Warum bekamen damals beim VDH nur 4 Welpen Papiere, wurden auch mehr als 4/5 Welpen getoetet?
Hundezuechter der aelteren Generation erzaehlen folgendes; frueher bekamen nur 4 Welpen aus jedem Wurf Papiere, wurden mehr als 4-5 Welpen / Wurf ungerne und als unnatuerlich gesehen, obwohl bekannt war dass Grossrassen wie Doggen meist mehr als 4 Welpen haben. Man sagt, dass Zuechter deswegen auch die Welpen oft getoetet haben, da man Hunde ohne Papiere schwieriger verkaufen konnte. Diese Praktik in Deutschland wurde totgeschwiegen, stiess im Ausland auch auf Unverstaendnis. Wieso auch sollte man gesunden Welpen zweier Rassehunde keine Papiere geben, sie sogar toeten wenn mehr als 4 oder 5 ? Die traurige Qual der Wahl der Zuechter kann man sich vorstellen. Nach welchen Kriterien suchten Zuechter die Welpen aus, Gewicht, Agilitaet, Farbe etc.? Bei wenigen Tagen alten Welpen sind meist keine Unterschiede zu sehen. Preisfrage auch; auf welcher wissenschaftlichen Basis beruhte die damalige Zuchtpolitik des VDH? Wurde in Deutschland schon vor dem 3.Reich so selektiert, oder handelte es sich noch um einen Bestandteil der Zuchtpolitik des 3. Reiches, alten Vorschriften? Eine wissenschaftliche Basis ist mir unbekannt, denn Wildhundrassen haben mitunter ueber ein Dutzend Welpen in wildreichen Gebieten. Dieser Fakt muesste auch deutschen Biologen bekannt gewesen sein. Nur Woelfe haben grundsaetzlich so geringe Wurfstaerken. Die Frage stelle ich aus aktuellem Anlass, da es wieder Leute in der Hundeszene gibt, die auf die alte Zuchtpolitik zurueckwollen, mehr als 4-5 Welpen als unnormal ansehen. L.G.bluespace
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| Ist eine Hündin mit mehr als 4 Welpen überbelastet? | 0 |
| Kann man bei grade geborenen Welpen Qualitätsunterschiede feststellen | 1 |
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Es waren 6 Welpen und die " überschüssigen " mußten tatsächlich euthanasiert werden. Ich habe das noch im Zwingerbuch stehen und wir hatten damals vorsorglich Ausnahmegenehmigung erwirkt. Da war aber der Umbruch bereits vorherzusehen !
Der Gedanke war, die Mutterhündin nicht zu überlasten und nur die stärksten Welpen aufzuziehen. Man kann schon sehr gut Unterschiede bei neugeborenen Welpen erkennen ! Beide obige Überlegungen konnten jedoch grundsätzlich widerlegt werden, da der versierte Züchter ausgleiched eingreifen kann. Die Auswahl Kriterien waren wirklich Gewicht, Agilität und Farbe, jedoch auch Geschlecht. Immer eher pro Rüde, als Hündin :-(( Natürlich wurden ersichtlich kranke, behinderte und fehlfarbene Tiere sowieso entsorgt. Das hat nicht nur der VDH auf seiner Kappe, sondern SÄMTLICHE Züchter, auch vor dem 3. Reich ....Zuchtpolitik galt eher der Sache Hund, als dem Freund und Lebewesen. Nur mit ersichtlich guten Nachwuchs konnte man -- weit weniger, als heute -- etwas erreichen.
Die tendenz, wieder zu der Reglementierung zurückzukehren, ist auf den Unwillen mancher zurückzuführen, seiner Aufgabe als Züchter gründlich nachzukommen-- frei nach dem Motto : Nur der Stärkere überlebt....
Sehr schade, aber ich denke nicht, daß sich sowas durchsetzen wird....weil nicht weil man so human ist, sondern weil Züchter mit großen Würfen versucht sind, Geld zu verdienen !
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Es gibt auch noch heute Zuchtvereine bei welchen es heisst: Welpen 4/5, davon 3/2 belassen ... Das nur am Rande. Da werden die Züchter jetzt aber aufschreien ;o)))
Ab den 1980er Jahren mit einem geänderten Tierschutzgesetz, welches das Töten von Wirbeltieren ohne Grund verboten hatte musst dann der Züchter selbst ....(Tierarzt hat das nicht mehr übernommen)
Denn die Rassezuchtvereine haben "etwas Zeit" gebraucht sich umzustellen...
Es war dann erlaubt überzähligen Welpen eine Amme zu suchen ... Flaschenaufzucht war verboten, weiterhin.
Nun leben Hunde nicht draußen in der Natur, sondern beim Züchter - oft in dessen Wohnzimmer oder in einem extra Welpenzimmer unter der Wärmelampe. Da gibt es keine "natürliche Selektion"
Bei Eberhard Trumler "Mit dem Hund auf Du" und in anderen seiner Bücher ist der Biotonus-Test für Welpen beschrieben und: Der funktioniert um schwächliche Welpen die keine Lebenschance in der Natur haben würden zu erkennen!!
Das heisst solche Welpen sind nicht geeignet um mit ihnen weiter zu züchten.
Das könnte jeder Züchter auch heute noch machen und solche Welpen dann eben mit entsprechendem Vertrag und einer Auflage sozusagen kostengünstiger abgeben...
Macht aber keiner! Warum, dazu muss ich nix schreiben, ist eben so.
Im Biotonus Test schlechter abschneidende Welpen überleben aber ohne weiteres beim Menschen ... Es kann aber bei einer guten Wurfkombination vorkommen, dass von 8 Welpen 8 Welpen Biotonus Note 1+ und 1 bis 2+ erhalten ... Was dann?
Im Fall von Aufzuchtbeschränkungen - welche immer als Schutz der Mutterhündin erklärt werden - ist eine Tötung ab 6 Stück mit nichts gerechtfertigt. Ebenso nicht ein Abgeben unter der Hand ohne Papiere.
Welpen wurden "gemerzt" wenn sie Fehlfarben haben. Wenn sie Hündinnen waren, oder Rüden - je nach Rasse unterschiedlich. Aus dem Kleinsten Welpen kann sich (wie bei Trumler auch beschrieben) bei gutem Biotonus der Beste Hund in diesem Wurf entwickeln.
Es gibt Hunderassen - Deutsche Dogge u.a. welche durchaus im Schnitt bis zu 12 Welpen haben und hatten....
Diese Art der Selektion ist mit nicht gerechtfertigt und gehört in den Bereich Folterkammer der althergebrachten Hundezucht
In Hirtengesellschaften wurden überzählige, die der Hirte nicht brauchen oder verschenken konnt der Strasse überlassen, das waren dann die Straßenhunde und...für den Fall dass die Staupe z.B. eine Hundepopulation hinwegrafft "die dritte Reserve"
Deren Einfluss hat also genetische Flaschenhälse verhindert. Aber heute geht es eben um Papiere und Geld und ...
Kommentar von YarlungTsangpoYarlungTsangpo 15.02.2012Heutzutage dürfen Hündinnen einen großen Wurf, der vital ist auch aufziehen. Dafür wird zum Schutz der Hündin anschliessend eine Sperrfrist eingetragen.
Das heisst zur Erholung der Hündin darf sie über einen festgelegten Zeitraum keine Welpen haben. Hat sie doch .... bekommen die Welpen keine Papiere, der Züchter zahlt eine "Strafgebühr" und die Welpen können damit doch Papiere erhalten-
Gilt aber nur für "Unfälle" passiert das öfter wird ein solcher Züchter "ausgeschlossen" und züchtet dann unter Umständen (!) mit einem eigenen, selbst gegründetem Verein weiter...
Es gibt so viele die Welpen kaufen und wenig Ahnung bis keine Ahnung haben ....
Das passiert nicht im Osten oder China ... nein in Deutschland...
Kommentar von FenirFenir 16.02.2012Ich kann mich einem Kommentar bezüglich der althergebrachten Hundezucht nicht entziehen.1. wurde damals nur vermehrt wenn Bedarf bestand; 2. lag die durchschnittliche Lebenserwartung in jeder Rasse deutlich höher als heute ( Bernhardiner - siehe Barry, 14 jahre, heute 5 - 8 Jahre); 3. vertrat man damals die Einstellung ein guter Hund könne in keinem schlechten Fell stecken, selektierte weder nach Farbe , noch nach Felllänge oder Struktur ( DSH in allen Fellvariationen welche noch heute beim belgischen Schäferhund zu finden sind) 4. die Tötung von Welpen begann umgreifend erst nach dem 2. Weltkrieg also in unserer aufgeklärten Gesellschaft und ich sage es noch einmal, nicht der VDH, sondern unsere lieben DSH Freunde waren Wegbereiter dieser Tatsache und da deren Einfluss sehr groß war und ist zogen diese verwerflichen Methoden in die deutsche Hundezucht ein.
Kommentar von bluespace 16.02.2012Muss auch Kommentar von mir folgen zu meiner immer noch Lieblingsrasse, weil für jeden Job immer gut und bereit ! :)
Hab die Schäferhundleute noch nie begriffen, was sie aus dem Hund gemacht haben, so sinnlos vor allem. Ja, das Diensthundewesen muss eigentlich speziell im Westteil nach Krieg zusammengebrochen sein. Wie erhält man Linien wenn kein Absatz da ist... Wie erreicht man schnell Zuchtziele ohne Absatz? Geringe Wurfstärken, viele Würfe etc. Das mit der Hinterhand sitzt tief. Tragisch sich von einem Hund schon mit 4-6 Jahren verabschieden zu müssen, manche kamen mit 2 schon nur noch schreiend hoch.Kommentar von YarlungTsangpoYarlungTsangpo 16.02.2012@ Fenir Wer sich zum Hund in der menschlichen Gesellschaft informiert - findet bereits ab 1750 und ... sogar noch viel früher in antiken Schriftstücken die Beschreibung welche Hunde zu "verwerfen" also sprich zu töten sind.
Das hat mit VDH, DSH usw. als "Erfinder" absolut nichts zu tun. Auch nicht mit dem 2. Weltkrieg. Im 2.Weltkrieg wurden alle "kriegstauglichen" Hunde - gleich welcher Rassen für die Front eingezogen. Das passierte aber schon zum 1. Weltkrieg 1816.
Bitte nur mit sehr guter Information irgendwelche "Anschuldigungen" machen. Der DSH ist um 1915 also nicht mit dem 2. Weltkrieg entstanden.
Wie alt Hunde werden konnten, das kann man bei Archäologen für jedes Jahrhundert vor und nach Chr. erfragen.
Kommentar von bluespace 16.02.2012Welche Zuchtvereine erlauben nur 4-5 Welpen heutzutage?
Nach welchen Kriterien wird in homogenen Würfen selektiert?
Sagen wir, wir haben 9 annaehernd gleichgewichtige, hochagile Welpen. Und nun?
Und wie vertragen das die Hündinnen, fällt mir dabei grad ein?
Denn bei meinen Damen machte ich das nur einmal, beim zweiten Mal fielen sie mir in den Arm als Warnung. Der Totgeruch haftet ja noch tagelang, Kadavergeruch sogar jahrelang, wenn man solche Sachen weiss, muss man sich bei sowas sehr vorsehen.Vertrauensbasis ginge verloren. Auch umgekehrt kam es nicht gut, als ich mal Welpen vor ihrer Selektion rettete.
Kommentar von YarlungTsangpoYarlungTsangpo 16.02.2012Unsinn
Kommentar von bluespace 19.02.2012Ist kein Unsinn, kenne viele Zuechter mit aehnlichen Erfahrungen, deren Huendinnen grade die ersten Tage niemanden an den Wurf ranlassen, die Welpen sonst alle toeten. Katzen tun das auch mitunter.
Kommentar von YarlungTsangpoYarlungTsangpo 25.02.2012Das hat andere Ursachen, ist nicht normal und die Regel ...
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Also die grossrassen hatten und haben wie einige ueberzuechtete rassen eher selten grosse wuerfe. Das nur mal am anfang.
Desweiteren halte ich die praxis jeden auch nur annaehernd tauglichen hund papiere zu geben und zur zucht zuzulassen fuer eine verfehlte politik. Nein, es geht nicht um den preis, auch nicht darum die hunde zu toeten, sondern darum bei der (erhaltungs)zucht nur die besten hunde weiter zu nutzen.
Wildhunde und Woelfe ... Canien, haben sicher mehr als 4 welpen .... wie viele dieser welpen ueberleben aber die ersten 1,5 jahre und warum. Dieses argument scheint nicht zu gelten oder? Genau das war der grund ... es sollten nur hund weiter in der zucht bleiben, die geeiggnet waren die rasse in der gewuenschjten form ... damals primaer einsatzgebiet ... zu erhalten.
Hunde nur dann als wertvoll anzusehen ... also weiter zur zucht zu nutzen ist und war bestandteil der hundezucht. Es ist aus guten gruenden wenig sinnvoll untaugliche hunde zu zuechten. Sicher ist es in weiten teilen der industriestaaten nicht mehr ueblich, aber hunde wurden und werden gezuechtet um eine spezifische aufgabe in einer spezifischen umgebung zu erfuellen. Wenn das grundlage der zucht ist, dann machtz es wenig sinn hunde zur zucht zuzulassen, die aufgrund ihrere eigenschaften ungeeignet sind diese aufgabe zu erfuellen. Richtig, heute dient die mehrheit der hunde noch als dekoartikel und wird nicht mehr sinnvoll eingesetzt. Die konsequenzen sind ja auch an vielen stellen nicht zu uebersehen.
QWenn ich Dich richtig verstehe bist Du dafuer, dass jeder hund soweit vermehrt werden soll, bis selbst die letzte einsatzfaehige linie nicht mehr in der lage ist zu arbeiten? Nun .... zumindest in .de ist das ziel ja fast erreicht
Kommentar von bluespace 15.02.2012Macht auch keinen Sinn, weil es bei einem gesunden Wurf von sagen wir 7 Welpen gleichen Gewichts nicht machbar ist die 4 herauszusuchen. Auf Leistungseigenschaften kann man erst später selektieren mit gezielten Welpentests für Arbeitshunde. Die Entscheidung wer Papiere bekommt hätte später fallen müssen, nicht die ersten Lebenstage wahllos-blind.
Ja, nicht alle Hunde sollten wahllos Papiere bekommen, ich bin bei Arbeitshunden durchaus für Anlagetests und Arbeitsprüfungen, führe das auch durch. Du missverstehst meine Frage und Einstellung zur Gebrauchshundezucht.
Ich suche nach der wissenschaftlichen Basis der damaligen Zuchvorschriften, den Forschern die sie gelegt haben, Dokumentation ihrer Experimente, Namen, Daten Fakten. Hätte mich klarer formulieren sollen; die Frage nach dem . Denkbar wären auch Ergebnisse aus Militär-und Meldehundwesen damaliger Zeit. Aber Namen und Unterlagen sind wie oft verschwunden.
Kommentar von James131James131 15.02.2012Doch ... bereits nach wenigen tagen kannst Du bereits einiges zum potentiellen werdegang der welpen sagen.
Welpentest, so wie hundeliebhaber und viele hundetrainer es verstehen, zeigen eben nicht mehr als die auspraegung von sozialverhalten und moegliche ansaetze von anlagen. Das diese vorhersagen nicht immer zutreffend ist liegt in der natur der dinge.
Es geht auch nicht um gebrauchshunde, sondern um hunde .... selbst in den rassebeschreibungen sind noch heute wesensmerkmale und arbeitsfelder ... einsatzgebiete beschrieben. Immer weniger hunde von zuchten aus .de erfuellen diese ... schon gar nicht mehr die sogenannten ausstellungslinien.
Basis war damals was ganz gemeines .... die definition von zucht und das verstaendnis von hund.
Ob Diese unterlagen beim VHD verschwunden sind .... ich glaub nicht ... die des FCI liegen noch offen ..... ich kann nur leider nicht bestaetigen ob auch in deutscher uebersetzung.Was Du als ergebnisse aus militaer- meldehunde und sogar rettungshund meinst existiert ebenso .... allerdings nicht im vdh oder fci ... dazu gab es ja eigene stellen und auch dort gibt es fundstellen im bundesarchief und selbst solch unbedeutende organisationen die das IKRK hat dazu einiges veroeffentlicht .... wenn auch eher zu den anfoderungen an potentielle junghunde und die dazugehoerige wissenschaftliche begleitung. Daneben gibt es eine recht umfangreiche sammlung der deutschen kynologischen dachverbaende .... immerhin gab es ja einige zeit zwei ;-). Dort uebrigends genau zu zucht und warum die zuchtwahl strenger sein sollte ..... noch strenger als damals durchgesetzt. Ich denke, die ansatzpunkte helfen Dir vielleicht weiter.
Noch mal ... es geht mir nicht darum welpen zu toten weil diese zu viel sind ... sicher laesst sich auch ueber die vergabe von papieren von zeitpunkt her streiten, worum es mir am ende geht ist, die frage wie zuverlaessig gesund und sinnvoll ist eine (erhaltungs)zucht und wie kann diese sicherstellen, dass es mehr potentiell gesunde welpen, damit hunde gibt?
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Im Buch "Mit dem Hund auf du" wird das so ziemlich am Anfang erklärt und am Ende gibt es auch eine Begründung dafür. Das Buch wurde vom Verhaltensforscher Eberhard Trumler geschrieben.
Kommentar von Alphawoelfin992Alphawoelfin992 15.02.2012Übrigens gab es auch Züchter die gesunde Welpen ohne Papiere unter der Hand verkauft haben.
Kommentar von James131James131 15.02.2012Auch wenn ich von dessen thesen nicht viel halte .... aber im grunde hat er mit der kernaussage recht, stimmt. Es laesst sich aber auch bereits aus dem wesen der zucht erklaehren ..... dazu bedarf es kaum weiteren ansatz: Zucht ist die gezielte vermehrung zur erhaltung oder verbesserung von eigenschaften von tieren fuer einen bestimmten zweck in einer bestimmten umgebung.
Kommentar von bluespace 15.02.2012Genau das habe ich nicht, nur von Trumler und .
Eins von Kleimann über u.a. Wurfstärken afrikanischer Wildhunde, wo teilweise bis zu 20 Welpen fielen, was eine Selektion auf 4-5 ad absurdum führt. Ist aber 1968 glaube aufgelegt worden.
ich find einfach keine wissenschaftliche Doku einer solchen Groessenordnung damaliger Zeit, die die Zuchtpolitik eines ganzen Landes Würfe hat auf die Zahlen 4-5 reduzieren lassen.
Muss off. wünsche mir viele Antworten.
Kommentar von Alphawoelfin992Alphawoelfin992 15.02.2012Also das was ich behalten habe aus dem Buch: Man kann innerhalb der ersten Lebensstunde schon sehen welcher Welpe es "wert" ist zu leben. Darüber wird buch geführt und die Welpen werden sozusagen benotet. Das finde ich wichtig denn heute wird doch wirklich JEDER Hund aufgepäppelt selbst wenn die Chancen noch so gering sind. In der Natur würde der Welpe der nicht ordentlich saugen kann sterben, wir Menschen verhindern das in dem wir ihn mit der Flasche großziehen und so wächst unser kleiner welpe zu einem sozialgestörten, kranken Hund heran.
Wenn das Zucht sein soll... Ich weiß ja nicht. Natürlich ist es hart so ein Hundebaby einschläfern zu lassen aber wenn es nunmal nicht anderst geht und die Rassestabilität somit aufrecht erhalten bleibt ist es der bessere Weg.
Wenn allerdings alle gesund sind und Hündin das auf die Reihe kriegt spricht m.M.n. nichts dagegen die anderen ohne Papiere zu verkaufen. Man kann zwar nicht mehr mit ihnen züchten aber gesunde Welpen zu töten finde ich auch nicht vertretbar.
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Nein, daß stimmt meines Wissens so nicht!!!!!! Wenn eine Mutterhündin mehr als 6 oder acht Welpen gebar, verlängert sich die Zeit, in der sie wieder belegt werden darf. Ich habe aber noch nicht gehört, dass ein grosser Wurf keine Papiere erhalten hat. Dass die Züchter nicht begeistert sind, wenn sich die Belegzeit der Hündin nach Hinten verschiebt, dürfte wohl klar sein. Deshalb haben die Züchter oftmals Fehlfarben, kranke Hunde, schwache Hunde aussortiert. Außerdem ist ja nicht klar, daß die Hunde mit oben erwähnten Gebrechen (außer Fehlfarben) durchkommen würden; deshalb wurde oftmals vorher "aussortiert". Auch die Natur sortiert aus; hier überleben nur die Starken und Gesunden. Da etwas verwerfliches Herauszulesen würde vermutlich niemandem einfallen. Und ich glaube auch, um die Gesundheit unserer Hunde wäre es noch viel schlechter bestellt, würde diese Praxis nicht angewandt werden. Außerdem hat sich hier die Zuchtpraxis wohl zum Positiven verändert. Wegen einer Fehlfarbe z.B. wird bei guten Züchtern keiner mehr "weg gemacht". Und wegen der Gesundheit? Wenn ich sehe, was für Schindluder in der Deckerei bei Vermehrern und upsa-Würfen getätigt wird; was sollte der VDH da tun? LG manteltiger
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Antwort von benthos 15.02.2012
Zu meiner Zeit, noch vor 20 Jahren bekamen alle Welpen Papiere, auch bei mehr als 6 Welpen.Manche Züchter machten sich die Mühe, eine Amme zu finden für überzählige Welpen oder fütterten mit Welpenmilch zu. Die Zuchthündin durfte dafür aber eineinhalb Jahre später erst wieder belegt werden. Viele Züchter töteten Welpen, um ihre Hündin wieder früher belegen zu können. Schrecklich und sinnlos fand ich, dass tatsächlich z.B. weiße Boxer gar nicht aufgezogen wurden, weil sie als rassefehlfarbig bezeichnet wurden. Käufer haben sich damals noch schwer gefunden und somit wurden die sog. 'Fehlfarben' ausgesondert. Dabei waren gerade die Weißen die kräftigsten und typichsten Genossen ihrer Art . In Zucht- kreisen hörte ich, dass man auch weiße oder die sogenannten 'überzähligen' noch vor Eintreffen des Zuchtwarts beseitigte, dass in den Papieren eben nur 6 Welpen oder darunter, auftauchten. Meiner Meinung ist heute mehr erlaubt. Der Tierschutz verbietet auch ein Einschlä- fern von gesunden Welpen - deshalb wird der VDH auch eine ordentliche Zucht- politik betreiben, um Züchter nicht in Versuchung zu bringen. L.G. Bth
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Vielleicht um die Verkaufspreise hochzuhalten.Hunde ohne Papiere bringen ausserdem weniger Geld.
Kommentar von James131James131 15.02.2012Eher nicht.
Mal als ansatzpunkt ... warum wird der Deutsche Schaeferhund immer weniger zu den aufgaben eingesetzt, fuer die er gezuechtet wurde?
Kommentar von bluespace 15.02.2012Irssinn der Hinterhand, klar, aber gibt ausreichend exellente Arbeitslinien, die auch mit 12 Jahren noch problemlos ueber die Wand kommen. - Mode Malinois zudem, Zeitgeist, taktisches mit auf Ruecken Abseilen kommt hinzu, Malinois sind leichter fuer Truemmersuche etc. Und die letzten Jahre sind immer weniger Figuranten bereit mit einem grosskalibrigeren Hund zu arbeiten, harte Arbeit bei 40-45kg Schaefi auf den Fuessen zu bleiben. Natürlich kann man sie leichter züchten...wenn man das will.
Kommentar von James131James131 15.02.2012Ich weiss. ob ausreichend wage ich zu bezweifeln .... aber ich kenne die geraden.
Ob ein Belgier besser geeignet ist gerade fuer die truemmersuche .... es gibt da sicher auch bessere rassen ....
Es geht mir auch nicht um die kritik an einer rasse .... ich kann diverse weitere aufzahlen die fuer bestimmte aufgabe gezuechtet wurden und leider bei der masse der zuechter nicht mehr einsatztauglich sind, aber nach deren ansicht eben schoen.
Ich kenne durchaus zuechter, auch aus .de, die bereit sind eben auf ruhm zu verzichten und dafuer einen einstzfaehigen hund zu haben, nur ist es weder die masse noch wird es wirklich gefragt und das ist eines der uebel ......
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Klasse Antwort.
Ich gehe malk davon aus das sowas nicht wieder kommen kann, weil das würde mit bis zu 2 Jahren Knast bestraft (unsinnige _Tötung eines Wirbeltieres)
Das ist Gesetz, hoffentlich findet man nicht irrsinige Ausnahmeregelungen, auf die zurückgegriffen werden kann ! Danke für's Kommi :-)
Das meinte ich, davon hatte ich gehoert, konnte es nie begreifen, weil es für mich keinen Sinn macht, heutzutage dafür keine wissenschaftliche Basis existiert. Wie soll der Mensch wissen, welche Welpen aus groesseren Würfen die Besten sind? Das muss sehr schwierig gewesen sein, hart, gesunde Welpen bei grossen Würfen einzuschlaefern. Nach Vorschrift. Immer vorausgesetzt, handelt sich um einen homogenen Wurf.
Ich überlasse die Selektion immer meinen Hündinnen, die ganz aehnliche Tests mit Welpen machen wie Trumler sie beschreibt. Habe Videokamera montiert. Aber ich mache nur noch alle 2 Jahre aus reiner Freude einen Wurf, unterlag auch nie den VDH-Bestimmungen, lebe in Spanien. Und grade hier kann man die frühere VDH-Politik nicht verstehen.
:-)
Danke für den Stern, bluespace :-)