Frage von klasf, 17

Warum benötigte Foucault ein so grosses und schweres Pendel, um , wie folgt die Erdrotation zu beweisen:?

Hi

Warum benötigte Foucault ein so grosses und schweres Pendel, um , wie folgt die Erdrotation zu beweisen:

Alle Körper zwischen den Polen und dem Äquator, die sich nicht auf den Breitenkreisen bewegen, bewegen werden von der Corioliskraft beeinflusst, deswegen ergeben sich Rossetbahnen, da die Corioliskraft durch die Erdrotation entsteht, beweist ihr Vorhandensein die Erdrotation.? Grösse des Pendels: 67m lang, Masse der Kugel: 28kg

thx

Expertenantwort
von TomRichter, Community-Experte für Physik, 16

Zitat aus:

http://www.deutsches-museum.de/ausstellungen/museumsinsel/museumsturm/foucault-p...

Foucault hatte mehrere Experimente mit kleinen Pendeln durchgeführt und das Phänomen bereits nachgewiesen. Um den Effekt einem großen Publikum zeigen zu können, verwendete er bei seiner Vorführung im Pariser Pantheon 1851 eine 28kg schwere Metallkugel an einem 67 Meter langen Metallfaden.

Kommentar von klasf ,

Danke, also würde sich das Pendel einer normalen Pendeluhr, pro Tag einmal um sich selbst drehen?

Kommentar von TomRichter ,

Nicht in der Uhr, da ist es nämlich nicht frei drehbar. Und so ein leichtes Pendel würde auch nicht einen Tag lang ohne Antrieb schwingen. Aber nach einer halben Stunde siehst Du ja auch schon eine deutliche Drehung.

Eine volle Umdrehung pro Tag schafft das Pendel auch nur am Pol. Hierzulande ist es etwa ein Dreiviertelkreis am Tag.

Antwort
von Mikkey, 16

Um den Effekt mit entsprechender Deutlichkeit zu zeigen, muss das Pendel schon eine recht lange Zeit Schwingen, das schafft ein kleineres und leichteres Pendel nicht.

Antwort
von Ursusmaritimus, 17

Trägheit der Masse, ein leichtes Pendel wird von den umgebenden Molekülen (Atmosphäre etc) welche ja alle schon der Corioliskraft unterliegen mitgenommen.

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