Frage von IchbinIch27, 34

Waren norddeutsche Dörfer bei Weltkriegen weniger betroffen?

Hey also ich wollte wissen,ob man auf dem norddeutschen Land sehr viel vom Krieg mitbekommen hat und ob da auch so Themen wie Bomben oder so waren? Danke schonal :)

Antwort
von Chicaa1992, 23

Also ich lebe in Norddeutschland auf einem Dorf und bin hierher gezogen als hier vielleicht 5 Häuser Standen. Drumherum waren nur Felder und sehr ist wurden dort noch Bomben aus Ww 2 gefunden, die dann nach evakuierung entschärft werden mussten. Also ich denke das dort genauso Bomben abgeworfen wurden.

Antwort
von Flash8acks, 13

Also Hamburg, Kiel, Hannover usw. wurden sehr stark bombadiert. Vor allem die Hafenstädte, auch Wolfsburg und andere Industriestädte die Kriegswaffen/-fahrzeuge produziert haben... Deine Frage muss ich mit "Nein" beantworten.


Antwort
von willom, 9

Kommt drauf an.......

Hier bei uns in der Gegend  ( S-lich von Bremen ) merkt man die erhöhte Intensität der Kriegsauswirkungen schon allein daran, das ca. 50% der Häuser die damals hier schon standen einen eigenen Bunker im Garten hatten ( und meist heut noch haben ).

Das war deshalb nötig, weil die alliierten Bomberflotten vieles was sie eigentlich über Bremen loswerden wollten manchmal zu spät, oder aus Wettergründen wenig gezielt über den Dörfen die in Flugrichtung nach Bremen kamen abgeladen haben.

Außerdem gab´s im Umkreis von Bremen diverse Flakbatterien, welche auch des öfteren Angriffsziele waren.

Allein bei uns hier im Ort gibt´s noch ca. 30 Bunker, in den Nachbarorten und der Nachbargemeinde ähnlich viele....: insgesamt im Umkreis von vielleicht 10 Km gut noch 300 Stück.


Und wenige Wochen vor Kriegsende gab es dann noch schwere Kämpfe zwischen versprenten Wehrmachttruppen und vorrückenden englischen Truppen......: da wurden reihenweise Gehöfte und zivile Häuser mit Flammenwerfern eingeäschert oder z.T tagelang mit Artillerie beharkt allein auf die Vermutung hin, daß da irgendwo noch deutsche Truppen sein könnten.

Im Nachbarort haben 22 Zivilisten ( darunter sieben Kinder ) drei Tage unter permanentem britischen Granatwerferbeschuß in einem 10m²-großen Bunker ohne Strom und Wasser, mit einem Eimerklo und inmitten von brennenden Gebäuden zugebracht weil man vermutete, auf dem benachbarten Kirchturm könnten noch deutsche Scharfschützen hocken.

Der private Bunker hat dabei knapp ein Dutzend Volltreffer von britischen Mörsergranaten abbekommen und nur die extrem solide Bauweise der privaten Bunker hier hat die Menschen geschützt.

Nachdem der Ort von den britischen Truppen eingenommen war, wurde er übrigens zwei Tage quasi zur Plünderung freigegeben.


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