War Köln schon in den 1970er und 1980er Jahren die offenste und toleranteste Stadt in Westdeutschland?

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8 Antworten

ja, mein vater war ein echter kölsche jung, gelassener und liebevoller geht's nördlich der toscana nicht. ich bin bönnscher und jetzt wahlberliner, wenn ich in köln lande, geht mir das herz auf!!! SKY

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Kommentar von Vitaly1989
24.01.2016, 11:13

Danke! :)

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Ich bin Kölnerin und sage daher mit Einschränkungen ja. "Jeder Jeck is anders", heißt es nicht umsonst bei uns Kölnern.

Allerdings, wenn man als Kölnerin hinter die Kulissen schaut, sieht manches doch anders aus. Man muss halt mit dem kölschen Strom schwimmen. Die Kölner bezeichnen Zugezogene nicht umsonst als Immis. Und die Offenheit und Kontaktfreudigkeit der Kölner ist doch eher oberflächlig und geht über ein paar Kölsch nicht hinaus.

Aber immerhin gab es im 3. Reich keine Stadt in Deutschland, wo die Nazis weniger Anhänger hatten. :-)

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Kommentar von Vitaly1989
24.01.2016, 12:33

Oberflächlichkeit. Meinst du, dass es in Köln schwierig ist, echte Freundschaft oder Liebe zu finden?

Danke für die Antwort! :)

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Wer sagt, das Köln diesen Titel hat?


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Kommentar von FrageAntwo
24.01.2016, 10:38

Berlin ist nicht in Westdeu

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Kommentar von Vitaly1989
24.01.2016, 10:40

Ich bin ein Russe und war noch nie in Deutschland. Aber im Internet schreibt man immer, dass Köln am offensten und tolerantesten in Deutschland ist.

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In den 70er Jahren haben sich als Ergebnis der antiautoritären (Studenten-)bewegung viele Zentren gebildet, die gewisse anarchistische Züge trugen und Anziehungspunkt für die unabhängigen Köpfe der Region waren. Selbst die Pappnasen (abfälliger Begriff für Bewohner linksrheinischer Städte von Duisburg bis Mainz) umwehte das Gespenst der Freiheit auch außerhalb der närrischen Zeit.

Dass sich hieraus eine besondere Toleranz und Weltoffenheit entwickelt hätte, kann beim besten Willen nicht behauptet werden. Hier dürften "das Viertel" in Bremen oder die Schanze in Hamburg eine nachhaltigere Rolle gespielt haben.

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Kommentar von Vitaly1989
24.01.2016, 18:27

Danke für die Antwort!

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Ja, aber nur in der Karnevalszeit. Ausserhalb dieser Zeit sind die Kölner eher verklemmter und miesepetriger als z.B Münchner.

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Kommentar von Vitaly1989
24.01.2016, 13:42

Welche Stadt würdest du eher als richtig offen und tolerant bezeichnen?

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Ist es nicht eher das Gewitzel einiger TV-Moderatoren, namentlich z.B. H. Schmidt, die Köln - und zwar in den Neunzigern - das Image "schwul" verpasst haben, und dies in einer Zeit, in der dieses Image als Zeichen besonderer Toleranz zu gelten anfing?

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Kommentar von Vitaly1989
24.01.2016, 10:57

Ich meine nicht unbedingt Schwule, sondern Akzeptanz menschlicher Individualität im allgemein. Selbst bin ich Hetero.

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In Bezug auf die schwule Lebenskultur stimmt dieses schon, in anderen Belangen kann man das nicht unbedingt sagen...

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Kommentar von Vitaly1989
24.01.2016, 10:42

Nicht nur für Homosexuelle. Ich meine moderne humanistische Werte im allgemein. Wie war es mit der Gleichberechtigung  von Männern und Frauen in Köln, zum Beispiel?

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... bis zum Aschermittwoch ....

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Kommentar von Vitaly1989
24.01.2016, 16:34

Was meinst du?

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