Frage von miezeparadies, 69

Warum Angst vor Unfall beim Autofahren?

Irgendwie habe ich die Geschichte mit der "Angst" beim Autofahren noch nicht so ganz verstanden. Manche geben zu, die Angst vor einem Unfall - bewusst oder unbewusst - auszublenden (umso mehr vielleicht, da ein "unsicherer" Fahrer auch als eine Gefahrenquelle gesehen wird...). In wiefern muss man sich als Autofahrer eines gewissen Risikos bewusst sein?

Antwort
von testwiegehtdas, 22

Ich denke man sollte sich immer bewusst dein, dass im Straßenverkehr sehr viele Leute sterben.

Die Fahrt zum Flughafen ist statistisch gesehen viel gefährlicher als der Flug.

Man sollte aber auch keine übertriebene Angst haben. Respekt davor ist gut, das macht wachsen, Angst hingegen lenkt meiner Meinung nach ab.

Antwort
von Kuno33, 20

Du musst Dir schon der Risiken bewusst sein und Deine Erfahrungen beim Fahren ernst nehmen. Zugleich muss man sich physikalische Gesetzmäßigkeiten klar machen und auch Erfahrungen "guter" Autofahrer ggf. übernehmen.

Ein Unfall ist jederzeit möglich. Trotzdem kann man nicht ständig daran denken, dass man gleich einen Unfall machen könnte.

Als Radfahrer erlebe ich es immer wieder, wenn ich auf einem Radweg oder einer Straße geradeaus fahre, dass rechts abbiegende Autofahrer nur flüchtig gucken und dann ohne jede Rücksichtnahme rechts abbiegen. Wenn ich mit dem Auto fahre, weiß ich, dass es manchmal leicht geschieht, dass geradeaus fahrende Radfahrer übersehen werden und schaue deshalb sehr genau hin. D. h. ich nehme die Risiken ernst und richte meine Fahrweise darauf aus. So finde ich die Angst vor einem Unfall sehr sinnreich.

Wenn ich natürlich nur zitternd am Steuer sitze und statt aufzupassen nur daran denke, dass gleich ein Unfall passieren könnte, kann ich nicht Auto fahren. Da werde ich entweder zum Verkehrshindernis oder schlimmer noch zur Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer.

Antwort
von Antitroll1234, 29

In wiefern muss man sich als Autofahrer eines gewissen Risikos bewusst sein?

Als Autofahrer sollte man sich immer eines Risikos bewusst sein, vor allen gegenüber unmotorisierten Verkehrsteilnehmern, besonders Kindern.

Aber Bewusstsein eines Risikos hat ja nichts mit einer Angst von einem Unfall zu tun.

Antwort
von greenhorn7890, 36

Ich merke selbst immer wieder, dass ich fahre und dabei gar nicht an die Risiken denke. So manches mal musste ich dann auch mal eine Vollbremsung machen, wenn plötzlich ein Reh auf der Straße steht. Angst habe ich dennoch nicht. Ein bisschen Respekt sollte aber da sein, da das Risiko immer besteht zu verunglücken. Insofern ist ein Bewusstsein des Risikos schon wichtig. 

Antwort
von thetee99, 27

Wie meinst du das denn??? Hört sich so an, als wären noch nie Autounfälle passiert.... man muss ständig aufpassen und auch wenn man glaubt der beste Autofahrer der Welt zu sein, können immer noch die anderen Verkehrsteilnehmer einen Fehler machen und einen selbst dadurch gefährden.

Es muss noch nicht mal grob fahrlässig sein... jemand auf der Autobahn könnte am Steuer während der Fahrt bewußtlos werden, einen Herzinfarkt bekommen oder ähnliches und schon passiert ein Unfall in dem du evtl. auch verwickelt bist, obwohl du alles richtig gemacht hast...

Also immer gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr.

Antwort
von TreudoofeTomate, 31

Was ist denn die "Angst vor einem Unfall"? Davon hab ich noch nie gehört. Man muss nur ein bisschen Selbstvertrauen in seine eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten als Fahrer haben und schon hat man auch keine Angst.

Meine persönliche Meinung, wer Angst vor einem Unfall hat, sollte nicht ins Auto steigen. Mit seiner Angst und Unsicherheit gefährdet er nämlich andere Verkehrsteilnehmer.

Expertenantwort
von Skinman, Community-Experte für Auto, 10

Das ist ein sehr komplexes Thema. Am Beste mal ein Sicherheitstraining machen, da wird das vertieft.

Grundsätzlich haben die allermeisten Autofahrer von den echten Risiken keinerlei Ahnung.

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