Frage von edeNewgate, 237

Warum behaupten Gläubige häufig alles schlechte ginge vom Menschen aus?

Ich habe auf GF.net und Anderenorts, eben diese Argumentation, das Gott nichts schlechtes erschaffen hätte und der Mensch für alles Schlechte selbst verantwortlich ist schon öfters, von Gläubigen Muslimen und Christen gehört.

Ich kann diese Argumentation zwar bei Kriegen und Hungertoten, nach vollziehen. Doch ich finde bei manchen dingen ist diese Argumentation nicht haltbar.

Wenn z.B schon kleine Kinder an unheilbaren Krankheiten sterben, oder eine Tsunami oder eine Erbeben Tausende Menschen tötet, inwiefern ist dann der Mensch für dieses Schlechte Verantwortlich

Dies mag vielleicht so wirken, aber ich stelle diese Frage nicht um für den Atheismus zu werben sondern (sollte ich dies trotzdem tun entschuldige ich mich dafür) , nur weil es mich wircklich interessiert wie Gläubige Menschen sich dies erklären.

Vielen Dank für jede ernstgemeinte Antwort

Antwort
von MrKnowIt4ll, 123

Ich bin da gar nicht in der Materie drin, auch nicht besonders gläubig...aber es gibt Leute die sehr gläubig sind und damit argumentieren, dass diese Naturkatastrophen etc. die Strafe Gottes ist für das Schlechte, was die Menschen tun...
Das wäre dann eine umgekehrte Erklärung, diese Sachen passieren nur, weil die Menschen so schlecht sind.

Kann ich persönlich auch nicht nachvollziehen, aber wie gesagt ich bin nicht sonderlich gläubig.

Antwort
von jovetodimama, 101

Wenn Menschen damit ihr Festhalten an ihrem Glauben verteidigen, dann wahrscheinlich einfach deshalb, weil sie ihn unbedingt verteidigen wollen und ihnen im Moment nichts besseres einfällt. Schließlich ist es ja wirklich eine schwierige Frage, woher das viele Leid auf der Welt kommt bzw. wozu es gut ist, besonders, wenn man an einen lieben Gott glauben will und nicht nur an irgend eine willkürliche Allmacht.

Ich denke, es gibt nicht die eine richtige Antwort, woher das Leid kommt und wozu Menschen und Tiere leiden müssen. Allein im neuen Testament gibt es viele Leidensgeschichten. Eine jede hat ihren anderen Hintergrund. So ist es auch heute noch.

Es ist ebenso wenig hilfreich, wenn Gläubige sagen "Gott ist gut. Alles Schlechte kommt vom Menschen.", wie wenn andere sagen "Weil es so viel Schlechtes gibt, gibt es keinen Gott." Viel besser ist es, diejenigen Menschen, die durch großes Leid hindurchgegangen sind und im Nachhinein einen Sinn und einen Wert darin gefunden haben, nach ihrer Geschichte zu fragen.

Antwort
von Hamburger02, 84

Was bleibt den Gläubigen denn auch anderes übrig? 

Würden sie Gott auch für Schlechtes wie z.B. Naturkatastrophen, Krankheiten und Behinderungen verantwortlich machen, würden sie ja ihre eigene These vom "allgütigen, allwissenden und allmächtigen " Gott ad absurdum führen. 

Auf die Idee, dass es neben Gott oder dem Menschen auch ganz natürliche Ursachen für Unglück geben kann, kommen wohl nur wenige.

Antwort
von Viktor1, 50

Hallo,

es ist erst mal zu definieren, was unter "das Schlechte" in diesem Sinne zu verstehen ist.
Wir Menschen sind in eine "Welt", ein Sein eingebunden welches ist, wie sie, es ist, ohne daß man dem eine "Wertung" zuordnen kann.
Die Naturgesetze und erweitert die "Lebensgesetze" (z.Bsp.Evolution durch Auslese) kann man zwar je nach dem wie sie uns jeweils nützlich sind als für uns positiv (gut!) ansehen aber diese doch nicht "an sich" bewerten , noch mit moralischen Begriffen.
"Naturkatastrophen" (im weitestem Sinne) und Werden und Vergehen von Leben haben ja erst dieses unser Sein gestaltet.
Wir sind da mitten drin - im Werden, Vergehen - und schmerzlicher Auslese.
Schlecht und gut kann also als Wertung nur dem menschlichen Wirken zugedacht werden.
Und damit beantwortet sich deine Frage von selbst.

Die Gegenhaltung von Atheisten meint, Gott hätte ja auch eine andere Welt (ein anders Sein) erschaffen können, ohne die schmerzhaften Komponenten
für Lebewesen mit bewußter Befindlichkeit.
Nun - erst Gott bezweifeln, dann ihm vorhalten was er hätte besser machen können, das geht garnicht.
Aber auch gläubige Menschen kennen das drängende "Warum, Warum" und nähren ihren Zweifel an Gott - wie sie ihn sich zurecht gemacht "bildlich" gestaltet haben.
Gibt es da nicht die "Mahnung" im AT "... du sollst dir kein Bildnis von Gott machen" , nicht nur im gegenständlichem Sinne gedacht.
Wie dem auch sei, nur in dieser "unvollkommnen " Welt (Sein) hat ein freies Lebewesen mit freier Entscheidung  die Möglichkeit der Gestaltung zum Guten oder Schlechten (deine Frage). Wäre alles perfekt, wäre nichts zu tun, nichts zu gestalten, nichts zu verantworten, ja wir wüßten noch nicht mal, was perfekt, gut oder schlecht ist.
Die Autoren der Genesis haben dem Menschen eine "göttliche Komponente"
(nach dem "Ebenbild" Gottes) zugedacht. Dies ist der freie Wille und der Fähigkeit zu unterschieden, was gerecht und ungerecht ist.
Genau darauf basiert ja auch u.a. die Botschaft Jesu.

Gruß Viktor 

Antwort
von vonGizycki, 79

Grüß Dich edeNewgate!

Diese Aussage ist zwar einerseits wahr, aber andererseits auch nur die halbe Wahrheit.

Es gibt destruktive Kräfte auf der Erde, die auch von uns ausgehen. So schweben wir immer in der Unsicherheit, ob der Weg, den wir beschreiten, uns wirklich andauernde Zukunft gewährleistet. Jeder für sich ist der letzte Entschei­dungs­träger darüber, worin sein Sinn des Lebens bestehen könnte. Wir sollten einander dabei im bereits beschriebenen ganz­heitlichen Sinne, behilflich sein, damit dieser Sinn trägt, uns heilsein bleiben oder werden lässt und das Leben somit weitestgehend bewältigbar bleibt. Wer soll es denn sonst tun? 

Wir haben letztlich doch nur uns und sind eigentlich Einsame im Strom des Lebens wenn wir uns nicht einander zuwenden. Das Risiko des Lebens ist nicht bannbar und oft auch mit Un­tröst­barkeit und mit unaufhebbarem Leid verbunden. 

Die einzige berechtigte Hoffnung, und dies gerade deswegen oder trotz aller Gewalt und Ungerechtigkeiten, die Menschen ein­ander und der Natur antun können, liegt in unserer unbe­streitbaren und immer wieder zu beobachtenden Selbst­losig­keit. Sie ist die andere, die wunderbare und heilbringende und ebenso natürliche Seite von uns.

 Nir­gendwo sonst ist realistischerweise Hilfe zu erwarten. An den Menschen zu glauben ist daher eine wirklichkeitsnahe Grund­haltung, die Ver­zweiflungen der ver­schiedensten Art wirklich mildern kann. Unser aller Leben hier bzw. auf der gesamten Erde gemeinsam zu meistern, das ist es, was uns am wahrscheinlichsten Erlösung und Heil ermöglicht. 

 Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott, das ist eine bekannte Formel. Ich verstehe sie so, dass sie an die selbst­schöpferischen Kräfte (Kräfte, die wir durch uns selbst aus eigenem Antrieb freisetzen) in uns appelliert, die uns stärken können und diese Stärke uns auch gegenseitig angedeihen lassen sollten.

Zusammengefasst ist dann klar, das der Mensch schlecht sein kann, man nennt das das Böse im Menschen, aber er hat eben auch auch die andere Seite, die wir keinesfalls aus den Augen verlieren dürfen, weil wir sonst das Vertrauen in unsere Gattung untergraben. Und das kann nicht im Sinne des Lebens sein, das wir ja Leben wollen!

Es kommt dann das Paradoxon zustande, ... 

... das wir das Böse im Menschen bekämpfen müssen, jeder und immer, das Böse also, welches gegen die Menschenrechte gerichtet ist, damit das Gute in der Welt sei ...

... und dennoch wissen wir nur was gut ist, weil es das Böse gibt. Das Eine bedingt das Andere und ist nicht voneinander trennbar.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

Kommentar von vonGizycki ,

Nachtrag:

Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott, das ist eine bekannte Formel. Ich verstehe sie so, dass sie an die selbst­schöpferischen Kräfte (Kräfte, die wir durch uns selbst aus eigenem Antrieb freisetzen) in uns appelliert, die uns stärken können und diese Stärke uns auch gegenseitig angedeihen lassen sollten.

Diese schöpferische Kraft in Dir und durch Dich selbst und in der Natur, das verstehe ich unter Gott, das ist Gott, der dann selbstverständlich nicht als Person gedacht werden kann.

Das Destruktive wie das Konstruktive sind somit zwei Seiten derselben Medaille, nämlich Gott.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

Antwort
von FooBar1, 86

Definier doch mal was schlecht ist. Eine Krankheit z.b. geht meistens nicht von Menschen aus, wenn wir sowas wie Gentechnik, Überbevölkerung usw. vernachlässigen. Aber auch Tiere werden mal krank und sterben. Das ist halt so und nichts unnatürliches.

Es gibt aber noch den ganzen großen Batzen von schlechten Sachen die eben von Menschen ausgehen. Wenn du an Kriege, Verbrechen, Ausbeutung und Misshandlung denkst dann liegt das doch im Ermessen der ausführenden Menschen oder etwa nicht? Das hat nichts mit Glauben oder so zu tun.

Antwort
von DottorePsycho, 58

Manche Menschen denken, dass alles Schlechte von den Gläubigen ausgeht. Das stimmt wahrscheinlich genauso wenig.

Stellt sich aber die Frage, was wirklich schlecht ist. Ein Tsunami ist nichts Schlechtes. Er verkürzt lediglich die Lebensdauer einiger Lebewesen auf diesem Planeten. Dies als schlecht zu bewerten, entspringt lediglich der überzogenen Bedeutung, die die meisten Menschen dem menschlichen Leben zumessen.

Antwort
von Trashtom, 33

Falls Gott wirklich unser "Vater" ist, bringt er uns als 3-jährige morgens auf eine Großbaustelle zum spielen und geht währenddessen einen trinken. 

Aber während er grob fahrlässig einen trinken geht, denkt er natürlich ganz ganz fest an uns - weil er uns ja so liebt. Er guckt zufrieden und gemütlich von seiner Kneipe aus auf die Baustelle rüber, wo wir Kinder uns schon an die Gurgel gehen, den ganzen Tag nach ihm schreien und die ersten schon von Ziegelsteinen erschlagen werden.

Ach ja, am Vormittag kam er mal kurz vorbei um seine 10-Regeln abzugeben. 

Antwort
von Chichiri, 92

Also ich bin nicht der Meinung, dass ALLES Schlechte vom Menschen ausgeht. Sicherlich, die Menschen sind bei einigen Sachen auch selber Schuld... aber bei Weitem nicht an allen.

Antwort
von Mark1616, 34

Ich kann diese Argumentation zwar bei Kriegen und Hungertoten, nach vollziehen. Doch ich finde bei manchen dingen ist diese Argumentation nicht haltbar.

Noch nicht einmal da ist diese Argumentation komplett schlüssig. Die Opfer von Kriegen und Hunger können meist nichts dafür, dass sie Opfer werden. Sie können ihren Tod nicht verhindern, oder irgendetwas daran ändern.

Und selbst die Einflussmöglichkeiten von anderen Menschen sind begrenzt. Ich könnte keinen Krieg zwischen den USA und Russland, wo auch Dtld. reingezogen werden würde, verhindern. Ich kann die großen Banken nicht daran hindern, mit Nahrungsmitteln zu spekulieren um Geld zu machen. Ich kann keinen der großen Konzerne dazu zwingen, seinen Arbeitern ein angemessenes Gehalt zu zahlen.

Wenn z.B schon kleine Kinder an unheilbaren Krankheiten sterben, oder eine Tsunami oder eine Erbeben Tausende Menschen tötet, inwiefern ist dann der Mensch für dieses Schlechte Verantwortlich

Der Gott der Christen und Muslime ist der allwissende und allmächtige Schöpfergott. Er hat diese Welt erschaffen und durch sein Allwissen wusste er bereits bei dieser Erschaffung wie sie sich entwickelt. Er wusste von jedem Krankheitsausbruch, er wusste von jeder Naturkatastrophe und er wusste von jedem Krieg. Er hat all diese Dinge wissentlich und mit der Macht sie zu verhindern geschehen lassen, obwohl er angeblich barmherzig ist...

Einem Menschen mit solchen Charaktereigenschaften würde man zwanghaften Sadismus in seiner schlimmsten Form diagnostizieren, nicht Barmherzigkeit oder Gutmütigkeit. So ein Mensch würde eingesperrt und behandelt werden müssen, da er eine massive Gefahr für die Gesellschaft wäre. Trotzdem gibt es Menschen, die so ein Wesen anbeten. Da fehlen mir immer noch die Worte.

Antwort
von Fantho, 14

Wenn z.B schon kleine Kinder an unheilbaren Krankheiten sterben

Kommt jetzt mal auf die Krankheit an: Können die Eltern Schuld haben, die Umwelt, das Umfeld, der Hunger, der Krieg etc. pp...

Des Weiteren: Es hat auch etwas mit Karma zu tun...

oder eine Tsunami oder eine Erbeben Tausende Menschen tötet

Nehmen wir mal den Tsunami in Thailand: Dies war das Ergebnis tektonischer Plattenverschiebung, ausgelöst durch unterseeische Atomtests, welche so gut wie heimlich durchgeführt worden war...

Erdbeben gbt es immer wieder: Die Natur arbeitet, tektonische Platten arbeiten usw. Heutzutage weiß man, in welchen Gebieten die Gefahr groß ist, welche Gebiete von Erdbeben gefährdet sind. Wenn nun dennoch Menschen in diesen Gebieten leben (wollen), dann darf man (sich) hinterher nicht (be)klagen...

Dasselbe gilt für jene, die in der Nähe von noch nicht inaktiven Vulkanen leben (wollen)...

Gruß Fantho

Antwort
von mwesterhoff, 15

Die Frage geht in Richtung der Theodizee-Frage: "Wie kann ein guter Gott das alles zulassen?" Dazu las ich vor Jahren den Roman "Die Hütte" von William P. Young. Ich finde die Story nach wie vor empfehlenswert.

Vom Mensch geht natürlich nicht nur Schlechtes aus. Aber eben nicht nur Gutes. Wenn man ehrlich oder reflektiert ist, kann man das täglich im eigenen Umfeld (z.B. Nachbarschaft, Familienleben) miterleben.

Antwort
von sophnnnn, 65

Zum ersten, ich bin ungläubig. Zum zweiten, ist der Mensch sehr wohl an allem schuld. Nur weil der Mensch so weit Fortgeschritten ist, heißt es nicht, das auch alles richtig ist so wie es ist. Der Mensch zerstört die Erde. Ein Planet auf dem wir durch Zufall leben können. Ein Planet der niemandem gehört, der sein eigenes Leben führt. Wenn Naturgewalten entstehen, dann liegt es zum Teil an den Menschen, Vergiftung der Atmosphäre und weiteres, und zum Teil an der Erde selbst. Die Erde erschafft sich immer wieder neu, und dazu gehören auch in unseren Augen solche Katastrophen. Aber eigentlich ist es nur Karma wenn jemandem dabei etwas passiert, wenn sich die Natur wehrt. Immerhin wird sie Tag für Tag immer mehr zerstört.

Kommentar von comhb3mpqy ,

glaubst du als nichtgläubiger Mensch, dass es Zufall ist, dass es die Erde gibt? Ich glaube an Gott und glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde aus Zufall entstanden ist.

Kommentar von Mark1616 ,

Ziemlich naiv der Erde eine Sonderrolle zuzugestehen, da es Millionen Planeten wie die Erde gibt.

Im übrigen, der Gott an den du glaubst und seine Schöpfungsmythen sind reinster Zufall. Du zeigst hier wieder einmal ein wunderbares Beispiel für die Doppelmoral von Gläubigen.

Antwort
von nowka20, 2

damit der mensch die freiheit erlernen kann, wurde ihm die möglichkeit von irrtümern eingeräumt.

und von denen macht er stark gebrauch

Antwort
von PieOPah, 32

Ich denk mal, hier gibt's ein grundlegendes Missverständnis. Die von dir angefragten Aussagen findest du meistens nur, wenn es um das Kernthema "Warum lässt Gott das Böse zu?" geht.

Aus der Sicht der Gläubigen verteidigen sie ihren Vater/Gott mit entsprechenden Erklärungsversuchen. Wenn man zu einer Person ein liebevolles Verhältnis pflegt, ist es normal, sie zu verteidigen, wenn eine Falschanklage kommt.

Sehr oft kommt diese Argumentation von Atheisten und ist nicht mal eine echte Anklage. Denn man kann ja nicht die Schuld auf jemanden schieben, von dessen Nicht-Existenz man als Atheist fest überzeugt ist. Eigentlich sind es ja nur Argumente, um den eigenen kausalen Atheismus zu rechtfertigen.

Allerdings kann man Glauben logisch nicht erklären. Trotzdem wird es immer wieder probiert in sinnlosen Diskussionen. Ein Atheist bleibt ein Atheist, egal, welche Argumente man bringt.

Liebe kann man beschreiben, erklären, begründen. Aber um Liebe zu begreifen, muss man sie selbst erleben. Etwa genauso ist es mit Gott.

Letztlich weiß jeder Christ - bzw. sollte es wissen - dass nicht alles Böse von Menschen ausgeht. Da gibt's ja auch noch Gottes Gegenspieler. Aber Christen sind eben auch Menschen und nicht jede Antwort ist deshalb richtig/vollständig.

Letztlich bleiben zwei völlig unterschiedliche Standpunkte: der Atheist mit seinem Glauben an Ursache und Wirkung und der Gläubige mit ander anderen Form von Ursache und Wirkung.

Es sind zwei Erklärungsmodelle für die selbe Welt.

Antwort
von Sibylled, 76

Hallo

Der Mensch ist für alles Verantwortlich. Auch Du trägst für Dein Schicksal die alleinige Verantwortung.

Dein Geist bestimmt alles, deine Gedanken erschaffen Dein Schicksal und das  Schicksal anderer Menschen mit.

Der Geist besteht aus Schwingen, aus Energie und diese Energie bestimmt das Leben!

Deine täglichen Gedanken, Entscheidungen und Gefühle bestimmten Dich und Dein Umfeld.

Naturkatastrophen geschehen durch das Ungleichgewicht negativer Denken der Menschheit. 

Wer diese Gesetze nicht kennt und sie nicht beherrscht, dem ist nicht mehr zu helfen.

Sibylle

Kommentar von Viktor1 ,

Also Sibylle, was ist das für ein Quatsch.
Es mag ja Leute geben (wie du) welche da solchen Glauben haben.
Aber dies hier als nachvollziehbare Wahrheit zu verkaufen geht doch zu weit. Sag doch einfach, auf welchem "Glauben", welchen Schriften welcher "Propheten" deine Aussagen bestehen - und alles ist OK in dem Sinne, daß es solche Auffassungen gibt, nicht , daß es so ist.

Kommentar von Sibylled ,

Ich bin Expertin, seit dreissig Jahren, ich tausendfache Beweise dafür.

Du hast einfach ziemlich Pech, weil die anscheinend die Kräfte nicht siehst.

Kommentar von Mark1616 ,

Dann zeig uns doch die tausenden von Beweise die du hast. Wir warten.

Kommentar von Sibylled ,

Wieso fragst Du Mark Zuckerberg nicht, dass er Dir gratis sein Wissen geben soll?

Das käme auf das Gleiche an. ich bin Profi.

 Mach gefälligst die Arbeit selbst oder bezahle dafür! 

Kommentar von Viktor1 ,

Du bist nur eine grausige Angeberin welche sich hier wichtig tut. Langsam begreifen dies auch andere.

Kommentar von Sibylled ,

meine Webseite lautet www.life-spectrum.com

Antwort
von Netie, 23

Die ganze Erde (Schöpfung und Menschen) ist durch den Sündenfall geschädigt worden.

Die Schöpfung wartet darauf, frei zu werden. Sie ist jetzt noch der Hinfälligkeit unterworfen. Aber es wird der Tag kommen, wo sie frei werden wird.

Antwort
von Falbe, 6

Es ist  so : Gott hat nichts schlechtes geschaffen . Die ersten Menschen waren in naher Gemeinschaft mit ihm . Dann kam die Prüfung , was siegen würde : die Liebe zu Gott und darum freiwilliger Gehorsam , oder Eigenwilligkeit und Ungehorsam . Da die Menschen bis heute das zweite wählen muß man sie da " abholen " und ihnen neu die Liebe Gottes erzählen und zeigen .    

Aber seither herrscht die Sünde über den Menschen , weil der Mensch meistens lieber nicht das tut was Gott gefällig ist .    

Antwort
von chrisbyrd, 32

Die Bibel beschreibt im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht.

Sehr interessant zu Frage, warum Gott Leid zulässt, ist auch folgender Artikel: http://www.jesus.ch/lebenshilfe/krankheitsbilder/103989-warum_laesst_gott_das_le...

Antwort
von Rosswurscht, 69

Sie wollen damit verhindern, dass ihr Gott als ein schlechter dargestellt wird.

Macht ja auch kein gutes Bild wenn kleine Kinder an Krebs sterben oder in der dritten Welt verhungern.

Dann wars eben der Mensch selber ... oder sein Schicksal ...

Gott macht nur die guten Sachen und hat alle lieb ;-)

Kommentar von boris16 ,

Such dir ein Hobby und hör auf zu trollen

Kommentar von Rosswurscht ,

Tennis spielen z.B. :D

Kommentar von comhb3mpqy ,

wenn Kinder verhungern dann sollte man sich an seine eigene Nase packen. Man kann auch was spenden. Ich will auch fair gehandelte Produkte kaufen, das hilft auch.

Kommentar von Mark1616 ,

wenn Kinder verhungern dann sollte man sich an seine eigene Nase packen. Man kann auch was spenden.

Ich kann also genug Spenden um den Hunger in der dritten Welt zu beenden? Mach dir nichts vor! Außerdem, was kann dieses Kind, das irgendwo in Afrika verhungert weil es nicht genug zu Essen hat, dafür?

Ich will auch fair gehandelte Produkte kaufen, das hilft auch.

FairTrade Produkte sind Mogelpackungen, die dazu dienen, dass reichere Europäer durch ihr schlechtes Gewissen zum Geld ausgeben zu drängen. Du zahlst mehr, bekommst dasselbe und das überschüssige Geld geht zu 99% an die Konzerne.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Ich gebe zu, dass ich Berichte von fair gehandelten Lebensmitteln gehört habe, die nicht zu 100% positiv waren. Aber ich habe viel viel mehr positive Berichte gesehen, als negative. Auch auf großen Fernsehkanälen wie ProSieben oder in der Mediathek von Arte habe ich positives gehört.

und das überschüssige Geld geht zu 99% an die Konzerne.

Ich bitte um einen Beweis für diese Behauptung. Kann es sein, dass du fair gehandelte Sachen deswegen schlecht redest, da du die nicht kaufen möchtest und so versuchst, dein Gewissen besser zu machen?

Kommentar von Fantho ,

Ich kann also genug Spenden um den Hunger in der dritten Welt zu beenden? Mach dir nichts vor!

Es ist ein Beitrag, den man im Rahmen dessen, was man mit seinen Möglichkeiten tun kann, auch tun kann. Ob es hilt, ist was anderes, aber besser, als gar nichts zu tun...

Außerdem, was kann dieses Kind, das irgendwo in Afrika verhungert weil es nicht genug zu Essen hat, dafür?

Bestreitet doch fast niemand. Doch die Frage bzw. der Vorwurf lautete vielmehr, warum Gott Kinder vor Hunger sterben lässt...

Nach Deinem letzten Abschnitt kann ich nur anmerken, dass s beschämend ist, wenn man andere, die wenigstens ihren wenngleich auch kleinen Beitrag leisten (wollen),  madig macht.

Pfui Teufel, kann man hier nur sagen...

Gruß Fantho

Antwort
von viktorus, 19

Alles "Schlechte" geht von Satan aus, welcher die ersten Menschen zur Frucht des "Baumes der Erkenntnis zwischen Gut und Böse" verführte (1.Mose 3,3-6).

Da unser ewige Vater die Menschheit gewarnt hat und auf des "richtigen Weg" hinwies (die Menschen dürfen bei unserem Schöpfer stets wählen - 5.Mose 30,19), ist es die Entscheidung der Menschen, den "Weg des Bösen" auszusuchen (Jer.26-5-6).

Unsere Kinder müssen nun erleiden, was wir falsch gemacht haben (2.Mose 20,5).

Aber in Bälde werden alle Menschen geheilt werden (Offb.22,2), wenn Jesu auf die Erde zurück kehrt, um die Herrschaft Satans (Offb.12,9) abzulöen  (Offb.14).

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