Frage von Riizzaa, 36

War das Leben in 19 ste und 20ste Jahrhundert so laut und streitig und so politisch und kompliziert wie in 21ste Jahrhundert?

Hallo

Ich fühle mich manchmal bedrängt und belästigt von so viel laut und politische Ereignisse und soviel schlechte Nachricht von Fernsehr und etc ? Gab es auch früher in 19ste und 20ste Jahrhundert so viel Probleme ? Was ist die Ursache davon ?

Danke

Antwort
von MrHilfestellung, 27

Speziell im 20. Jhd war die politische Lage viel schlimmer als heute. 

Und seit es Fernseher gibt, gibt es auch schlechte Nachrichten im Fernsehen.

Kommentar von Riizzaa ,

Ja , ich verstehe was Sie meinen und es ist sehr traurig.

Antwort
von Schnoofy, 14

Negative Ereignisse gibt es nicht nur in der Gegenwart sondern hat es auch in der Vergangenheit immer und in großer Zahl gegeben.

Allerdings gab es damals noch nicht die Vielfalt der Medien wie heute. Dadurch wurden Nachrichten - sowohl positive als auch negative - weniger schnell, weniger häufig und manchmal gar nicht einer großen Bevölkerungsschicht bekannt.

Durch die ständige Verbreitung in den Medien kommt es uns heute nur so vor, als ob in der heutigen Zeit die Zahl von Unglücken und Verbrechen stark angestiegen sei.

In Wirklichkeit hat sich nicht sehr viel im Vergleich zu früher geändert.

Antwort
von LiloB, 6

Es gab weltweit gesehen sicherlich mehr und möglicherweise oft noch schwerere Probleme. Nur, man wußte nichts davon,- weil es eben keine Kommunikation gab. Heute glaubt jeder aber, daß er Situationen beurteilen kann,- und gibt "seinen Senf dazu". Das ist unser  g u t e s   Recht,- führt aber manches Mal zu Selbstüberschätzung - und Verführbarkeit. Im gleichen Maße wie unsere Vorfahren, d.h. Eltern und Großeltern sich meistens nicht um die "große" Politik gekümmert haben, haben sie dann unter deren Folge leiden müssen. Unser Engagement, wenn es denn wirklich ehrlich ist und auch zur Folge hat, ein wenig weniger selbstgerecht und bescheidener zu werden, ist gut und richtig. Man muß ja nicht mit jedem seine Standpunkte austauschen,- aber informiert sein sollten wir schon. Und gelegentlich dankbar, daß es uns im Verhältnis zu anderen Nationen erfreulich gut geht. Trotz der auch bei uns existierenden Probleme. Zwischenmenschliche Probleme hat es aber immer gegeben - und wird es immer geben. Nur, die Art, diese zu verarbeiten, hat sich gewaltig verändert.

Antwort
von JBEZorg, 8

Fernsehen ist nicht das Problem. Die Passivität der Massen schon. Und daran hat sich nichts geändert. Ob man ein Feld beackert oder im Smartphone surft. Solange nicht Millionen auf die strassen gehen(und das wird nie passieren) wird sich nichts ändern.

Kommentar von Haldor ,

Das ist nur in Deutschland so. Man stelle sich vor, der französische Staatspräsident hätte es gewagt, Millionen von Muslime unkontrolliert und unregistriert in Frankreich einwandern zu lassen und sich obendrein noch stur gestellt, als er aufgefordert würde, die Zahl der einströmenden Flüchtlinge zu begrenzen. Was wäre passiert? Die Franzosen wären auf die Barrikaden gegangen, der Präsident und seine Regierung wären weggefegt worden. Man hätte sie vor ein revolutionäres Gericht gestellt, wahrscheinlich zum Tode verurteilt und hingerichtet.

Was aber geschieht in Deutschland? Die Parteigänger der Kanzlerin fordern diese auf, erneut für den Parteivorsitz bzw. für das Kanzleramt zu kandidieren. Alle maßgebenden Parteileute (mit
Ausnahme der CSU) diskutieren Merkels Maßnahme, als wäre das eine total seriöse Sache, die Presse, das Fernsehen schließen sich dem an und verteufeln die Kritiker der Kanzlerin als Rechtsradikale.

Und das Volk? Hält vollkommen still!

Ich kann mir das nur so erklären: die Deutschen sind wegen Hitler nach 1945 total eingeschüchtert, gewissermaßen durch eine Gehirnwäsche-Mangel gedreht worden, insbesondere in den Schulen. Sie lassen alles mit sich geschehen, selbst wenn es Merkel einfiele, noch eine weitere Million aus Zentralafrika hereinzuholen.

Die Lemminge lassen grüßen. Die Deutschen sind zu gütigen Menschen bzw. zu Gutmenschen und „Bahnhofsklatschern“ degeneriert, greifen, liebreiche Willkommensgrüße aussendend, massenhaft zur Säge und sägen wie wild an dem Ast, auf
dem sie sitzen!

Kommentar von JBEZorg ,

Mentalitäten sind auch nur gepflanzte und behutsam aufgezogene Konstrukte. Wenn man die Franzsein nach so vielen Jahren immer noch an der Revolution erzieht so hatte das einen Zweck.

Antwort
von zasch, 25

Die Menschen lernen exponentiell dazu und wachsen exponentiell, deswegen gibt es auch exponentiell mehr Probleme. 

Cheers

Antwort
von tryanswer, 26

Ja, nur wurde in der Zeit mehr geschossen.

Antwort
von JojoWillSpielen, 16

Die Menschheit hat sich schon immer ganz ausgezeichnet darauf verstanden, sich gegenseitig das Leben zur Hölle zu machen. Was früher hauptsächlich anders war, war schlichtweg der geringere Zugriff auf zeitechte Informationen, was in anderen Teilen der Welt vorgeht. Da bekommen wir in der Gegenwart einfach mehr mit.

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