Waren die Anschläge auf das World Trade Center letzten Endes nützlich für die Islamisten oder hat es sich nicht ausgezahlt?

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10 Antworten

Ein wichtiges Ziel solcher Anschläge ist mediale/ öffentliche Aufmerksamkeit. Heute vergeht kaum eine Woche, ohne Nachrichten über islamistisch motivierte Anschläge. Und wenn man sich anschaut über wie viel "Gebietsautonomie", z.Bsp. der IS, heute verfügt, sind wichtige Ziele wohl erreicht.

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Terrorismus führt nicht unbedingt dazu, dass Regierungen stürzen und Menschen in Panik verfallen, oder dass Unruhen ausgelöst werden und es führt auch nicht dazu, dass es mehr "Nachahmer" gibt. Es ist einfach ein Übel unserer Zeit. Ein sonst "schwacher" Gegner greift zu unehrenhaften Methoden, weil man nicht 'anders' weiter weiß. Terrorismus kann von Außen, aber auch von Innen kommen. Manchmal ist es sogar nur ein einzelner Mann, der beschließt, seinem Leben ein Ende zu setzen und mit seiner Schule, also der Gesellschaft (Schule = Gesellschaft), abzurechnen. Im Prinzip ist Terrorismus nichts als eine weitere Form von Selbstmord, warum auch immer, der "entsprechende Hebel" im Kopf wurde umgestellt und das eigene Leben wird aufgegeben.

"Unser System", also Staat, Gesellschaft, öffentliche Meinung, das Gesetz, ist ständig in Bewegung. Schlecht daran ist, dass das System oft zu-langsam ist, seine eigenen Regeln, Verträge, usw., hat. Manchmal funktioniert es und manchmal nicht (Pattsituation) und dann ist es besser, wenn einer "die Regeln" bricht, weil sonst keine Veränderung möglich ist (siehe UNO). Die Regelbrecher sind dann entweder kleine Akteure, oder die 3 Großmächte (USA, Russland, China).

Terroristen sind auch Regelbrecher, jedoch individuell, sie stehen am Rande. Sie sorgen nur kurze Zeit für "Aufsehen", darum geht es ihnen nämlich, Werbung in eigener Sache machen und zwar mit allen Mitteln. Je mehr sie für Aufsehen sorgen, desto besser. Wenn wir also von einer Top-10 der Terroristen ausgehen, dann steht 9/11 ganz oben. Also waren sie-so betrachtet-erfolgreich, ja! Frag aber mal einen ehrlich arbeitenden Moslem in einer Deutschen Bank, der wird die sagen, wie er zu diesen Attentaten steht. (immer unterscheiden, ob du einen gebildeten Menschen vor dir hast oder nicht!) Bildung ist nämlich die entscheidende Waffe :-)

Geht es aber nicht um diese "Top-10 der pösen Terroristen" (Narzißmus, also wie die Top-10 der schlimmsten Mafia-Bosse), dann ist der Terrorismus absolut nicht erfolgreich, weil er a) lediglich für eine Änderung im System sorgt und b) für einen kurzen (!) Schock, er es aber nicht schafft, das System entscheidend zu verändern! Das gelingt nur den anderen Akteuren. Die westliche Gesellschaft ist schon viel zu "bunt", d.h. du kannst sie "angreifen", aber es gibt kein "Gesicht" mehr, dass für die steht, sondern nur ein Leviathan aus Menschen. Selbst wenn ein Terrorist einen Führer tötet, kommt schon bald der Nächste. Im Prinzip ist Terrorismus aber einfach nur eine unnötige Abschlachtung von Menschen mit Symbol-Charakter, ob nun Hochhäuser getroffen werden, Sportstadien oder Schulen, die Gesellschaft "schluckt" das und verändert sich weiter. Wir sind Terrorismus (ironisch betrachtet) doch schon längst gewöhnt.. Auf den Schrecken der Nacht folgt immer wieder ein neuer Tag. Erschreckend ist nur, was die nächste "Steigerung" von 9/11 wäre? (ABC-Waffen) Auch dazu gibt es schon genügend Hollywood-Filme.. :)      

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Da Ziel war, die westliche Welt durch Terror zu destabilisieren - und daran arbeiten sie ja seit damals fleißig weiter

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Kommentar von Referendarwin
06.07.2016, 00:10

Um was zu erreichen?

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Ich denke, für die Extremisten hat es sich ausgezahlt. Die USA hat überreagiert und damit noch mehr Terror ausgelöst.

Für die Menschen, die in Frieden leben möchten war es aber, unabhängig von der Religion, ein großes Unglück.

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Kommentar von MarkusKapunkt
06.07.2016, 07:31

Das Wort "Unglück" würde ich unabhängig davon, dass ich dir im Kern deiner Aussage völlig Recht gebe, nicht in diesem Zusammenhang verwenden. Unglück setzt für mich immer ein Wirken höherer Gewalt voraus. Eine Flut oder ein Erdbeben ist ein Unglück, aber ein Terrorakt ist es nicht, da er mit voller Absicht und von Menschen gemacht wurde.

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Nützlich waren diese Anschläge im Wesentlichen für

- die Rüstungsindustrie der USA;

- die Geheimdienste allerorten, obwohl sie krass versagt hatten;

- Überwachungsfanatiker in aller Welt;

- Larry Silverstein, der die Gebäude geleast hatte;

- die Enron- und WorldCom-Manager, die nicht weiter gerichtlich verfolgt werden konnten, weil ihre Ermittlunsgakten mit WTC 7 zerstört wurden;

- und wer immer kurz vorher die ganzen Put-Optionen auf die Aktien zahlreicher Fluglinien gekauft hat, die aufgrund des Anschlags dann planmäßig drastisch an Wert verloren. Diese Insider, deren Identität die SEC nach wie vor nicht rausrückt, haben sich damit eine goldene Nase verdient.

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Kommentar von Fielkeinnameein
06.07.2016, 09:07

Da fehlt noch der wichtigste Punkt. Es hat der Regierung die Möglichkeit gegeben unter dem Vorwand des Terrorismus in jedes Land der Welt einzumarschieren.

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Am Ende hatte niemand was davon.
Die haben sich halt Tot und Fame davon versprochen.
Naja zumindest kennt die jetzt jeder und Tote gab es ja auch .....
Also habe die im Grunde doch ihr Ziel erreicht.

Nein, die Amis haben nichts davon. Natürlich haben die Geheimdienste es zuzm Anlass genommen, mehr zu fordern. Das ist halt ihr Job. Ist hier nciht anders.

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Kommentar von Fielkeinnameein
06.07.2016, 09:06

Schau mal in die Antwort von Skinman, da sieht man wer alles was davon hatte.

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Der Anschlag war von al-Qaida und diese möchten ja eine islamische Welt errichten. Dafür muss erstmal die westliche Welt dranglauben und das war einer der Schritte dazu.

Ironischerweise schritten dann die Amerikaner in Afghanistan und zerschlugen die Taliban ziemlich schnell. 2011 wurde durch Navy Seals auch Osama Bin Laden erschossen.

Schlussendlich haben sie für Aufsehen, Publicity und Tote gesorgt, sich aber dadurch möglicherweise ein Eigentor durch das erwachte Bewusstsein geschossen.

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Kommentar von VortexDani
06.07.2016, 02:23

Nun ja, die Taliban existieren immer noch zahlreich, wenn auch ihre Rolle angesichts neuerer Splittergruppen und Extremistengruppen geschrumpft ist... es gibt heute noch mehr organisierte Terroristen als in den 90ern während der Hochphase der Taliban nach dem asymmetrischen Krieg gegen die Sowjets für den sie von der CIA unterstützt und ausgebildet wurden...

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Kommentar von Fielkeinnameein
06.07.2016, 09:29

Also in keinem deiner Absätze ist auch nur irgendwas richtig oder belegbar Oo

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Kommentar von Kreuzzzfeuer
06.07.2016, 12:49

Quelle: Ahmed Rashid: Am Abgrund. Afghanistan, Pakistan und der Westen. Bonn 2013

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Kommentar von Kreuzzzfeuer
06.07.2016, 16:59

Bitte was??? Die Leiche von Osama Bin Laden wurde von den Navy mit einer DNA-Analyse bestätigt. Jetzt laberst du einfach nur Müll

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Der anschlag war ein false flag Angriff um einen grund zu haben in den nahen osten zu marschieren. Man kann über osama bin laden sagen was man mlchte aber er hat bis zu seinem tod geleugnet für die Anschläge verantwortlich zu sein....würde man sich bei so vielen toten nicht eigentlich damit prahlen wäre man für den Anschlag verantwortlich?

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Kommentar von Referendarwin
06.07.2016, 17:15

Du sagst ja selber, dass man nicht prahlen würde. Sonst hätte Bush das ja getan.

Hast du die Illuminaten schon gefunden?

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Kommentar von Susii01
06.07.2016, 22:33

ja...siehe bilderberg treffen

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Für die US-Rüstungskonzerne hat sich der Anschlag gut ausgezahlt.

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Kommentar von VortexDani
06.07.2016, 02:25

Indirekt ja, nur wäre man auch ohne den Terror relativ simpel in den Irak einmarschiert (siehe Behauptung von WMDs Saddams die nichts mit Taliban oder Al Qaida zu tun hatten)... Afghanistan hätte wäre dann möglicherweise im Anschluss als nächses Interesse auserkoren worden

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Was hat sich daran ausgezahlt, fast die gesamte islamische Welt is vom Krieg betroffen. Die Menschen haben angst vorm islam und mit 9.11 hat alles angefangen.
Ich denke die USA und Israel haben das alles so geplant , das sie nicht nur die feinde der radikalen Islamisten sind ,sondern die ganze Welt.

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Kommentar von Referendarwin
06.07.2016, 00:12

Du glaubst, Mohammed Atta war israelischer oder amerikanischer Agent?

Dass der Präsident der USA befiehlt, 1000e eigene Staatsbürger zu töten? Denkst du, sowas würde jemand mit ins Grab nehmen wollen?

Das sind doch Verschwörungstheorien.

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Kommentar von robianna
06.07.2016, 00:16

oder du bist blind mein freund. der Hass wird geschürt

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