Glatteis am 22.12.2008 um 1:31 Uhr
Die jüngeren unter uns können lange nicht so gut Deutsch wie die älteren. Das ist so, weil es in der Zwischenzeit 2 Rechtschreibreformen gegeben hat, und sogar die Lehrer nicht so genau wissen, was da richtig ist. Und in den letzten 15 - 20 Jahren wurde in den Schulen auch deutlich mehr Wert auf Erziehung gelegt, als auf eifriges Lernen. Das sieht man dann deutlich hier. Dafür sollte man Verständnis haben. Schließlich sind sie mutig, und wagen sich mit dem bischen Sprache hier herein, und sind wißbegierig. Wer nicht fragt, bleibt dumm. Warum also werden solche Niedlinge von manchen so niedergemacht? Und bitte nur ernsthafte Begründungen!!!

Liebe/r Glatteis,
auch wenn Deine Frage sicher interessant für die Community ist, ist die "Hauptseite" Ratgeber-Fragen vorbehalten. Ich möchte Dich bitten Fragen an und zur Community zukünftig im Forum unter http://www.gutefrage.net/forum zu stellen.
Vielen Dank für Dein Verständnis.
Schöne Grüße
Lisa vom gutefrage.net-Support

Ich persönlich beantworte fragen aller Leute bei denen ich noch irgendwie entziffern kann worums geht, es geht schließlich um ratschläge und nicht ums rumheulen wie gut oder schlecht die frage gestellt ist. ^^

Hallo Glatteis. Es ist fast immer die Faulheit der User sich ihr Geschreibsel vorzulesen. Es ist Respektlos gegenüber den Anderen die sich Mühe geben. Keiner erwartet Perfektion.
Glatteis am 22. Dezember 2008 01:44 Du hast sicher auch recht. Aber bei vielen ist das Deutsch wirklich so schlecht, daß ich schon Mitleid kriege. Man siehts vor allem daran, welche Fehler gemacht werden.
Arwen45 am 22. Dezember 2008 01:52 Aber oft ist es doch schon die ganze Art, unhöflich (Hällo leutz), asozial und dummdreist, wie gefragt wird und dann noch dieses SMS-Deutsch, da kann man nur noch aufjaulen...
wolle59 am 22. Dezember 2008 01:59 So siehts aber leider aus! Wie du schon sagst ,leider. Leute heist Leutz, oder ALTA, wia bringas wech usw. ist Allerunterste Stufe. Und keiner kann mir erzählen das er/sie nicht in der Lage ist, vernünftig zu schreiben. Unsere Ausländischen Mitbürger ausgeschlossem! Und diese schreiben sogar noch besser!!
Guppy194 am 22. Dezember 2008 06:45 @wolle: ich wäre schon froh, wenn ein Teil unserer eigenen Landsleute so gut unsere Sprache schreiben und sprechen könnten, wie viele unserer ausländischen Mitbürger; deshalb Zustimmung

Doch wer nicht richtig schreiben "ist" d....! Man was soll das ? Egal welche Rechtschreibung! Das bischen deutsch sollte doch echt jeder beherrschen! Da bekomm' ich ja 'ne Hornhautablösung! Es hat keiner was gegen ein paar Fehler! Aber bei manchen bleibt zwischen den Fehlern kaum noch ein ganzes Wort übrig!
Glatteis am 22. Dezember 2008 02:00 Ach Du Armes! Also dann mal ran an Speck: ...wer nicht richtig schreibt, ist... --- ...Mann, was soll das? --- ...Das bischen Deutsch... --- Ich glaube, die hier aufgeführten Fehler sind von Dir. Nehm' ich nicht krumm. Aber weißt Du nun, was ich meine?

Wenn jemand nen Tipfehler macht, verstehe ich den Aufschrei auch nicht (kommt ja zum Glück dann nur selten). Wenn aber einer einen Satz komplett bis zur Unkenntlichkeit entstellt, dann hat das einfach was mit Gleichgültigkeit, bzw. Respektlosigkeit zu tun.

Weil man meistens aus diesem schlechten Deutsch nicht schlau wird und man dann auch definitv keine passende antwort geben kann, außer ein gerechtfertiges kommentar!
Glatteis am 22. Dezember 2008 01:35 Schon klar. Aber sind dazwischen nicht Fragen, die man beantworten kann?
Arwen45 am 22. Dezember 2008 01:38 Man könnte, aber es ist respektlos, so schlecht zu schreiben, nur weil man zu faul ist, es korrekt zu tun.
AJWhv am 22. Dezember 2008 01:39 wenn mal eíne Frage dabei ist die einen erkennen läßt worum es geht, beantworte ich diese auch!

Nun gehör´ich nicht zu denjenigen, die jemals auch nur irgendjemanden wegen seiner "unzureichenden" Schriftsprache kritisiert hätte...
Was ich nur anmerken möchte: Es gibt sicher vielerlei Gründe, wenn jemand hier große Unsicherheiten hat; die Rechtschreibreform allerdings gehört mit Sicherheit nicht zu diesen Gründen...
Die Rechtschreibreformen (wieso Plural? Es gibt nur eine und die ist in sich logisch) kann nicht als Feigenblatt von mitunter unfassbar schlechter Schriftsprache herhalten. Wenn ich "Schietzrichta", "Bruda" oder "Wettä" in so manchen Fragen oder Antworten lese, verfeinert mit krudester Groß- und Kleinschreibung und garniert mit kreativer Interpunktion, dann ergibt das einen Cocktail, von dem mir schlecht wird und dieses postuliere ich hier dann auch.
Glatteis am 22. Dezember 2008 01:47 Wenn Du je erlebt hättest, wie ein junger, schon recht erwachsener deutscher Laborant Dich fragt, wie man "Flasta" (Pflaster) schreibt, und Dir vor Überraschung beinahe herausrutscht: Wie man's spricht, würdest Du sicherlich umdenken.
Weshalb würde ich dann umdenken?

Deine Frage ist berechtigt.
Denke, dass viele wie von dir genannt reagieren, wenn der Schreiber sehr schlecht schreibt und sich nicht die Mühe macht, einen verständlichen Satz zu formulieren.
Handelt es sich um einfache Tipp- oder Rechtschreibfehler, sollte man das doch einfach übersehen.
Manchmal ist der Sinn auch völlig entstellt, man kann nicht erkennen, um was es eigentlich geht (heute bei der römischen Lichter-Frage Teil 1, wurde gelöscht), da ist ein Hinweis berechtigt.
Das manche User grob und verletzend werden, ist schade. Das darf nicht sein.
Glatteis am 22. Dezember 2008 01:55 Dankeschön Sofaschalter!
Sofaschalter am 22. Dezember 2008 01:56 Bitteschön Glatteis und gute Nacht.

Auf eine ähnliche Nachfrage (Kommentar) bekam ich hier folgende Antwort: "Ich bin es nicht gewohnt im Internet auf Rechtschreibung zu achten". Ich hatte seine unverständlichen Formulierungen kritisiert. Im übrigen war das einwandfrei formuliert und fehlerlos. Wer einen Rat sucht oder etwas wissen will, sollte sich die Mühe geben seine Frage verständlich zu formulieren, dem Leser wenigstens das Lesen einfach machen.

Auch 'Ältere' leiden unter den ständigen Rechtschreibreformen. Ich weiß mittlerweile auch nicht mehr, wann was wie richtig geschrieben wird.
Ich denke aber, es geht weniger darum, wann welche Wörter zusammen oder getrennt geschrieben werden, oder um Groß- oder Kleinschreibung. Es geht viel mehr darum
daas ees wöerte giebt, die mann miet ooder oone Rehform falch schreibt.
Das soeben genannte Beispiel sieht vielleicht lustig aus, aber Fakt ist, KEINE Reform ist für SOLCHE Fehler zu verantworten!
Es soll ja auch kein Vorwurf ansich sein... von wegen schlechtes Deutsch. Nicht jeder ist perfekt, aber man erwartet zumindest, das jeder noch einmal alles durchliest, bevor er es postet. Man hat das Gefühl, jeder hackt irgenwie den Text ein und gut is. Ein Komma hilft der Betonung und Bedeutung. Groß- und Kleinschreibung haben auch ihren Sinn. So ist es nunmal. Und wir alle gehen davon aus, dass in Schulen die Rechtschreibung im Allgemeinen korrekt beigebracht wird. Abgesehen davon habe ich ebenfalls Schüler in der Familie und im Freundeskreis und die können sehr schön schreiben bzw. formulieren. Alles eine Frage des Willens und Wollen.
Glatteis am 22. Dezember 2008 01:41 Das ist ja das Problem. Vielen Kindern wird zuhause nicht geholfen. Und in der Schule, das kannst vergessen. Man meint grade, die Lehrer hätten wichtigere Probleme. Sie lernens wirklich nicht. Von den Ausländerkindern will ich erst gar nicht anfangen..
Sehr stark pauschalisiert, falls es jedoch stimmt (selber noch in der Schule, 15 Jahre alt) muss man sich eben auch einmal selber aufraffen und was tun!
"Ohne Fleiß kein Preis!"
Du hast schon Recht. Ich bekomme es ja mit. Aber ich muss auch soviel Rückgrat zeigen und sagen... die Lehrer hängen sich rein. Die meisten jedenfalls. Die, die ich kenne, geben auch privat Nachhilfe. Aber wer weiß, wie viele das tun... Grundsätzlich kann ich sagen, dass sich viele Lehrer regelrecht aufopfern für ihren Beruf, weil ihnen die Schüler am Herzen liegen.. zumindest die, die ich kenne und kennenlernen durfte. Wie es in den Schulen allgemein aussieht, das kennen wir... viele sind überlastet und stehen kurz vor dem Burnout...
das ist nicht unbedingt Respektlosigkeit. Ich bekomme häufig Briefe, aus denen ich nicht schlau werde. Viele Leute wissen es nicht besser. Auch Erwachsene. Viele sind einfach nicht in der Lage, einen Sachverhalt in Worte zu fassen. Traurig, aber leider wahr.
"Es soll ja auch kein Vorwurf ansich sein... von wegen schlechtes Deutsch."
Dir macht ja auch niemand einen Vorwurf wegen deines schlechten Standarddeutschs.
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Da liegst Du schief ,mit den Rechtschreibreformen haben wir "Alten" genauso viel oder mehr Probleme da die heutigen Schüler ja an der Quelle sitzen.Die "Alten" müssen sich das selbst zusammen suchen.
LG Sikas
sikas am 22. Dezember 2008 01:59 Viele der Fehler die gemacht werden haben nichts mit der Schulbildung und den Eltern zu tun.Man sieht direkt das sich nciht die geringste Mühe gemacht wird sie richtig auszudrücken.Da wird erst geschrieben und dann immer noch nicht gedacht.
"Erst Denken dann Handeln" scheint aus der Modegekommen zu sein und das nicht nur in diesem bereich.
LG Sikas

Was ist denn das jetzt für eine Frage, bzw. Logik?
Gerade die Jüngeren unter uns können oft besser Deutsch als die Älteren!
Sie haben die neue Rechtschreibreform doch gelernt!
Aber egal ob neue oder alte Rechtschreibung. Darum geht es im Einzelnen doch gar nicht, sondern um die "nicht gemachte" Mühe, um die "hingeworfenen Brocken" , die andere auseinandersortieren sollen!
Ich glaube nicht, dass Jüngere nur ein "bisschen" Sprache haben (wie Du schreibst). Sie können es genauso wie Ältere auch. Wenn nicht, ist es einfach nur Faulheit, Ignoranz oder "cool"
und was sind bitte "Niedlinge" ??
Glatteis am 22. Dezember 2008 02:05 Das waren 2 Rechtschreibreformen: Die eine hüh, die andere hott. Niedlinge sind junge user, die sich trotz sichtlicher Mühe beim Schreiben und trotz jämmerlichsten Fehler Machens, umsonst um Anerkennung bewerben.
Das ist ein Zeichen des Respektes gegenüber der Tätigkeit, die hier viele User stundenlang nachgehen und nichts dafür verlangen.

Ich vertippe mich auch öfter ganz schlimm, aber richtig "angemacht" hat mich deswegen noch keiner.

ICH glaube es geht den Benutzern hier weniger um ein paar Rechtschreibfehler als um den komischen Slang, den Sie immer drauf haben und womit sie schreiben. Keiner hat Lust erst alles 10mal lesen zu müssen um die Frage zu verstehen.
Hallo, ich bin 52 Jahre alt. Auch ich habe die Rechtschreibreform erlebt und das nach meiner Schulzeit. Das ist also eine faule Ausrede. Sicher gibt es Wörter, die der Rechtschreibreform zum Opfer gefallen sind und die ich falsch schreibe. Aber das sind sicher sehr wenige. Was ich bei meinen Kindern erlebt habe war, dass das Ziel möglichst schnell lesen und schreiben zu lernen war und nicht das Fehlerfreie. Die Fehler aus dem 1. und 2. Grundschuljahr wurden einfach nicht mehr korrigiert. Nun im Zeitalter des Computers werden falsch geschriebene Wort markiert und wer Lust dazu hat, kann sie berichtigen. Ist aber schon wieder zu anstrengend. Man kann es ja auch so lesen!
Von mir bekommt jeder eine vernünftige Antwort, bei dem ich aus der Frage erkennen kann, dass er/sie ein Problem hat, auch mal drüber nachgedacht hat und Hilfe sucht. Auch, wenn die Frage in fürchterlichem Deutsch verfasst ist. Einige User stellen aber mit ihrem fürchterlichen Deutsch solche sorry - bekloppten - Fragen, dass ich da einfach keine ersthaften Antworten geben kann. Und dann kann ich mir manchmal auch den Hinweis auf die Rechtschreibung nicht verkneifen.
Übrigens verweise ich auch auf die deutsche Sprache, wenn ich eine völlig entstellte Frage lese, wo der Fragensteller dann fragt, was er denn nun studieren soll (fikitives Beispiel) oder ähnliches. Da hält mich nix mehr.
Insgesamt gebe ich Dir aber Recht: Bei ernsthaften Fragen sollte ernsthaft geantwortet werden. Habe ich mich auch schon mehrfach drüber aufgeregt.

Manche haben den Satz: man schreibt wie man spricht, wohl falsch verstanden. So wie Heute gesprochen wird, kann man nicht schreiben. Die sich so einen Mist Vaddä, Muddä Leutz usw. zusammenschreiben sind i.d.R. junge Leute. Entweder sind die wirklich so blöde oder wollen cool sein. Egal wie viele Rechtschreibreformen wir hatten. Dieses stand in keiner. Und das solche Schreiber hier verar.scht werden finde ich gut. Da mache ich auch sehr gerne mit. Die Eltern und Lehrer sind ja anscheinend nicht in der Lage, denen mitzuteilen wie blöde sie sind

hier kann ich mich direkt dagegen wehren, wort- und buchstabenmüll vorgesetzt zu bekommen und da ich bei weitem nicht der einzige bin, der das tut, fühle ich mich bestätigt.

Was sollen wir denn dagegenmachen - wir müssen es akzeptieren - Alternative ist - weiterzappen....
Wenn das Jeder machen würde, wären keine - oder fast keine - Antworten mehr zu erwarten, denn dass Deutsch eine äußerst schwierige Sprache ist, sieht man allenthalben. Die Einzigen, die etwas dagegen tun könnten, sind die Lehrer, die Eltern - und die jungen Leute selbst - lesen, lesen, lesen, - so viel wie möglich - dadurch erlernen sie unsere schöne Sprache am allerbesten

Hundsmiserable Rechtschreibung ist in den allermeisten Fällen nichts als Faulheit - und warum sollte man dafür Verständnis haben? Ob die nun von irgend welchen Eltern unterstützt wird/wurde oder nicht, ist mir persönlich ziemlich egal. Korrekte Rechtschreibung kann jeder lernen, das ist keine Frage von Intelligenz oder Elternhilfe, sondern von üben, üben, üben und nicht dauernd vor der Glotze und der Playstation hängen, sondern auch mal ein gutes Buch lesen.
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Das Problem ist nicht die Rechtschreibreform - ich habe nach der alten Rechtschreibung gelernt, dann die neue erlernen müssen, inzwischen schreibe ich den erlaubten Reformmix, der den Empfehlungen des Duden folgt.
Das Problem ist vielmehr, dass die Leute heutzutage ein Statusdenken haben, dem eine unglaubliche Konsumhaltung beiwohnt. Die wollen alles haben (haben! haben! ich! ich! ich!), aber sie wollen rein gar nichts dafür tun und sich kein bisschen anstrengen. Alles soll den Leuten von allein zufliegen - ganz wie die gebratenenen Tauben im Schlaraffenland. Dass man sich Status und Wissen und Können erarbeiten muss, damit wollen sich die Faulpelze der Nation nicht auseinandersetzen. Und das Resultat sehen wir dann hier in der kreativen Orthografie.
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Für diese Leute ist es doch "cool", die Schule zu schwänzen, die Hausaufgaben nie gewissenhaft zu erledigen, und bei Klassenarbeiten abzuschreiben. Statt Hobbys, die ebenfalls Fleiß erfordern, werden als "Hobbys" angegeben "shoppen, telefonieren, simsen, Party machen", manchmal auch noch erweitert durch "meine Familie" - nichts davon ist allerdings ein "Hobby". Lies Dir mal die Profile der Rechtschreibungsverbrecher durch. Nirgendwo wirst Du als Hobby etwas finden, das Fleiß erfordert, und das für meine Generation (bin 40) noch normal war - da hatte jede/r ein, zwei "wirkliche" Hobbys: ein Orchesterinstrument spielen, Ballett oder Leistungssport ausüben, Fremdsprachen erlernen, lesen, Schach spielen, Computersprachen/Computerclub, etc. Statt dessen wird "abgehangen". Das wiederum haben zu meiner Zeit lediglich die Rindersteaks getan - und wahrscheinlich waren die sogar fleißiger als die Rechtschreibungsattentäter von heute... Ich habe für Faulheit jedenfalls kein Verständnis.
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Wenn ich länger brauche, um aus einer Schreibe klug zu werden, als der Frager benötigte, diese zu tippen – dann ärgere ich mich grün. Nicht über mich, sondern über die Rücksichtslosigkeit des Verfassers.
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Denk ich auch! DH