Frage von Mannheim20, 105

War es richtig so vom Vater das er so gehandelt hat (Film)?

Hallo zusammen. Und zwar habe ich mir gestern einen Film angesehen. Da ging es darum das ein kleines Mädchen misshandelt und ermordet wurde. Und der Vater des Kindes entführte dann wenig später den Hauptverdächtigen. Zog ihn ganz nackt aus und band ihn fest. Dann schlug er mit einem großen Hammer ganz feste an sein Schienbein was ihn übels schmerzte.

Dann nahm er noch so eine ganz lange eisenkette und peitschte ihn damit aus bis er bewusstlos wurde. Er setzte dazu noch ein Ultimatum ihn in wenigen Tagen zu töten wo die Tochter Geburtstag gehabt hätte.

Dann gab er ihm auch noch was Fleisch vom toten Reh zu essen. Und später führte er ihm noch in seine Adern so was wie Narkose ein. Und schlitzte ein Stück von seinem Bauch auf und legte darin ein Bild von seiner Tochter rein. Und später schlug er ihn noch übels n paar mal ins gesicht und lag total verreckt am Boden. Der Verdächtige gab auch zu das er sie getötet hatte!

Meint ihr das es richtig so war das ers ihm gezeigt hat? Oder wäre da zurückhaltung trotzallem angebracht gewesen? Was meint ihr dazu??

Antwort
von valvaris, 56

Also aus juristischer Sicht nein, da hat der Staat das alleinige Recht auf Gewalt "Gewaltenmonopol".

Aus emotionaler Sicht war er noch recht nett... Wenn ein Kerl das eigene Kind tötet, dann möchte man ihn so bestialisch wie nur möglich töten. Und wenn er dazu noch dem Kind was angetan hat, bevor es starb, dann erst recht.

Also lässt man das Gesetz außen vor, dann hat er durchaus nachvollziehbar gehandelt und nächstenliebe ist in dem Fall einfach nicht angebracht, wenn er sogar zugibt, dass er das Mädchen getötet hat.

Allerdings nur, wenn zweifelfrei klar ist, dass der Mann das Kind wirklich entführt und getötet hat.

Kommentar von OhlalaLea ,

Wie genau willst du das zweifelsfrei feststellen, wenn du nicht dabei gewesen bist?

Kommentar von valvaris ,

Ich wills gar nicht, ich hab ja auch nicht die Prootagonistenrolle.

Antwort
von Halbkornbrot13, 29

Rein vom rechtlichen Aspekt sicher nicht Selbstjustiz isst verboten, was der Vater da getan hat ist schlicht Mord.

Moralisch wird es da schon schwieriger, denn Moral ist immer Subjektiv. Der Vater selbst wird das was er getan hat, zu diesem Zeitpunkt jedenfalls als richtig empfunden haben.

Ich persönlich halte dieses Verhalten auch wenn ich es teilweise nachvollziehen kann für Grund-Falsch, der Vater begibt sich hier auf das gleiche Niveau herab wie der Täter

Antwort
von OhlalaLea, 50

Selbstjustiz ist nicht der richtige Weg.

Auch ändert das Verhalten des Vaters rein gar nichts an dem Missbrauch und dem Mord seiner Tochter. Es macht ihn selbst zu genau so einem Monster, wie den Täter. Er ist kein Stück besser.

Wenn das im Affekt passiert, also man sieht, dass seine Tochter gerade vergewaltigt (oder was auch immer wird), dann kann ich verstehen, dass das Hirn ausetzt und man diesen Menschen umbringt (overkill).

Ansonsten finde ich es abartig, solche Taten zu planen. Das setzt einfach eine gewisse (psychische) Störung voraus. Und diese Störung "behandelt" man sicherlich nicht, mit Mordphantasien und deren Umsetzung.

Nebenbei ist ein Geständnis unter solchen Voraussetzungen nichts wert. Wenn du die Wahl zwischen unerträglichen Schmerzen und dem Tod hast, dann gesteht man das lieber und beendet die Qualen.

Wie heißt der Film? Erinnernt mich stark an "Daddys Little Girl".

Kommentar von Mannheim20 ,

Nein, er heißt "7 days" :))

Kommentar von OhlalaLea ,

Stimmt, den habe ich auch gesehen. Sehr ähnlich.

Antwort
von StefanK85, 5

Selbstjustiz ist in Deutschland der richtige Weg. Ihr erinnert euch an den Fall, wo 4 Ausländer eine 14 jährige vergewaltigt und in eisiger Kälte draußen liegen gelassen haben. Drei von den vier haben nur eine Bewährungsstrafe bekommen, weil sie ja so reumütig sind und keine Gefahr für die Gesellschaft sind. Elendes Pack ist das, gehört geschlagen und getreten wie die Hunde die sie sind.

Antwort
von LKZUM, 49

Nein, das war nicht richtig. Nichts auf der Welt gibt jemandem das Recht einen anderen so zu misshandeln. Dass seine Tochter entführt getötet wurde ist furchtbar aber erlaubt ihm noch lange nicht das selbe mit dem Entführer zu tun. So ist er kein Stück besser.

Antwort
von kruemel84, 16

Hallo Mannheim20,

definitiv NEIN!

Auch wenn der Täter das Kind misshandelt und getötet hat, rechtfertigt es keine Selbstjustiz des Vaters, damit stellt er sich auf eine Stufe mit dem Täter!

Der Vater ist dann genauso ein Mörder und nicht besser als der Mörder seiner Tochter! So grausam auch der Verlust der Tochter ist, es gibt dem Vater nicht das Recht jemanden zu quälen und zu töten!

In Deutschland gab es mal einen Fall, wo die Mutter den Mörder ihrer Tochter im Gericht erschossen hat, sie hiess Marianne Bachmeier, auch sie musste sich vor Gericht verantworten.

Die erste Anklage gegen sie lautete auf Mord, letztendlich wurde sie dann wegen Totschlags und unerlaubten Waffenbesitzes zu 6 oder 7 Jahren Haft verurteilt.

In diesem Fall war die Bevölkerung auf Seiten der Mutter und meinten sie solle doch freigesprochen werden....

Menschlich gesehen ist dies eine Tragödie, das ist nicht abzustreiten, aber dafür ist eindeutig die Justiz zuständig und keine einzelne Person, die der Meinung ist über Tod und Leben zu entscheiden.

Selbstjustiz darf nicht sein!

Lg kruemel;-)

Antwort
von feinerle, 28

Was kuckst Du Dir für komische Filme an?

Kommentar von Mannheim20 ,

Ja "7 days" :))

Kommentar von kruemel84 ,

Ich hab den Film auch gesehen, ziemlich brutal....

Antwort
von Hannes789, 8

Ganz einfach:

Nein, das ist natürlich nicht der richtige weg.  Ich frage mich:

Wie zum Teufel sind die Film Macher eigentlich,  auf solch eine Idee gekommen.

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