War die innere Nationsbildung der USA einzigartig?

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2 Antworten

wenn man nicht davon ausgeht, daß Amerika als "Land" schon existierte, bevor Europäer es für sich entdeckt haben, kann man die Folgeentwicklung schon als ungewöhnlich bezeichnen. Nur, Aufnahme von Migranten (nicht nur aus Europa, auch aus Asien) trifft es wohl kaum. Es waren zunächst Eroberer - Auswanderer, die ihr Land verlassen haben und auf Kosten der Indianer verschiedenster "Stämme" gesiedelt haben.Sicherlich im Vorteil, weil sie durch Waffenbesitz "weiterentwickel" waren.   Auch der Anschluß der sog.Sklavengebiete (nach dem Bürgerkrieg) ist dann nur ein weiterer Schritt gewesen, der den "Sklaven" nur sehr bedingte Freiheit und Gleichberechtigung gebracht hat.

Mir scheint manchmal, wir schreiben die Geschichte Amerikas allzusehr aus europäischer Sicht, denn schon die Unabhängigkeit von Europa bedeutete zwar eine positive Entwicklung zur Demokratie,- aber eigentlich unter Fortführung der Besitz- und Abhängigkeitsverhältnisse wie in Europa.; ausgenommen die Monarchien und Kleinstaatereien.

Es war wohl mehr ein Versuch, allzu verschiedene Menschen, Religionen, Kräfte zu vereinigen - und gegen Ausbeutung durch andere zu schützen. Aber Aufnahme von Migranten?Es gab noch kein Staatsgefüge, das das hätte beeinflussen können,- erst sehr viel später. Und erst  dann gab - und gibt es noch .sehr rigorose Einwanderungsgesetze. Ob das aber einmalig ist??

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Die USA waren meiner Meinung nach noch vor ihrer Unabhängigkeit ein Einwanderungsland, eben, weil sie ursprünglich keine Amerikaner waren. Dies gilt für Afrikaner und für Europäer, welche heute die Mehrheit der amerikanischen Nation bilden.

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