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war ich zu feigeeine stebende zu verteidigen

gefragt von vollimlebenvollimleben am 14.11.2007 um 19:24 Uhr

ich lag mal nach einer schweren O.P im krankenhaus als die nachtschwester mich bat bei einer sterbenden zu sehen weil sie wußte das ich das kann und dann habe ich was erlebt die töchter sagten zu der schwester bitte sagen sie bescheid wenn es vorbeist dann kam für mich das schreckliche die eine sagte zu der anderen du kannst ja schon mal mitkommen und sehen was du haben willst ich bin dann solange bei der alten dame gewesen bis ich selbst nicht mehr konnte nur bis heute mache ich mir vorwürfe das ich den 2 weibern nicht den marsch geblasen habe war das nicht feige??

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nicht x 278 feige x 10 gewesen x 3 sterbende x 2 verteidigt x 1

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WolfRichter
beantwortet von WolfRichter am 14. November 2007 19:31
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Das war nicht feige. Was wäre die Handlungsalternative gewesen? Wenn Du "den Marsch geblasen" hättest, hättest Du die Sterbende noch mehr belastet.

Du bist bei ihr geblieben, solange Du konntest. Du hast ihr also geholfen. Nur darauf kommt es an.

Mach Dir also keine Selbstvorwürfe. Du hast richtig gehandelt.


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gri1su
beantwortet von gri1su am 14. November 2007 20:11
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Es war richtig und viel wichtiger, der alten Dame bis zum letzten Moment zur Seite zu stehen, als den egoistischen Schlampen die Meinung zu geigen. Geändert hättest Du dadurch eh nichts, die hätten sich von Dir mit absoluter Sicherheit gar nichts sagen lassen.

Also mach Dir keine Vorwürfe, so wie Du reagiert hast, indem Du bei der Sterbenden geblieben bist, war es goldrichtig und gut.

Übrigens, ich find es sehr toll von Dir, daß Du trotz allem Ärger und der Emotionen so reagiert hast.


Elster79
beantwortet von Elster79 am 14. November 2007 19:31
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Ethisch gesehen, wäre es richtig gewesen, klar... andererseits denke ich nicht das du etwas bewirkt hättest. Im ersten Augenblick ist man natürlich geschockt, von soviel Gleichgültigkeit, wäre ich auch. Aber wer weiss, wie die alte Dame zu Lebzeiten mit ihren Kindern umgesprungen ist. Andererseits, vielleicht haben die Kinder aber auch schon mit dem Tot ihrer Mutter abgeschlossen und auch in der Trauer muss man sich weiter um alles kümmern. So hart es klingt, wenn man weiss, das jemand stirbt ist es klüger sich um solche angelegenheiten zu kümmern, solang man dazu noch die Ruhe hat. Ist die Gute tot, hat man noch genug anderes um die Ohren.

Kommentar von E7833c8129179618ea8f8203252a8524smallvollimleben am 14. November 2007 19:43

du hast mich mit deiner aussage jetzt aber auch geschockt das erbe zu verteilen bevor alles andre geregelt ist finde ich grausam

Kommentar von Aae55b89c3f266f73ba2d36f48e932b3smallElster79 am 14. November 2007 20:06

ich sach ja, ethisch ist es zweifelhaft, aber wie gesacht, man weiss ja nicht welches verhältnis die Fruen zu ihrer Mutter hatten...


ratpacker
beantwortet von ratpacker am 14. November 2007 19:28
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nee, feige war das nicht, du hast das nur nicht zu deinem problem gemacht, sondern hast dich lieber um die lady gekümmert. hätte sie eventuell den zoff noch mitbekommen,hätte das ihren abschied nicht gerade leichter gemacht. war schon besser so, mach dir keinen kopp. die beiden schlampen sind es nicht wert!

Kommentar von E7833c8129179618ea8f8203252a8524smallvollimleben am 14. November 2007 19:45

hätte ich natürlich nicht im beisein der mutter getan aber vielleicht auf dem flur

Kommentar von Simple_avatar2smallratpacker am 14. November 2007 20:11

wäre aber wahrscheinlich so laut geworden, dass sie es trotzdem mitbekommen hätte. du hast es richtig gemacht.

Kommentar von 1e984dbe12c8a779526c498701b8bc73smallKnowledge am 14. November 2007 19:56

Zum ersten Mal in meinem Leben möchte ich den Ausdruck "Schlampen" unterstützen.

Kommentar von Simple_avatar2smallratpacker am 20. November 2007 17:18

hey - man muss die dinge beim namen nennen!


neurodoc
beantwortet von neurodoc am 15. November 2007 05:13
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In Bezug auf die Sterbende hast Du das richtige getan. Die Art der Töchter kannst auch Du nicht ändern, Dein Gewissen hätte es entlastet, wenn Du etwas gesagt hättest. Im übrigen ein sehr häufiges Phänomen, daß sogar gute Familien sich zerstreiten, wenns ans Erbe geht. Und nach meiner Erfahrung beginnt dieser Kampf schon vor dem Tod!


Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 14. November 2007 20:43
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Deine Menschlichkeit hat dich bei dem Menschen gelassen, der am Gehen war. Dazu gehört Grösse, zu der ich dir nur gratulieren kann.

Wir hatten heute schon mal die Frage nach Gerechtigkeit. Ich bleibe dabei, das Leben ist gerecht.

Aber du bist nicht der Richter. Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet, heisst es in der Bibel.

Nochmal allen Respekt für dein Handeln - und vergiss den Rest


support
beantwortet von support am 14. November 2007 20:11
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Liebe/r vollimleben,

gutefrage.net ist eine Ratgeberplattform.

Ich möchte Dich bitten in Zukunft etwas genauer in Deiner Formulierung zu sein.

Das hilft vor allem den Antwortenden Dir hilfreiche Ratschläge zu geben.

Danke für Dein Verständnis und viele Grüße,

Tim vom gutefrage.net-Support

Kommentar von E7833c8129179618ea8f8203252a8524smallvollimleben am 15. November 2007 13:50

lieber tim ausnahmslos alle die mir geantwortet haben ,haben meine frage genau verstanden und ihre antworten haben mir sehr geholfen was war also für dich nicht zu verstehen oder paßte euch einfach die frage nicht diese frage gehörte für mich nicht ins forum oder sind ernste fragen hier verboten?viele grüße voll im leben


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