Frage von Lyznoe, 175

War Jesus auch ein Flüchtling?

Antwort
von Dxmklvw, 121

Zwar hat er sich gut überlegt häufig auch vor denen zurückgezogen, von denen er Übles zu erwarten hatte, aber deswegen war er kein Flüchtling. Er lebte in seine Heimat, auch wenn er als Wanderprediger durch die Gegend zog.

Andererseits gibt es diverse Dinge, vor denen man fliehen kann. Nimmt man als Kriterium die Wahrheit, dann war Jesus kein Flüchtling, dafür aber umso mehr die damalige Priesterschaft, denn sie ist vor der Wahrheit geflohen, und wo sie nicht mehr fliehen konnte, tat sie das, was man von allen Angstbeißern kennt: Sie biß  wütend um sich.

Jesus war auch in dieser Beziehung völlig anders. Trotz begründeter starker Angst stellte er sich seinen Gegnern, und er biß nicht wütend um sich, sondern er kämpfte mit (überwiegend auch logischen) Argumenten.

Kommentar von gottesanbeterin ,

Sicher war Jesus ein Flüchtling; seine Eltern sind doch mit ihm nach Ägypten geflohen!

Kommentar von earnest ,

Das entspricht nicht der üblichen Definition von Flüchtling.

http://www.duden.de/rechtschreibung/Fluechtling

Außerdem erwähnt meines Wissens nur Matthäus diese Geschichte.

Kommentar von kdd1945 ,

Unten steht die Definition aus Deinem Link. Passt doch gut auf Jesus und seine Familie.

Person, die aus politischen, religiösen, wirtschaftlichen oder ethnischen Gründen ihre Heimat eilig verlassen hat oder verlassen musste.

Nur Matthäus? Reicht doch, ist glaubhaft.

Kommentar von earnest ,

Nöh, ist interessegeleitete Quelle. Will aus Jesus den Messias machen. 

Nöh, passt nicht. "Flüchtling" setzt - für mich - eine bewusste Entscheidung voraus. Schwierig bei einem Baby.

Kommentar von Matzko ,

Für das "Baby" haben seine Eltern entschieden und zwar bewusst, um ihn zu retten!

Kommentar von earnest ,

Wir haben hier offenbar eine unterschiedliche Auffassung des Begriffs "Flüchtling" und eine unterschiedliche Bewertung der Glaubwürdigkeit des Matthäus-Berichts. 

Ich denke, das können wir so stehenlassen.

Antwort
von suziesext08, 72

über die Kindheit von Jesus stehen widersprüchliche Sachen. Nur im Matthäusevangelium wird die Flucht nach Ägypten erzählt.

Nach dem heutigen Sprachgebrauch wären aber Joseph und Maria keine Flüchtlinge gewesen, sondern Asylbewerber, weil sie ja von Herodes (Mordbefehl der Erstgeborenen) bedroht waren. Flüchtlinge sind nach der Genfer Konvention Kriegsflüchtlinge. Aber das passt auch nicht ganz, es gab in Ägypten damals eine ganz bedeutende jüdische Enklave, sogar mit Tempel, und wenn es stimmt, dann hat da Jesus auch die Torah Schule besucht und Pilpul (das Diskutieren) gelernt, denn später, mit 12 hat er schon heftig diskutiert über Torah Vorschriften mit den Pharisäern und Schriftgelehrten, als er zurück war in Jerusalem.

Kommentar von suziesext08 ,

in der kath. Kirche ist diese Flucht eine der Sieben Schmerzen Mariens, mit nem eigenen liturgischen Gedenktag am 15.September

Antwort
von Matzko, 45

Ja, als ganz kleines Kind musste er mit seinen Eltern (bzw. sie mit ihm) nach Ägypten fliehen, weil er sonst eventuell ermordet worden wäre, weil alle kleinen Jungen bis zu zwei Jahren auf Befehl des Königs getötet werden sollten. Die Flucht gelang und Jesus war gerettet und konnte so später wieder in sein Heimatland zurück kehren. Du kannst die Geschichte im Neuen Testament, das ist ein Teil der Bibel, nachlesen.

Kommentar von earnest ,

Tja, aber wie glaubhaft diese Geschichte ist ...

Siehe Nadelwald.

Kommentar von Matzko ,

Was ist im Nadelwald passiert?

Antwort
von Netie, 91

Er kam in das Seinige und die Seinigen nahmen ihn nicht an. Johannes 1 Vers 11

'Er kam in das Seine' (andere übersetzen in sein Eigentum).

Er überschritt nicht Seine Eigentumsgrenze, sondern lebte auf dem Planeten, den Er selbst erschaffen hat.

'Die Seinen nahmen in nicht an.'

Allgemein gesehen könnte man dies auf die gesamte Menschheit beziehen, denn es ist wahr, dass der größte Teil der Menschheit ihn verwarf. Doch in engerem Sinne war das jüdische Volk sein erwähltes Volk. Als Er in die Welt kam, erschien Er den Juden als ihr Messias, aber sie wollten ihn nicht annehmen.

Herodes wollte Ihn, als er von den Magiern hörte, dass der König der Juden geboren wäre, töten. Deswegen mussten sie auf Weisung Gottes, nach Ägypten fliehen.

"Er (Josef) aber stand auf, nahm das Kindlein und seine Mutter des Nachts zu sich und zog hin nach Ägypten. Matthäus 2 Vers 14

Antwort
von Rosenblad, 48

Mir sei die provokante Aussage übersehen, aber aus der psychischen Perspektiver heraus war Jesus ein Vertriebener seiner selbst.

Kommentar von eleteroj ,

hallo @Rosenblad, eine interessante und erwägenswerte Hypothese :)  aber wovor war er und wohin geflohen? Und hat er vielleicht überhaupt keine Heimat gefunden?

Und es trat zu ihm ein Torahgelehrter, der sprach zu ihm: Meister, ich will dir folgen, wo du hin gehst. Jesus sagt zu ihm: Die Füchse haben Gruben, und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber des Menschen Sohn hat nicht, da er sein Haupt hin lege.

Kommentar von Rosenblad ,

Du hast die Antwort schon gegeben (siehe auch Joh. 8:23). Jesus ist vermutlich vor seinem eigenen ihm nie in der Kindheit vermittelten Selbstbezogenheiten geflohen in eine Welt die ihm Identität, ein (neues, substitutives) Ich und Authentizität vermittelten sollten - in ein "Wolkenreich". Und nein, in diesem Leben hat er keine Heimat gefunden, da er sich selbst nie gefunden hat, deshalb suchte er ein anderes Leben - und das mit aller Konsequenz.

Danke für den Satz aus Matth. 8:20, auf den ich nie gekommen wäre!

Kommentar von earnest ,

Das ist nun noch spekulativer als das meiste andere, was man über Jesu "Privatleben" liest.

Psychologisieren über eine Figur, deren Historizität sogar von manchen angezweifelt wird ...

Das erinnert mich an die "Ferndiagnosen" bei GF, die immer wieder bei medizinischen Fragen auftauchen.

Kommentar von Rosenblad ,

An dieser Stelle gebe ich Ihnen gern recht, was meine steile These betrifft, aber Spekulation ist nunmal der ideative Moment unserer kognitiven Fähigkeiten der zu manchen "Schließungen" führen kann - wohlgemerkt kann.

Kommentar von eleteroj ,

zumal: ob Jesus eine historische Figur ist, spielt hier überhaupt keine Rolle. Auch Romanfiguren oder mythologische Profile wurden und werden von Psychologen wissenschaftlich studiert, siehe Sigmund Freud "Der Mann Moses".  Die kanonischen und apokryphen Evangelien dokumentieren dazu ein völlig ausreichendes Psychogramm vom "Mann Jesus".

Kommentar von earnest ,

Naja, wenn du unbedingt Jesus auf die Couch setzen möchtest - bitte sehr.

Und "Old Man Moses" ist nun auch kein leuchtendes Vorbild für ein solches Verfahren, finde ich.

Aber jeder wie er mag ...

;-)

Antwort
von voayager, 99

Wenn es denn ihn gab, - Wanderprediger gab es en masse zu dieser Zeit in Palästina - dann war er kein Flüchtling.

Man denke doch nur mal an Ahasver, jenen der verflucht wurde und dann ständig auf einem Schiff herumsegeln mußte, so die Legende. Es galt folglich als ruchbar, nicht beheimatet zu sein, so die biblische Haltung.

Kommentar von HappyGamer2207 ,

Es gab nie Palästina

Kommentar von voayager ,

na schön, dann halt Galilea

Antwort
von hutten52, 30

Nein, er lebte und wirkte im Land seiner Eltern.

Antwort
von kgsbus, 104

Nach meiner Einschätzung war Jesus kein Flüchtling.

Auch wenn man die Stelle bei Matthäus heranziehen will, dass Maria und Joseph mit ihm wegen Herodes nach Ägypten zogen.

Die übliche historische Biografie Jesu geht davon aus, dass er aus Nazaret
stammte. Dort lebte und arbeitete er. Nach der Taufe im Jordan zog er als
Wanderprediger zuerst in Galiläa (Aramäisch als Muttersprache – machte ihn
auffällig in Judäa) umher, um dann auch in Judäa zu wirken.

Er war kein Gegner der Römer, hatte aber viele Freude aus dem Bereich der
Zeloten, war aber gegen Umsturz und Gewalt. Er wurde also nicht politisch
verfolgt und hatte auch keine Armutsgründe (er gehörte als Handwerker eher zur Mittelschicht).

Er stritt sich mit Pharisäern und Sadduzäeren. Wobei er als Laie eigentlich
den Pharisäern relativ nahe stand - vielleicht der linke Flügel der Pharisäer.
Und Gedankengut der Essener.

Auf jeden Fall ein charismatischer Redner mit fast 100 Anhängern im Umfeld.

Die einflussreichen Priester (Sadduzäer) machte er sich offensichtlich zu
Feinden und das führte wohl auch zu seiner Verhaftung und Kreuzigung
(Steinigung klappte nicht so recht und daher wurde die römische Todesstrafe in einem fragwürdigen Prozess verhängt).



Kommentar von Dummie42 ,

Er war kein Gegner der Römer? Das glaubst du? Warum meinst du denn, wurde er von Pilatus zum Tode verurteilt?

Kommentar von kgsbus ,

Im Neuen Testament kommt die Bezeichnung Synhedrion in den Evangelien und der Apostelgeschichte 22 Mal vor. Nach neutestamentlicher Überlieferung hatte der Hohe Rat einen wichtigen Anteil am Tod Jesu. Er konnte zwar das Todesurteil nicht selbst vollstrecken, habe Jesus jedoch mit der Anklage eines Messiasanspruchs an den römischen Statthalter Pontius Pilatus überstellt.
Mk 15

Kommentar von Dummie42 ,

Das ist eine spätere Erfindung aus dem römischen Reich. Da wurde die Rolle der Juden beim Tod Jesu immer größer gezeichnet und die Römer immer kleiner. Sie wurden quasi von den bösen Juden gezungen. Kommt ja auch nicht gut, wenn man den eigenen Religionsschöpfer umgebracht hat.

Kommentar von Viktor1 ,

Eindeutig eine Gefälligkeitshinrichtung für die rel Führung der Juden wie aus den Schriften eindeutig zu ersehen ist.

Antwort
von Aleqasina, 95

Nach Matth. 15, 21 par. zog sich Jesus mit seinen Jüngern für eine Zeit lang in die Gegend von Sidon und Tyrus zurück, möglicherweise um vor dem Zugriff des Herodes Antipas sicher zu sein.

Antwort
von ogdan, 90

Nein. Jesus ist zwar in der Geschichte über den herodianischen Knabenmord für eine kurze Zeit nach Ägypten geflüchtet, da sowohl Israel als auch Ägypten damals zum römischen Reich gehörten, hat er das Land ja nicht verlassen.

Bezüglich Flucht hat Jesus selbst gesagt (Lukas 10,7)

"3 Geht hin; siehe, ich sende euch wie Lämmer mitten unter die Wölfe.

4 Tragt keinen Geldbeutel bei euch, keine Tasche und keine Schuhe, und grüßt niemanden unterwegs.

5 Wenn ihr in ein Haus kommt, sprecht zuerst: Friede sei diesem Hause!

6 Und wenn dort ein Kind des Friedens ist, so wird euer Friede auf ihm ruhen; wenn aber nicht, so wird sich euer Friede wieder zu euch wenden.

7 In demselben Haus aber bleibt, esst und trinkt, was man euch gibt; denn ein Arbeiter ist seines Lohnes wert. Ihr sollt nicht von einem Haus zum andern gehen."


Übertragen auf heute heißt das, daß ein Christ - auch wenn er wie ein Lamm von Wölfen verfolgt wird und alles Geld und Hab und Gut zurücklassen muß - an dem ersten Ort bleiben soll, wo er Frieden findet. Er soll nicht wegen besseren Essens (=höherem Lebensstandard) von Haus zu Haus oder in andere Länder weiterziehen.

http://bibelserver.com/text/LUT/Lukas10%2C7

Kommentar von kyseli ,

Deine Bibelstelle bezieht sich aber nicht auf Flucht...sondern wie in Luk. 10 gesagt wird die Anweisungen für die Predigerpaare..immer zu zweit..eigentlich so wie es die Zeugen Jehovas immer noch praktizieren, von Haus zu Haus zu gehen und Ortschaften ..wie in Apost.gesch 5 vers 42 bin ich überzeugt.

Antwort
von nowka20, 15

Mt 8,20
20 Jesus sagt zu ihm: Die Füchse haben Gruben, und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber [a ] der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlege.
a) 2. Kor 8,9
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Antwort
von hummel3, 69

Wenn man es so werten will, dann war Jesus bestenfalls in seiner Kindheit ein Flüchtling, als seine Eltern mit ihm vor Herodes nach Ägypten geflohen sind.

In seinem weiteren Leben, ab der Rückkehr nach Nazareth, war er jedoch nie mehr Flüchtling. Im Gegenteil, er hat sich besonders in der Zeit "seines göttlichen Wirkens" seinen Verfolgern immer gestellt, bis hin zu seinem Tod am Kreuz. So jemand ist kein Flüchtling. 

Antwort
von Fred4u2, 52

Bei einer Veranstaltung bei der es um die Flüchtlingspolitik ging las ich auf einem großen Plakate eines katholischen Vereins "Jesus war auch Flüchtling". Diese Behauptung ist nicht nur falsch, sondern bringt den Sohn Gottes in eine sonderbaren Position. der Erlöser der Menschen und Sohn des Allahhöchsten soll vor sterblichen Menschen geflohen sein? Es gibt nur eine biblische Begebenheit die eventuell darauf hindeuten könnte, doch da flohen die Elten, Joseph und Maria, nach Ägypten, Jesus war damals noch ein Baby konnte also nicht geflohen (fliehen kann man eben nicht passiv) sein. Im Garten kurz vor der Kreuzigung hatte er Angst vor das was geschehen sollte, doch er stellte sich der Verantwortung und litt willig den Tod am Pfahl.  

Antwort
von joheipo, 127

Nach dem, was in der Bibel steht, waren seine Eltern Flüchtlinge.

Ob ein Kind, das währed der Flucht der Eltern geboren wird, auch als Flüchtling zu werten ist, weiß ich allerdings nicht.

Kommentar von marylinjackson ,

Als Jesus geboren wurde, war die Familie nicht auf der Flucht. Leider wird das immer falsch dargestellt.

Kommentar von kyseli ,

Jesus wurde nicht auf der Flucht geboren! Sondern als die Magier aus Babylon kamen, wohnten Jesu Eltern nicht mehr in der Scheune...sondern bereits in einem Haus! Herodes setzte das tötungs-Alter darum auch hoch auf 2 Jahre. Erst dann als die von Satan geleiteten Magier wieder zu Herodes sollten . Floh die komplette Familie wegen dem Tip von dem Engel.

Kommentar von WALDFROSCH1 ,

@kiseli 

Nach Biblischer Offenbarung wurde Jesus in Bethlehem geboren als die Eltern zur Volkszählung  an den ORt ihrer Herkunft antreten mussten :

Lukas - Kapitel 2

Jesu Geburt

1 Es begab sich aber zu der Zeit,daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschätzt würde.2Und diese Schätzung war die allererste und geschah zu der Zeit, daCyrenius Landpfleger von Syrien war. 3 Und jedermann ging, daß er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seine Stadt. Da machte sich auch auf Joseph aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, darum daß er von dem Hause und Geschlechte Davids war,5 auf daß er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe, die ward schwanger. 6 Und als sie daselbst waren, kam die Zeit, da sie gebären sollte. 7 Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.  8 Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. 9 Und siehe, des HERRN Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des HERRN leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. 10 Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; 11 denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der HERR, in der Stadt Davids. 12 Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. 13 Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen:14 Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen.(Andere Übersetzung nach besser bezeugter Lesart: "Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.")15 Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Laßt uns nun gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der HERR kundgetan hat. 16 Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Joseph, dazu das Kind in der Krippe liegen. 7Da sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. 18 Und alle, vor die es kam, wunderten sich der Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten. 19 Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.20 Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott um alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt wie.21 Und da acht Tage um waren, daß das Kind beschnitten würde, da ward sein Name genannt Jesus, welcher genannt war von dem Engel, ehe denn er in Mutterleibe empfangen ward. 



Kommentar von kyseli ,

UND? Weiterlesen ...9 Als sie den König angehört hatten, gingen sie ihres Weges; und siehe, der Stern, den sie gesehen hatten, [als sie] im Osten [waren], ging vor ihnen her, bis er über dem Ort stehenblieb, wo sich das kleine Kind befand. 10 Als sie den Stern sahen, freuten sie sich tatsächlich sehr. 11 Und als sie in das Haus kamen, sahen sie das kleine Kind bei Maria, seiner Mutter, und sie fielen nieder und huldigten ihm

Also sind Monate oder gar 1 Jahr vergangen als diese Magier kamen, darum wurden kinder unter 2 Jahren getötet.

Ausserdem kann kein Stern über einer Ortschaft stehenbleiben, war eindeutig ne vision Satans Jesu zu töten und die Handlanger sollten die Judenfernen Magier sein

Antwort
von fricktorel, 31

Nein, aber seine "physischen" Eltern (Mt.2,13).

Antwort
von Andracus, 119

naja, nicht in dem Sinne. Er ist gegen Ende seines (irdischen) Lebens schon den Orten ausgewichen, an denen der Boden politisch zu heiß wurde, aber im Grunde war das ja alles geplant, auch seine Kreuzigung. Er hat nicht im Ausland um politischen Schutz gebeten.

Antwort
von Whitekliffs, 99

Ja. Als Kind.

Antwort
von Nadelwald75, 67

Hallo Lyznoe,

nur im Matthäusevangelium wird von einer Flucht berichtet, nicht jedoch in den anderen drei Evangelien.

Mt 2,13 ff Als die Sterndeuter wieder gegangen waren, erschien dem Josef im Traum ein Engel des Herrn und sagte: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter, und flieh nach Ägypten; dort bleibe, bis ich dir etwas anderes auftrage; denn Herodes wird das Kind suchen, um es zu töten. 14 Da stand Josef in der Nacht auf und floh mit dem Kind und dessen Mutter nach Ägypten. 15 Dort blieb er bis zum Tod des Herodes. Denn es sollte sich erfüllen, was der Herr durch den Propheten gesagt hat: Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.

Jetzt kannst du zwei Überlegungen anstellen:
- Du kannst den Text als historische Beschreibung nehmen. Dann wäre Jesus ein Flüchtling. Schwieirigkeit: Es gibt keinen historischen Beleg für den Kindermord in Bethlehem.

- Du kannst den Text als theologische Aussage nehmen, mit der Matthäus den Satz des AT "Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen" untermauern will. Also muss Jesus erst mal nach Ägypten gehen, um dann von da zu kommen.

Antwort
von earnest, 39

Nein. 

Wie kommst du auf diese Idee? 

Gruß, earnest

Antwort
von kdd1945, 22

Hallo  Liznoe,

ja, Jesus war schon als kleines Kind mit seinen Eltern auf der Flucht, weil sein Leben bedroht war.

Lies mal den zeitgemäßen Artikel unten . Den Anfang habe ich Dir kopiert . Mit dem Link erhältst Du alles kostenlos .

http://wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/102002043




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Eine Welt, in der alle zu Hause sind



„Flüchtlinge sind ein globales Problem. Daher muss die Suche nach Lösungen ebenfalls global erfolgen“ (Gil Loescher, Professor für internationale Beziehungen).

IM Schutz der Nacht machte sich das junge Paar auf den Weg. Der Mann war um ihre Sicherheit besorgt und verlor keine Zeit, obwohl das Paar ein kleines Kind hatte. Er hatte erfahren, dass der skrupellose Landesherrscher einen mörderischen Anschlag gegen die Bewohner der Stadt plante. Nach einer beschwerlichen Reise von mehr als 180 Kilometern passierte die Familie schließlich die Grenze und war in Sicherheit.

Jene einfache Familie wurde später in der ganzen Welt bekannt. Der Name des Kindes war Jesus und seine Eltern hießen Maria und Joseph. Diese Flüchtlinge hatten ihre Heimat nicht verlassen, um materiellen Wohlstand zu erlangen. Bei ihnen ging es um Leben und Tod, denn der erwähnte mörderische Angriff galt ihrem Kind!

Wie viele andere Flüchtlinge auch, kehrten Maria und Joseph schließlich in ihr Heimatland zurück, nachdem sich die politische Situation dort gebessert hatte. Zweifellos trug ihre rechtzeitige Flucht dazu bei, dem kleinen Kind das Leben zu retten (Matthäus 2:13-16). Ihr Gastland, Ägypten, hatte im Lauf der Zeit schon öfter sowohl politische als auch Wirtschaftsflüchtlinge aufgenommen. Etliche Jahrhunderte vorher hatten Jesu Vorfahren in Ägypten Zuflucht gefunden, als in Kanaan Hungersnot herrschte (1. Mose 45:9-11).


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Und hier noch der Bibelbericht laut Mt 2 (HFA):

9 Nach diesem Gespräch gingen die Sterndeuter nach Bethlehem. ...11 Sie gingen in das Haus, wo sie das Kind mit seiner Mutter Maria fanden, knieten vor ihm nieder und ehrten es wie einen König. Dann packten sie ihre Schätze aus und beschenkten das Kind mit Gold, Weihrauch und Myrrhe. 12 Im Traum befahl ihnen Gott, nicht mehr zu Herodes zurückzugehen. Deshalb wählten sie für ihre Heimreise einen anderen Weg.

Flucht nach Ägypten

13 Nachdem die Sterndeuter fortgezogen waren, erschien ein Engel Gottes Josef im Traum und befahl ihm: "Steh schnell auf, und flieh mit dem Kind und seiner Mutter nach Ägypten! Bleibt so lange dort, bis ich euch zurückrufe, denn Herodes sucht das Kind und will es umbringen." 14 Da brach Josef noch in der Nacht mit Maria und dem Kind nach Ägypten auf. 15 Dort blieben sie bis zum Tod von Herodes.

Jesus soll getötet werden

16 Herodes war außer sich vor Zorn, als er merkte, dass ihn die Sterndeuter hintergangen hatten. Er ließ alle Jungen unter zwei Jahren in Bethlehem und Umgebung umbringen. Denn nach den Angaben der Sterndeuter musste das Kind in diesem Alter sein.

Rückkehr aus Ägypten

19 Als Herodes gestorben war, erschien Josef wieder ein Engel Gottes im Traum und sagte zu ihm: 20 "Steh auf und kehre mit dem Kind und seiner Mutter heim ins Land Israel! Die Leute, die das Kind töten wollten, sind gestorben." 21 Da ging Josef mit Maria und dem Kind nach Israel zurück.


Grüße, kdd

Kommentar von kdd1945 ,

13 Nachdem die Sterndeuter fortgezogen waren, erschien ein Engel Gottes Josef imv Traum und befahl ihm: "Steh schnell auf, und flieh mit dem Kind und seiner Mutter nach Ägypten! Bleibt so lange dort, bis ich euch zurückrufe, denn Herodes sucht das Kind und will es umbringen."

Der Engel wählte das Verb "flieh", eng verwandt mit "Flüchtling". 

Antwort
von Zuckerwattemaus, 118

In gewisserweise schon ;P

Witzige frage xD

Antwort
von josef050153, 15

In seinen jungen Jahren ja. Lies mal Matth 2. Da wird eindeutig von der Flucht seiner Familie nach Ägypten berichtet.


Antwort
von Klaus02, 81

Jesus musste als Baby mit seien Eltern nach Ägypten fliehen
LGKlaus

Kommentar von Fred4u2 ,

Interessant das Baby musste (mit seinen Eltern) fliehen. Normalerweise ist es umgekehrt. Also wer geht gassi Hund mit Herrchen oder Herrchen mit Hund?  http://www.cfdleer.de/tl_files/CFD/PDF-Dokumente/Gesamtverzeichnis/S484%20-%20JE...

Kommentar von Klaus02 ,

Jesu Leben wurde bedroht, die Eltern waren sicher.

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