Frage von aannalee, 93

War die Musterung früher als es die Wehrpflicht gab für alle Pflicht?

Antwort
von Peterwefer, 63

Ja, allerdings. Nichterscheinen konnte mit Bußgeld und im Extremfall mit polizeilichen Aktionen geahndet werden.

Antwort
von extrapilot350, 60

Bei der Musterung wurde festgestellt ob und für was der Einberufene zur Verfügung stehen kann. Viele wurden auch abgelehnt. Da Wehrpflicht herrschte wurden alle im wehrpflichtigen Alter zur Musterung vorgeladen und gesundheitlich überprüft.

Antwort
von suziesext07, 51

ja, war sie. Das war vor allem eine körperliche und psychologische Tauglichkeitsprüfung. Auch Wehrdienstverweigerer mussten zur Musterung, und sie mussten sich dann von einer Kommission befragen lassen, die rauskriegen sollten, ob glaubhafte ethische Gründe gegen den Wehrdienst vorliegen.

Kommentar von aannalee ,

das war wohl mega peinich da so sagen die jungs jedenfals

Antwort
von Ontario, 23

Die Musterung war Pflicht für jeden jungen Mann. Es gab zwar Ausnahmen, um von der Musterung befreit zu werden. Bei der Musterung wird man auf die körperliche und geistige Eignung für den Wehrdienst untersucht. Man musste der Aufforderung zur Musterung nachkommen. Tat man das nicht, wurde Amtshilfe in Anspruch genommen. Ich erinnere mich noch genau an diesen Tag, als ich zur Musterung ging. Bevor überhaupt die Musterung begann, hielt ein Offizier einen Vortrag über Feindbilder von denen eine Bedrohung ausgeht. Der Vortrag dauerte etwa 30 Minuten. Dann begann die eigentliche Musterung.Als ich damals zur Musterung ging, gab es noch nicht genug Unterkünfte ( Kasernen) für die Wehrpflichtigen.  So mussten wir nach der ärztlichen Untersuchung vor ein Gremium , bestehend aus 5 Personen die an einem langen Tisch sassen, treten. Dort wurde uns erklärt, dass es nicht genug Unterkünfte gibt und wer sofort eingezogen wird oder später, entscheidet das Los. Auf der Tischmitte stand ein Gefäss in dem diese Lose enthalten waren. Man wurde aufgefordert ein Los zu nehmen. Auf dem Los stand ein Nummer, mehr nicht. Das Los musste man dann dem Vorsitzenden aus dieser Runde übergeben. Dieser öffnete das Los und verkündete die Nummer, die ein Anwesender aus diesem Gremium dann notierte. Je höher die Losnummer, so wurde uns erklärt, desto später kann man mit der Einberufung zum Wehrdienst rechnen. Dann wurde man noch gefragt, zu welcher Waffengattung man möchte. Es wurde daraufhingewiesen, dass man jeden Wohnungswechsel sofort dem zuständigen Wehrersatzamt zu melden hat. Ein Passbild musste man auch mitbringen. Man erhielt dann den Wehrpass in dem man unterschreiben musste. Nach einiger Zeit kam dann die Einberufung. So lief das damals bei der Musterung in meinem Falle ab.

Antwort
von ArbeitsFreude, 16

Klar war sie das:

Hab' das damals  durchgemacht - hab die sarkastischen Bemerkungen der Ärzte gehört und abprallen lassen,

war mir egal

hatte VOR der Musterung schon den Kriegsdienst verweigert!

War
damals wichtig: Wenn Du nicht vorher verweigert hattest, wurde Dir
unterstellt, Du wolltest gerne als "untauglich" ohne Zivildienst
davonkommen.

Dann fielst Du bei der Gewissensprüfung durch....

Jaja, so war das damals (Mensch, bin ich alt!)

Antwort
von muschmuschiii, 44

Sie war für alle Männer Pflicht, wenn sich nicht zum "Wehrersatzdienst" = Zivildienst entschieden hatten.

Kommentar von aannalee ,

warst du da auch?

Kommentar von muschmuschiii ,

nein, ich bin eine Frau!

Kommentar von aannalee ,

war mal beim hausarzt zur vorsorge das war auch wie eine musterung

Kommentar von muschmuschiii ,

@aannalee     nein, war es nicht:

"Die Musterung ist eine Untersuchung der körperlichen und geistigen Eignung eines Menschen für den Wehrdienst."

Damit hat dein Hausarzt nichts zu tun: der kümmert sich nur um deine Gesundheit.

Kommentar von aannalee ,

wurdest du schonmal von kopf bis fuß untersucht?

Antwort
von schwarzwaldkarl, 45

außer bei den Zivildienstleisteten oder aber wenn man ehrenamtlich bei der Feuerwehr, THW oder beim DRK war.....

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community