PatBo am 23.03.2008 um 22:54 Uhr
Hat Jesus mit seinen Predigten versucht die Gesellschaft zu verändern und selbige gerechter zu gestalten? Diese Frage haben wir heute beim Frühstück diskutiert, konnten uns aber nicht eineigen.

Hallo PatBo, gutefrage.net ist eine Ratgeber-Plattform. Es geht bei uns in erster Linie um solche Fragen, auf die man Rat oder Hilfe für ein Problem antworten kann. Wenn es um einen Meinungsaustausch mit der Community geht, dann ist dafür unser Forum unter http://gutefrage.net/forum richtig. Vielen Dank und viele Grüße, Ted vom gutefrage.net-Support

Unbedingt. Und das meine ich im Ernst. Und hat er ja auch.

Revolutionär und Visionär, eindeutig ja
Luise am 24. März 2008 08:30 DH

Wenn nicht Jesus ein Revolutionär war, wer dann. Er würde heutzutage ununterbrochen vom Verfassungsschutz bespitzelt, wenn er überhaupt auf freiem Fuß wäre.

Jesus wollte in erseter Linie die Menschen näher zu Gott bringen. Die gesellschaftlichen Veränderungen wären sozusagen ein Nebeneffekt.

Ja, ich seh das auch so. Das kostete ihm letztendlich sein Leben. Auch heutzutage werden Querdenker und Aufklärer zerschlagen. z. B. Che Guevara, Rudi Dutschke

Ich würde nicht dazu sagen, dass er die Gesellschaft ändern wollte, ich würde sagen er wollte Sie retten.
PatBo am 23. März 2008 23:35 Das ist ihm nun aber leider nicht gelungen.

Das kommt darauf an, wie Du den Begriff "Revolutionär" definierst.
Jesus war Jude und wollte das Judentum reformieren. An die Schaffung einer neuen Religion hat er wohl weniger gedacht. Es gab ja anfangs durchaus die Diskussion, inwieweit ein Nichtjude zur christlichen Gemeinschaft gehören könne. (Stichwort: Judenchristen - Heidenchristen) Erst später haben sich die Vertreter der Heidenchristen durchgesetzt.
Insofern würde ich ihn eher als Reformator bezeichnen.
PatBo am 23. März 2008 23:16 Und genau das war auch mein Denkansatz. Reformator stimme ich voll zu, Religion verständlich machen, auch für das einfache Volk. Aber mein ABI - Kind war halt anderer Meinung.

Im Positiven Sinn JA ! Aber Reformer trift es eventuell eher.

Die Geschichte mit und um Jesus war die beste PR-Kampagne, die es je gegeben hat.
RBMannheim am 24. März 2008 10:26 So ist es!

@SOPPORT: Ihr meint solche Fragen wie: " "Mein Bruder geht auf Wanderschaft...", "Sprachen...", "formuline L112 und "Pille"" oder (wenigstens mit Fragezeichen!) "Wer war gestern denn zum Osterfeuer?" "?
HerrLich am 23. März 2008 23:13 Sag mal, Du lernst es nicht, oder? Wieso beantwortest Du Deine eigenen Fragen? Und den Unterscheid verstehst Du auch nicht? grübl
Hallo PatBo, nochmal zur Erinnerung: bitte nutze in Zukunft für Beiträge zu Deinen eigenen Fragen das Kommentarfeld anstatt des Antwortfeldes. Und wenn ich Deinen Beitrag richtig verstehe: gutefrage.net ist kein Diskussions- oder Chatforum. Es geht auf hier um Ratgeberfragen. Du kannst dies auch noch einmal in unseren Richtlinien nachlesen unter http://gutefrage.net/policy Viele Grüße, Ted vom gutefrage.net-Support
PatBo am 23. März 2008 23:31 Hab´s jetzt verstanden!

Eher ein guter Geschäftsmann. Sein Konzern blüht heute noch. Daneben ist Bill Gates ein anfänger... undwiederKloppefürMorty
RBMannheim am 24. März 2008 10:27 Kein Kloppe von mir! Für das Gegenteil gibts es nämlich keinerlei Beweise!
Mortimer am 24. März 2008 17:39 Hören Sie das, Eure Ehren, ich bin unschuldig!
Wie, jetzt, RBMannheim kriegen sie auch noch ?!!
Meinst Du, ich bin etwas... provokant? Stehe dazu.

Da sind bisher alle der selben Meinung wie mein Herr Sohn. Und das verstehe ich nicht, denn Jesus wollte doch an den bestehenden Verhältnissen nicht ändern.
Hallo PatBo, bitte sei doch so nett und nutze in Zukunft für Beiträge zu Deinen eigenen Fragen das Kommentarfeld anstatt des Antwortfeldes. Vielen Dank und viele Grüße, Ted vom gutefrage.net-Support
Antipasta am 23. März 2008 23:19 Die Juden hofften damals auf einen Revolutionär gegenüber den römischen Machtverhältnissen. Diese Position hat Jesus nicht eingenommen, im Gegenteil, er hat eine loyale Haltung gegenüber dem Staat befürwortet. Trotzdem war ein Revolutionär, da er die religiösen Vorstellungen und Traditionen revolutioniert hat. Die Idee eines lebendigen Glaubens und die damit verbundenen Auswirkungen waren neu. In diesem Sinne ist die Bergpredigt ein Aufruf zur religiösen Revolution (gewesen).
PatBo am 23. März 2008 23:32 In diesem Sinn kann ich das nachvollziehen, aber ebend nur in diesem.
Antipasta am 23. März 2008 23:36 nun, in diesem Sinn mußt Du unterscheiden zwischen dem politischen Revolutionär und dem religiösen. Wenn Du aber die Geschichte weiter betrachtest, stellst Du fest, dass die Grenzen verschwimmen - also meiner Meinung nach, auf alle Revolutionär, ganz besonders im eigentlichen Sinn des "Erneuerers".
Antipasta am 24. März 2008 00:32 Klar! Revolutionen finden immer dort statt,wo eine Macht ihren Einfluss schwinden sieht. Davon abgesehen hat Jesus den Zöllner, Bettler, Maria etc. "bemächtigt". Das Prinzip der Nächstenliebe ist(!) über Jahrhunderte die Revolution schlechthin, Gandhi war etwas später, aber auch revolutionär.
PatBo am 24. März 2008 02:09 Gandhi war kein Revolutionär. Er war "Widerständler". Aber verwechselst Du nicht Ursache und Wirkung wenn Du meinst Revolution findet dort statt, wo eine Macht schwindet?
Antipasta am 24. März 2008 13:43 Ich habe nur gesagt, dass sie dort stattfindet. Ursache und Wirkung mögen in den jeweiligen Fällen verschieden sein. Ich glaube, dass kann man gar nicht verallgemeinern.
Gandhi war vielleicht kein Revolutionär (Substantiv) aber er war revolutionär (Adjektiv).
Gandhi war revolutionär in seiner Schau der Zusammenhänge. Es war ihm sehr wohl bewusst, dass Unabhängigkeit Indiens ohne demokratische Gesellschaft, wirtschaftliche Autonomie, religiöse Toleranz zwischen Hindus und Muslimen und Gleichwertigkeit der Benachteiligten (Unberührbare) nicht wirklich Freiheit für die Menschen bedeutet. Deshalb wehrte er sich mit Händen und Füssen gegen eine Teilung Indiens – in Vorahnung der blutigen Massaker die folgen würden – und beging den Unabhängigkeitstag als Trauertag. Z.B.
PatBo am 24. März 2008 19:56 Mit dieser Ansicht zu Gandhi gehe ich mit, aber das Ursache und Wirkung einer Revolution immer Fall abhängig sind, nee. Die Ursache ist immer eine Form der Unterdrückung, die Wirkung eine Änderung bestehender Machtverhältnisse. Und die hat Jesus und wollte er auch nicht erreichen.
Antipasta am 24. März 2008 21:57 hmmmm......., also so betrachtet nützen die ganzen Diskussionen, glaube ich, nichts. Dann muss man erst eine genaue Definition von "Revolution" und "Revolutionär" finden, nach der sich alle Beteiligten richten. Ich denke, Du meinst, Jesus war kein politischer Revolutionär und damit magst Du Recht haben.
Für die meisten, mich eingeschlossen, mag er ein Revolutionär sein und bleiben, weil er das religiöse Leben damals in einer Art und Weise beeinflußt hat, die bis heute nachwirkt. Vielleicht ist dann der Ausdruck "Reformator" tatsächlich passender.
Religion war und ist (oft genug) Unterdrückung. Am Sabbat Menschen zu heilen war schon revolutionär. Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein, hat ein Regelwerk durchbrochen.
An den politischen Machtverhältnissen hat Jesus nichts geändert, er hat sich von den Römern kreuzigen lassen. Für die Kirche hat er eine "Änderung bestehender Machtverhältnisse" eingeleitet, die bis heute noch nicht abgeschlossen scheint, s. die verschiedenen Ausrichtungen im Christentum.
Jetzt frag ich mal gegen: War denn Luther ein Revolutionär?
Er hatte auf jeden fall neue bzw. andere Ideen! Aber ist man dan Revolutionär?

Ich weiß nicht allzu viel über die Religion, aber ich würde ein klares Ja sagen!
Jesus Christus sagte: Mein Königreich ist kein Teil dieser Welt. Auch sagte Jesus Christus, dass die gute Botschaft vom Königreich auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden würde. Jesus Christus war als Verkündiger dieser Botschaft der Bibel bekannt. Jesus Christus hat Wunderheilungen vollbracht, um zu zeigen, was er als König des Königreiches Gottes zukünftig weltweit vollbringen darf. Auch aus Mitleid und Liebe zu den Menschen. Es lohnt sich wirklich, sich eingehend mit Jesus Christus anhand der Bibel intensiv zu beschäftigen. Auch im Internet findet man Informationen über Jesus Christus, beispielsweise unter der Adresse http://www.jesus-jesus.de/