Warum arbeiten manche Männer so mörderisch viel?

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9 Antworten

Mein Mann arbeitet auch sehr viel, (Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni, Betreuer für Bachelor- und Masterstundenten, Nebenjob und eigene Firma, und nebenbei muss er auch noch seine Doktorarbeit schreiben, alles gleichzeitig). Der ist von 9-18 Uhr in der Uni, kommt heim, wir essen und dann arbeitet er bis 23 Uhr weiter.

Sicher, er könnte den Nebenjob aufgeben...und damit 450€ Einkommen. Das ist Geld, das wir über haben, aber davon wird dann halt sowas wie Urlaub, Autoreparatur usw. bezahlt. Die eigene Firma kann und will er nicht aufgeben, das wird sein Einkommen, wenn er den Job an der Uni irgendwann nicht mehr hat. Da hat er viel Geld rein gesteckt.

Wenn der sich mal auch nur einen Tag gönnt, an dem er nichts arbeitet, wirkt sich das auf das Arbeitspensum für die komplette folgenede Woche aus. Da muss er dann jeden Tag eine Stunde länger arbeiten und dann ist er tatsächlich gestresst. Sonst nicht.

Und er ist jemand, der kann auch nicht abschalten, wenn er dann arbeitstechnisch tatsächlich mal nichts mehr zu tun hat. Dann macht er irgendwelches Zeug im Haushalt, wuselt rum und macht mich nervös.

Und der ist noch keine ü40 und mit Kindern ausm Haus...der ist Mitte 20 mit zwei kleinen Kindern.

Manche Menschen brauchen das einfach. Die werden unruhig und unausgeglichen, wenn sie scheinbar nutzlos einfach nur rumsitzen. Die merken das selbst gar nicht, weil das für die absolut normal ist. Manchmal muss man sie stoppen und "zwingen" jetzt mal ne Pause zu machen.

Ich hab zu meinem Mann gesagt "Wir fahren in den Urlaub. Und du nimmst deinen Laptop nicht mit. Basta." Und zu seinen Kollegen hab ich gesagt, dass die ihn für diese Zeit ausm eMail-Verteiler raus nehmen sollen, weil er da Urlaub hat und nur erreichbar ist, wenn kA, sein Büro in Flammen steht.

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Weil es genug Menschen gibt, die mit ihrer Freizeit überhaupts nicht anzufangen wissen. Bedauernswert finde ich solche Leute!

Da das sehr oft Männer sind, muss man sich nicht wundern, dass die Rate bei Herzinfarkten dort deutlich höher liegt. Sie werden auch nicht so alt wie wir Frauen, frag Dich mal warum? lg Lilo

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Das kann verschiedene Gründe haben. Viele machen das, weil sie sich selbst etwas aufbauen möchten und sich nicht mit dem Zufrieden geben wollen was sie jetzt haben aus finanzieller Sicht.

Das verstehen viele nicht, da sie mit dem was derjenige hat gut auskommen würde und einfach geringere Ansprüche hat. Jeder muss selbst entscheiden was ihn glücklich macht.

Vielen reicht es um gut um die Runden zu kommen und manche wollen eben ein wenig mehr.

Dass er etwas damit Kompensieren will denke ich eher nicht kann man aber nicht ausschließen. Es gibt ja auch sogenannte Workaholics.

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für solche Menschen ist der Erfolg das Ziel. Kinder sind groß, die Häflte des Lebens rum. Man will was erreichen, was bewirken, bevor man abkratzt.

Ja eine Form von Kompension ist das sicher.

Geld und Erfolg gilt immernoch allgemein in der Gesellschaft als Prestigemittel

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Als Selbständiger kannst du nicht pünktlich um 17.00 Uhr den Bleistift fallen lassen. Um eine Firma dauerhaft und erfolgreich aufrecht zu erhalten, muß man sehr viel Einsatz zeigen. Ohne Fleiß kein Preis. Wenn man dann noch Mitarbeiter hat, hat man eine große Verantwortung. Die Mitarbeiter müssen beschäftigt und bezahlt werden. Dazu benötigt man Aufträge.... Das Geld kommt nicht automatisch.

Selbstverständlich gibt es auch Workaholics. Manchmal ist es schwer, die Fleißigen von den Workaholic zu unterscheiden.

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Genau Selbstständig bedeutet man arbeitet selbst und das ständig ;)! Das ist so ne Sache mit Urlaub oder Krankheit ich bin auch selbständig und kann davon ein Lied singen ;)!

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Das ist so , wenn man selbstständig ist . Mache glauben es ist leicht verdientes Geld. In Wirklichkeit aber ist es viel mehr Arbeit als im Angestellten Verhältnis.

Da fällt das Abschalten manchmal nicht so leicht , weil die Gedanken ständig ums eigene Geschäft gehen , man muss immer am Ball bleiben. Dafür solltest Du Verständnis haben und auch unterstützend wirken .

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Auch arbeiten kann eine Sucht werden. Man rennt sozusagen von sich selbst davon. Man sollte nur arbeiten um gut zu leben, und nicht Leben um zu arbeiten. Das ist leider kein gutes Leben!

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Selbstständig... Da muss man eh mehr machen...

Ansonsten... Die einen weil die da genug Bestätigung erfahren, die anderen weil sie alleine sind...

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