Frage von bestyyy, 81

War die Berliner Mauer ein Bauwerk gegen das eigene Volk?

Ich interessiere mich sehr über das Thema und hoffe ihr könnt mir die frage beantworten. :)

Antwort
von NoIdeaWhy, 16

Also meiner Meinung nach gilt sie dem Schutz der Bevölkerung (indem sie den der DDR-Wirtschaft beschützt), schränkt sie aber auch stark ein. Du musst bedenken, dass Auswanderer die Wirtschaft stark schwächen (da sie Steuerzahler sind), besonders in einem armen Land. Also soll die Mauer verhindern das DDRler vom Wirtschaftsboom im Westen angezogen werden, dass eine politische Intention. Ein anderer Grund ist das Eindämmen der Bevölkerung. Stell dir vor, du wartest darauf, als erstes Land der Welt einen funktionierenden Kommunismus zu genießen, aber steckst seit 30 Jahren in einem Sozialismus/einer Parteidiktatur fest, bloß weil sich die SED-Herren zu fein waren, die Macht an das Proletariat abzugeben. Ich verstehe beide Seiten, glaube aber, dass die Mauer gewissermaßen trotzdem für das Volk gebaut ist (was natürlich den anderen Fall nicht ausschließt).

Antwort
von DrStrosmajer, 27

Ansichtssache.

Die DDR-Führung pries die Mauer als "antifaschistischen Schutzwall". Der Bevölkerung wurde weisgemacht, daß Westberlin voller schlimmer "Faschisten" steckte, die den Arbeiter- und Bauernstaat infiltrieren und zerstören wollten.

Der wahre Grund war, diejenigen DDR-Bürger, die nicht mehr im Komunismus leben wollten, an der Flucht zu hindern. Es war auch allerhöchste Zeit: bis zum Mauerbau 1961 hatten über 3 Millionen Menschen der SBZ, nachmals DDR, den Rücken gekehrt. Es wurden bereits Engpässe bei qualifizierten Fachleuten spürbar.

Antwort
von Maxipiwi, 45

Es sollte ein Schutzwall gegen den Westen sein. Aber natürlich hat es das eigene Volk auch eingesperrt. 

Antwort
von dandy100, 29

Wie kommst denn darauf?

Menschen sperrt man immer nur deshalb ein, weil man es so gut mit ihnen meint und sie vor der bösen Welt beschützen will.

Frei zu entscheiden, wo man leben will, wäre doch ganz schrecklich, oder?

Vor allem dann, wenn man genau weiß, dass alle weglaufen, wenn man sie nicht einmauert.....

Antwort
von bikerin99, 25

Die Mauer wurde gebaut, damit die Bewohner nicht in den Westen kommen, also in 1.Linie gegen das eigene Volk, die Bewohner wurden damit eingesperrt. Aber für die Öffentlichkeit: eine Mauer gegen den Feind und als Schutz für das Volk.

Kommentar von dandy100 ,

Der Feind war das eigene Volk im Westen, aber das ist dort wohl nicht weiter aufgefallen...

Kommentar von bikerin99 ,

Da ging es in 1. Linie um Macht und nicht um Volk oder Menschen. Dazu fallen mir aktuell N- und S- Korea ein.

Antwort
von ANDKNO, 27

Sie sollte gegen den Westen sein (west Berlin) das eigene volk wurde natürlich auch bestraft den sie konnten ja keine verwandten zb besuchen

Antwort
von Jewi14, 16

Die Hardcore-SED'ler sehen das zwar anders, aber ja es war eine Mauer gegen das eigene Volk.

Die Selbstschussanlagen, Minen, Stacheldraht, Mauer und Grenzposten war so aufgestellt, das niemand von Ost nach West kam, nicht umgekehrt.

Antwort
von Lexa1, 33

Irgendwann schon. Aber eigentlich war es ein Antifaschistischer Schutzwall. So hieß das Bauwerk 1961.

Kommentar von dandy100 ,

Der Faschismus war 1963 ja auch einen furchtbare Bedrohung für den Osten Deutschlands....

Kommentar von Lexa1 ,

1. 1961 - da war der Mauerbau

2. Ich kann ja nichts dafür, das das so genannt wurde.

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