der Support von XP ablief. Ein "haben will" - Effekt setzte dabei einfach nicht ein.

Antwort
von Crank5, 107

Da sehr viele Leute Linux überhaupt nicht kennen und die meisten Computer schon mit Windows verkauft werden, da Microsoft mit vielen verschiedenen Firmen kooperiert und Linux somit (leider) unterdrückt wird. Dazu kommt noch, dass es sehr viele Spiele leider nur für Mac oder Windows gibt.

Kommentar von Linuxhase ,

Da sehr viele Leute Linux überhaupt nicht kennen

Leider ja, wenn jemand schonmal davon gehört hat, dann bedeutet das noch nichtmal das er was von Distributionen weiß oder auch nur eine Ahnung hat das man damit mehrere Desktops benutzen kann.

Das kann man ja an den immer wiederkehrenden Fragen von Umsteigern feststellen.

Linuxhase

Antwort
von Christophror, 80

Es gibt deutlich weniger Programme/Spiele für Linux. Außerdem ist Linux für normale Anwender viel zu kompliziert und gewöhnungsbedürftig. Bei den meisten würde es wahrscheinlich schon an einer einfachen Programm Installation scheitern.

Kommentar von roboboy ,

1. Punkt: Ja, das ist leider so.

2. Punkt: Da kann ich nicht zustimmen. Linux ist inzwischen genau so simpel zu installieren wie Windows. 

Dazu kommt, dass man sich Linux, wenn man absolut nicht mit der Benutzeroberfläche kann, so einrichten kann, wie Windows (Dass es aussieht und sich verhält wie Windows, aber dennoch die vorteile von Linux bietet.)

LG

Kommentar von Christophror ,

Die Installation von Linux ist auch einfach allerdings ist die Programminstallation über die Paketquellenverwaltung für viele ungewohnt und nicht einfach zu bedienen. Die Oberfläche für sich zu personalisieren wäre für viele wahrscheinlich auch schon viel zu aufwändig und schwierig. Nicht jeder hat Lust sich vorher 20 YouTube Videos anzugucken nur um sein System einigermaßen zum laufen zu kriegen. Für mich ist die Nr. 1 immer noch Mac OS. DMG  mounten App in den Programmordner ziehen und fertig. Einfacher geht es nicht.

Kommentar von Linuxhase ,

@Christophror

allerdings ist die Programminstallation über die Paketquellenverwaltung für viele ungewohnt und nicht einfach zu bedienen.

Natürlich ist ein zentrales Paketmanagement für Windows-Umsteiger total ungewohnt, installiert es doch tatsächlich alle Komponenten des Betriebssystems und dazu werden auch noch alle installierten Programme aktualisiert - Das gibt es bei Windows nicht. Da muß man für jedes einzelne Programm, das nicht zum Betriebssystem gehört, ein eigenes Updateprogramm starten und sich durchklicken.

Aber es ist doch definitiv einfacher als über den Windows-Weg wie man in dieser "Gegenüberstellung" sehen kann:

http://www.psychocats.net/ubuntucat/software-installation-in-linux-is-difficult/

Linuxhase

Antwort
von ManuTheMaiar, 121

Weil viele Programme (besonderst Spiele) eben unter Linux nicht laufen, Microsoft hat eben die Marktmacht mit Windows

Antwort
von kordely, 35

Windows ist:

traditionell, das hat man bisher lebenslang benutzt, daran gewöhnt und will nicht anders

verbreitet, alle benutzen Windows, warum probiere ich Linux aus?

Viele Programme sind nur für Windows, also Umsteig ist nicht so einfach, oder man muss auch Windows behalten.

Antwort
von cub3bola, 88

Weil Microsoft ein Monopol hat. Natürlich ist Linux sowohl schneller als auch sicherer und finanzmoralisch gesehen, so getreu dem Hackerkodex "Alle Daten sind frei!" auch viel humaner.

Diue Sache ist aber die ... die meisten Programme/Spiele sind, wegen dem Monopol explizit für Windows programmiert. Eine Linuxpartition wird zB gar nicht von Windows erkannt, so als wär die nicht da.

Spiele kannste zwar über einen Windwos-Emulator spielen aber dann biste mit dem eigentlich schnellerem Linux doch wieder langsamer als mit Windows.

Windows programmiert also absichtlich so das Linux oft ins hintertreffen gerät, bzgl. Spielen und auch vielen Programmen, wie zB Office etc.

Natürlich versuchen freie Programmiere für jeden Schrott den Windows auf den Markt wirft auch Linux-Alternativen zu bieten aber bei Spielen abgeloost, bei EDV abgeloost - es ist halt so - Microsoft hat das Monopol und kontrolliert den Markt.

Kommentar von DougundPizza ,

Also meine steam Bibliothek umfasst 150 games Oksy der acc ist schon 12 Jahre alt. Mit meinem windoof pc kann ich alle spielen mit meinem Laptop könnte 70 davon direkt installieren und den Rest über wine...

Antwort
von sodiumChlorate, 41

das stimmt. allerdings benutze z.B. ich auch auf meinem "haupt" computer windows (und auf nem anderen computer linux mint), da ich sehr gerne computerspiele spiele. (und das auf linux nur leider sehr schlecht geht.)

Aber ich denke, dass die meißten hier, keinen Nutzen in Linux für sich sehen und dann doch lieber bei windoof oder ifag bleiben.

Antwort
von vaplos, 100

Warum denkst du denn, dass Linux doch so viel besser ist..? Begründungen musst du schon nennen ;D

Kommentar von Crank5 ,

Ist halt seine Meinung, dafür muss er sich doch nicht rechtfertigen. Wenn er fragt dann erwartet er auch eine ordentliche Antwort und keine Gegenfrage.

Kommentar von vaplos ,

Nun ja, mich interessiert es aber halt, warum er diese Meinung hat. Ich werde schon meine Gründe haben, warum ich ihn fragte.

Kommentar von Marbuel ,

Er schreibt es aber allgemein und nicht etwa, dass es seiner Meinung nach besser wäre. Da sollte man dann auch schon ein paar Gründe liefern.

Kommentar von vaplos ,

Zitat:"Wenn man es einmal geblickt hat ist Linux doch viel besser"

Ich befinde die oben zitierten Worte als wertend, sprich: Eigene Meinung wurde eingebracht. Ich selbst habe nie Gegenargumente gebracht und habe auch nicht die Absicht. Ich wollte lediglich herausfinden, warum er dieser Ansicht ist. Weiß nicht, warum man über meine Antwort so viel Wind macht :|

Kommentar von roboboy ,

Ich kann deine Gegenfrage verstehen, und versuche sie mal aus meiner Sicht zu beantworten:

Linux ist sicherer. 

1: Der Quellcode ist offen einsehbar, das heißt, du, ich, jeder kann nach Sicherheitslücken suchen. Windows Quellcode ist geheim, so können lediglich Entwickler nach Sicherheitslücken suchen, oder eben Hacker. 

2: Weil Linux selten ist. Das ist hier tatsächlich ein Vorteil, kein Schwein macht sich die Arbeit und entwickelt einen Virus für ein Betriebssystem, welches auf kaum einem Rechner ist. 

3: Windows ist simpel gestrickt.  Windows 7 und Windows 10 auf den meisten Rechnern. 

Ein Virus entwickelst du also für eines dieser beiden Systeme, und du wirst damit sehr sehr viele Rechner treffen können. 

Linux hat viele unterschiedliche Versionen, ein Virus würde nur auf einer Version laufen. Verbunden mit Punkt 2 weißt du, warum Linux "sicherer" ist.

Linux bietet einfach mehr Möglichkeiten, wenn man sich mit der Materie auskennt. Und für den normalen Anwender bietet es die gleichen Optionen wie Windows, mal abgesehen vom Gaming. 

Linux ist kostenlos. 

Auch Gaming funktioniert und Linux. Es gibt viele Spiele, die schon nativ kompatibel sind, aber im vergleich zu Windows ist das nichts. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Windows-Spiele unter Linux laufen zu lassen, oft aber mit schweren Einbußen. Klar, dass der Gamer sich da nicht wohl fühlt.

Also, Linux ist ein super OS, jedoch von Microsoft im Punkto Gaming total unterdrückt. Du hast eine große Datensicherheit und wirst vor allem beim Arbeiten sehr viele gute Punkte entdecken. 

Auch Windows kopiert gerne bei Linux, hat man das Gefühl. Viele Optionen fürs Arbeiten (Als Beispiel die "Bildschrimvierteilung") gab es unter Linux schon lange, unter Windows 10 hat MS sie jetzt auch eingebunden. 

Linux hat die Nase in fast allen Kategorien weit Vorne. Leider hinkt es im Gaming stark hinterher. Würden viele Leute jedoch auch Linux umsteigen, und vielleicht für einige Zeit ein paar Abstriche beim Gaming machen, so bin ich überzeugt, dass die Hersteller ganz schnell nachziehen. Denn die Spielehersteller folgen dem Geld, und wenn das zu Linux abhaut, werden die sicher hinterherziehen. Es wird nur etwas brauchen.

LG

Kommentar von vaplos ,

Du sagst zwar, dass Linux einen 'offenen' Quellcode hat der für alle Einlesbar ist, sagst aber zugleich auch, dass Linux eine hohe Datensicherheit hat. Ich gehe mal davon aus, dass du damit die geringe Masse von Linux-Usern in Verbindung bringst (sprich weniger User = höhere Sicherheit).

Das ist doch aber wiedersprüchlich, oder nicht..? Nur der Fakt, dass Linux nicht so viel vertreten ist, wie Windows heißt doch noch lange nicht, dass es keine Viren für Linux gibt. Es ist genauso anfällig für Viren wie Windows, nur, dass es weniger gibt. Ist man mit Windows vorsichtig, fängt man sich nix ein. Ist man mit Linux vorsichtig, fängt man sich nix ein. Genauso andersherum. Zum Preis: Windows 10 war für Nutzer von Win7 - 8.1 ein Jahr lang kostenlos. Man hätte sich also einfach eine billige Kopie von Win7 zulegen können und fertig wärs dann. 20€ kann man wohl verkraften ;). Also Punkt 3 zum größten Teil entkräftet. Zum gaming komme ich jetzt mal nicht, das ist offensichtlich.

Punkt zwei auch, hatte ich übersehen, lol

Und eins anscheinend auch.

Aber ich will Linux nicht hinuntermachen. Ich selber mag ein paar features, die Windows nicht beinhaltet.

Kommentar von roboboy ,

Du sagst zwar, dass Linux einen 'offenen' Quellcode hat der für alle Einlesbar ist, sagst aber zugleich auch, dass Linux eine hohe Datensicherheit hat.
Ja, ist das ein Widerspruch? Nein. Vergleich: 

Der rijndael Algorithmus. Offener Quellcode, bis heute keine Chance reinzukommen. Eben weil jeder auf Fehlersuche gehen kann, und Sicherheitslücken so extrem schnell gefunden werden. In AES kommst du nur über Bruteforce, und das dauert ein paar Billionen Jahre^^

Ich gehe mal davon aus, dass du damit die geringe Masse von Linux-Usern in Verbindung bringst (sprich weniger User = höhere Sicherheit).
Was auch immer du jetzt damit meinst.... Ich bringe nichts in Verbindung, es ist Fakt, dass du unter Linux eine viel viel geringere Chance hast, von einem Virus getroffen zu werden, vor allem, weil die ganzen Windows-Viren nicht laufen. Klar, wenn man es drauf anlegt, kannst du auch unter Linux einen Virus bekommen. Aber unter Windows ist das viel viel einfacher. Da muss ich nicht mal unvorsichtig sein, ich habe schon so viele Viren aus dem Internet unter Windows bekommen, Beispielsweise die Internet-Seite meines Sportvereins. Da gehe ich halt mal ab und zu drauf. Und wenn sich da ein Virus festgesetzt hat, ist der ganz schnell auf dem Rechner. Glücklicherweise ging mein Virensystem dazwischen^^

Zum Preis: Windows 10 war für Nutzer von Win7 - 8.1 ein Jahr lang kostenlos. Man hätte sich also einfach eine billige Kopie von Win7 zulegen können und fertig wärs dann.

1: Ab jetzt kostet dich Windows 10 130€. Und bei jedem fertigen PC zahlst du das auch drauf. Klar, es gibt billigere Kopien. 

2: Wer will Windows 10? Klar, zu viele, aber Windows 7 und Windows 8 kosten weiterhin. Egal wie viel, sie kosten. Und darum geht es erstmal^^ Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert. 

Klar, man kann denken was man will. Aber Fakt ist, dass du unter Linux eine viel viel geringere Wahrscheinlichkeit eines Viruses hast. Und das Linux deine Daten nicht in alle Welt verschickt wie Windows 10 (Lies dir mal die AGB durch, da wird dir übel). 

Und deshalb ist Linux das bessere OS. 

Klar, ich nutze einfach beide. So habe ich die Vorteile von Windows (Gaming) und die von Linux (Datensicherheit, relative Virensicherheit, super OS zum Arbeiten,....).

LG

Kommentar von Linuxhase ,

@roboboy

Linux hat die Nase in fast allen Kategorien weit Vorne. Leider hinkt es im Gaming stark hinterher.

Dein Vergleich ist keiner, denn man kann nicht Software (vor allem von Drittanbietern) dem Betriebssystem zurechnen - Microsoft hat damit ja absolut nichts zu tun, außer das es da ist.

Würden viele Leute [ſSpieler] jedoch auch Linux umsteigen, und vielleicht für einige Zeit ein paar Abstriche beim Gaming machen, so bin ich überzeugt, dass die Hersteller ganz schnell nachziehen

Ich denke allerdings auch das, vor allem die Spieler, diejenigen sind die den Spieleherstellern "den Kopf in  diese Richtung drehen" könnten

Linuxhase

Kommentar von roboboy ,



Linux hat die Nase in fast allen Kategorien weit Vorne. Leider hinkt es im Gaming stark hinterher.

Dein Vergleich ist keiner, denn man kann nicht Software (vor allem von Drittanbietern) dem Betriebssystem zurechnen - Microsoft hat damit ja absolut nichts zu tun, außer das es da ist.

Klar, das stimmt. Aber ich denke, es ist klar, wie ich es gemeint habe. 

Es gibt für Linux wenig Spiele im vergleich zu Windows. Also sind die Drittanbieter Schuld, nicht Linux^^

Aber: Verbessere mich, wenn ich falsch liege:

Linux verwendet ja Vulkan. Unter Windows läuft sowohl Vulkan als auch DirectX12. 

Und DirectX12 bietet bessere Framerates als Vulkan.

Aber ich könnte damit leben, ich habe ja noch Windows 7 mit DX11, da ist Vulkan besser^^

LG

Kommentar von NoHumanBeing ,

Es geht nicht nur um Frameraten, sondern auch um Funktionsumfang und Aufwand beim Entwickeln.

Ich habe mit Vulkan noch nicht entwickelt, aber OpenGL war technisch DirektX um Welten überlegen!

Kommentar von roboboy ,

Und da kommen wir wieder dahin, wo ich nicht mehr mitreden kann^^

Es mag sein, dass Vulkan besser zum Programmieren ist als DirectX. 

Aber darum kümmere ich mich, wenn ich im nächsten Leben Software-Programmierer werde, Ok? ^^

LG

Kommentar von vaplos ,

Tjaa da haste mich wohl oder übel geschlagen :/ Trotzdem werde ich bei win10 bleiben.. Vorerst ;D

Kommentar von gonzo1233 ,

Die Vorteile des freien Betriebssystems sind (nur für) dich auf www.warumlinuxbesserist.de recht anschaulich zusammengestellt.

Die Informationen decken sich auch recht gut mit meinen Erfahrungen.

Wer das nicht versteht, kann sich einfachst selbst davon überzeugen, ob das stimmt.

Z.B. das geniale Mint (Multimediawunder) ist rasch kostenfrei heruntergeladen und als Abbild auf DVD gebrannt. Wird der Rechner davon gebootet, ist Linux vollständig nutzbar - und das ohne Installation (das wird Win nie können).

Ein Virenscanner und andere Tools sind bei ausgereiften Betriebssystemen nicht notwendig - dafür ist die Handhabung kinderleicht.

Ich empfehle Jedem, eine Linux Zeitung zu kaufen und das Linux Betriebssystem von der DVD zu booten und zu nutzen, das ist wesentlich anschaulicher als in Foren verbissen nach Nachteilen der quelloffenen (und vom BSI empfohlenen) Betriebssysteme zu recherchieren.

Wer ausschließlich Kaufsoftware auf seinem Rechner duldet, kann gerne Win nutzen. Lediglich ins Web sollte man nicht mit einem Betriebssystem für das täglich 300000 neue Virenvarianten ins Web gespült werden.

Antwort
von MindShift, 110

Weil Windows benutzerfreundlicher ist für Leute, die sich nicht erst ein wenig ins System einarbeiten möchten. Außerdem sind die meisten Spiele nicht auf Linux spielbar.

Kommentar von NoHumanBeing ,

Ich glaube die Spiele sind eher für die Jugend ein Grund. Aber auch viele Erwachsene benutzen Windows und auch in Unternehmen wird es gerne im Büro eingesetzt, obwohl es dort sicher nicht um Computerspiele geht.

Antwort
von TimHe, 112

Weil Windows deutlich einfacher und intuitiver ist. Ausserdem gibt es eine deutlich grössere Palette an Software und Programmen, da eine deutlich grössere "Community" dazu gehört :) Linux ist für viele 08/15 Benutzer zu kompliziert, gibt ja genug, die bei Windows schon Probleme haben :) 

Kommentar von Linuxhase ,

@TimHe

Weil Windows deutlich einfacher und intuitiver ist.

Das sehen die Menschen welche in der Lage sind Logik zu verstehen sicher anders. Oder warum muß man auf Start klicken wenn man das System beenden möchte?

Ausserdem gibt es eine deutlich grössere Palette an Software und
Programmen.

Wie viele Programme, Spiele ausgenommen, gibt es denn für Dein Windows und wie viele meinst Du gibt es für GNU/Linux-Systeme?

da eine deutlich grössere "Community" dazu gehört :)

Du meinst sicher Käuferschicht, also Menschen die bereit sind (viel) Geld auszugeben um Software zu benutzen zu dürfen?!

Linux ist für viele 08/15 Benutzer zu kompliziert, gibt ja genug, die bei Windows schon Probleme haben :)

Wer schon mit Windows Probleme hat, der ist sowieso eine Klasse für sich, diese Dµmmsten anzunehmenden User braucht die Welt sowieso nicht, mit denen kann eine Zivilisation sich nicht weiter entwickeln um höhere Ziele zu erreichen.

Linuxhase

Kommentar von TimHe ,

Ich habe nicht gesagt, dass Linux schlecht ist, es ist halt einfach für viele Leute attraktiver :) Habe auch schon mit Ubuntu und Debian meine Erfahrungen gesammelt. 

1. Denke ich, dass es intuitiver ist, einfach einen Knopf zu drücken, um eine Software auszuführen, als einen Befehl in das Terminal einzugeben. Und das mit "Start" ist seit Windows 7 mit einem Windows Logo ersetzt worden.

2. Bspw. ein Grossteil der Grafik-Software, wie die Adobe Creative Cloud Palette und weitere. :)

3. Bei vielen Rechnern ist ja Windows bereits vorinstalliert, also ist der Weg dorthin schneller und kostet nicht mehr. 

4. Also ist ein bspw. pensionierter Biologie Doktor dumm, nur weil er nicht mit Windows umgehen kann, da er nicht damit aufgewachsen ist? Klingt logisch.. Ich finde diese Aussage klingt sehr überheblich..

Kommentar von NoHumanBeing ,

Denke ich, dass es intuitiver ist, einfach einen Knopf zu drücken, um eine Software auszuführen, als einen Befehl in das Terminal einzugeben.

(Nahezu) allen modernen Desktopumgebungen erlauben es Dir, (den Großteil der) installierte(n) Software über ein paar Klicks durch Menus (MATE, LXDE, Xfce, ...) oder gar aus einem "App drawer", wie Du ihn etwa auch auf Deinem Smartphone findest (GNOME 3, Unity, ...) zu starten.

Das mit dem "Befehl eingeben" wird dann einfacher, wenn Du remote mit dem System arbeiten möchtest (wobei Du natürlich auch einen VNC-Server installieren und remote auf einer grafischen X-Session arbeiten kannst - aber dann bitte durch SSH tunneln, denn VNC ist nicht verschlüsselt) oder wenn Du Vorgänge durch Skripte automatisieren möchtest.

Bei vielen Rechnern ist ja Windows bereits vorinstalliert, also ist der Weg dorthin schneller und kostet nicht mehr.

Indirekt hast Du auch dort für das Betriebssystem bezahlt.

Kommentar von roboboy ,

Tja, wenn Linux denn so unübersichtlich schlimm zu bedienen ist, möchte ich dich Fragen, was du denn denkst, was auf deinem Handy drauf ist? (Solange du nicht IOS oder Windows hast).

Android ist zwar keine typische Linux-Distribution, stammt aber sehr wohl von Linux ab^^

LG

Kommentar von NoHumanBeing ,

Ich habe den Eindruck, dass sich Dein Beitrag auf TimHe's Kommentar bezieht und nicht auf meinen.

Du hast aber bei meinem auf "kommentieren" geklickt.

Das ist verwirrend.

Kommentar von roboboy ,

Klar, zielt auf seinen Beitrag ab. 

Ich kommentiere aber immer den letzten Beitrag (so wie es in den meisten Foren auch aufgebaut ist), denn so finde ich es übersichtlicher.... Das letzte mal, als ich das nicht gemacht habe, wurde ein totales Chaos aus den Beiträgen, und am Ende wusste niemand der drei Leute mehr, wer denn jetzt wo was auf wen bezogen kommentiert hat^^

Deshalb schön linear einfach einer nach dem anderen^^

LG

Kommentar von Linuxhase ,

@NoHumanBeing

Ich kommentiere aber immer den letzten Beitrag

Ich mache es so, das ich den Schreiber des Kommentars direkt beim Namen nenne um eine Verwechslung von vornherein auszuschließen.

so wie es in den meisten Foren auch aufgebaut ist

Das ist aber kein Forum, ich hoffe mal das es Im gutefrage.net-Forum auch so ist wie es sein sollte.

Linuxhase

Kommentar von roboboy ,

@ Linuxhase

So geht's auch.

Problem ist, dass die meisten nur unten schauen, ob was neues dazu gekommen ist und nicht alle Kommentare noch einmal abgrasen^^

LG

Kommentar von NoHumanBeing ,

Ich mache es so, das ich den Schreiber des Kommentars direkt beim Namen nenne um eine Verwechslung von vornherein auszuschließen.

Du nennst meinen Namen (NoHumanBeing), zitierst dann aber einen Beitrag von jemand anderem (roboboy).

Kommentar von roboboy ,

Kann bei den vielen Platinabzeichen irgendwann verwirrend wirken^^

Kommentar von NoHumanBeing ,

Das stimmt! :-)

Ich schaue auch gerne zuerst auf das Kästchen. ;-)

Kommentar von Linuxhase ,

@TimHe

1. Denke ich, dass es intuitiver ist, einfach einen Knopf zu drücken, um eine Software auszuführen

Und Du glaubst das man das in Linux nicht auch so macht, obwohl Du behauptest schonmal mit Ubuntu gearbeitet zu haben? Dann hast Du nichts kapiert.

Und das mit "Start" ist seit Windows 7 mit einem Windows Logo ersetzt worden.

Das war auch nur ein Beispiel, da könnte man viele andere Beispiele anführen, angefangen mit dem Wildwuchs & der Namensgebung von Laufwerken statt einer logischen Struktur.

Bspw. ein Grossteil der Grafik-Software, wie die Adobe Creative Cloud Palette und weitere. :)

Und Du benötigst diese "spezielle" Software und gibst dafür die großen Summen wirklich aus? Nenne doch mal Software die nicht nur für/von Profis gemacht wurde  und vergleiche das dann mit dem was man wirklich braucht, auch funktionell.

3. Bei vielen Rechnern ist ja Windows bereits vorinstalliert, also ist der Weg dorthin schneller und kostet nicht mehr.

Ach und den Aufpreis für das kommerzielle Betriebssystem zahlt niemand? Das ist eine naive Vorstellung.

4. Also ist ein bspw. pensionierter Biologie Doktor dumm, nur weil er
nicht mit Windows umgehen kann, da er nicht damit aufgewachsen ist?

Nein, er ist nur ein DAU. Wer noch nie mit einem Betriebssystem gearbeitet hat, der hat mit Linux nicht mehr oder weniger Probleme als mit Windows.

Linuxhase

Kommentar von roboboy ,

@Linuxhase DAU... Den Begriff mag ich^^

Sonst muss ich da nur zustimmen... 

Kommentar von TimHe ,

Ich weiss nicht, woher diese Überheblichkeit kommt, aber ich werde einmal versuchen auf ein paar deiner Antworten einzugehen.

@Also ich habe zumindest die Software immer per Terminal installiert, wusste nicht, dass man es auch anders machen kann.

@Logik/Intuition Ich denke das Ganze ist wie, wenn man versucht Photoshop und Instagram als Bildbearbeitungsprogramm zu vergleichen. Klar ist das andere deutlich Leistungsstärker und besser, aber Instagram wird wohl intuitiver sein betreffend der Bedienung, auch wenn Photoshop sehr logisch aufgebaut ist. Das eine ist einfach deutlich einfacher und intuitiver. Eine Person ohne Erfahrungen mit einem der beiden Betriebsystem wird, so schätze ich, mit Windows schneller zurecht kommen als mit Linux, aber das sind nur meine Einschätzungen.

@Adobe Premiere Ja, ich benutze diese Software und je nach Anwendung ist es dieses Geld auch wirklich wert, besonders bei den Preisen für Studenten/Schüler/Lehrkräfte. Und ich brauche diese Software auch. Klar könnte ich mit GIMP arbeiten, aber Photoshop ist einfach fähiger und vielseitiger. 

@Windows vorinstalliert, das habe ich nie behauptet, jedoch ist es schwierig noch Computer zu finden, welche noch kein OS installiert haben. Und wenn man dann Windows löscht oder als 2. Boot Partition behält, gibt es finanziell keinen Unterschied, ob man Windows oder Linux nutzt :)

@DAU Ich denke, dass das Ansichtssache ist und auch nur subjektiv wahrgenommen werden kann. 

@Android als Linux-System. Mir ist bewusst, dass Android ein Linux-/Unix-basierenden Betriebssystem ist, jedoch spielt das UI auch eine Rolle, wie einfach ein Betriebssystem zu bedienen ist.

Ich denke, dass Linux sehr wohl eine hochwertige Software ist und Windows auch überlegen ist, jedoch ist sie für viele Otto-Normalverbraucher uninteressanter und Windows wohl auch die bessere Wahl.

Kommentar von NoHumanBeing ,

Eine Person ohne Erfahrungen mit einem der beiden Betriebsystem wird, so schätze ich, mit Windows schneller zurecht kommen als mit Linux, aber das sind nur meine Einschätzungen.

Ich denke, das hängt einzig und allein davon ab, wie sehr das Betriebssystem seine Funktionalität "versteckt".

Wenn Du unter Linux immer mit GUI startest, das Terminalprogramm deinstallierst und dem User keine Administratorrechte gibst, hast Du vermutlich etwas, das Android recht ähnlich ist. ;-)

Bleibt noch das Problem, dass man Pakete nicht ohne Adminrechte installieren kann, also müsstest Du für den Paketmanager noch das "suid"-Flag setzen.

Eine Person ohne Erfahrungen mit einem der beiden Betriebsystem wird, so schätze ich, mit Windows schneller zurecht kommen als mit Linux, aber das sind nur meine Einschätzungen.

Ich schätze, das ist schwierig zu beurteilen.

Ich glaube, wenn Du eine vollkommen unerfahrene Person vor eine moderne Linux-Desktopumgebung (z. B. GNOME 3) setzt, dürfte die Usability sogar eher besser sein, als unter Windows. Bei den großen Linux-Distributionen läuft inzwischen ziemlich viel "out of the box" und die großen Desktopumgebungen dürften inzwischen durchaus in der Lage sein, einen Großteil der Komplexität des Systems zu "verstecken".

Solange Du nicht anfängst, Systemeinstellungen zu verändern, Kernelmodule nachzuinstallieren, Software selbst zu compilieren, etc., solltest Du mit einem modernen Linux nicht in allzu große Schwierigkeiten geraten, zumindest nicht in größere, als Du sie unter Windows auch hättest.

Der Unterschied ist, dass Linux diese ganze Funktionalität offenlegt und Du sie benutzen willst/solltest, wenn Du das System auch wirklich "ausreizen" möchtest. Und das Problem ist, dass die meisten Menschen Windows kennen und dann versuchen, ihre Gewohnheiten auf Linux zu übertragen, was nicht funktioniert. Du findest leider wenige Menschen, die vollkommen unerfahren bezüglich des Umgangs mit Computern sind. Das bedeutet aber nicht, dass es erstrebenswert ist, Linux möglichst ähnlich wie Windows zu machen, weil der Benutzer dann seine alten Gewohnheiten beibehalten kann. Wenn Linux das täte, wäre es immer nur "die billige Kopie von Windows". Das ist es aber nicht. Linux ist kein (schlechter) Ersatz für Windows. Linux ist ein (hervorragender) Ersatz für Unix!

@Android als Linux-System. Mir ist bewusst, dass Android ein Linux-/Unix-basierenden Betriebssystem ist, jedoch spielt das UI auch eine Rolle, wie einfach ein Betriebssystem zu bedienen ist.

Schau Dir mal GNOME 3 an, das ist sehr "Smartphone-like".

Was nicht heißt, dass es "für Dumme" ist. Man kann mit dieser Desktopumgebung auch als "power user" coole Dinge machen, allein weil es unzählige Tastenkürzel gibt, mit denen bestimmte Aufgaben wahnsinnig schnell von der Hand gehen.

Und die Entwickler von GNOME haben sicher erheblich mehr Forschung und Entwicklung in Richtung Benutzerschnittstelle betrieben, als Microsoft.

Kommentar von roboboy ,

@Also ich habe zumindest die Software immer per Terminal installiert, wusste nicht, dass man es auch anders machen kann.

Geht. 

Klar könnte ich mit GIMP arbeiten, aber Photoshop ist einfach fähiger und vielseitiger. 
Nein. Ja, Photoshop ist einfacher in der Handhabung und Bedienung. Aber Gimp kann fast alles, was Photoshop auch kann, man muss nur wissen wie, oder ein richtiges Addon holen, beispielsweise um RAW-Dateien bearbeiten zu können. Aber all das geht auch mit Gimp. Zwar mit etwas mehr Aufwand, aber möglich.

das habe ich nie behauptet, jedoch ist es schwierig noch Computer zu finden, welche noch kein OS installiert haben.

Noch nicht einer meiner Rechner hat ein OS vorinstalliert gehabt. Selbst bei den Schrott-PC's gibt es normalerweise zwei Versionen, eine mit Windows und eine ohne. 

@DAU Ich denke, dass das Ansichtssache ist und auch nur subjektiv wahrgenommen werden kann. 
Das finde ich nicht. DAU ist eigentlich ziemlich genau definiert. Der Dümmste anzunehmende User wäre beispielsweise mein Opa. Wenn er von seinem Windows 95, wo er Probleme hat, eine Excel-Tabelle in Word einzufügen, auf eine neue Linux-Distribution wechseln würde, würde mir das Betriebssystem schon fast leid tun^^

Denn DAU beschreibt ja nicht einen dummen Menschen, sondern einfach jemanden, der sich damit nicht auskennt. 

LG

Antwort
von Graufrau13, 100

Bei Windows hast du viel mehr Programme. Und die meisten gamer haben Steam und Steam hat fast nix auf Linux

Kommentar von Kerridis ,

4910 Linux-Spiele auf Steam ist nun nicht unbedingt "fast nix"... http://store.steampowered.com/search/?term=&sort_by=_ASC&os=linux&pa...

Kommentar von Graufrau13 ,

aber auf jedenfall weniger

Antwort
von onomant, 60

Wenn man es einmal geblickt hat ist Linux doch viel besser

Aber der Weg dahin ist bei der Frickelsoftware eben sehr lang!!

Kommentar von roboboy ,

Nunja, ich denke auch, das ist eher der Ruf....

Linux ist nicht mehr die Frickelsoftware, die es einmal war. 

Inzwischen geht die Installation simpel:

CD rein, Festplatte auswählen, installieren. Passwort und Nutzernamen wählen, fertig.

Da sehe ich keine Unterschiede zu Windows.

LG

Kommentar von NoHumanBeing ,

Inzwischen geht die Installation simpel:

CD rein, Festplatte auswählen, installieren. Passwort und Nutzernamen wählen, fertig.

Da sehe ich keine Unterschiede zu Windows.

Nunja, ich weiß nicht.

Ja, im Prinzip ist es simpel, aber die Defaults sind in meinen Augen nach wie vor Mist.

Die Distribution, die ich verwende (Fedora), trennt defaultmäßig immer noch "/home" vom Wurzelverzeichnis ab und legt eine Swap-Partition an.

In Zeiten von 8 / 16 GiB RAM braucht es keinen Swapspace mehr. Swapspace ist langsam und swappen auf eine SSD führt zu Verschleiß und nimmt Platz weg, der auf der SSD ja ohnehin schon knapp ist.

Auftrennen von "/" und "/home" mag bei einer Neuinstallation hilfreich sein, weil "/home" nicht formatiert werden muss, gibt mir aber auch vor, wie viel Platz ich für meine Daten habe und wie viel für das System. Dieser Nachteil überwiegt in meinen Augen bei weitem! "/home" wegsichern ist total einfach und sollte man für den Fall eines Laufwerksfehlers ohnehin immer machen!

Insbesondere wenn ich eine SSD verwende, also ohnehin wenig Speicherplatz habe, möchte ich "/home" nicht abtrennen. Das System kann nicht wissen, wie viele Pakete ich installieren möchte und wie viele Daten ich ablegen möchte und eventuell wird sich das ja auch im Laufe der Zeit ändern, von daher macht eine statische Aufteilung keien Sinn. Ich möchte ein Paket deinstallieren und dann mehr Platz für meine Daten haben oder ich möchte Dateien löschen und dann zusätzliche Software installieren können.

Ich würde daher jeden, der das erste Mal eine Distribution installiert, die entsprechende (in meinen Augen unsinnige) Defaults hat, darüber unterrichten, dass er ab einer gewissen Menge an Hauptspeicher keinen Swapspace braucht und dass er "/home" bitte nicht abtrennen sollte, es sei denn er hat sehr gute Gründe dafür.

Lässt jemand den Installer mit entsprechenden Defaults durchlaufen, hat er zwar ein lauffähiges System, aber bei weitem kein optimales. (In diesem Fall hätte er einiges an Speicherplatz auf seinem Systemlaufwerk "verschenkt".)

So etwas sollte kein Default sein. Der Installer könnte ja auch überprüfen, wie viel Hauptspeicher verbaut ist und für den Fall, dass der Hauptspeicher nur klein ist (und/oder das Systemlaufwerk groß ist), einen Swapspace anlegen. Dann könnte man sich noch darüber streiten, wo die Grenzen sein sollten. Aber doch bitte bitte bitte nicht grundsätzlich!

Kommentar von Linuxhase ,

@NoHumanBeing

Ja, im Prinzip ist es simpel, aber die Defaults sind in meinen Augen nach wie vor Mist. [....] Fedora), trennt defaultmäßig i[....] "/home" vom Wurzelverzeichnis ab und legt eine Swap-Partition an.

Was bitte ist denn daran Mist?

In Zeiten von 8 / 16 GiB RAM braucht es keinen Swapspace mehr.

  • Auch wenn es das gibt, so gibt es doch noch viele Menschen die nicht so viel RAM haben udn  zudem gibt es auch Programme die es benutzen und ohne nicht klarkommen.
  • Und nur weil Microsoft ("wer wird jemals mehr als 640 Kilobyte Arbeitsspeicher brauchen", und "Internet, das interessiert und nicht") das Betriebssystem so aufgebaut haben das Ressourcen (Speicher,  CPU-Leistung und Festplattenspeicher) verschwendet werden, macht es das nicht zum Ziel aller Menschen, dem steht das KISS-Prinzip  entgegen, wo ein Code nur das enthält was exakt benötigt wird um eine Aufgabe zu erfüllen.

Dieser NachtDu musst noch viel lernen kleiner Padawan ;-)eil überwiegt in meinen Augen bei weitem! "/home" wegsichern ist total einfach

Das sehe ich, nicht nur aus der Logik her, anders, bei mir hat /home fast 1 Terrabyte....; mal davon abgesehen das Windows eben kein Mehrbenutzersystem ist.

  • Wenn Windows mal "Scheizze baut" sind meine Daten aber weg oder ich komme nicht mehr ran.
  • Wie kommst Du an Deine Daten wenn Dein Windows nicht mehr startet?

Insbesondere wenn ich eine SSD verwende, also ohnehin wenig Speicherplatz habe

Echt jetzt?, es gibt SSDs doch auch mit viel Speicherplatz, wo ist da der Nachteil für den Linux etwas kann?

Das System kann nicht wissen, wie viele Pakete ich installieren möchte

Aber es lässt Dir die Freiheit jederzeit auf einen Datenträger mit noch mehr Platz umzuziehen ohne das eine Neuinstallation mit Partitionierung ect. nötig ist.

von daher macht eine statische Aufteilung keien Sinn.

  • Und Windows hat eine andere Art Aufteilung, welche denn?
  • Bei Linux gibt es mit adm oder/und einem RAID alle Möglichkeiten dynamischen Festplattenplatz zu haben.

In diesem Fall hätte er einiges an Speicherplatz auf seinem Systemlaufwerk "verschenkt".)

Ich habe noch keine Linux-Installation gesehen bei der mehr als 30gb für die Systempartition nötig gewesen wären, meine eigene kommt seit Jahren mit nur 20 Gigabyte aus und ist aktuell nur zu 46% belegt und das bei 2441 installierten Paketen!

Du musst noch viel lernen kleiner Padawan ;-)

Linuxhase

Kommentar von roboboy ,

Nunja, ich hatte hier eine irgendeine Linux Distribution (ich denke es war Ubuntu) (die auf irgendeine komische Art und weise verschwunden ist, und sich nicht mehr herstellen lässt, ich bin echt verwirrt^^)

Und da war es simpel. Ehrlich gesagt bin ich auch nicht der Hardcore-Linux Nutzer, der sich dafür interessiert, ob mein Linux jetzt 30,01 oder 30,02 GB Platz braucht, meine 1TB Festplatte hat noch viel viel Platz. 

Von daher sage ich, dass das Installieren simpel geht. Aber Linux eben noch viel mehr Möglichkeiten bietet, die Installation anzupassen, und das Betriebssystem für dich hinzubiegen. So passt es ja auch für dich, wenn du die Änderungen gemacht hast. 

Und dem Windows- Nutzer der überläuft wird es ähnlich sch***egal sein, wie Linux jetzt / und /home trennt. 

Wie gesagt, ich habe relativ wenig Ahnung von Software. Ich habe ein solides Oberflächenwissen, ein Grundwissen fehlt-Vor allem bei Linux, da das etwas komplexer ist. Aber ich kann es mal aus den Augen eines Laien sagen, und da ist Linux genau so simpel wie Windows.

LG

Kommentar von NoHumanBeing ,

Was bitte ist denn daran Mist?

Das hatte ich doch erklärt, oder?

  • Der Swapspace geht mir vom (für Dateien nutzbaren) Speicherplatz auf meinem Systemlaufwerk ab.
  • Auf eine SSD swappen kostet Schreibzyklen.
  • "/" und "/home" separieren nimmt eine statische Trennung vor. Ich möchte aber vielleicht später mal Pakete deinstallieren können, um mehr Platz für meine Daten zu bekommen, oder Daten "entfernen" (bzw. auf ein externes Laufwerk verschieben) können, um mehr Platz für Pakete zu bekommen.

Auch wenn es das gibt, so gibt es doch noch viele Menschen die nicht so viel RAM haben udn zudem gibt es auch Programme die es benutzen und ohne nicht klarkommen.

Ja, aber man könnte die Menge RAM ja einfach detektieren und ab einer bestimmten Grenze keinen Swapspace mehr allokieren. Die meisten Installer allokieren aber immer Swapspace, unabhängig davon, wie viel RAM im System verbaut ist. Einige (die meisten?) allokieren sogar umso mehr Swapspace, je mehr RAM im System verbaut ist. In meinen Augen total widersinnig!

Und nur weil Microsoft ("wer wird jemals mehr als 640 Kilobyte Arbeitsspeicher brauchen", und "Internet, das interessiert und nicht") das Betriebssystem so aufgebaut haben das Ressourcen (Speicher, CPU-Leistung und Festplattenspeicher) verschwendet werden, macht es das nicht zum Ziel aller Menschen, dem steht das KISS-Prinzip entgegen, wo ein Code nur das enthält was exakt benötigt wird um eine Aufgabe zu erfüllen.

Was ist denn an "Swap deaktivieren", sowie "/" und "/home" zusammen lassen, Ressourcenverschwendung? Eine Swap-Partition anlegen, sowie "/" und "/home" trennen ist in meinen Augen eine Verschwendung von Laufwerkskapazität. Auch wenn Festplatten heutzutage in der Regel verhältnismäßig groß sind, ist dies nicht immer der Fall (insbesondere bei SSDs nicht).

Ja, es gibt Terabyte-SSDs, aber die sind extrem teuer! Und auch wenn sie groß sind, würde ich sie nicht unbedingt als Swapspace nutzen wollen. Swap ist immer langsam (auch bei einer SSD) und insbesondere bei einer SSD führt es zu stärkerem "Verschleiß" (Schreibzyklen auf dem Flash-Memory).

Wie kommst Du an Deine Daten wenn Dein Windows nicht mehr startet?

Sofern das Dateisystem noch in Ordnung ist, könnte ich ein Live-System (in der Regel ein Live-Linux) booten und die Windows-Partition per "ntfs-3g" einbinden.

Außerdem ist es nicht "mein" Windows, denn ich benutze selbst "Linux", genauer gesagt zur Zeit Fedora 24 und ich habe es auch nach meinen Bedürfnissen konfiguriert. ;-) So gesehen sitzen wir im selben Boot. Ich habe nicht die Absicht, hier "pro Windows" zu argumentieren. Ich "mag" Linux, unter anderem auch deshalb, weil ich weiß, wie ich es konfigurieren muss, damit es meinen Bedürfnissen entspricht. Ich sage nur, dass die Defaults in meinen Augen alles andere, als "optimal" gewählt sind und ein "Neuling" (der eben nicht weiß, wie er es konfigurieren muss) ein "suboptimales" System bekommt (in diesem Fall, indem Platz auf dem Systemlaufwerk "verschwendet" wird).

Echt jetzt?, es gibt SSDs doch auch mit viel Speicherplatz, wo ist da der Nachteil für den Linux etwas kann?

Ja, aber sie sind teuer. Das OS (bzw. der Installer) darf nicht die Annahme machen, dass "Speicherplatz billig ist" und man daher ...

  • ... "/boot" wesentlich größer wählen darf, als für den (stabilen) Betrieb des Systems erforderlich.
  • ... getrost "vorsorglich" mal eine Menge Swapspace anlegen darf.
  • ... "/home" von "/" abtrennen darf.

Aber es lässt Dir die Freiheit jederzeit auf einen Datenträger mit noch mehr Platz umzuziehen ohne das eine Neuinstallation mit Partitionierung ect. nötig ist.

Du meinst, indem ich "/home" umziehe und "/" nicht? Stimmt, das ist ein Argument!

Und Windows hat eine andere Art Aufteilung, welche denn?

Windows partitioniert soweit ich weiß standardmäßig überhaupt nicht (bzw. legt eine große "C:"-Partition an).

Außerdem geht es mir hier nicht darum, zu argumentieren, dass Linux "schlechter" als Windows ist (das sehe ich nämlich nicht so). Ich sage lediglich, dass die Defaults, die Linux wählt, nicht in allen (und meiner Meinung nach auch nicht in den meisten) Fällen die besten sind und man daher nicht einfach "den Installer durchklicken sollte, ohne Ahnung zu haben, was man tut" (was roboboy meinte). Man erhält dann zwar vermutlich durchaus ein "lauffähiges", aber sehr wahrscheinlich bei weitem kein "optimales" System, was auch immer das in dem konkreten Fall bedeuten mag.

Kommentar von roboboy ,

"den Installer durchklicken sollte, ohne Ahnung zu haben, was man tut" (was roboboy meinte). Man erhält dann zwar vermutlich durchaus ein "lauffähiges", aber sehr wahrscheinlich bei weitem kein "optimales" System, was auch immer das in dem konkreten Fall bedeuten mag.

Gut möglich. Ich habe das damals meinen Vater machen lassen, der hat davon sehr viel Ahnung... Also habe ich hier wahrscheinlich ein Optimales Linux gehabt. Aber durchklicken geht eben auch^^

Was den Rest angeht: 

Kloppt euch mal schön weiter, ich verstehe nur noch Bahnhof^^

Ich finde, dass auch Linux in den Standard-Einstellungen ein gutes OS ist, welches ich so nutzen kann und welches das tut, was es soll. Auch kann ich es als Laie bedienen. Und das sind erst einmal die wichtigsten Punkte-Für den Windows Nutzer, dem das alles viel zu kompliziert ist^^

LG

Kommentar von Linuxhase ,

@NoHumanBeing

Der Swapspace geht mir vom (für Dateien nutzbaren) Speicherplatz auf meinem Systemlaufwerk ab.

Na und, kommt es wirklich auf die wenigen Bytes an?

Auf eine SSD swappen kostet Schreibzyklen.

Wenn man aber genug RAM hat wird auch gar nicht geswappt. Meine 8gb jedenfalls werden nur in 10% meiner Anwendungen überhaupt angerührt.

"/" und "/home" separieren nimmt eine statische Trennung vor. Ich möchte aber vielleicht später mal Pakete deinstallieren können, um mehr Platz für meine Daten zu bekommen

Das ist doch korinthenkackerei und verfehlt das Ziel um Längen.

Ja, aber man könnte die Menge RAM ja einfach detektieren und ab einer bestimmten Grenze keinen Swapspace mehr allokieren.

Ja das könnte man, aber wie bereits geschrieben gibt es noch Software die SWAP verlangt, eventuell aus einer Zeit als RAM noch nicht so üppig war. Wenn Du nicht in der Lage bist das händisch zu ändern, dann wende Dich an die Distributoren, im Gegensatz zu Microsoft kann man die wirklich direkt erreichen.

Eine Swap-Partition anlegen, sowie "/" und "/home" trennen ist in meinen Augen eine Verschwendung von Laufwerkskapazität

Irgendwie habe ich das Gefühl das diese Diskussion mit Dir ebenso etwas ist. Du willst oder kannst es nicht verstehen. Dir sind 4-8GB gesparter Festplattenplatz wichtiger als Datensicherheit.

Ja, es gibt Terabyte-SSDs, aber die sind extrem teuer! Und auch wenn sie groß sind, würde ich sie nicht unbedingt als Swapspace nutzen

Du reitest auf einer Sache herum die Du nicht verstehst.

Sofern das Dateisystem noch in Ordnung ist, könnte ich ein Live-System (in der Regel ein Live-Linux)

Das ist doch mal ein Paradebeispiel wie gut Windows ist wenn es drauf ankommt.

Ich sage nur, dass die Defaults in meinen Augen alles andere, als
"optimal" gewählt sind und ein "Neuling" (der eben nicht weiß, wie er es konfigurieren muss) ein "suboptimales" System bekommt

Dann werde aktiv anstatt zu kritisieren, trete mit Deinen Vorstellungen an die Entwickler heran.

Ja, aber sie sind teuer. Das OS (bzw. der Installer) darf nicht die
Annahme machen, dass "Speicherplatz billig ist" und man daher ...

Was kann Linux dafür?

... "/boot" wesentlich größer wählen darf, als für den (stabilen) Betrieb des Systems erforderlich.

/boot wird bei keiner, mir bekannten Distribution, als eigenes Dateisystem angelegt.

Du meinst, indem ich "/home" umziehe und "/" nicht? Stimmt, das ist ein Argument!

Kannst Du denn bei Windows mit C:\ einfach umziehen oder auch nur mit "Eigene Dateien"?

Windows partitioniert soweit ich weiß standardmäßig überhaupt nicht (bzw. legt eine große "C:"-Partition an).

Da bist Du schlecht informiert. Auf einer GPT-Partitionierung mit UEFI-System werden mal eben bis zu 10 Partitionen angelegt von denen man im gestarteten Windows nichts sieht. Seit Windows Vista wird in jedem Fall vor C:\ noch eine Partition mit ca. 100mb angelegt.

man daher nicht einfach "den Installer durchklicken sollte, ohne Ahnung zu haben, was man tut"

Gerade wenn man ahnungslos ist, ist das der einzige und richtige Weg¹  Die Probleme treten nämlich nur dann auf wenn Windows "im Spiel" bleiben soll oder man vom Default abweicht.

Linuxhase

---------------------------------------------------------------------------------------------

¹ Das wäre sonst genauso als wenn man ein Navigationsgerät hat, aber in einer unbekannten Stadt lieber frei Schnauze fährt.

Kommentar von NoHumanBeing ,

Das ist doch korinthenkackerei und verfehlt das Ziel um Längen.

Nein, tut es nicht. Ich habe einmal ein System, nachdem ich es mit den Defaults installiert hatte, nachträglich repartitioniert, weil ich das Backup, das ich von "/home" hatte, auf einer (damals) 180 GB SSD nicht mehr zurückspielen konnte (von der ich es ursprünglich auch gesichert hatte).

Also das ganze von vorne, "/" und "/home" zusammengelegt, keine Swappartition, viola, alles passt wieder drauf.

/boot wird bei keiner, mir bekannten Distribution, als eigenes Dateisystem angelegt.

Bitte was?

Fedora trennt seit jeher defaultmäßig "/boot" ab (Ext4) und "/boot/efi" (FAT) und das wird nicht die einzige Distribution sein, denn im Gegensatz zu "/home" macht es durchaus Sinn, "/boot" abzutrennen, ganz einfach, weil "/" z. B. häufiger mal in einem LVM-Volume liegt oder in einem LUKS-Container, den es erstmal entsperren muss oder oder oder oder und dann benötigt man den Kernel und Initrd "außerhalb", weil der Bootloader auf so etwas nicht zugreifen kann und erst die Initrd die notwendigen Vorrichtungen enthält, um "/" auch tatsächlich einbinden zu können.

Damit sind wir auch schon beim nächsten "Problem" bezüglich Swappartition und "/home" abtrennen. Wenn ich das System (bis auf "/boot") verschlüsselt betreiben möchte, muss ich zwangsläufig LVM nutzen, wenn ich mehrere Dateisysteme (in diesem Fall logische Laufwerke) mit einem Schlüssel entsperren möchte. LVM bringt zusätzliche Komplexität ins Spiel. Habe ich neben "/boot" nur eine weitere Partition, kann ich mir LVM sparen.

Kannst Du denn bei Windows mit C:\ einfach umziehen oder auch nur mit "Eigene Dateien"?

Warum "ich bei Windows"? Du hast nicht verstanden, dass es mir hier nicht darum geht, Windows zu "verteidigen" oder als "besser, als Linux darzustellen", oder? Du hast nicht verstanden, dass ich das überhaupt nicht so empfinde, obwohl ich es oben explizit geschrieben habe, aber offensichtlich hast Du meinen Beitrag überhaupt nicht aufmerksam gelesen. So merkst Du natürlich nicht einmal, dass Du hier (aus welchem Grund auch immer) gegen jemanden argumentierst, der eigentlich auf Deiner Seite steht.

Gerade wenn man ahnungslos ist, ist das der einzige und richtige Weg

Wenn ich das getan hätte, hätte ich damals auf der 180 GB SSD nach einer Installation eines neuen "major release" das Backup meines "/home"-Verzeichnisses (das ursprünglich von der selben SSD gesichert wurde, aber eben von einem vorherigen "major release" der Distribution, der noch eine andere Partitionierung vornahm) nicht wiederherstellen können.

Du reitest auf einer Sache herum die Du nicht verstehst.

Du brauchst nicht so zu tun, als hätte ich keine Ahnung. Ich benutze "Linux" schon seit langem. Seit dem Relase von Fedora Core 4 (2005) regelmäßig und spätestens seit 2011 als einziges Betriebssystem. Und ja, es gefällt mir. Aber nur, weil ich weiß, wie ich es zu konfigurieren habe. Ich war eigentlich von Deinen Beiträgen hier bisher immer überzeugt, aber anscheinend möchtest Du hier demonstrieren, dass Du mir überlegen bist. Warum auch immer. Aber egal, ich gebe mich geschlagen. Bravo! Du hast gewonnen! Ich hoffe das gibt Dir die Bestätigung, die Du anscheinend gebraucht hast.

Kommentar von roboboy ,

@ NoHumanBeing

Ich verstehe nicht viel davon, aber eine super Möglichkeit wäre einfach Linux von einer CD zu booten (Eben ein Linux zu nehmen, dass auf die CD passt). Keine Installation, kein Problem. Festplattenspeicher geht dann nach meinem Verständnis nicht weg.

Und sonst habe ich mal meinen Vater gefragt, was er davon hält. Und der Benutzt Linux, seit ich denken kann.... Und wird damit grob geschätzt 7-10 Jahre länger Erfahrung haben als du^^

Außerdem ist er Programmierer, und deshalb glaube ich ihm mal.

Und seine Meinung war relativ klar. Nämlich dass das ziemlich scheißegal ist. Klar, wenn man irgendwelche besonderen Anforderungen hat, soll man es machen, denn Linux bietet ja die Möglichkeit dazu. Aber für den Otto-Normal-Verbraucher ist es eben absolut egal.

Du musst da jetzt aber keine großartige Diskussion erwarten, ich kenne mich da eben nicht mehr aus.

LG

Kommentar von NoHumanBeing ,

Außerdem ist er Programmierer, und deshalb glaube ich ihm mal.

Ich bin Informatiker, aber wollte jetzt keine "Titelschlacht" starten. ;-)

Kommentar von roboboy ,

^^ Glaube ich dir, ich verstehe davon sowieso nichts. Und Programmierer ist auch der falsche ausdruck, ist eine andere Berufsbezeichnung. Macht halt eben Software für Flugcomputer des Militärs. Wie man das jetzt nennt, frag mich nicht^^

Kommentar von Linuxhase ,

@NoHumanBeing

Nein, tut es nicht.

OK, dann ist es das eben für Dich so, darf ja jeder haben wie er will.

Fedora trennt seit jeher defaultmäßig "/boot" ab (Ext4) und "/boot/efi" (FAT) und das wird nicht die einzige Distribution sein

Tja da haben wir unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Bei mir gibt es auch immer noch nur MBR-Partitionierung und keine mit GPT und EFI ect. das wird wohl den Unterschied ausmachen.

macht es durchaus Sinn, "/boot" abzutrennen, ganz einfach, weil "/" z. B. häufiger mal in einem LVM-Volume liegt

Auch das habe ich bisher absichtlich gemieden, kein LVM und auch noch kein btrfs.

Du hast nicht verstanden, dass ich das überhaupt nicht so empfinde, obwohl ich es oben explizit geschrieben habe

Dennoch wird etwas bei Linux als Nachteil aufgezählt das auch kein anderes OS macht.

gegen jemanden argumentierst, der eigentlich auf Deiner Seite steht.

Nicht gegen jemanden sondern gegen dessen Argumentation.

Wenn ich das getan hätte,

Dennoch bin ich der Meinung das die großen Distributionen Systeme einrichten die den Großteil der Benutzerwünsche abdeckt.

Du brauchst nicht so zu tun, als hätte ich keine Ahnung.

Hinsichtlich der Nutzung von SWAP aber besteht noch Lernbedarf.

anscheinend möchtest Du hier demonstrieren, dass Du mir überlegen bist.

Nö, nur sehe ich die Default-Installationen als besser an als Du es hier darstellst.

Wenn ich in absehbarer Zeit mein System komplett neu, wahrscheinlich mit Arch, bestücken werde, dann werde ich wohl auch auf SWAP verzichten weil er bei meinen 8gb RAM so gut wie nicht benötigt wird. Allerdings tue ich das nicht weil ich die 8gb SWAP als Speicherplatz bräuchte.

Friedliche Grüße von Linuxhase

Antwort
von DerSchokokeks64, 82

Na und, Apfeltelefone werden auch gekauft, und Trump wird auch gewählt. Klar ist Linux besser, aber vielleicht nicht für die große Masse, die keine Ahnung hat......

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