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Warum ärgern wir uns immer wieder über die gleichen Dinge oder Personen?

gefragt von Bergfex am 24.02.2007 um 17:15 Uhr

Ich frage mich, warum wir uns so oft und immer wieder über die gleichen Dinge und Personen ärgern. Ich sage mir immer wieder, "Reg Dich nicht auf" und trotzdem... ich spüre förmlich wie mir "der Kamm schwillt", wenn ich zum Beispiel an einen unaufrichtigen Kollegen denke. Woran liegt das?

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anonym
beantwortet von FrauAnna am 24. Februar 2007 21:32
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Schön, dass meine Vorsprecherinnen bereits so ausführlich und klug geantwortet haben. Deshalb fasse ich mich kurz: schon in dem Satz 'ich rege mich auf' liegt die Antwort- 'ICH rege MICH auf'!! Also hat alles etwa mit mir zu tun?! Freundliche Grüße!


MagicAngel00800
beantwortet von MagicAngel00800 am 24. Februar 2007 21:14
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es kommt von unserer sichtweise, bzw. blickwinkel her. der mensch möchte leider immer andere menschen ändern oder verändern, nur nicht sich selbst . das geht nicht. nur ich kann mich ändern. ich meine , wenn ich z.b. autobahn im stau stehe und weiss , dass ich dadurch zu spät in die arbeit kommen, komme ich trotz ärgern nicht schneller dort an. aber ich kann z.b. eine naturmeditationsmusik hören , dann komme ich wenigstens entspannt zur arbeit. oder ich freue mich über diese wertvolle geschenkten minuten, wo ich mir mal die natur so richtig genau an dieser stelle betrachten kann. wenn mir dieser augenblick nicht gefällt, dann nehme ich eine andere sichtweise an und mir geht es danach wesentlich besser.

mit dem reg dich nicht auf, wie du schreibst, sind nur deine emotionen daran schuld. diese sollte man , im laufe des lebens lernen , zu kontrolieren. ein yudomeister hat mal gesagt, wer seine emotionen nicht unter kontrolle hat, hat bereits schon verloren. so ist es in allem. wir müssen wissen, dass andere menschen nur ein spiegelbild von uns selber sind. vielleicht regen wir uns deswegen darüber auf. warum wollen wir menschen verändern, warum nehmen wir uns nicht die zeit und kraft dazu, den anderen zu verstehen in seinem empfinden. tiere z.b. hunde leben nur im jetzt. weder in der vergangenheit noch in der zukunft. entweder sie mögen dich oder nicht. aber es gibt da keine zwispältigkeiten , wie bei den menschen. die meisten menschen leben entweder in der vergangenheit oder schon in der zukunft und machen immer vergleiche. mit den vergleichen kommen die emotionen. das spiel beginnt, wie immer.

wenn eine situation lommt, wo du dich aufregst, dann ziehe dich zurück und erzähle dir diese situation selbst noch einmal laut in sprache vor. nur mit dem unterschied, dass es nicht dir passiert ist, sondern deiner freundin. so bekommst du mehr abstand und hast auch weniger emotionen darauf. also kommst du schneller zu einer waisen antwort.

je mehr du dich selbst liebst, die tiere und die natur, selbst deine feinde, kannst du auf nichts mehr böse sein und dich äergern. man kann sich höchstens nur noch wundern.

hier ein spruch: wir leben alle unter dem gleichen himmel, aber jeder mensch besitzt einen anderen horizont.

LG


shagdalbran
beantwortet von shagdalbran am 24. Februar 2007 19:02
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Mustererkennung. Wenn wir eine bestimmte Situation als unangenehm empfinden, werden im Gehirn Bahnen angelegt, die sehr schnell eben auf die Erkennung dieser (oder einer ähnlichen ) Situation reagieren. Damit verknüpft werden körperliche Reaktionen - häufig Stress - im Sinne von Vorbereitung auf Kampf oder Flucht - letztlich Mobilisierung von schlafenden Reserven im Körper. Das war mal wichtig, um zu überleben (damals in der Höhle...) aber heute ist es das meist nicht mehr. Dennoch sind diese Reaktionen immer noch "fest verdrahtet" in unserem Gehirn.

Ich habe es durch Übung geschafft, mich in bestimmten Situationen nicht mehr zu ärgern - zum Beispiel auf der Autobahn, wenn sich einer in meine Sicherheitslücke drängelt. Dazu muss man aber seine eigenen Emotionen beobachten: "Jetzt werde ich ärgerlich - das will ich nicht - ich weigere mich, mich zu ärgern". Es geht, dauert aber und funktioniert nicht immer.

Buchtipp: Manfred Spitzer: "Lernen" und "Selbst entscheiden" vom selben Autor. Darin geht es um die Abläufe im Gehirn - ist aber leicht verständlich geschrieben und sehr hilfreich.

Shag d'Albran


notredame
beantwortet von notredame am 24. Februar 2007 18:55
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Es gibt vier Temperamentstypen, den Choleriker (aufbrausend rechthaberisch dominant), Sanguiniker (Schauspieler, Clown, lässig), Melancholiker (genau, ordnungslieb, detail liebend) und Phlegmatiker (ruhig, gelassen, nichts berührend). Alle Temperamentstypen haben Ihre Vor- und Nachteile. Wer sein eigenes Temperament kennt und das des Anderen, dieses zu nutzen weiß, kann immer mit den besten und angenehmsten Ergebnissen rechnen. Buch-Hinweis: Florence Littauer "Einfach typisch" ISBN: 3-894-37278-8 unbedingt lesen und man erfährt mehr über sich selbst!!!!!!!!


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