Frage von Zerberus63743,

Warum behaupten soviele Hilfe vom Bundespräsidenten...???

Mein Problem ist, dass mir ein öffentlicher Arbeitgeber vor ein paar Jahren als Behinderter mit allen Mitteln und Wegen das Leben genommen hat. Wäre es anders, wäre ich gerade dort noch in Brot und in Arbeit. Dabei dürfte ich von Anfang an im Berufsleben keine wirkliche Chance gehabt haben, sondern ist alles letztlich unweigerlich darauf hinaus gelaufen. Jedenfalls wurde ich über die Jahre massiv gemobbt. Und bedroht, betrogen, belogen, verletzt, beleidigt, vorgeführt und einfach im Stich gelassen. Ein Arbeitsunfall wurde mir dann vor Gerichten zum Verhängnis, wobei ich meinen Arbeitgeber mit Rechtsbeugung, Amtsmissbrauch und irrsinnigsten Behauptungen von einer Seite kennengelernt habe, die sich keiner vorstellen kann und wünschen sollte. Gezwungenermaßen musste ich in Frührente gehen. Nun meinen viele Rente als gut, nur in Rente gehen und mit mir tauschen wollen, will keiner. Nun habe ich zum 3ten Mal versucht, Hilfe beim Bundespräsidentenamt, diesmal bei Joachim Gauck zu erhalten. Nicht zuletzt auch, weil man ich immer wieder zu hören bekommen, dass ich mich mit meiner Angelegenheit (die noch viel komplexer ist) an ihn wenden solle. Nunja, was erwartete ich. Er hätte ja zumindest meinen Brief an meine Verursacher weiterversenden können, mit seiner Bitte um Hilfe. Doch dem war nicht so. Überhaupt wird Herr Bundespräsident in nächster Zeit sicherlich von sich Reden machen, zu Behinderten zu stehen. Doch wie kann er es, wenn er nicht einmal in meinem Fall etwas bewirken kann!? Mir ist schon klar, dass dann ja jeder ihm schreiben würde... Doch warum behaupten soviele, dass der Bundespräsident helfen könne!?!?!?!?!?!?

Danke für jede Antwort.

Hilfreichste Antwort von blackleather,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Es ist Blödsinn, von einem Bundespräsidenten Hilfe in irgendeiner Angelegenheit zu erwarten, die letzten Endes auf die Geltendmachung rechtlicher Ansprüche und deren Durchsetzung hinausläuft. Der Präsident hat weder die rechtlichen Befugnisse noch die Aufgabe, diesbezüglich tätig zu werden. Oder anders ausgedrückt - das Maximale, was der in einer fremden rechtlichen Angelegenheit tun kann, ist: für den Betroffenen beten.

Antwort von tapri,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

es ist nicht die Aufgabe eines Bundespräsisdenten - der noch dazu gerade frisch im Amt ist und erstmal andere Sachen abzuarbeiten hat - sich um Privatprobleme zu kümmern. Ich denke er hat nicht mal deinen Brief bekommen. Es gibt andere Instanzen die dir helfen könnten, aber ich denke mal die hast du alle durch

Antwort von Laworka,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ja, der kann helfen: Ist ein Wunderheiler! Schreib hin! Der macht alles möglich! Nutze das! Warum nicht? Viel Glück!

Kommentar von helmutgerke,

Laworka, vielleicht solltst du auch den Bundespräsidenten anschreiben. Er könnte dir beim Lesen der seitens Zerberus63743 hier eingestellten Frage helfen.

Aus der Frage geht klar und deutlich hervor, dass Zerberus63743 sich bereits an den Bundespräsidenten wandte, daher unverständlich das du nun schreibst; er möge hinschreiben.

Kommentar von Laworka,

Ich meine, noch mal! Oder? 10 X oder 100 X - bis es klappt! Man sollte kämpfen! Das hilft! Gott um Unterstützung bitten bei so einem wie dem Dorfpfarrer J. Gauch! Der wird es doch mal erhören und einem Menschen helfen. Wozu ist er denn da?

Kommentar von helmutgerke,

unter Aufgaben und Befugnisse des Bundespräsidenten finde ich bei http://de.wikipedia.org/wiki/Bundespr%C3%A4sident_%28Deutschland%29 nichts, was darauf hinweist, dass es zu seinen Aufgaben gehört sich um Einzelschicksale zu kümmern.

Dem Fragesteller steht es anheim den Rechtsweg zu beschreiten, allerdings fraglich ob das jetzt noch was bringt, denn der damalige öffentliche Arbeitgeber hat ihn ja bereits vor Jahren das Leben genommen.

Offenbar gab es bei dem öffentlichen Arbeitgeber kein Personalrat an den sich er sich hätte wenden können.

Kommentar von Zerberus63743,

Den Personalrat gab es schon, nur war der einer meiner Hauptpeiniger. Mal wurde ich von mehreren Personalräten abgekanzelt, weil ich mir Sorgen um meinen Arbeitsplatz machte. Denn weder gab es eine Personalakte, Arbeitsplatzbeschreibung... und die haben mich ausgelacht, dass ich als behinderter Bürokaufmann ja froh um einen Arbeitsplatz im Lager als Lagerarbeiter sein könne. Und man machte sich auch lustig, dass ich einseitig erblindet war und eine hochgradige Skoliose hatte, die versicherungtechnisch... sehr gefährlich war. Undundund... Nach dem Unfall sagte man, ich solle lieber mal mit der AOK-Karte ins Puff gehen und einen O... auf AOK-Karte haben. Und der Gesamtpersonalratsvorsitzende der auch in der SPD ist... hat mich immer runter gemacht. Dann bin ich noch zum OB, der auch SPD war... und der versprach Unfallmeldung, anderweitige Weiterbeschäftigung und Aufklärung seiner Mitarbeiter. Doch der Personalchef stellte sich von Tag zu Tag immer dümmer. Und zuletzt wusste er von nichts mehr und wurde jeder Kontakt zum Oberbürgermeister verhindert. Dann kam da ein neuer Oberbürgermeister und der kümmerte sich auch nicht darum, sondern sagte nachdem alles für mich vor Gerichten verloren war... dass er wisse, dass mir die Stadt Aschaffenburg Schwierigkeiten gemacht habe. Aber so offene, ehrliche und gewissenhafte Mitarbeiter würden bei anderen wohl Unbehagen bereiten und überhaupt bräuchte die Stadt Aschaffenburg keine offenen, ehrlichen und gewissenhaften Mitarbeiter so wie ich. Was da im Laufe der Jahre bei solchen Aussagen in mir vor geht, könnt ihr euch ja vorstellen. Bis zuletzt wurde trotz der Tatsache dass ich einen Schwerbehindertenausweis habe, erfolgreich behauptet, dass ich überhaupt kein Behinderter sei! Und auch der Arbeitsplatz fürsorglich sei. Glück im Unglück hatte ich mit der Rente, die mir nach mehreren Instanzen nur durch einen Gutachter genehmigt wurde der feststellte, dass ich behindert bin. Denn auch im Rentenverfahren hat die Stadt Aschaffenburg ihre Hände drin und anders behauptet. Und die stehen mit allen Gerichten in der Region auf Du & Du. Sogar Richter haben es mir mitten ins Gesicht gesagt, dass sich keiner ihnen Aufgrund der Stadt Aschaffenburg in den Weg zu stellen hat, um gegen mich zu entscheiden. Da wurde ich immer geknickter. Alle regionalen Medien habe ich durch doch viele meinten nur, dass keine Hilfe die beste Hilfe sei. Was mir blieb, war letztlich nichts, außer dieser Rente. Sogar beispielsweise an den Sozialausschuss des Bayerischen Landtages hatte ich mich gewendet. Doch auch dort zeigte sich... dass einer der Stadträte meiner Stadt als Landtagsabgeordneter im Sozialausschuss sitzt. Und auch da wurde Irrsinniges behauptet. Naja... dass war es halt. Dass Europa in der Krise ist, wundert mich heute nicht mehr wirklich, wenn die Politik nicht mal vor ihrer eigenen Haustüre kehren kann.

Kommentar von helmutgerke,

Zerberus63743, so wie du mitteilst hast du sehr viel bereits unternommen.

Hört sich vielleicht hart an, aber hast du schon mal mit dem Gedanken gespielt, einfach einen Hacken an der Sache zu machen?

Schaue mal, was bringt es dir letzlich noch weitere Gesundheit in eine wohlmöglich aussichtslose Sache zu investieren.

Die Sache, so wie sie von dir geschildert wird - ist verfahren.

Hacken dran, ordne und orientiere dich neu.

Kommentar von Zerberus63743,

Danke für deine Antwort helmutgerke. NUR... Ist es nicht so, dass wer nicht persönlich betroffen ist, immer leicht reden hat!? Und eigentlich täte ich schon Ja zu Deiner Antwort sagen. NUR... Es sind folgende Umstände... Heute sitze ich daheim bei den Eltern im Haus. Und der Arbeitgeber ist noch in nächster Nähe, wobei ich nicht einfach Umziehen kann oder das Haus unter den Arm klemmen kann. Dann kommt es auch immer in mir hoch, dass ich bei meinem Arbeitgeber nie richtige Arbeit geleistet bzw. existiert habe. Und dann habe ich gelegentlich auch gesundheitliche Probleme, die ich von meiner eh kleinen Rente bezahlen muss. Und wenn meine Eltern mal nicht mehr sind, wie soll ich das Haus bezahlen? Und mit Kennenlernen oder Freundin, Frau oder Familie ist auch nicht. Wer will schon jemanden, der Frührentner ist!? Und große Sprünge kann ich auch nicht machen. Selbst wenn ich einen 400-Euro-Job fände, wird immer gefragt was ich gelernt habe... und dann muß ich´s sagen und ist in dieser Region der Ofen aus, wenn man den Arbeitgeber hört. Dass hatte ich schon öfters und ist sehr deprimierend wenn einem Leute sagen, dass sie keinen Frührentner auf 400-Euro wollen, der mal bei der Stadt Aschaffenburg beschäftigt war. Gerne würde ich auf Reisen gehen, vielleicht häufig mit einem Wohnmobil weg fahren, doch Geld dafür habe ich nicht. Auch einen Kredit kriege ich aufgrund der geringen und befristeten Erwerbsunfähgikeitsberentung nicht. Und auch an Geld vom Amt ist nicht zu kommen, da meine Peiniger auch das Sozialamt unter sich haben. Und Hilfe vom Amt heute kein Muss sondern ein Kann ist. Und in dieser Richtung hatte ich schon vor einiger Zeit schlechte Erfahrungen mit dem Sozialamt gemacht. Überhaupt steckt in vielem die Stadt Aschaffenburg. Nun könnte ich sagen, dass ich an Verfolgungswahn leide, nur kenne ich noch mehrere Leute die ebenso schlechte Erfahrungen gemacht haben. Nur Reden aus Angst will keiner, da bei meinem Arbeitgeber mächtig was schief läuft. Die tun einfach nicht, wofür sie bezahlt oder gewählt werden. Vetternwirtschaft und Selbstbedienung ist recht hoch. Doch es gibt immer wieder Leute, die einfach herausgeekelt werden. Beispielsweise werden Müllmänner auf die Straße geekelt, wenn sie im Alter nicht mehr ihre Leistung bringen können. Oder Familienväter mit Frau und 3 Kindern werden mal schnell auf die Straße gesetzt und Entlassungsgründe an den Haaren herbei gezogen. Sagen wir mal, bei 1.000 bis 1.200 Euro würde ich einen Hacken unter die Sache machen. Denn dass ist so ein menschenwürdiges Geld, was der gesetzlichen Rente, wie in Holland bezahlt, sehr nahe käme. Sicherlich kann ich an meiner Situation nichts mehr ändern, ich habe aber die Hoffnung dass ich vielleicht einen Beitrag leisten könnte, dass es endlich bessere Hilfen für Behinderte und Frührentner gibt. Mir ist auch durchs bewusst, dass 12 Millionen Menschen von Armut betroffen sind und 250.000 Obdachlose auf der Straße leben. Und ich weiss auch, dass sich alles bei mir wie Gejammere anhört. Doch ich denke auch mal, wer nicht kämpft, hat keine Chance zu gewinnen. Und wenn ich alles so gehen lassen, geht die Sache bei anderen doch immer so weiter. Mag sein, dass ich meine Gesundheit auf´s Spiel setze, aber was habe ich noch zu verlieren?!

Antwort von abibremer,

ja, die welt ist manchmal ungerecht. wenn man dir das leben genommen hätte, hättest du hier nicht einen so langen text schreiben können. nimm dein leben in die hand, jammere nicht herum und mach das beste draus! es gibt länder da haben die menschen nichts zu essen, kein sauberes wasser und keinerlei gesundheitsfürsorge. warum sollte das bundespräsidialamt briefe an deine"verursacher" schicken? deine eltern kennen dich doch. nehme ich an.

Kommentar von Zerberus63743,

Meine Eltern sind selbst krank und behindert. Und mein Vater ist überdies ein schwieriger Mensch mit einem Zweitleben. Ja, dass es anderswo in der Welt schlecht ist, daran denke ich auch immer. Doch leben wir zum Glück in Deutschland. Doch auch in Deutschland kann man arm sein. Was nutzen einem volle Läden, wenn sich viele nichts kaufen können. Warum sollen sich Menschen, die nicht auf der Sonnenseite geboren wurden, nicht auch einmal eine kleine Freude gönnen? Warum soll man sparen, wenn einem im Alter und in Krankheit alles wieder vom Staat genommen wird, eh es vom Staat Hilfe gibt? Deprimierend ist, dass mein Arbeitgeber sogar meine Eltern handgreiflich bedroht hat... Was ich alles erlebt habe, dass würde Bücher füllen. Als ich den Unfall hatte, hatte ich über Jahre fast jeden Tag andere Negativerlebnisse wo Manche nur noch mit dem Kopf schütteln würden, dass es soetwas gibt. Mich ärgert aber auch, vielleicht bin ich da ein kleiner Weltverbessererwoller, dass im Rechts- und Sozialstaat vieles nicht so ist, wie man den Anschein erwecken möchte. Natürlich leben wir in einem Rechts- und Sozialstaat, doch wer weiss wieviele Menschen vor Gerichten und Arbeitgebern klagen. Das Volk wird derweilen mit Sendungen wie Salesch & Co. vergackeiert, dass Recht unfehlbar ist. Und man auf das Recht vertrauen kann. Ich persönlich würde dem Rechts- und Sozialstaat SO jedenfalls nicht mehr lange geben. Und jeder sollte sich mal ernsthafte Sorgen machen, dass das gesamte System nur noch auf Zeit spielt. Danke aber für deine konspirative Antwort. Gruss

Antwort von Realito,

Der Präsident ist die falsche Adresse.

Antwort von MarieAnou,

Wende dich mit deinem Anliegen mal an folgende Redaktion: http://www.sat1.de/tv/akte/kontakt-zur-akte-redaktion

Kommentar von Zerberus63743,

Denen hatte ich schon vor Jahren geschrieben und die meinten... dass ich zwar ein tragischer Einzelfall sei, aber dann wiederum einer von vielen bin. Trotzdem Danke für Deine Antwort.

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