Ich habe gehört das Männer, die z.B. 30 Jahre lang die gleiche Arbeit als eine Frau gemacht haben mehr Rente bekommen als eine Frau, auch wenn beide das gleiche Geld bekommen haben die ganze Zeit. Richtig oder Falsch? Und wenn das so ist, wieso?

Das ist Falsch, weil die rentenpunkte hinsichtlich des Bruttogehalts erstanden werden.

männer kriegen für die selbe arbeit mehr geld als frauen und zahlen dadurch mehr rente ein.
Volker13 am 20. Oktober 2009 21:30 Lies doch bitte nochmal die frage!!!!

man bekommt umso mehr Rente, desto mehr man eingezahlt hat, das Geschlecht spielt dabei keine Rolle. Da ungerechterweise noch immer ein Großteil der Frauen für eine gleichwertige Arbeit minderwertig bezahlt werden und somit auch weniger einzahlen (können), erhalten sie somit weniger Rente! Als Ausgleich könnte man dann aber sagen, dass sie eine längere Lebenserwartung haben und ggfs. noch von einer Witwenrente profitieren können. Ich weiß, ist böse, aber wahr.

Weil Männer auch mehr bekamen, als sie arbeiteten (das Wort "verdienen" wäre nicht angemessen :))

Das ist natürlich nicht so ! Die Renten sind bei gleichen Voraussetzungen identisch!
Die Rentenhöhe richtet sich nicht nach dem Geschlecht, sondern nach den Bruttojahresverdiensten.
Das hängt mit der Lebenwerwartung zusammen. Derzeit leben Frauen (nach den statistischen Tabellen der Versicherungen, die auch der Rente zugrunde gelegt werden) ca. 7 Jahre länger, beziehen also auch durchschnittlich 7 Jahre länger Rente. Wenn beide also gleichlang den gleichen Betrag eingezahlt haben, muss diese Summe bei Frauen auf einen längeren Auszahlungszeitraum "gestreckt" werden, also entsteht ein kleinerer monatlicher Betrag. Auch wenn die staatliche Rentenversicherung nicht kapitalgedeckt arbeitet, agieren sie so.