tomknopf am 03.01.2009 um 16:27 Uhr
Was ist denn an Werten wie Familie schlecht?
Ist es besser, völlig emanzipiert zu sein?
Denkt mal drüber nach, was glücklich macht...
Bestimmt nicht, als Single Samstags ernsthafte Fragen zu beanstanden, oder?!

Glücklich sein kommt von innen heraus.
Wenn man glücklich ist auf Grund von bestimmten Umstände ist man es nicht wirklich, sondern Abhängig von den Umständen.
Werte wie Familie stehen nicht in Konkurrenz zur Emanzipation.

Mich macht meine Freiheit glücklich. Und damit meine ich vor allem auch meine finanzielle Freiheit. Heute ist Frau nicht mehr abhängig von ihrem Mann, sondern hat die Möglichkeit auf eigenen Beinen zu stehen und ihr eigenes Geld zu verdienen.
Und das ist, wie ich finde, ein nicht zu unterschätzendes Gut. :-)
tomknopf am 3. Januar 2009 16:30 Geld macht also glücklich ^^
So denken meist nur Neu-Reiche oder arme Leute...
Wolpertinger am 3. Januar 2009 16:32 Verallgemeinerungen enstehen meist auch nur weil Menschen Angst haben offen durch das Leben zu gehen und andere Menschen so anzuerkennen wie sie sind.
es macht nicht glücklich,aber es beruhigt,...bin ich glücklich wenn ich kein geld habe?? wohl nicht....was hat das mit Neureich zu tun??
Baiana am 3. Januar 2009 16:34 Geld als solches macht nicht glücklich, sondern gibt einem die Möglichkeit zu einem eigenständigen und unabhängigem Leben. Das macht mich glücklich.
Geld macht auch nicht satt, aber die Nahrungsmittel, die man sich mit Geld kaufen kann, machen satt.
Emanzipiert zu sein bedeutet nicht, dass man Geld hat. Aber wenn die Frau ihr eigenes Geld verdient, dann fällt es ihr viel leichter, ihren eigenen Interessen nachzugehen. :-)
Meine Meinung. :-)
tomknopf am 3. Januar 2009 16:37 Ohne Freunde ist aber nichts interessant... Hab noch niemanden gesehen, der in Deutschland verhungern musste!
Baiana am 3. Januar 2009 16:39 Du hast mich missverstanden. :-) Es geht mir nicht um Geld statt Freunde. Das ist alles ebenfalls wichtig.
:-)
tomknopf am 3. Januar 2009 16:41 Keine Ahnung was Du für kostspielige unabhängige Hobbys hast...
Baiana am 3. Januar 2009 16:47 lach - Ok, Du willst mich missverstehen. :-)
Ich hab keine teuren Hobbies - zumindest keine, die mein Lebenspartner nicht teilt.
Aber wenn eine Frau von dem Geld, das ihr Göttergatte heimbringt, ihren Schuh- und Handtaschentick füttert, dann hat er (in meinen Augen) einen guten Grund sauer zu sein, dass sie sein sauer verdientes Geld für so einen Mist ausgibt. Hat sie es selbst verdient, dann kann er zwar den Kopf schütteln - letztlich aber nichts dagegen haben. :-)
tomknopf am 3. Januar 2009 16:51 Handtaschen machen glücklich, endlich eine richtige Antwort! DH
Dass viele Frauen aufgrund des heutigen flatterhaften Se.xlebens der Männer unglücklich und männerlos sind, vernachlässigen wir dann einfach mal. Hier zählen richtige Werte wie Schuhe!!!1
Baiana am 3. Januar 2009 16:54 schallendlach Du drehst mir das Wort noch in der Stimmritze um! Das gilt nicht! ;-)
Handtaschen machen mich sicherlich nicht glücklich.
Und es gibt auch flatterhafte Frauen, unglückliche und weibchenlose Männer. :-)
tomknopf am 3. Januar 2009 16:57 Beim Thema Emanzipation geht es ja um Frauen...
Habe noch immer nicht begriffen, wieso finanzielle Selbstbestimmung der Frau die Masse glücklicher macht... Alsob die Männer früher alles Geld für sich ausgegeben hätten...
Aktion Gesellschaftsspiele statt Handtaschen

Die Werte einer Gesellschaft ändern sich. Oft merkt man aber das geänderte Werte durchaus ihre Berechtigung hatten. Eine Familie zu haben ist heute bestimmt nicht einfacher wie vor 30 Jahren...
AtomRising am 3. Januar 2009 16:30 als!
regideur am 3. Januar 2009 16:34 Von mir aus auch als...
tomknopf am 3. Januar 2009 16:33 schwerer als ist der gesuchte Begriff

lass sie doch denken dass komplette emanzipation toll ist ;)
tomknopf am 3. Januar 2009 16:29 Früher war doch alles besser ^^
EmoxX am 3. Januar 2009 16:31 jaaa und jetz kommt die ganze gleichberechtigungssch...
also ich finds im berufsberiech ja gut aber wenigstens in beziehungen und im hasuhalt solls so bleiben.
hab keine lust als hausmann daheim zu sitzen. ich geh da lieber schaffen^^
tomknopf am 3. Januar 2009 16:35 So ist das! ^^
AtomRising am 3. Januar 2009 16:42 du bist echt ein mann? siehst aber nicht so aus
EmoxX am 3. Januar 2009 16:45 warum darf ein mann kein bild mit brüsten im profil haben?^^
tomknopf am 3. Januar 2009 16:47 Hast Du nicht gerade Emanzipation mit Menschenverachtung gleichgesetzt? Dich nehme ich nicht mehr ernst...
EmoxX am 3. Januar 2009 16:51 atom darfste schon ernstnehmen^^
AtomRising am 3. Januar 2009 16:52 Das habe ich nicht gesagt - ich habe angenommen das es dein richtiges Bild ist. Das tut mir leid.
tomknopf am 3. Januar 2009 17:01 Du Lüstling ^^
Das Bild hatten schon andere hier... Ich bin ein Mann.

Nein, viele Frauen waren sehr glücklich mit 5-10 Kindern.

Bist jetzt ein Frauenforscher geworden? Die sind so hart zu dir, was die Existenz deiner Fragen betrifft oder?
tomknopf am 3. Januar 2009 16:45 Ich hatte nur als Thema Emanzipation und die ganzen PC-süchtigen reden von Menschenverachtung etc. Alsob Frauen früher den ganzen Tag heulen mussten, weil sie so schlecht behandelt wurden... Viele Frauen heutzutage wünschen sich doch einen Mann von früher.
Aber wer kein eigenes Leben hat, kann auch nicht beurteilen, was ihn glücklich macht...

Sag mal, warum versuchst du Frauen in eine Rolle zu drängen?
Nun,"emanzipiert" das ist so ein Begriff,...viele Frauen,die emanzipiert sind,oder zumindest es glauben das sie es sind,sind nicht zu 100% emanzipiert,...weil....Reifen wechseln,und vieles mehr,...also mir gefällt es wenn mir ein Mann die Tür aufhält... wäre ich eine emanzipierte Frau,sollte (!!) ich mir die Tür selbst aufmachen,...die Frau von heute..ist selbstständig,kann meist,für sich selbst sorgen....ist unabhängig...aber noch lange nicht emanzipiert,...weil wir es ja gar nicht sein wollen....zu mindest nicht alle!
Angel84 am 3. Januar 2009 16:56 D.H. Ich genieße es auch, Frau sein zu dürfen und Mann bei gewissen Dingen um Hilfe zu bitten. Denke da wäre Eitelkeit und Stolz an falscher Stelle...

Nichts ist daran schlecht. Familie ist für jeden wünschenswert! Aber wenn ich´s mir aussuchen kann: bevor ich allein erziehende Mutter werde, bleib ich lieber kinderloser Single.
P.S. Ist GF bei Euch auch gerade so lahm?
tomknopf am 3. Januar 2009 16:35 Dachte, das liegt an meiner abgenutzten F5-Taste ^^
Früher gabs halt fast keine alleinerziehenden Mütter.
Angel84 am 3. Januar 2009 16:39 ... mehr als lahm... macht keinen Spaß!
oppa02 am 3. Januar 2009 16:39 a jo.dauert ewig bis neue seiten aufgehen

Wie so oft, ist es nötig eine gesunde Mitte zu finden. Die Emanzipation der Frau ist gut und richtig, schießt aber teilweise schon wieder über das Ziel hinaus. Gleichzeitig wird von Männern erwartet Gefühle zu zeigen, aber Weicheier sollen sie dann auch nicht sein... Ich persönlich bin der Meinung, dass Eigenständigkeit, Eigenverantwortung und "meine Frau stehen", keinen Gegensatz zur Familie bildet. Es bedeutet für mich, dass ich trotz Familie auf meine Bedürfnisse und Wünsche achte, dass ich mich eben nicht, wie es früher oft der Fall war, für die Familie aufopfern muss.

In einer Familie zu lieben und geliebt zu werden...LG

Ich denke,das ist individuell verschieden.Der eine fühlt sich als Familienmensch wohl,der andere ist lieber alleine.

Da du dich wieder vermutlich auf deine letzte Frage dazu beziehst, bzw. zu den Antworten dazu: Es heißt nicht, das Frauen dann keine Familie und Kinder haben möchten, aber das sie trotzdem selbständig und NICHT untergeordnet sind. Was ist daran so schlimm und so schwer zu verstehen?
DH
Dann schau Dir mal Statistiken an von 1930 und 2000, wie viele Singles es gab ^^
Vielleicht steht es nicht in Konkurrenz, aber in Zusammenhang!
Kein Wunder 1930 waren die meisten auf Familie angewiesen. Das dass heute nicht mehr so ist finde ich nur gut.
ja, und wieviele scheidungen und heiraten es damals gab, wieviele frauen kinderlos blieben, wie damals die geburtenrate war... usw.
aber lässt sich nicht eher auf einen generellen werteverfall zurückführen und weniger auf emanzipation allgemein? in den sozialistischen ländern hatten frauen im großen und ganzen auch die gleichen rechte wie männer, und familie dennoch einen hohen stellenwert (und dafür dann geld und karriere einen geringeren).
Die durften sich ihre Ideologie ja auch nicht selbst aussuchen! Oder darüber sprechen...
das hat mit der ideologie ja nicht unbedingt etwas zu tun (zumal du von den dreißiger jahren geredet hast, wo das poltische system ja auch wieder ganz anders war als heute). dieses beispiel sollte nur verdeutlichen, dass es auch möglich war, gleichberechtigung der frauen mit familiensinn zu vereinen. der grund, dass es heute so ist, liegt eher darin, dass unsere wertevorstellungen sich geändert haben. daran sind die frauen selber ja nicht schuld. oder habe ich dich falsch verstanden?
In sozialistischen Ländern durfte man doch garnichts anderes denken, bzw, öffentlich darüber reden! Das ist kein gutes Beispiel, oder?!
Der Punkt war damals gewesen das Familie viel stärker gefördert wurde wie heute. Ein Kinderkrippenplatz/Kindergartenplatz, Schulhort (Früh und Abend!), Wohnung bevorzugt für Familien, Finanzielle Förderung für Kinderreiche Familien (ab 4 Kinder)... Heute doch undenkbar.
Kommunismus hat sich halt nirgendwo durchsetzen können... Guter Kommentar!
Frauen sollten wirklich finanziell selbstbestimmter werden!!
Durch die Mehrwertsteuer-Einnahmen von Handtaschen und Schuhen bezahlt der Staat dann nämlich die Kindergartenplätze, sodass wieder alle zufrieden sind ^^
Emanzipation gibts wohl noch zu kurz, als dass sich dieses logische System umsetzen konnte :(
Ob Du es glaubst oder nicht. In Ländern wo beide (Frau und Mann) gearbeitet haben gab es schneller und mehr Kinder! Es war einfach finanziell früher möglich. Heute kommen Kinder aber eher nach Beruf und Kariere. Also wesentlich später und meist auch nur 1 Kind.
Nur die Italiener sind noch fauler bei diesem Thema ;-)
gut, dass du das erwähnst. das meinte ich auch. nur war diese art der emanzipation (also die im sozialismus) eine bessere als die heutige, denn heute geht es eher darum, frauen zu männern zu machen ... und das ist das meiner meinung nach das eigentliche problem. mit gleichberechtigung hat das nichts mehr zu tun. heute mangelt an förderungen.
Durch das Emanzipationsbestreben ist jede Hausfrau mit vielen Kindern direkt zurückgeblieben...
Ich glaube nicht dass Du das Leben in den 30zigern Jahren mit dem Leben 2000 vergleichen kannst.
Ich glaube auch nicht, dass das Leben damals besser war, die Menschen glücklicher und die Moralvorstellungen wurden damals genauso häufig gebrochen wie heute.
Die Emanzipation hat das Leben der Frauen verbessert, Kinder Familie oder Ehe werden durch Emanzipation nicht ausgeschlossen.
Nur ist es in unsere heutigen Zeit schwierig einen Partner zu finden, dass hat aber glaube ich eher etwas mit den vielen Möglichkeiten die uns offen stehen zu tun.