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war beim sterben nicht dabei wie werd ich damit fertig

gefragt von vollimlebenvollimleben am 07.12.2007 um 15:11 Uhr

ich habe euch schon mal um rat gefragt wegen meiner mutter feuerbestattung allzheimer nun wurde ich gestern abend angerufen wegen kommen und konnte nicht bin gestern abend umgeknickt und habe mir einen kapselriß zugezogen kann noch nicht laufen nun ist sie heute nacht an ihrem geburtstag gestorben und ich habe das gefühl sie im stich gelassen zu haben wie werde ich damit fertig?


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demosthenes
beantwortet von demosthenes am 7. Dezember 2007 16:29
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Falls es Dich tröstet: Erfahrungsgemäss sterben alte oder kranke Menschen praktisch nie, solange ein anderer Mensch am Bett sitzt, sondern wenn sie allein sind.

Auch wenn Du es gestern geschafft hättest hinzufahren, dann wäre Deine Mutter vermutlich genau dann gestorben, wenn Du gerade mal die gekachelten Räume aufgesucht oder Dir eine Kaffee geholt hättest.

Kommentar von 95c4a024bd262f242db42665ed8842dcsmallbommel65 am 7. Dezember 2007 17:08

Ja, genauso kenne ich es auch - erst wenn alle da waren und danach wieder weg sind lassen die Sterbenden los... DH!

Kommentar von C44e62b40c01c004f0b5e471450598fesmallkiramarie am 7. Dezember 2007 17:44

Dem kann ich nur zustimmen.Manchmal können Angehörige nicht sterben, wenn jemand anwesend ist.Meistens passiert es dann, wenn man nur kurz den Raum verlässt.Mach dir bitte kein schlechtes Gewissen. Mein herzliches Beileid.


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Blacky2006
beantwortet von Blacky2006 am 7. Dezember 2007 15:15
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Erstmal mein Beileid. Du warst mit deinen Gedanken bei ihr. Du hast sie nicht im Stich gelassen.

Kommentar von 90d403d723aa221c992a7c09d16139aasmallsheela2011 am 7. Dezember 2007 15:20

Du sprichst mir aus der Seele, mein Beileid auch von mir.


Frohnatur
beantwortet von Frohnatur am 7. Dezember 2007 16:19
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Dass Du Deine Mutter nicht beim Sterben begleiten konntest, lag doch nicht an Deinem guten Willen, Du konntest wegen Deiner Verletzung nicht! Mach Dir bitte deswegen keine Vorwürfe, Deine Mutter hätte sicher großes Verständnis für Dich. Wenn Du mit dieser Situation nicht fertig werden solltest, nimm bitte psychologische Hilfe in Anspruch. Auch ich drücke Dir hier meine innige Anteilnahme aus und nehme Dich gedanklich in den Arm.


MacJohn
beantwortet von MacJohn am 7. Dezember 2007 16:32
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Hilfe kannst Du Dir auch in einer Trauergruppe holen, in der sich Menschen treffen, die ähnliche Erfahrungen machen mussten wie Du. Solche Gruppen werden von manchen Kirchengemeinden (überkonfessionell) angeboten, von Hospizvereinen oder auch von Kliniken.


anonym
beantwortet von hanspeter am 7. Dezember 2007 15:21
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Ebenfalls mein Beileid. Solltest du nicht damit fertig werden, würde ich mir psychologische Hilfe suchen. Jemand der dich in der ersten Zeit stärkt und dem du vertrauen kannst. Gerade bei einem solchen Verlust passiert viel, das verarbeitet werden muss. Trau dich ruhig, geh zu deinem Hausarzt und bitte um eine Überweisung. Alles gute weiterhin.

Kommentar von E7833c8129179618ea8f8203252a8524smallvollimleben am 7. Dezember 2007 15:24

ich danke euch allen ich weiß schon warum ich auch solche fragen hier stelle nochmal danke für eure anteilnahme tut gut


Luise
beantwortet von Luise am 7. Dezember 2007 16:08
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Zünde für sie zuhause eine Kerze an und rede Dir alles von der Seele. Das tut gut und bringt Dir Erleichterung.

Kommentar von C44e62b40c01c004f0b5e471450598fesmallkiramarie am 7. Dezember 2007 17:46

oder schreibe ihr einen Brief, in dem du dir alles von der Seele schreibst u. lege ihn mit in den Sarg. Das hat meine Freundin auch gemacht,sie hat eine ähnliche Erfahrung gemacht wie du. Danach ging es ihr besser.


Agnes10
beantwortet von Agnes10 am 7. Dezember 2007 17:03
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Aufrichtiges Beileid auch von mir! Deine Mutter hat es aber auch über die Ferne gemerkt, daß du an sie gedacht hast, da bin ich mir sicher. Und ich muß hier demosthenes Recht geben: oft gehen Menschen, wenn sie alleine sind. Es war halt ein Schicksal, daß du gestern abend nicht zu ihr konntest. Wenn es dir hilft, dann sprich doch mit einem Pastor deines Vertrauens. Und vielleicht gibt es vor der Beerdigung noch eine Möglichkeit dich von ihr zu verabschieden. Einige Bestatter ermöglichen dies recht liebevoll und sind einem dabei zur Seite. Hier kannst du auch deinen Kummer von der Seele schreiben oder dir Rat holen: www.trauernetz.de


bommel65
beantwortet von bommel65 am 7. Dezember 2007 17:11
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Oje, das ist eine traurige Sache - versuche dir nicht zu viele Vorwürfe zu machen, wie "demosthenes" schon schrieb, das ist sehr oft so und liegt nicht an dir.

Ich denke die Zeit heilt auch deine Wunden - gehe spazieren, sprich' vielleicht in Gedanken mit ihr und bitte sie um Verzeihung, wenn es dich entlastet, aber ich denke, sie wäre die letzte, die dir Vorwürfe machen würde...

Alles Gute!


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