Frage von DasWeiseKind, 403

Warum an Gott/Götter glauben?

Warum glauben soviele Menschen trotz so sehr fortgeschrittener wissenschaftlicher Aufklärung und regelmäßiger Widerlegung religiöser Thesen an einen übergeordneten Gott bzw. übergeordnete Götter?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Halbkornbrot13, 168

Es gibt mehrere Gründe warum Menschen Gläubig sind.

Ein Hauptgrund warum heute noch ein solche grosse Anzahl, von Menschen an Götter Glauben ist, die oft frühkindliche Indoktrination.

Weiter Gründe sind natürlich der strikte Moral- und Regelkatalog vieler Religionen, Regeln als Richtlinien vereinfachen das Leben.

Zudem hat fast jeder Mensch ein verlangen nach Gerechtigkeit, Gerechtigkeit wie sie auf unsere Erde halt oft schlicht nicht Existent ist, nicht jeder Mörder und Vergewaltiger wird bestraft. Eine Religion mit dazu gehörigem Jenseits, z.b. Himmel und Hölle befriedigt dieses Gerechtigkeits-Gefühl.

Noch dazu gibt der Glaube an ein solches Jenseits dem Leben ein übergeordnetes Ziel bzw. einen Sinn, einen solches religiöses Ziel anzunehmen ist natürlich bequemer als sich selbst eines zu suchen.

Für viele Menschen ist Ihr Leben also schlicht einfacher wenn sie an Gott zu glauben.

Sicherlich gibt es noch andere zusätzliche Gründe an Götter zu Glauben.

Kommentar von MarkusPK ,

Ein Grund ist der entscheidende, warum jemand an Gott, Götter oder auch an nichts dergleichen glaubt: Er fühlt sich wohl dabei.

Antwort
von MarkusPK, 149

Da hat jeder Mensch seine ganz persönlichen Gründe. Sie alle über ein Raster zu spannen oder zu verallgemeinern ist da gar icht möglich.

Ich zum Beispiel glaube an Gott, weil mir bereits eine ganze Menge Dinge passiert sind, die ich mir nicht mit dem bloßen Zufall erklären kann. Und ich habe Erfahrungen gemacht, die mich fest davon überzeugen, dass es etwas größeres als uns gibt. Eine Art treibende Kraft. Da ich evangelisch getauft und konfirmiert worden bin, bin ich Mitglied dieser Kirche. Ich besuche zwar nicht regelmäßig Gottesdienste, bete aber hin und wieder. Vielleicht, weil mir das ein gutes Gefühl gibt, aber nicht so sehr deswegen, dass ich darauf vertraue, dass es wie eine Wunschliste für eine Weihnachtsmannähnliche Gestalt ist, die ich mit Aussicht auf Erfüllung dann in meine Hände flüstere.

Trotzdem kann ich meinen Glauben sehr gut mit den Erkenntnissen aus der Wissenschaft vereinbaren. Die Bibel und ihre Inhalte kann und muss ich für mich ständig hinterfragen und versuche, sie nur in ihrem historischen und literarischen Kontext zu verstehen. Seit meiner Kindheit interessiere ich mich zum Beispiel für die Entstehung des Lebens und für Urzeittiere. Die Schöpfungsgeschichte in der Bibel steht bei mir nicht mit den Erkenntnissen der Evolutionsbiologie in Konflikt, weil ich diese Geschichte rein metaphorisch sehe. Meine Interepretation: Es geht in dieser Geschichte zum Beispiel nicht darum, die Entstehung der Welt zu erklären, sondern darum, den Lesern ein Verantwortungsgefühl für ihr Handeln zu vermitteln. Dies hat man damals in eine aitiologische Erzählung verpackt, weil man sich vor vielen Jahrhunderten eben noch nicht erklären konnte, wie alles seinen Anfang nahm. Das ist mir klar, obwohl ich mich als gläubig bezeichne.

Ich betrachte auch mit großem Argwohn diejenigen, die sich an eine wortwörtliche Auslegung ihrer heiligen Schriften klammern. Wortwörtlich kann und darf man meiner Meinung nach gar nichts verstehen, was in Bibel, Koran und anderen dieser Schriften steht. Wer diese als das einzige Fundament seines kompletten Weltbildes nimmt, der baut auch in meinen Augen auf Sand - das sehe ich genauso wie du. Trotzdem haben auch diese Weltanschauungen einen Platz und müssen wegen der Meinungs- und Religionsfreiheit zumindest toleriert werden, es sei denn, sie machen den nächsten Schritt und werden fanatisch. Wer nur denkt, er sei durch seinen Glauben allein ein besserer Mensch als andere und verdiene schon allein dadurch einen Platz im Himmel, während alle anderen in der Hölle schmoren müssen, der darf das meinetwegen tun, auch wenn ich es selbst ganz bestimmt nicht so sehe. Wer aber aktiv wird und versucht andere zu missionieren, sich gerne über seine Weltanschauung streitet und sogar aggressiv ist und andere gegen Andersgläubige aufstachelt, der gehört meiner Meinung nach dafür bestraft.

Antwort
von Andrastor, 98

Einfache Antwort: Indoktrination

Heutzutage wird nur deshalb noch an kosmische Zauberer geglaubt weil die verschiedenen Religionen ein gut funktionierendes System der Indoktrination verwenden, welches über die Jahrhunderte perfektioniert wurde und schon bei Kleinkindern Anwendung findet.

Kommentar von DasWeiseKind ,

Sehr interessantes Video 

Kommentar von Andrastor ,

Und vor allem wahr.

Antwort
von MaSiReMa, 131

Weil jeder Mensch nun mal andere Ansichten hat!

Und im Grunde ist es ja auch völlig egal, denn jeder darf doch glauben, woran er möchte, gell? ;o))

LG

Kommentar von DasWeiseKind ,

Ja natürlich darf jeder Glauben,  garkeine Frage. 

Meine Frage war auch nicht als Kritik gedacht. Ich glaube an die Wissenschaft und halte sogar aufgrund der Grenzenlosigkeit des Weltalls außerirdisches Leben für wahrscheinlich. Ich möchte mein Verständnis erweitern, deshalb diese Frage.

Kommentar von MaSiReMa ,

Na ja, das kann man nicht immer genau erklären. Manche brauchen eben vielleicht die Sicherheit, das da jemand über sie wacht, manche glauben es einfach, weil sie so erzogen wurden, wieder andere, weil sie vielleicht etwas erlebt haben, das sie sich nur mit der Existenz eines Gottes erklären können. ;o))

Antwort
von Karacho, 72

(Warum haben so viele Menschen an Mythologie geglaubt?)

Da wäre vor allem das Elternhaus, das bei manchen Religionen regelrechte Hirnwäscherei betreibt, irgendwelche glücklichen Zufälle ("Gott hat mich gerettet") und ein allgemeines Misstrauen gegenüber Wissenschaft, Regierung und technologischen Fortschritt schuld.

Und vor allem fühlt es sich für viele besser an, wenn sie nach dem Tod weiterexistieren. Ironischerweise gibt es auch Religionen, die das genaue Gegenteil, das ewige Nichts anstreben.

Religion kann Menschen also auch Hoffnung und Kraft geben. Vor allem hilft es, wenn man sich nicht alleine fühlt, weil eben Gott für einen da ist.

Und bei denen, die später zum Glauben konvertieren, wird oft eine Hilfesituation der ausschlaggebende Punkt sein.

Vergessen wir mal nicht, das Religionen auch mit Gewalt aufgezwungen wurden. Das wurde dann von Generation zu Generation eben weitergegeben und irgendeine Generation hat dann nicht nur des Zwanges wegen daran geglaubt, sondern wahrhaftig.

Antwort
von Dhalwim, 110

@DasWeiseKind,

Warum glauben soviele Menschen trotz so sehr fortgeschrittener
wissenschaftlicher Aufklärung und regelmäßiger Widerlegung religiöser
Thesen an einen übergeordneten Gott bzw. übergeordnete Götter?

So pauschal kann man diese Frage nicht beantworten. Zum einen gibt es Erfahrungen von Menschen die sie dazu veranlassen,

zum andren, werden Menschen von Kindesbeinen dazu erzogen.

Die Gründe sind zahlreich, zudem es gibt ja auch Menschen die es freiwillig tun, oder auch welche die es auch aus reiner Überzeugung tun.

Zudem, nur weil die Wissenschaft in einigen Punkten religiösen Thesen widerspricht, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht auch wenigstens z. T. übereinstimmen können (und vorallem auch nicht immer schlecht und negativ sind).

Irgendwo in der Bibel steht z. b. dass Alkohol Gift für Körper und Geist ist. Und es stimmt auch, zumindest ist es wissenschaftlich belegt (sterben Gehirnzellen ab, und es kann der gesamte Körper in mitleidenschaft gezogen werden).

Damit möchte Ich nicht sagen, dass alles was dort steht auch stimmt, man sollte von Religionen nur soviel Lernen und soviel Weisheit entnehmen wie tatsächlich in ihnen steckt. Die flache Erde ist ein Extrembeispiel, wo Wissenschaft und Religion einen harten Konflikt hatten.

allerdings denke Ich sollte man nur soviel glauben wie es sinnvoll wäre. Es bringt nichts, wenn Ich tagtäglich hinsitze und nichts tue, aber zu irgendjemandem Bete. Jedoch bringt es auch nichts, wenn Ich wie eine leere Hülle herumlaufe ohne Hoffnung, und irgendwelche Dinge tue.

Ich persönlich sehe es ja so,

Ohne Religion gibt es keine Hoffnung und ohne Hoffnung könnten wir genauso eine Maschine sein, die nur ihre Programmierung erfüllt.

Mit anderen Worten, nur Wissenschaft führt zu Materialismus.

Ohne Wissenschaft wären wir Blind, wir würden nichts verstehen genau wie unsere Vorfahren. Und wahrscheinlich würde es uns nicht so gut gehen wie heute.

LG Dhalwim

Kommentar von DasWeiseKind ,

Leistungssportler können kleine Mengen Alkohol sehr gut und schnell verarbeiten und sie können im Wettkampfmodus sogar hilfreich sein. Das wusste man damals auch nicht, als die Bibel geschrieben wurde. Aber meine Frage ist garnicht zwangsläufig auf große Weltreligionen ausgerichtet. Wer möchte darf gern auch an seinen eigenen ganz persönlichen Gott glauben. Da ich selbst aber nicht glauben könnte, selbst wenn ich wollte,  versuche ich nur etwas mehr Verständnis zu erlangen. Danke für die Antwort.

Kommentar von Dhalwim ,

@DasWeiseKind,

Leistungssportler können kleine Mengen Alkohol sehr gut und schnell
verarbeiten und sie können im Wettkampfmodus sogar hilfreich sein.

Jetzt wo sie es sagen da haben sie Recht, ein gutes Beispiel fiel mir auch ein. Ich bin Sportschütze und schieße mit Kleinkaliber und Luftdruck, von daher könnte Alkohol insofern hilfreich sein, dass man weniger wackelt.

Allerdings ist das doping, bei Sportschützen ist das verboten, ob das bei Leistungssportlern auch so ist weiß Ich nicht, in diesem Fall ist das Bibelzitat dort als hinfällig zu erachten.

Aber meine Frage ist garnicht zwangsläufig auf große Weltreligionen
ausgerichtet. Wer möchte darf gern auch an seinen eigenen ganz
persönlichen Gott glauben.

Ich bitte um verzeihung, Ich wollte auch nicht eine so große Thematik daraus machen.

Vielmehr wollte Ich nur sagen, Ich verstehe was sie meinen, allerdings wollte Ich ihnen nur weismachen (weil dieses Vorurteil haben viele Atheisten gegenüber gläubigen Menschen).

Dass Fromme Menschen weniger intelligent sind oder ähnliches. Sie sind vielleicht in einer gewissen Hinsicht etwas unvernünftiger,

Da ich selbst aber nicht glauben könnte, selbst wenn ich wollte,
 versuche ich nur etwas mehr Verständnis zu erlangen. Danke für die
Antwort.

Das ist für mich kein Problem, Ich denke sie haben die richtige Einstellung erlangt. Wenn sie Atheist sind oder religiös Ich kann ruhig beides respektieren,

was Ich nicht ernst nehme oder respektiere ist, wenn Atheisten meinen sie müssen religiöse Menschen "aufziehen", indem sie ihren Glauben versuchen ins lächerliche zu stellen.

Oder wenn gläubige meinen sie müssen Atheisten mit der Hölle oder schlimmerem drohen. Finde beides verwerflich und biddeschön für die Antwort. ;)

(PS: Ich denke auch, dass der Mensch ein wenig das Bedürfnis hat zu glauben, allerdings stellt das für mich kein Problem dar, solange sie nicht meinen sie müssen andere dafür ermorden).

LG Dhalwim

Antwort
von ProfFrink, 137

Hier muss man fein unterscheiden. Die Aufklärung sollte dazu beigetragen haben, dass Naturreligionen und der Glaube an Götter allmählich aufhören sollten, weil diese Götter tatsächlich nur in der Fantasie der Menschen existieren und auch nichts bewirken. - Sollte von ihnen eine Wirkung ausgehen, müsste man selbst das nochmal überdenken.

Hingegen steht wissenschaftliche Erkenntnis und der Glaube an den einen Gott der Bibel nicht Widerspruch zueinander. In den meisten wissenschaftlichen Disziplinen macht man ja die Erfahrung, dass auf jede beantwortete Frage zehn neue Fragen dazu kommen. Das heisst, dass vor allem Physiker und Mathematiker nie arbeitslos werden. Gerade in der Astronomie hat man in den letzten 10 Jahren unglaubliche Erkenntnis-gewinne erzielt. Aber es geht immer weiter. Ganz neue kosmologische Modelle werden wir noch kennenlernen. Die Natur der dunklen Energie und der dunklen Materie muss aufgeklärt werden.

Das alles macht auch eine Aussage über die Grösse des Schöpfers. Wie oft haben wir schon gedacht, alles über die Beschaffenheit des Alls zu wissen; und dann war es doch anders. Prof. Werner Gitt will in der Bibel eine Stelle gefunden haben in der sinngemäss die Aussage steht: Ihr werdet die Komplexität des Weltalls nicht ergründen. - Aber versuchen dürfen wir es. Wir sollen es sogar.

Will damit sagen: Glaube und Wissenschaft sind im Prinzip keine Widersprüche. Wissenschaft hilft den Gläubigen sogar.

Kommentar von realsausi2 ,

Hingegen steht wissenschaftliche Erkenntnis und der Glaube an den einen Gott der Bibel nicht Widerspruch zueinander.

Das gilt natürlich gleichmaßen für den Glauben an den Weihnachtsmann, rosa Einhörner und kleine grüne Kobolde.

Prof. Werner Gitt will in der Bibel eine Stelle gefunden haben

Voll doll. Hat der eine eigene Version? Oder finden wir diese Stelle in unseren Bibeln auch?

Kommentar von alexander329 ,

"Das gilt natürlich gleichmaßen für den Glauben an den Weihnachtsmann, rosa Einhörner und kleine grüne Kobolde."

Was willst du denn damit aussagen realsausi? Das sollte doch kein Beweise für Gott sein, sondern lediglich die Aussage, dass wissenschaftliche Erkenntnisse nicht im Widerspruch zu einem Glauben an Gott stehen.

Wenn Wissenschaft in ihren selbst aufgestellten Grenzen bleibt und Religion in den ihren, dann können sie sich gar nicht in die Quere kommen. Denn Wissenschaften erforschen wie etwas funktioniert, Religion erklärt warum etwas ist.

Kommentar von realsausi2 ,

Die Wahrscheinlichkeit und die Sinnhaftigkeit sind für Götter exakt die Gleichen wie für die Zahnfee.

Kommentar von alexander329 ,

Nach wissenschaftlicher Beweisführung von dem einen oder dem anderen hast du Recht realsausi.

Aber selbst Richard Dawkins sagt in seinem Buch Gotteswahn, die Wahrscheinlichkeit das Leben aus dem Zufall entstand ist geringer, als das es eine höhere Ursache gibt (was natürlich nicht automatisch Gott bedeutet).

Kommentar von sgn18blk ,

"Religion erklärt warum etwas ist" Ja, das tun Religionen. Frei aus dem Kopf heraus, genau wie es bei Entstehungen von Märchen der Fall ist.

Kommentar von alexander329 ,

Märchen erzählen warum etwas ist? Das ist mir neu. Sie erzählen doch meist von Gut und Böse und Moral.

Kommentar von DasWeiseKind ,

Das mit der Moral ("von der Geschicht") sind Fabeln. ;-)

Antwort
von chrisbyrd, 29

Als Christ gibt es für mich viele Gründe, an den Gott zu glauben, der in der Bibel offenbart wird. Ich zähle mal einige auf:

Die Bibel ist mehr als nur ein Dokument der Menschheitsgeschichte. Von sich selbst behauptet sie, dass die Gottes wahres Wort ist. Deshalb ist die Frage eigentlich, ob die Bibel ein Lügenbuch ist oder ob sie die Wahrheit über sich erzählt...

Auf jeden ist die Bibel einzigartig. Sie ist das Buch der Rekorde:
• am meisten übersetzt (Teile der Bibel in über 2500 Sprachen)
• am meisten verteilt und verkauft
• am meisten kommentiert
• es wurde von mehr als 40 sehr verschiedenen Verfassern geschrieben;
• es wurde an sehr verschiedenen Orten geschrieben;
• es wurde auf drei Kontinenten geschrieben;
• es wurde in drei Sprachen geschrieben;
• es behandelt Hunderte kontroverser Themen;
• alle Schreiber der Bücher bringen den Stoff der Bibel mit erstaunlicher Übereinstimmung;
• mit 24.633 überlieferten Manuskripten ist das NT der (mit Abstand!) am besten dokumentierte Text der Antike.
• der gemeinsame „rote Faden“ des Buches lenkt das Hauptaugenmerk immer wieder auf den einen, wahren, lebendigen Gott, der sich uns durch Jesus Christus bekanntgemacht hat. Die Bibel ist also ein einzigartiges Buch.

Ein wichtiger Punkt, der für die Bibel spricht, ist z. B. der Bereich "erfüllte Prophetie". Hunderte von Prophezeiungen haben sich im Laufe der Zeit erfüllt, kein anderes Budh der Welt kann auch nur annähernd mithalten. Das zeigt u. a., dass die Bibel mehr als nur ein Buch ist. Weitere Infos darüber z. B. auf der Seite: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

Die Bibel sagt, dass Jesus Christus auferstanden ist. Der verstorbene Simon Greenleaf war ein Experte in Fragen über Rechtsgrundlagen. Nachdem er sich mit den Beweisen für die Auferstehung auseinandergesetzt hatte, kam er zu dem den Schluss: „Also war es unmöglich, dass sie, was sie geschrieben hatten, fortdauernd hätten bestätigen können, wenn Jesus nicht auferstanden wäre, und wenn sie diese Tatsache nicht mit absoluter Sicherheit gewusst hätten.“ Greenleaf, ein Jude, begann dann an Jesus Christus als Messias zu glauben. Nach einer juristischen Überprüfung kam Lord Darling, der ehemalige oberste Richter von England, zu dem Ergebnis: „In ihrer Eigenschaft als lebendige Wahrheit ist die Auferstehung solch ein überwältigender Beweis, durch Tatsachen und Indizien, dass es jeder intelligenten Jury. der Welt gelänge, das Urteil zu fällen: Die Auferstehungsgeschichte ist wahr.“ George Eldon Ladd schrieb in seinem Buch: „Die einzige vernünftige Erklärung für diese historischen Tatsachen lautet, dass Gott Jesus leibhaftig auferweckt hat.“

Dazu kommt, dass die Bibel mir das Leben, den Sinn unseres Daseins usw. einfach am besten erklärt! Die Bibel beschreibt z. B. im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Sehr interessant sind auch die folgenden Zitate berühmter Naturwissenschaftler:

"Die Naturwissenschaften braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln. Religion und Naturwissenschaft schließen sich nicht aus, wie heutzutage manche glauben und fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander. Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller Überlegungen." Max Planck (1858-1947), deutscher Physiker, Begründer der Quantentheorie

"Die moderne Physik führt uns notwendig zu Gott hin, nicht von ihm fort. - Keiner der Erfinder des Atheismus war Naturwissenschaftler. Alle waren sie sehr mittelmäßige Philosophen." Sir Arthur Stanley Eddington (1882-1946), englischer Astronom und Physiker

"Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott." Werner Heisenberg (1901-1976), deutscher Physiker

Antwort
von Dxmklvw, 152

Streng religiöse Menschen sehen das oftmals ganz anders. Solche stellen dann die Frage, warum es trotz aller Glaubensverbreitung immer noch Menschen gibt, die den wissenschaftlichen Gegenargumenten vertrauen.

Ich sehe die Problem darin, daß es da zwei weitgehend vernagelte Fronten gibt, die - jede auf ihre Weise - um nichts in der Welt bereit sind, die Dinge auch einmal aus diversen anderen Sichtweisen heraus zu betrachten.

Als weiteren Hintergrund sehe ich dabei noch, daß es eigentlich kaum um Wissen oder Nichtwissen oder Glauben oder Nichtglauben geht, sondern sehr vordergründig um Wollen oder Nichtwollen, und um das Verteidigen all der so mühsam gesammelten Argumente, ohne die den Betreffenden der Boden unter den Füßen weggezogen wäre.

Kommentar von Dummie42 ,

Die Wissenschaft ist ganz sicher keine vernagelte Front.

Kommentar von Dxmklvw ,

Im Mittelalter glaubte man an "dunkle Mächte", mit dem man versuchte, das Mangels Wissen Unerklärliche zu erklären (viele Menschen glauben auch noch heute daran).

In unserem modernen Zeitalter ist da vieles anders. Jetzt glaubt man z. B. an dunkle Materie, um das Mangels WIssen noch nicht Erklärbare zu erklären.

Doch der beträchtlichste Unterschied besteht darin, daß heutzutage bei vielen Dingen extrem hartnäckig darauf bestanden wird, daß lediglich Geglaubtes Wissenschaft sei.

Doch es ist schon etwas dran, das Wissenschaft keine vernagelte Front ist, weil Wissenschaft einerseits zum überwiegenden Teil tatsächlich Ernsthaftigkeit enthält und weil sich der Rest (der jedoch nicht unbeträchtlich ist) recht erfolgreich dagegen verwahrt, Irrtum und Ignoranz als vernagelt zu bezeichnen.

Kommentar von realsausi2 ,

daß es da zwei weitgehend vernagelte Fronten gibt,

Eine völlig falsche Sichtweise. Die Wissenschaft fußt auf dem Prinzip der Falsifikation. Wenn es jemandem gelingt, einen fundierten Beleg beizubringen, wird kein seriöser Wissenschaftler weiter eine als falsch erkannte Ansicht vertreten.

In Religion gibt es hingegen Dogmen. Diese sind unveränderlich. Über Jahrtausende hin. Das ist wohl der Inbegriff von "vernagelt".

Zu Bedenken gebe ich allerdings auch, dass die Vehemenz, mit der wissenschaftliche Theorien vorgetragen und verteidigt werden, ihren Ursprung darin hat, dass es keinen vernünftigen Grund gibt, anzunehmen, sie seien falsch.

Wer Recht hat, wäre doch blöd, wenn er nachgibt. Die Welt ist schließlich kein Wunschkonzert. Jeder hat ein Recht auf eine eigene Meinung, aber niemand hat ein Recht auf eine eigene Realität.

Kommentar von Dxmklvw ,

"Eine völlig falsche Sichtweise."

Wer eine gefestigte Sichtweise hat, hält oftmals jede andere Sichtweise für falsch. Ich selbst halte es lediglich für falsch, nur deshalb etwas für falsch zu halten, weil es nicht einer bestimmten festgelegten Sichtweise entspricht. Eine Münze wird ja auch nicht dadurch falsch, daß die Vorderseite etwas anderes zeigt als die Rückseite.

"Wenn es jemandem gelingt, einen fundierten Beleg beizubringen, wird kein seriöser Wissenschaftler weiter eine als falsch erkannte Ansicht vertreten."

Das ist stark von der Einsichtsfähigkeit und dem Blickwinkel abhängig.

Das Problem sind solche der vielen Theorien, die besser als Hypothesen bezeichnet werden sollten, und die sich hauptsächlich dadurch auszeichnen, daß sie zunächst weder beweisbar noch widerlegbar sind, aber durch eine große Sammlung an Argumenten dargestellt werden, wobei bei genauem Hinschauen eine Pseudostimmigkeit erzeugt wird, indem ein Argument ein anderes unterstützt (Zirkelschluß innerhalb der Argumentensammlung).

Genau in diesem Punkt ist die Wissenschaft auch von vielen "Wissenschaftlern" durchsetzt, die stetig bemüht sind, ihre Hypothesen als erwiesene Tatsachen zu verkaufen - immer bis zu dem Tag, ab dem andere entsprechende Gegenbeweise erbringen.

Auch das ist eine Form von Dogmatismus, der sich von diversen Dogmatismen innerhalb von Religionen nur durch das Thema und die Ausdrucksweise unterscheidet.

Beachtet werden sollte auch, daß ich nicht nur von vernagelten Fronten gesprochen habe, sondern von weitgehend vernagelten Fronten.

"Zu Bedenken gebe ich allerdings auch, dass die Vehemenz, mit der wissenschaftliche Theorien vorgetragen und verteidigt werden, ihren Ursprung darin hat, dass es keinen vernünftigen Grund gibt, anzunehmen, sie seien falsch."

Umgekehrt gibt es ohne einen praktischen Nachweis auch keinen vernünftigen Grund, anzunehmen, daß sie richtig seien.

Ich selbst bevorzuge es, im Streitfall bis zur endgültigen Klärung einer Sache pro und auch kontra für möglich zu halten. Nicht nur religiösen Eiferer, sondern auch viele Wissenschaftler verzichten gerne auf diesen Weg.

"Wer Recht hat, wäre doch blöd, wenn er nachgibt."

Das stimmt schon. Leider wird das "nie wieder hinschauen" oft als "recht haben" fehlgedeutet. Ein Beispiel dafür ist der ehemals über Jahrzehte aufrechterhaltene Irrtum über den sensationell hohen Eisengehalt des Spinats.

Kommentar von realsausi2 ,

Umgekehrt gibt es ohne einen praktischen Nachweis auch keinen vernünftigen Grund, anzunehmen, daß sie richtig seien.

Offensichtlich ist Dir die Konnotation des Begriffs "Theorie" im wisschenschaftlichen Kontext nicht vertraut. Ohne ein gerüttelt Maß an Belegen wird aus einer These keine Theorie. Das können auch praktische Nachweise sein.

Ich selbst bevorzuge es, im Streitfall bis zur endgültigen Klärung einer Sache pro und auch kontra für möglich zu halten.

Ohne eine Gewichtung der unterschiedlichen Positionen? Also immer solange unentschieden, bis der Abpfiff kommt?

Lebensfremd.

Im Falle der Evolution z.B. ist aber die endgültige Klärung längst erfolgt.

Kommentar von Dxmklvw ,

Die Belege für die Richtigkeit einer Theorie bestehen aus Ketten von Argumenten, innerhalb derer gegenteilige Aussagen keinen Platz finden. Argumente sind Folgen von Beobachtungen, und Beobachtungen sind das, was ins Bewußtsein gelangt, wobei alles das unberücksichtigt bleibt, was nicht ins Bewußtsein gelangt.

Bewußte Wahrnehmung ist jedoch nur das, was der menschliche Geist angesichts seiner Unvollkommenheit, seiner schon vorhandenen "Programmfehler" und seiner Verkennungen voller Hoffnung bestmöglich daraus macht.

"Ohne eine Gewichtung der unterschiedlichen Positionen? Also immer solange unentschieden, bis der Abpfiff kommt?"

Gewichtung unterschiedlicher Positionen finden wir u. a. auch in Gerichtsverfahren, und die negativen Auswirkungen zeigen sich dort, wo nicht mehr nach dem Grundsatz "im Zweifelsfall für den Beschuldigten" sondern nur noch nach unterstellten Wahrscheinlichkeiten bzw. Gewichtungen geurteilt wird.

Wo ein Beschuldigter tatsächlich unschuldig ist, da ist die Wahrscheinlichkeit dafür, daß er schuldig ist, immer genau Null Prozent, ganz egal, wie wissenschaftlich gründlich eine Gewichtung der Argumente auch aufgebaut sein mag.

Es gibt jedoch einige Faktoren, bei denen es sowohl den Religionen als auch der Wissenschaft gut tun würde, aufgrund beobachtbarer Kräfte genau diese Kräfte in Gewichtungen mit einzubeziehen. Dazu gehören Eitelkeit, Habgier, Ignoranz usw. usw.

Grundsätzlich ändern würde sich dadurch meiner Ansicht nach innerhalb der Wissenschaft und der Religionen nur sehr wenig, dafür aber sehr viel im Denken beim Rest der Welt. Denn letztlich ist sowohl Religion als auch Wissenschaft etwas, bei deren Bewertung Gewichtungen eine große Rolle spielen.

Antwort
von MaraMiez, 96

Weil Glauben nichts mit rationalem Wissen zu tun hat. Weil Glauben in einem drinnen passiert. Weil Glauben nicht im Widerspruch mit Wissenschaft steht (es sei dann man will unbedingt stur an irgendwas glauben, das vor hunderten von Jahren von irgendwem niedergeschrieben wurde, der von der heutigen Wissenschaft natürlich nichts wissen konnte).

Wissenschaft beantwortet nur die Fragen nach em "Wie?", Glaube die nach dem "Warum?"

Antwort
von rolfmartin, 165

Wissenschaftlich kann man dieses Phänomen nicht erklären. Emotional ist es z. T erklärbar, weil viele Trauernde, z. B. in diesem Bereich der "geschmück-ten" Überlieferungen, Ruhe und Trost finden. Aber nehmen wir mal die alten Griechen, Römer, Ägypter, etc. Diese Völker haben das bereits vor tausenden von Jahren praktiziert. 

Kommentar von Wurzelstock ,

Rolf - ist denn die Psychologie keine Wissenschaft für dich?

Kommentar von rolfmartin ,

Selbstverständlich! Nur hat man Kommentar das auch nicht bestritten.

Kommentar von Wurzelstock ,

Wie soll man das denn verstehen: "Wissenschaftlich kann man dieses Phänomen nicht erklären."?

Antwort
von RandomBeatzFF, 160

Viele wollen an einen Gott glauben, da dies mit einem Leben nach dem Tod verbunden ist. Wie grau und trostlos (als ohnehin schon) würde das Leben der Menschen aussehen? Sie würden in alles und jedem nur die Sinnlosigkeit sehen und jegliche Moralwerte wären innerhalb weniger Generationen auf ein Minimum beschränkt. Stichwort: Nihilismus 

Kommentar von realsausi2 ,

Völlig falsch. Es braucht für eine sinnvolles Leben keine Götter. Und ebenso braucht man sie nicht für eine menschengerechte Moral. Im Gegenteil ist es sogar so, das religiös induzierte Moral häufig er dem Menschen schadet statt ihm zu nutzen.

Was aber das alles mit Nihilismus zu tun haben soll, bleibt Dein Geheimnis.

Kommentar von RandomBeatzFF ,

Meinungen gehen hier anscheinend auseinander. Da bleibt mir nichts anderes übrig als zu schreiben, dass ich deine Meinung respektiere, jedoch nicht befürworte. 

Dass du die Verbindung zum Nihilismus nicht erkennst ist schade. 

Antwort
von TestBunny, 143

Weil diese Menschen nicht rational denken.

Wenn Menschen jemand anderes die Verantwortung zuschieben kann, macht das den Kopf frei. 

Für andere ist er einfach ein guter Ansprechpartner, um Trost zu bekommen. Da erkenne ich deutlich, wie wichtig für viele es ist, dass ihnen einfach nur zugehört wird. :D

Kommentar von MarkusPK ,

Weil diese Menschen nicht rational denken.

Diese Fähigkeit sprichst du jedem einzelnen Gläubigen also konkret ab. Was möchstest du noch damit sagen? Das du und jeder, der sich von altehrwürdigen Traditionen verabschiedet und Atheist wird, automatisch Rationalist - und damit vernünftiger, klüger, besser als jeder Gläubige ist? Naja... Wenigstens bezeichnest du sie ja noch als Menschen.

Wenn Menschen jemand anderes die Verantwortung zuschieben kann, macht das den Kopf frei. 

Ich meine von mir selbst, in den meisten Situationen rational zu denken und versuche meinen Kopf bei wichtigen Entscheidungen auch frei zu halten. Aber ich bin mir auch bewusst, dass dies nur in den wenigstens Situationen möglich ist. Wenn ein Film uns zum Weinen bringt, ist das nicht rational. Wenn wir uns freuen, wenn Deutschland ein Tor schießt, ist das nicht rational. Wenn wir ein Hundebaby niedlich finden, ist das nicht rational. Wenn wir uns verlieben, ist das nicht rational. Und an was wir glauben oder nicht glauben muss es auch nicht immer sein. Ein gläubiger verschiebt nicht seine Verantwortungen. Sondern er hat mit Gott ein Ventil, um mit seinen Verantwortungen klar zu kommen.

Für andere ist er einfach ein guter Ansprechpartner, um Trost zu bekommen. Da erkenne ich deutlich, wie wichtig für viele es ist, dass ihnen einfach nur zugehört wird. :D

Ja, das ist Gott für viele Menschen in der Tat und da ist auch absolut nichts verwerfliches dran. Und darüber lachen brauchst du auch nicht, wenn man jemanden braucht, der einem zuhört. Den braucht jeder irgendwann mal.

Kommentar von TestBunny ,

Du verstehst den Kommentar nicht.

Antwort
von comhb3mpqy, 60

Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube
nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die
Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine
wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte
wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet nach
"Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch"
suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein
Leben nach dem Tod zu glauben.

Kommentar von realsausi2 ,

ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist.

Dann schließt das ja den Schöpfungsmythos schon mal aus. Denn dort die die Erde ja "einfach so" entstanden. Von jetzt auf gleich, aus dem Nichts, zufällig so gestaltet, wie wir sie vorfinden.

Kein Hinweis darauf, aus welchem Material sie besteht und wo diese hergekommen ist, wie es sich zusammen gefügt hat. Kein Wort darüber Elemente, wo die Elemente herkommen, die schwerer sind als Eisen.

Wer den Zufall und das "einfach so" nicht akzeptieren möchte, kann nicht an göttliche Schöpfungsmythen glauben. Das wäre ein Widerspruch.

Antwort
von saidjj, 85

Logische erklärung das Allah s.w.t alles erschafen hat :

Ein Atheist geht davon aus das alles durch den so gennanten Urknall entstanden ist .
Gut aber was war davor ?
Davor war die Singularität .
Gut was war davor ?
Weiß man noch nicht muss man aber auch nicht wissen um zu wissen das Allah s.w.t alles geschaffen hat .
Warum ?
Irgendwann muss es doch einen Anfang gegeben haben .
Nun gibt es 2 Möglichkeiten diesen zu erklären .
Möglichkeit 1 :
Die Kette aus Ereignissen ist eins aus dem nichts entstanden .
Es erfordert nicht viel Inteligenz um zu begreifen das aus nichts , nichts entsehen kann .
Du kannst eine leere Box milliarden von Jahren rumstehen lassen und dennoch wird sich da drinnen kein Universum bilden ...
Alles benötigt also einen Anfang .

Möglichkeit 2 :
Die Kette aus Ereignissen ist unendlich lang , es gab also immer ein "davor " .
Auch
diese Theorie ist nicht plausibel denn wäre dem so dann müssten wir
davon ausgehen das selbst wenn wir die technischen Möglichkeiten hätten
die Vergangenheit des Universums zu erforschen , wir niemals an einem
Nullpunkt ankommen würden .
Die Vergangenheit des Universums wäre also unendlich lang .
Dies
ist aber nicht Möglich denn wäre die Vergangenheit des Universums
unendlich lang wäre sie unvergänglich und wir würden niemals an dem
heutigen Punkt ankommen .
Der Urknall würde also niemals stattfinden weil die Vergangenheit des Universums unendlich lang ist .

Was ist also die einzige Möglichkeit ?
Es muss einen Schöpfer gegeben haben , jemanden der unanbhängig von unserem Universum existiert .
Jemanden für dem all die Regeln unseres Universums nicht gelten , jemand der bereits ehwig da war und auch ehwig da sein wird .
Jemand mit freien willen , jemand also der sich bewusst dazu entschlossen hatte dieses Universum zu schaffen .
Und
aus seiner absoluten barmherzigkeit hat dieser jemand uns Offenbarungen
geschickt und uns sich vorgestellt und uns darin gesagt was er von uns
will und wozu er alles geschaffen hat .
Und dieser jemand ist Allah s.w.t , die lebende und ehwige , der allbarmherzige .
Jeder
Mensch der entwas länger darüber nachdenkt wird zum Entschluss kommen
das wir geschaffen worden sind nur der Ignorante der sich keine Regeln
vorschreiben lassen will will die realität nicht akzeptieren .
Wobei
das sehr paradox ist denn jedem Menschen werden Regeln aufgezwungen ob
er will oder nicht , schließlich leben wir alle nach dem Gesetz des
Staates in dem wir leben .
Ich finde es immer wieder erstaunlich wie
das kein Problem für die Menschen darstellt , Regeln die von Menschen
erfunden worden sind zu befolgen .
Aber wenn es darum geht die Regeln des Schöpfers , des Allwissenden zu befolgen sträuben sich die meisten .

Kommentar von DasWeiseKind ,

Es muss keinen Anfang geben. Was ist wenn sich alles wie auf einer kreisenden Bahn immer wieder wiederholt - kein Anfang,  kein Ende. Die zurzeit vorherrschende Theorie ist die der fluktuierenden Quantenfelder, dass heißt noch einmal nichts ist "Nichts". Bereits Aristoteles war der Überzeugung, dass der luftleere Raum ein fünftes Element wäre - der Äther (quinta essentia).Aber es geht garnicht um wissenschaftlich präzise Ausführungen - das "Nichtwissen über den Anfang" ist also das Argument für die Existenz Allahs?

Warum die Regeln der Menschen bedeutsamer sind kann ich dir erklären.

Mit anderen Menschen teilen wir unser Leben und unseren Lebensraum,  also müssen wir auch Regeln finden, die ein gutes Zusammenleben und für jederman die Chance auf ein glückliches Leben ermöglichen. Wenn einem allmächtigen "Gott" etwas nicht gefällt, dann kann er ja kurz schnipsen oder dreimal mit den Augen klimpern oder was ein "Gott" sonst so macht und alles so gestalten wie es ihm gefällt. 

Kommentar von saidjj ,

Nein das "nichtwissen über den Anfang " ist kein Argument für die Existenz Allahs .

Aber die Tatsache das die einzige logische Erklärung hinter der ganzen Entstehung ein Schöpfer ist ist ein Beweis .
Der nächste Beweis wäre der Koran wenn man sich richtig damit befasst .

Kommentar von DasWeiseKind ,

Du kannst doch nicht die Existenz eines "Gottes" mit der dazu gehörigen"Gottesschrift" erklären. Das ist als würde man ein Wort durch sich selbst definieren oder einen mathematischen Beweis durch daraus folgende Gesetzmäßigkeiten erbringen.

Nun gut,  es ging mir eher um das Verstehen, warum für viele ihr Glaube wichtig ist. Danke für deine Antwort

Kommentar von Wurzelstock ,

Ach Weisenkind - das weiß Saidjj auch. Deshalb ist nicht einmal für ihn der Quran ein Beweis, sondern nur das, was er daraus entommen hat ("...wenn man sich richtig damit befasst.")

Antwort
von fricktorel, 55

Bei manchen Menschen funktioniert die Methode des "Gottes dieser Welt" (Offb.12,9) nicht.

Denen gibt dieser "Fürst" (Eph.2,2) einen anderen "Glauben" (Ps.53,1-2)

Kommentar von DasWeiseKind ,

Ich habe leider keine Bibel zur Hand. Kannst du das bitte etwas genauer ausführen?

Kommentar von realsausi2 ,

Da muss er erst die richtige Ausgabe des Wachturms raussuchen.

Kommentar von warehouse14 ,

@DasWeiseKind:

Im Zeitalter des Internets hat jeder jederzeit 'ne Bibel zur Hand, wenn er sie lesen möchte.

Google einfach mal "Bibel".

Oder geh direkt: bibelserver.com

warehouse14

Antwort
von Sturmwolke, 34

Hier habe ich ein paar Gründe aufgelistet, warum ich an Gott glaube:

https://www.gutefrage.net/frage/frage-an-glaeubigewarum-glaubt-ihr-an-einen-gott...

Antwort
von feinerle, 67

Wer viel wenig weiß, muß viel glauben. Ganz einfach.

Antwort
von muhamedba, 61

und regelmäßiger Widerlegung religiöser Thesen

Das ist eben der Punkt. Die Wissenschaft kann dir nicht beweisen, das es keinen Gott gibt.

Die Dummheit der Menschen hingegen ist grenzenlos. Wenn du z.B. über den Islam sprechen willst, also diesen widerlegen möchtest, dann musst du arabisch lesen und verstehen können. Ich würde behaupten, dass das 99% in Deutschland nicht einmal wissen.

Kommentar von DasWeiseKind ,

Zuerst einmal möchte ich keine Religion widerlegen.

Allerdings gibt es von jeder Schrift von Weltreligionen deutsche Übersetzungen und in jeder Schrift gab es Aussagen die bewiesenermaßen falsch waren. Aber nur weil eine religiöse Schrift falsch ist, heißt das ja nicht automatisch, dass das ein Beweis gegen einen "Gott" wäre.

Kommentar von muhamedba ,

Wieso möchtest du das nicht? Wenn ich die Chance hätte, dann würde ich es sofort tun! Ich suche nicht nach Club-X oder verteidige etwas, was keinen Sinn macht... Wenn ich den Islam widerlegen könnte, dann wäre ich der Erster, der das tun würde!

Den Islam gibt es nicht übersetzt bzw. der Koran ist nur arabisch der Koran, alles andere ist eine "ungefähre" Übersetzung, welche falsch sein kann. Wenn du mehrere Sprachen sprichst, dann wird dir auch sofort klar, wieso das der Fall ist (Englisch ist ein sehr schlechtes Beispiel, da es deutlich hinter dem Deutschen liegt). Das Wort Kafir zum Beispiel wird als "Ungläubiger" übersetzt. Das wäre in etwa so als würde ich "kitchen" mit "Herdplatte" übersetzen - hat etwas damit zu tun aber ist nicht richtig (wenn es jetzt Küche im deutschen Sprachraum nicht geben würde). 

Kommentar von DasWeiseKind ,

Sollte ich rein hypothetisch jemals den Beweis für oder gegen die Existenz eines Gottes bzw. für oder gegen die Richtigkeit einer Religion entdecken, würde ich mir mit Sicherheit sehr lange den Kopf darüber zerbrechen welche Konsequenzen eine Veröffentlichung mit sich bringen würde. Nicht wegen mir sondern besonders weil ich viele Menschen ihrer geistigen Grundlage für Ihr "Seelenheil" berauben würde. Würde es tatsächlich all die religiös aufgeladenen Konflikte beenden oder Fanatiker erst recht zum Kampf treiben? Sicherlich würden sich noch viel mehr Fragen auftun, aber das sollte nur ein kleiner Einblick in meine Gedanken bleiben. ;-)

Antwort
von rukkk, 138

Weil sich nicht alles wissenschaftlich erklären lässt und die wissenschaftlichen Erkenntnisse auch nicht im Widerspruch zu einer göttlichen Existenz stehen.


Kommentar von DasWeiseKind ,

Zeigt denn die Entwicklung, die wir Menschen seit Jahrtausenden durchleben nicht, dass die Wissenschaft lediglich NOCH NICHT alles erklären kann?

Kommentar von rukkk ,

Jein. Ich bin der Meinung dass die Wissenschaft nie in der Lage sein wird alles zu erklären. Mann kann immer weiter eingrenzen, immer mehr Thesen widerlegen aber manche Sachen wird man, denke ich, nie mit Sicherheit sagen können.

Antwort
von realsausi2, 105

Ich nenne das den blinden Fleck. Selbst Menschen, die sehr gebildet und intellegent sind, müssen zum Glauben etwas außer Kraft setzen, was sie in allen anderen Lebensbereichen aktivieren:

Den Verstand. Aber eben nicht den ganzen.

Götterglaube ist immer irrational. Wäre es anders, müsste es Belege für Götter geben. Solche liegen aber nicht vor.

Um also an Götter zu glauben, muss man bereit sein, eine evidenzlose Entität anzuerkennen. In allen anderen Lebensbereichen wird das von ziemlich allen Menschen verweigert.

Es kommt für jeden die harte Zeit der Erkenntnis, dass Weihnachtsmann und Osterhase, die Monster unterm Bett und die Zahnfee nicht tatsächlich existieren. Das ist einfach eine notwendige Anpassung der Wahrnehmung an die Realität.

Beim Götterglauben funktioniert das primär in Bezug auf Götter eben nicht.

Alles andere bleibt dabei aber in Funktion.

Es liegt in der Natur der Sache, dass derjenige, der diesen blinden Fleck hat, diesen Umstand nicht so ohne Weiteres erkennen und akzeptieren kann. Ich weiß das von mir selbst. Ich habe mehrere Jahre gebraucht, um wieder das vollständige Bild zu sehen.

Unterstützt wird die Bereitschaft, diesen Mangel hinzunehmen durch die Hoffnung auf damit verbundene Vorteile. Diese können real sein (Trost, Eingebundenheit in einer Gemeinschaft) oder eben irreal (Ewiges Leben).

Kommentar von DasWeiseKind ,

"Selbst Menschen, die sehr gebildet und intelligent sind..." - ist es nicht einfacher zu glauben, wenn man wenig gebildet ist, also wenn man nicht für alles nach einer rationalen Erklärung sucht?

Kommentar von realsausi2 ,

ist es nicht einfacher zu glauben, wenn man wenig gebildet ist,

Richtig. Und Untersuchungen bestätigen das auch.

Wer nicht weiß muss glauben.

Kommentar von Wurzelstock ,

Realsausi:


"Ich nenne das den blinden Fleck. Selbst Menschen, die sehr gebildet und intellegent sind, müssen zum Glauben etwas außer Kraft setzen, was sie in allen anderen Lebensbereichen aktivieren:

Den Verstand. Aber eben nicht den ganzen."

Menschen bestehen nicht nur aus Verstand, sondern auch aus Gefühl. Könnte es sein, dass beides in einen unlösbaren Konflikt gerät, bei dem uns der Verstand nicht das geringste nützt?

So, wie dein blinder Fleck, was ja die zutreffende Bezeichnung ist. Den willst Du doch nicht ernsthaft durch eine Operation beseitigen - oder?



Kommentar von Wurzelstock ,

P.S.: Der Glaube ist nicht der einzige Lebensbereich, in dem der Verstand von den Menschen außer Kraft gesetzt wird. Die Intelligenz spielt dabei keine Rolle, denn der Vorgang unterliegt nicht der Willkür. Das dürfte ebenfalls durch Untersuchungen belegt sein.

Kommentar von realsausi2 ,

dass beides in einen unlösbaren Konflikt gerät,

Die Unlösbarkeit liegt dann aber in einer Schwäche des Probanden. Der Verstand sollte schon das letzte Wort haben.

Den willst Du doch nicht ernsthaft durch eine Operation beseitigen - oder?

Der lässt sich nur durch Erkenntnis beseitigen. Und die muss jeder für sich selbst gewinnen.

Kommentar von Wurzelstock ,

Realsausi, diese Schwäche haben alle Menschen. Sie setzt unseren kognitiven Fähigkeiten artspezifische Grenzen.

Die Wechselwirkung zwischen Verstand und Emotion ist ja unbestritten. Die Priorität des Verstandes ist aber reichlich willkürlich. Unser Verhalten wird nicht nur überwiegend emotional gesteuert - die Emotion trixt sogar den Verstand dabei aus, ohne dass wir das verhindern können.

Ich beziehe mich auf die Theorie der kognitiven Dissonanz:

1. Es kann zwischen kognitiven Elementen Dissonanz oder "nicht passende" Beziehungen geben.

2. Die Existenz von Dissonanz erzeugt einen Druck zur Reduktion der Disssonanz und zur Vermeidung zur Dissonanzzunahme.

3. Die Wirkungsweise dieses Drucks manifestiert sich in Verhaltensänderungen, Änderungen von Kognitionen und der Vorsicht bei der Konfrontation mit neuen Informationen und neuen Meinungen.

Nun erkläre mir bitte nicht, dass die Theorie der kognitiven Dissonanz wahrscheinlich eine Leerformel sei - das ist mir bekannt!

Mein Problem kreist um die Frage, ob das Begriffspaar 'Leben - Tod' dissonant ist, wie und wo es angelegt ist, und wie wir damit umgehen, bzw. umgehen können.

Antwort
von SonFich, 81

als bewältigung von kontingenz:

um dem offenen und ungewissen leben halt und sinn zu geben

Antwort
von mrauscher, 72

Zum Leidwesen der Atheisten ist es eine rein logische und wissenschaftliche Frage. Die Bibel wird in der großartigen Beweiskette durch die moderne Wissenschaft unterstützt bzw. man ist endlich darauf gekommen, dass dieses Buch durch den größten Wissenschaftler aller Zeiten inspiriert ist. Das ist der Schöpfer des Universums und des Lebens. Es gibt mehrere Milliarden Beweise für seien Existenz und daher gilt das in der Neuzeit als Wahrheit. Da ich hier eine Millarde oder merh Beweise nicht aufschreiben kann, dann wäre nämlich die Festplatte von gutefrage.net voll ;-) - Also nur einen der Beweise hier und ich zitiere aus der Wissenschaft:


Die Wissenschaftler setzen sich kritisch mit der von vielen so
leichtfertig übernommenen Theorie auseinander, das Leben sei mehr oder
weniger zufällig durch Evolution entstanden. Hierbei liegen Fragen
zugrunde, auf die unsere Naturwissenschaften keine Antworten geben
können.

Beispielsweise warum unser Gehirn als einziges Organ über sich selbst
nachdenken kann oder wie es möglich ist, dass die sechs unbelebten
Grundbausteine unseres Körpers (Kohlenstoff, Wasserstoff, Stickstoff,
Sauerstoff, Phosphor, Schwefel) in der richtigen Anordnung plötzlich ein
Bewusstsein besitzen. Auch einige der staunenswertesten Wunder in unserer Natur zeigen deutlich, dass aus naturwissenschaftlicher Sicht eine auf
Zufallsprozesse beruhende Entstehung des Lebens, völlig auszuschließen
ist. Diese Wahrheit erkannte nach über 60 Jahren auch der einst
atheistische Autor und Philosoph Malcolm Muggeridge, der es wie folgt
formulierte: "Ich bin davon überzeugt, dass die Evolutionstheorie,
besonders das Ausmaß in dem sie angewendet wird, als einer der größten Witze in die Geschichtsbücher der Zukunft eingeht. Die Nachwelt wird sich wundern, wie eine so schwache und dubiose Hypothese so unglaublich leichtfertig akzeptiert werden konnte."


Die Quelle meines Zitats ist durch viele meiner Kommentare hinlängst bekannt, ich empfehle daher, mal die anderen Kommentare von mir zu durchstöbern. Wer es nicht findet, dem antworte ich auch gern persönlich hier.


Kommentar von DasWeiseKind ,

Ich war erstmal schockiert, dass du das wirklich zu glauben scheinst und musste deshalb erstmal Malcolm Muggeridge googlen.  Der Mann ist ein Journalist, der dafür bekannt wurde Mutter Theresa fotografiert zu haben.

Dieser angebliche Beweis gegen die Evolution ist eine Anwendung der Theorie der universellen Information auf die Biologie. Dass es sich dabei nur um eine statistische Theorie aus der Informatik handelt und daher nicht auf die Natur anwendbar ist, wurde dir wohl bisher verschwiegen. Prüfe deine Informationen bevor du jeden Blödsinn glaubst.

Antwort
von Mufazza, 57

Hmm, sehr gute Gedanken!

Kommentar von mrauscher ,

@Mufazza, den Text habe ich auch für Dich geschrieben. - Aber sicher werden Atheisten von ihrem Glauben auch keinen Millimeter abrücken. Daher sollte die Diskussion langsam ein Ende finden hier. Die einen haben die Wahrheit, die anderen den Atheismus.

Kommentar von DasWeiseKind ,

Was für ein selbstgefälliger Kommentar:

"Die einen haben die Wahrheit, die anderen den Atheismus"

Die Ägypter hatten mit ihren vielen Göttern die "Wahrheit", die Griechen hatten ihre eigenen Götter und damit ihre eigene "Wahrheit" und so hat heutzutage jede Weltreligion und auch jede Splittergruppe ihre eigene "Wahrheit".

Glaubt was ihr wollt, aber unterlasst den Gedanken mit eurer "Wahrheit" Andersgläubigen gegenüber überlegen oder übergeordnet zusein. Wo so etwas hinführen kann hat uns Adolf Hitler mit seiner eigenen "Wahrheit" schon eindrucksvoll gezeigt,  nur nannte er das nicht Religion sondern Ideologie.

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