Frage von HansPeter7771, 172

War Hitler wirklich Katholik oder ist das nur Propaganda um Christen schlecht dastehen zu lassen?

Antwort
von Hamburger02, 42

Hitler ist katholisch getauft und ging an einer katholischen Klosterschule zur Schule. Einen seiner Lehrer nannte er sein großes Vorbild.

Das Hakenkreuz hing über dem Eingang zur Schule und das brachte Hitler auf eine Idee...

Vor dem Krieg traf er kath. Bischöfe um mit denen zu bereden, dass er sie in Ruhe lässt, wenn sie seine Kreise nicht stören und meinte da auch, er bevorzuge gläubige Soldaten, da man die besser in den Krieg schicken könne.

Die ganze Zeit hat Hitler die Katholiken verschont und ihnen die Beibehaltung ihrer Privilegien zugesichert.

In seiner letzten Rundfunkrede am 31. Januar 1945 beschwor Hitler selber, dass der Allmächtige dafür sorgen werde, dass Deutschland nicht untergeht.

Auf dem Koppelschloss trugen die Soldaten Hitlers den Spruch "Gott mit uns".

Hitler ließ regelmäßig Feldgottesdienste zu.

Seine Machtergreifung feierte Hitler mit einem Gottesdienst.

Das sind alles Fakten. Fakten, dass Hitler gegen die kath. Kirche eingestellt war, sind wohl deutlich schlechter zu finden.

Antwort
von AaronMose3, 36

Hitler war auf dem Papier als katholischer Christ gekennzeichnet, weil er als Kind getauft wurde. Das reicht weltlichen Behörden aus, um ihn konfessionell einzuordnen.

Vor Gott und vor der Kirche, in die er hineingetauft wurde, war er kein Christ, weil seine Ideologie und seine Taten sowie alle seine Aussagen zum Christentum damit nicht vereinbar sind. Er hat ganz deutlich gesagt, er werde das Christentum mit "Stumpf und Stiel" ausrotten oder "Der Nazarener hat ausgespielt".  Die Kirche wollte er ebenfalls ausrotten, Priester und Laien wurden in Lager abtransportiert, wenn sie es gewagt hatten, gegen das Regime zu sprechen oder Widerstand zu leisten. Wer Juden versteckte oder ihnen zur Flucht verhalf, wurde mit dem Tod bestraft.

Jeder der das Gegenteil behauptet, und wirklich glaubt das Hitler ein Christ war, geht auch davon aus, dass man ein Auto wird, nur weil man in eine Garage geht.


Antwort
von Eselspur, 58

Offiziell war er wirklich Mitglied der katholischen Kirche und ist nie ausgetreten.

Antwort
von wolfruprecht, 80

Soweit mir bekannt ist, wurde Hitler katholisch getauft. Er hatte zumindest katholischen Religionsunterricht, wobei er diesen verachtete. Praktizierend war er sicher nicht, denn mir ist nichts davon bekannt. Sicher ist, dass nach der Shoa (Ausrottung der jüdischstämmigen Bevölkerung) die Christen und hier zuerst die Röm.-Kath. Kirche "dran" gewesen wären. So jedenfalls habe ich Abschnitte in "Mein Kampf" gelesen. Er war ein Bewunderer der Kath. Kirche, aber nicht wegen des religiösen Inhalts, sondern wegen ihrer organischen Geschlossenheit. Er hätte sie gerne wie die Evang. Kirchen organisatorisch in die "Deutschen Christen" integriert, was aber --- wirklich Gott sein Dank --- per se nicht möglich war. Seine Äußerungen über die "schwarze Brut" zeigen gut genug, was er von der Kath. Kirche gehalten hat. Gelegentlich wird nach Dan Brown ein Brief eines Hitler nahestehenden Parteifunktionärs zitiert, nachdem Hitler als "guter Katholik" bezeichnet wurde, was immer das auch heißen mag. Hitler hat die nationale und die internationale Öffentlichkeit getäuscht, bzw. das versucht, indem er möglichst rasch nach der Machtübernahme im Januar 1933 das bereits jahrelang schon vorbereitete Reichskonkordat mit dem Vatikan Anfang September 1933 schloss. Bereits unmittelbar nach Unterzeichnung des Vertrags war klar, dass Hitler & sein Gefolge keinerlei Interesse hatte, das Konkordat wie vereinbart einzuhalten. Das zeigten schon die Protestnoten von hoher kirchlicher Stelle bald nach Abschluss des Konkordates. Die wütende Reaktion Hitlers auf die Enzyklika "Mit brennender Sorge" 1937 zeigte endgültig seine wahre Einstellung zur Kath. Kirche.

Hitler war --- wie fast alle zu seiner Zeit --- katholisch getauft, vermutlich auch gefirmt (war damals meistens in der 4. oder 5. Klasse), aber das war es dann wohl auch. Er wollte die Christen nicht nur schlecht dastehen lassen, sondern nach der "Endlösung der Juden" wäre auch die "Endlösung für die Christen" gekommen.

Kommentar von luvU2 ,

Woher willst du wissen, dass er nicht praktiziert?

Kommentar von wolfruprecht ,

"Wissen" ist vielleicht zuviel. Aber wie ich geschrieben habe, kenne ich keinen einzigen Bericht, dass Hitler jeden Sonntag an der Hl. Messe teilgenommen hätte. Einzelne Gottesdienstbesuche oder zu besonderen Anlässen lassen noch nicht darauf schließen, dass er als Katholik praktizierend gewesen wäre. Manche Politiker nehmen zu bestimmten Anlässen auch an einem Gottesdienst teil, auch wenn sie sonst das Ganze für einen totalen Unsinn halten mögen.

Bezüglich Hitler ist es vielmehr so, dass alle mir bekannten Aussagen über das Christentum im Allgemeinen und zur Katholischen Kirche im Speziellen sowie sein gesamten Handeln und seine Entscheidungen eher das Gegenteil nahelegen.

Antwort
von Herb3472, 63

Ich weiß nicht, ob Hitler sich zu einem Glauben bekannte, aber was hätte das damit zu tun, die Christen schlecht dastehen zu lassen? Die Muslime sind auch nicht alle Mörder und Terroristen.

Antwort
von RipeClown, 32

Mein Opa hat mir erzählt das er wirklich Katholik war und das man das zur damaligen Zeit auch offen gesagt hat. Nach dem 2 Weltkrieg kam das Argument oftmals von der katholischen Kirche, dass er an den nordischen Glauben geglaubt hat. Also das woran die Germanen damals geglaubt haben.

Nach Kritikern wurde das nur gesagt, damit die katholische Kirche nicht mit Hitler in Verbindung gebracht wird.

Was nun stimmt kann man wirklich nicht sagen.

Fakt ist : sowohl ein IS Kämpfer als auch so ein Terrorist, haben nichts mit Religion zu tun. Wie kann man Massen weiße Menschen töten und sagen Gott will es ?

Antwort
von josef050153, 42

Er ist nie ausgetreten und auch nie ausgeschlossen worden. Deshalb war er sein ganzes Leben lang Katholik. Aber wie viele Katholiken heute, war er kein Christ.

Kommentar von Raubkatze45 ,

Er brauchte auch nicht offiziell ausgeschlossen zu werden, weil er dies selbst schon getan hat.

Man unterscheidet im lateinischen Kirchenrecht zwischen Tatstrafe und Spruchstrafe der Exkommunikation (vgl. CIC Can. 1314). Die Tatstrafe mit allen Konsequenzen tritt mit dem Begehen der Verfehlung von selbst ein (excommunicatio latae sententiae). Die Spruchstrafe wird von der zuständigen Autorität ausgesprochen. Die Tatstrafe ist z.B. auch gegeben bei allen, die eine Abtreibung durchführen oder dabei helfen bzw. dazu überreden oder an sich durchführen lassen. Zur Tatstrafe gehört auch der Kirchenaustritt.

Antwort
von Reanne, 67

Er war katholisch und im Alter von 9 Jahren sogar Meßdiener.

Antwort
von Realisti, 73

Das ist doch völlig wurscht, welcher Konfession er angehörte. Zu sagen, er sei Christ gewesen ist auch keine Propaganda um Christen schlecht dastehen zu lassen. Seine Konfession interessiert keinen und hatte auch keinen Einfluss auf seine Wirken.

Antwort
von 2TheMoriarty9, 41

die religion hat doch nichts damit zu tun ob man ein guter oder schlechter mensch ist...

Kommentar von HansPeter7771 ,

Ja eben, aber will nur wissen, obs wirklich so war, weil Merkel ist "Pfarrestochter" und das heißt auch nichts, genau wie es nichts heißt, dass man katholik ist, will nur wissen obs stimmt.

Kommentar von 2TheMoriarty9 ,

hitler war katholisch...ja...aber gläubig war er nicht...er hatte seine eigenen vorstellungen von "gott"

Antwort
von MarliesMarina12, 53

vermutlich ja, denn er war Österreicher und vom Land, und das ist meist katholisch

aber nur formal, denn sein handeln war nicht christlich

aber viele Katholiken waren auch gegen Juden das hat ihn beeinflusst

Kommentar von benedict5 ,

Das stimmt nicht. Hitler war kein Katholik ,auch wenn die meisten Österreicher Katholiken waren.

Kommentar von Reanne ,

Er wurde als Katholik geboren, gestern bei NT-V gesehen.

Antwort
von gottesanbeterin, 35

Warum sollten denn "Christen schlecht dastehen", bloß, weil mache von ihnen deppert/gemein/größenwahnsinnig sind?

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