Frage von GdG13, 114

War Gott inkonsequent, als er die angedrohte Strafe, Adam und Eva zu töten, fallen gelassen hat (Gen 3,1-24)?

Antwort
von soissesPDF, 74

Das wäre ein Antagonismus.
Falls Gott allwissend war/ist hätte er auch wissen müssen, was das Ergebnis seiner Schöpfung ist.
Er kann seine eigene Schöpfung nicht negieren.

Oder

Eine Kugel die einmal den Lauf verlassen hat...
Zahnpasta die einmal aus der Tube gedrückt wurde, drückt niemand mehr
in die Tube zurück.

Unterstellst Du einen Zweifel an Gott, ist der Zweifel in der Welt, und damit Gott in Frage gestellt.

Kommentar von brettpit ,

Das ist kein Antagonismus, sondern Gott gab allen Geschöpfen die er erschuf, den Engeln wie den Menschen die Freiheit Jahwe Gott zu respektieren und an ihn zu glauben.Er erschuf keine Roboter sondern gab ihnen den freien Willen...warnte sie aber stets vor den Folgen die entstehen, wenn sie gegen ihn rebellierten. Die Folgen sehen wir heute..Viren ausser Kontrolle-Luftverschmutzung u.ä.

Im Himmel brach auch Krieg aus Offbar. 12 vers 7..schlussendlich wird jedoch die Erde und der Himmel nur noch von Loyalen bewohnt werden. Die anderen hatten keinen Platz mehr*  Lukas 13 v 23

Antwort
von JTKirk2000, 42

Wieso? Sie sind doch gestorben. Adam starb zwar aus irdischer Sicht erst etwa 930 Jahre später, aber aus göttlicher Sicht kann dieses "sobald" durchaus zutreffend sein.

Antwort
von Tellerwaermer, 64

Klingt so erstmal inkonsequent. Andererseits wäre das Buch doch recht schnell zuende gewesen wäre die Handlung so verlaufen. Außerdem ist ein Buch nur mit perfekten Charakteren langweilig. Ich finde die Frage jetzt zwar etwas komisch aber naja. Der Autor muss die Handlung ja irgendwie vorrantreiben.

Antwort
von Chaoist, 50

Es standen 2 besondere Bäume im Garten; Der Baum der Erkenntnis und der Baum des Lebens. ( Gen. 2,9 ) Die Auswirkung der beiden Bäume erklärt sich in ihren Namen. ( Nomen est Omen )

Gott verbot das Essen vom Baum der Erkenntnis, nicht jedoch vom Baum des Lebens. Als Adam und Eva gegen dieses Verbot handelten, wurden sie aus dem Garten verstoßen und verloren damit den Zugang zum Baum des Lebens.

Verbannung war zu damaligen Zeiten und mitten in der Wüste eben ein Todesurteil.

Antwort
von Nadelwald75, 35

Hallo GdG,

rein formal:

- Wenn du versuchst, Gott an menschlichen Maßstäben zu messen, dann schwebt dir aber etwas vor, was nicht Gott ist. Gott ist nicht zu messen, zu definieren oder einzuordnen.

- Mit dem Bibeltext hast du eine Glaubensaussage eines Verfassers etwa aus der Zeit Davids. Du kannst also nie fragen, wie Gott war oder warum ... Du kannst nur fragen: Was veranlasst den Verfasser, Gott so darzustellen?

- Wenn du tatsächlich Adam und Eva als historische Personen betrachtest: Sie sind tot.

Antwort
von chrisbyrd, 19

In der MacArthur-Studienbibel findet sich dazu: "Gott hatte dem Menschen gesagt, dass er gewisslich sterben werde, wenn er von der verbotenen Frucht isst. Doch vielleicht ging es Gott auch darum, dass der Mensch nicht ewig in seinem erbärmlichen, verfluchten Zustand leben sollte. Im weiteren Zusammenhang der Bibel war die Vertreibung aus dem Garten eine barmherzige Gnadentat, mit der Gott verhinderte, dass sie vom Baum des Lebens aßen und so ewig in ihrem Zustand weiterleben würden."

Im Walvoord-Bibelkommentar steht dazu: "Alles Handeln Gottes mit den Sündern kann auf diesen Akt des Ungehorsams durch Adam und Eva zurückgeführt werden. Gott ist ein rettender Gott. Die Tatsache, daß er Adam und Eva bekleidete, bezeugt das. Ein Tier wurde geopfert, um den Menschen Kleidungsstücke aus Fell zu verschaffen. Später wurden alle israelitischen Tieropfer Bestandteil von Gottes Verordnungen, um den Fluch wegzunehmen: ein Leben für ein anderes Leben. Der Sünder muss sterben (Hes 18,20; Röm 6,23). Dennoch wird er leben, wenn er sein Vertrauen auf den HERRN setzt, der einen Ersatz geschaffen hat. Das Fell, mit dem Gott Adam und Eva bekleidete, erinnerte sie ständig an Gottes Gebote. In gleicher Weise nahm Gott, als die Zeit erfüllt war, das Opfer Jesu Christi an, und auf der Grundlage dieses Sühneopfers Christi bekleidet er die Gläubigen mit Gerechtigkeit (Röm 3,21-26)."

Antwort
von Ichthys1009, 43

Die angedrohte Strafe wurde niemals aufgehoben. Adam und Eva sind tot. Und selbst alle ihre Nachkommen - bis hin zu uns - unterliegen seither diesem Todesurteil.

Manche Wissenschaftler versuchen, genug Erkenntnis zu erwerben, um wieder Zugang zum Baum des Lebens zu bekommen und so den Tod zu überwinden.

Wirklich gelungen ist das aber nur Christus. Und nicht durch medizinische Technik, sondern durch die eigene göttliche Macht.

Antwort
von joergbauer, 36

Wieso, sie sind doch dann irgendwann gestorben! Das war damit gemeint, nicht daß sie nach der Ankündigung Gottes (als Konsequenz der Sünde) sofort tot umfallen. Der Lohn der Sünde ist der Tod - wann auch immer! Daß Gott nicht immer sofort nach unseren Verfehlungen handelt, ist nur Gnade und Langmütigkeit. Jeder Mensch wird sich einmal verantworten müssen vor Gott. Dieses Abwarten Gottes aber als Schwäche oder Inkonsequenz auszulegen, wäre ein großer Irrtum. Gott erschuf den Menschen nicht, damit er wieder stirbt! Das hat der Mensch selbst verursacht.

Kommentar von Abahatchi ,

Jeder Mensch wird sich einmal verantworten müssen vor Gott.

Was würde ich dafür geben, dasz ich so einem Wesen noch mal mich verantworten müszte. Schade, dasz dies nur eine These ist und bleibt. Wirklich schade. Ich wünschte nämlich in diesem Fall, Du hättest wirklich mal recht. Leider liegen Wunsch und Wirklichkeit manchmal weit auseinander.

Gott erschuf den Menschen nicht, damit er wieder stirbt! Das hat der Mensch selbst verursacht.

Wenn Gott den Mensch erschuf, wie der Mensch vom seinem Potenzial her ist, dann hat er ihm auch das Potenzial gegeben, seinen Tod selbst zu verursachen (wie Du so schön sagst). Dem zu folge hätte Gott die Hauptursache beigetragen, das der Mensch seinen Tod verursachen kann. Der Mensch hat sich ja nicht selbst mit seinen "Fehlern" bzw. seiner Fehlbarkeit erschaffen, Gott wars doch oder?

Feiner Herr dieser Gott, die eigene Verantwortung der eigenen Unfähigkeit an so "niedere" Geschöpfe wie den Menschen auf zu halsen.

Aus biblisch religöser Sicht ist der erste Teil Deiner Antwort jedoch richtig. 

Kommentar von joergbauer ,

Schon mal was von Eigenverantwortung gehört? Gott schuf keine Marionetten, sondern Menschen, die sich für gut oder böse entscheiden können und einen eigenen Willen haben. Liebe und Vergebung kann man nicht einfordern oder erzwingen. Wenn du einen Sohn hast, und er irgendwann zum Mörder und Kinderschänder wird, bist du dann dafür verantwortlich, und kannst dafür verklagt werden, weil du ihn gezeugt und das Leben ermöglicht hast? Das wäre weder rechtlich noch moralisch gerecht und richtig.

Wenn du einmal vor Gott stehst (woher willst du wissen, daß es nicht so kommt?) dann wirst du nicht in der Position sein Gott anzuklagen oder ihm mal gründlich die Meinung zu sagen. Vielmehr wird er dich über alles aufklären und dir den Spiegel vor die Nase halten. Ich glaube kaum, daß du auch nur eine Antwort geben kannst auf tausend Fragen Gottes. Da geht es vor allem um die Frage, warum du an alles geglaubt hast, nur nicht an Gott und warum du die Versöhnung und Vergebung in Jesus Christus mit Füßen getreten und abgelehnt hast?

Kommentar von Abahatchi ,

Schon mal was von Eigenverantwortung gehört?

Doch, habe ich, nur wie gut ein Mensch mit dieser umgehen kann, dies hätte potenziell ein Gott zu verantworten. Egal wie Du es drehst, wer die Geister rief, ist auch für deren Treiben verantwortlich.

Gott schuf keine Marionetten, sondern Menschen, die sich für gut oder böse entscheiden können und einen eigenen Willen haben.

Eben, und ein Gott hätte wissen müssen, wie Menschen mit einer Art "freinen Willen" sich gebaren werden. Gott ist Urheber dieses "freien Willens" und somit auch verantwortlich dafür, dasz von ihm geschöpfte Wesen diesen auch in Anspruch nehmen würden und nicht nur positiv in Deinem Sinne.

Wenn du einen Sohn hast, und er irgendwann zum Mörder und Kinderschänder wird, bist du dann dafür verantwortlich,

Kommt darauf an, ob Du bei der Beantwortung der Frage davon ausgehst, ob ein Geistwesen den Menschen erschuf, oder ob ich als Vater selbst "Opfer" der Evolution und des Geschlechtstriebes bin, so dasz ich selbst nichts dafür kann, dasz ich mich vermehren muszte. Ohne diesen Geschlechtstrieb, hätte ich mich ja nicht vermehrt. Ohne Schöpfung wäre ich also selbst Opfer eines natürlichen Vermehrungstriebes.

Hätte ein Gott die Welt samt Menschen erschaffen, wäre er aber auch für meinen Vermehrungstrieb mit verantwortlich und somit für jeden Mörder der durch mich sein Leben erhält.

Wenn du einmal vor Gott stehst (woher willst du wissen, daß es nicht so kommt?)

Woher willst Du wissen, dasz ich nicht selbst Gott bin und Dich nun gerade nur einer Prüfung bezüglich der Festigkeit Deines Glaubens und Deiner mitmenschlichen Aufrichtigkeit unterziehe?

Denkbar ist jeder Unsinn.

dann wirst du nicht in der Position sein Gott anzuklagen oder ihm mal gründlich die Meinung zu sagen.

Ist bei Nordkoreanern in Bezug auf den kleinen fetten Kim auch nicht anders. So ist das eben mit selbstverliebten und selbstherrlichen Diktatoren. Keiner Kritik seiner selbst gewachsen. Siehe Erdohan. Wahre Grösze besitzen nur jene, die Kritik ihrer selbst auch tolerieren können. 

Also, mal wieder einen Grund mehr, Deinen diktatorischen, selbstverliebten und selbstherrlich Gott als nicht humanistisch gleichwertig zu erkennen und ihn ab zu lehnen. Mit solchen Wesen will ich nichts zu tun haben, weder als Mensch noch als Geistwesen.

Vielmehr wird er dich über alles aufklären und dir den Spiegel vor die Nase halten.

Er sollte erst einmal vor der eigenen Tür kehren, bevor er anderen den Spiegel vor die Nase hält. (Für den Fall es gäbe ihn und das Geistwesen wäre so, wie Du es tatsächlich beschreibst.). Vielleicht hast Du nur eine viel zu verzerrte Vorstellung von dem Geistwesen und es ist garn nicht so, wie es in der Bibel oder von Dir dargestellt wird und ist nur selbst ein Opfer der Menschen, die ihm all diese üblen Eigenschaften andichten.

Ich glaube kaum, daß du auch nur eine Antwort geben kannst auf tausend Fragen Gottes.

Ich weis aber, dasz Gott nicht ernsthaft eine meiner Fragen beantworten könnte, wenn ich sehe, was er hat Menschen für einen vor allem oftmals wissenschaftlichen Unsinn in der Bibel verbreiten lassen. 

Was ich jedoch an diesem Teil Deines Kommentares von Dir nicht verstehe, warum sollte ich einem Geistwesen wie einem Gott fragen beantworten können? Was könnte denn ein Geistwesen, dessen Geschöpf ich und der Rest der Welt sein soll, nicht wissen von dem was ich wüszte?

Da geht es vor allem um die Frage, warum du an alles geglaubt hast, nur nicht an Gott 

Sollte es so etwas wie ein Geistwesen wie einen Gott geben, dann geht es um keine Frage mehr, denn dann müszte es diesem Geistwesen schon jetzt klar sein, dasz ich aus dem gleichen Grund nicht an Heinzelmännchen unter meinem Bett  oder den eierlegenden Osterhasen glaube, so ich auch nicht an solche Hokuspokus Geistwesen wie Götter glaube. Weder an Zeus, Re noch an einen JHWH.

warum du die Versöhnung und Vergebung in Jesus Christus mit Füßen getreten und abgelehnt hast?

Weil die Figur von Jesus als gesalbter Erlöser mit all seinen Wundern und Taten und 12 Gefährten ein alter Mythos ist, den es schon zuvor in anderen Regionen der Erde gab, lange bevor die sogenannten Apostel behaupteten, vor Jahrzehnten einen sogenannten Jesus gekannt zu haben. 

Es ist derart historisch offensichtlich, dasz diese Apostel sich nur alter Mythen bedienten, um einigen Dummen der Zeit, ein X vorm U machen zu können. 

Ich lehne also noch nicht einmal die unterstellte Versöhnung von Dir ab, noch trete ich sie mit füszen, weil es nie eine gab, auch diesen Jesus nicht. Jesus Christus ist ein alter, nur wieder aufgewärmter Mythos, so JHWH auch nur ein Mythos von Menschen aus einer Zeit ist, in der man noch an skurrile Seemonster und Sirenen glaubte. Damals konnte man den Leuten sonst was auftischen. (Heute leider auch)

Grusz Abahatchi

PS Ich trete grundlegend nichts mit Füszen. Du unterstellst mir also ein Gewaltpotenzial, um mich in eine gewissen "Ecke" zu projizieren?

Kommentar von joergbauer ,

Wenn du wirklich daran interessierst wärst die Wahrheit zu finden, würdest du dir deine Informationen nicht nur einseitig besorgen und auch dem, was objektiv glaubwürdig und nachweisbar ist, ein wenig Anerkennung schenken. Vieles in der Bibel ist nachweisbar und geschichtlich erwähnt und korrekt wiedergegeben. Auch die Existenz Jesu. Du unterstellst ja den Aposteln und Gläubigen der damaligen Zeit, daß sie bewusst sich anderer Quellen bemächtigten, um Lügen und Märchen zu verbreiten! Warum um alles in der Welt hätten sie das tun sollen? Aus Geltungssucht, Voyeurismus und Langeweile? Warum hätten sie es zulassen sollen, daß unter Kaiser Nero die Christenverfolgungen begonnen haben? Das ist historisch und es hält bis heute an (z.B. Nordkorea). Warum ist der Islam so im Vormarsch und bekämpft die Christen? Weil es Gott und den Teufel nicht gibt?

Es gab die Reformation. Es gab seinerzeit große Erweckungen in Amerika und Europa. Menschen haben sich verändert und wurden glücklich und frei. Missionare sind in alle Welt gegangen und wurden teils getötet wegen ihres Glaubens. Das glaubst du doch alles selbst nicht, was du hier unterstellst...aber ich akzeptiere deine Meinung und Einstellung auch wenn ich das traurig finde. Gottes Motive waren und sind gut. ER ist nicht der Feind oder der Böse - ganz im Gegenteil! Aber den Bösen gibt es und das macht mir deine Einstellung erst recht bedauernswert. Wenn wir heute so gut aufgeklärt sind und intelligent, alles erklären und verstehen können, warum kommen immer noch kluge und moderne Menschen zum Glauben an Jesus Christus? Alles nur aufgrund einiger Märchenerzähler vor grauer Vorzeit? Alles Gute!

Kommentar von Abahatchi ,

Ich finde es zu mindest schon einmal bemerkenswert, dasz Du Dir die Mühe gemacht hast, meinen langen Kommentar zu lesen.

Wenn du wirklich daran interessierst wärst die Wahrheit zu finden, würdest du dir deine Informationen nicht nur einseitig besorgen

Genau dies habe ich doch gemacht, nachdem ich als Kind und Jugendlicher nur einseitig von Theisten indoktriniert wurde. Erst der Blick über die Tischkante des Altar hat mir ermöglicht, nicht nur mit einseitigen Informationen besorgt zu werden.

Vieles in der Bibel ist nachweisbar und geschichtlich erwähnt und korrekt wiedergegeben.

Nun, es gibt gerade bezüglich Hesekiel Darlegungen und Ereignisse, die auch von anderen durch andere Quellen bezeugt wurden. Jedoch sind diese nicht der Art, wie sie sich die Theisten wünschen. Man könnte es auch so sagen. Hesekiel berichtet von einer Begegnung aus der Lage eines Trunkenen, eines am Boden liegenden Säufers, während der Andere diese Begegnung nüchtern aus seiner Sicht schildert, aber eben nicht in der Bibel. 

Kennt man beide Darstellungen des Ereignisses, wird einem Klar, wie wenig Ahnung Hesekiel vom Rest der Welt hatte. Da werden einfache Männer auf Streitwagen schon mal zu himmlischen Erscheinungen.

Ich behaupte nicht, dasz Menschen, die sich ihre Bibel zusammen schrieben, nicht auch aus der eigenen Lebenserfahrung heraus sich auf Sachverhalte und Kenntnisse bezogen, die real sind. Auch bei Harry Potter gibt es Erwähnungen, die real existieren. Dadurch wird aber Harry Potter nicht realer.

Du unterstellst ja den Aposteln und Gläubigen der damaligen Zeit, daß sie bewusst sich anderer Quellen bemächtigten, um Lügen und Märchen zu verbreiten!

Nein, dies tue ich nicht! Du unterstellst doch, dasz die fast exakt gleichen Mythen über einen Jesus in anderen Religionen die seinerzeit dort kreisierten, nicht auch die Apostel kannten......

Ich unterstelle, so Du auch etwas unterstellst, dasz die Apostel eben wie viele Andere dieser Zeit diese Mythen über einen Jesus kannten und sich dieser einfach bedienten. Offensichtlich wird dies eben auch dadurch, dasz Berichte der "christlichen" Version des Jesus erstmals aufkamen, als selbsternannte Apostel behaupten, vor Jahrzehnten den Erlöser Jesus gekannt zu haben, der aber auch schon vor Jahrzehnten gestorben und auferstanden sein soll. Bis heute gibt es keinen einzigen historisch relevanten Beleg für die Existenz eines Jesus der "christlichen" Version. 

Das bringt man eben erst in Erfahrung, wenn man eben nicht nur seine Informationen einseitig besorgt

Warum um alles in der Welt hätten sie das tun sollen?

Ein wenig mehr Kreativität hätte ich Dir an dieser Stelle zugetraut. Vermutlich liegt dies daran, dasz Du schon bei der Vorstellung an einen Apostel, nicht einfach einen Menschen der damaligen Zeit siehst, sondern irgend etwas Angeheiligtes. Also schon beim Gedanken an einen Apostel suggestiv einen verklärten Blick auf das Wesen dieser Menschen der damaligen Zeit bekommst. Die werden auch wie alle anderen Wanderprediger und Scheinpropheten dieser Zeit versucht haben, ihre Schäfchen (Geld) ins Trockene zu bringen. 

Vor 2000 Jahren war es normal, mit all dem Hokuspokus seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Was meinst Du, warum man damals auch Tempel für allerlei andere Götter baute? Religionen und Götter gab es damals wie heute Bonbons im Marktregal.

Warum hätten sie es zulassen sollen, daß unter Kaiser Nero die Christenverfolgungen begonnen haben?

Nun, auch damals hatten nicht alle das Glück, mit ihrem Geschäftsmodel Religion immer aufs richtige Pferd zu setzen. Vor allem weil andere Religionen eher öffentlich in un um Tempel ausgelbt wurden. Da passten wohl Christen nicht so recht ins Bild. 

Warum ist der Islam so im Vormarsch und bekämpft die Christen? Weil es Gott und den Teufel nicht gibt?

Aus wohl dem gleichen Grund, aus dem auch seiner Zeit die Indianer zwangsmisioniert wurden oder in Mitteleuropa die Heiden auch, denn mit dem Christentum kam eine Zwangsreligion aus dem Nahen Osten, die all zu oft den Andersgläubigen aufgezwungen wurde. Der Islam ist nach Judentum, Christentum nun die 3. Welle der Religionsschwemme aus dem Krisengebiet Naher Osten. Übrigens, an Herrn Teufel wird es wohl nicht liegen, der war nur Ministerpräsident eines Bundeslandes. ;-)

So, den Rest Deines Kommentares kommentiere ich morgen, sonst wird das hier zu lang.

Grusz Abahatchi

Antwort
von tinimini, 39

Du must  richtig lesen, Gott hat nicht gesagt, das er sie töten wird. sondern, das sie sterben werden, Und somit hat er sein Wort nicht gebrochen.

Sterben tun wir alle, seit Adam und Eva.

Sie  wurden aus dem Garten Eden geschickt, damit sie nicht auch noch von dem Baum des Lebens kosten und ewig leben.

Sie wurden weggeschickt, weil sie nicht gehorcht haben, Obwohl Gott nur Adam gesagt hat, das sie von dem Baum der Erkentnis und den Baum des Lebens nicht essen dürfen. Und Adam hat gleich 2 Sündenböcke für sein Vergehen gefunden, Gott und Eva, aber nicht sich selbst.Gott konnte ihnen also nicht mehr vertrauen.

Was tun wir den Heute, wir tasten den Baum des Lebens an und Experimentieren damit herum. (STAMMBAUM )  Wir halten uns nicht an die Weisungen, die nur zu unserem Schutz da sind. 

Antwort
von tiergartennbg, 40

Hat er nicht. Adam und Eva sind gestorben

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