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Warum bekommt der Specht beim Hämmern, keine Kopfschmerzen?

gefragt von QetanQetan am 20.11.2007 um 22:59 Uhr

Das soll keine Scherzfrage sein, aber wir hatten hier eine größere Diskussion, ob er welche bekommt und wenn nicht, warum nicht.


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Morris
beantwortet von Morris am 20. November 2007 23:02
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Hilfreichste Antwort

Eine Besonderheit der Spechte ist, dass sie mit erheblichem Kraftaufwand und erheblicher Ausdauer mit ihrem Schnabel gegen Baumstämme klopfen und dabei das Holz zerspanen, um Futter zu finden, Nisthöhlen zu "zimmern", ihr Revier zu markieren oder Geschlechtspartner anzuziehen. Es wurde berichtet, dass der Helmspecht (Dryocopus pileatus) bis zu 12.000 Mal pro Tag seinen Schnabel gegen Holz schlägt,[1] und es erstaunt, dass sein Gehirn durch diese Schläge keinen Schaden nimmt. Ein Specht kann bis zu 20 Schläge pro Sekunde ausführen, jeder Schlag ist einem Bericht in der Fachzeitschrift Nature vom Oktober 2006 zufolge vergleichbar mit einem Aufprall des Schnabels mit 25 km/h gegen eine Wand, wobei Abbremsungskräfte von bis zu 1.200 g wirksam werden können - das ist eine mehrere hundert Mal größere Krafteinwirkung als Astronauten bei einer Landung aus dem All auszuhalten haben.

Nature verwies zugleich auf mehrere wissenschaftliche Publikationen,[2] in denen erklärt wurde, warum Spechte trotz dieser Belastungen keine Kopfschmerzen bekommen. Zum einen ist das Gehirn der Spechte von besonders wenig Gehirnflüssigkeit umgeben: Ihr Gehirn sitzt also relativ starr im Schädel und wird durch die beim Klopfen entstehenden Schockwellen nicht von innen gegen die Schädeldecke geschleudert, wodurch eine Gehirnerschütterung vermieden wird. Ferner ist der Schädel von auffallend starken Muskeln umgeben, die als Stoßdämpfer dienen: Wie bei einem Boxer, der einen Schlag herannahen sieht, werden diese Muskeln kurz vor dem Aufprall gegen das Holz angespannt und absorbieren so einen Großteil der Energie. Außerdem wird die Klopfbewegung extrem geradlinig ausgeführt, gewissermaßen "aus der Schulter heraus", d.h. Hals und Kopf bleiben zu einander starr und jede horizontale oder vertikale Drehung des Kopfes wird vermieden, so dass nur geringe Scherkräfte wirken. Schließlich schließt ein Specht eine Millisekunde vor dem Aufprall die Augen und schützt diese so vor umherfliegenden Holzspänen.
(aus Wikipedia, Spechte)

Kommentar von C457a976f16fe866efafc545a63e22fcsmallQetan am 20. November 2007 23:04

Danke für Deine Antwort.

Kommentar von A771c1885496c251388a1b89bbe694edsmallkoira1975 am 20. November 2007 23:35

DH


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Mimi081
beantwortet von Mimi081 am 9. Dezember 2007 00:03
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Bedburdyck
beantwortet von Bedburdyck am 20. November 2007 23:21
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Weil in einem Spechtgehirn für Kopfschmerzen kein Platz ist.;-))


ViSo05
beantwortet von ViSo05 am 21. November 2007 08:46
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Woher willst Du denn wissen, daß der Specht keine Kopfschmerzen hat?? - Hast Du ihn mal gefragt?? ;-)

Kommentar von C457a976f16fe866efafc545a63e22fcsmallQetan am 21. November 2007 21:06

Ich wusste ja nicht, ob er welche bekommt. Frage richtig gelesen?


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