Gonzo am 20.06.2007 um 7:29 Uhr
Bei welchen Luftdruckveränderungen, haben wir bei schönenm Wetter hohen oder niedrigen Druck und woran erkennt es, dass es wechelhaft wird?

Ein Barometer zeigt, wie der Name sagt, den Luftdruck an. Bei seiner Auslieferung ist es auf Meereshöhe geeicht. Da der Luftdruck mit zunehmender Höhe abnimmt, muss der Kunde an seinem Wohnort in z.B. 400 m über dem Meer, die Nadel um 40 Einheiten (früher waren es mm Quecksilbersäule, heute hPa Hektopascal) verschieben. Sie zeigt nicht mehr 760, sondern nur noch auf 720, wegen der Abnahme. Dies muss korrigiert werden. Erst dann steht der Zeiger richtig.
Nun gibt es einen Zusammenhang zwischen Luftdruck und Wettergeschehen. Die Tiefs haben ihren Namen wegen des verminderten Luftdrucks. Da sie in der Regel Regen bringen, schreiben die Barometerhersteller bei 740 'Regen' auf die Skala. Umgekehrt bei hohem Luftdruck 'Schön'.
Ob es nun wirklich regnet oder die Sonne scheint, kannst und musst Du an Ort und Stelle nachprüfen. Das Barometer erkennt nichts, außer der Luftdruckänderung.
Richtig aussagekräftig sind starkes Fallen, z.B. vor einem Gewitter, verbunden mit Sturm.

Je höher der Luftdruck, desto schöner das Wetter. Umgekehrt also: Je niedriger der Luftdruck, desto schlechter das Wetter. Fällt der Luftdruck in kurzer Zeit rapide ab, ist das ein sicherer Hinweis für Sturm.
Gonzo am 20. Juni 2007 08:16 Danke, das werde ich hoffntlich nicht mehr vergessen. Hat das auch was mit Hoch und Tiefdruckgebieten zu tun?
WildeFee am 20. Juni 2007 09:27 Wir haben so ein altes Barometer, wo neben der Skala noch angezeigt wird: Sturm - Regen - Wechselhaft - Schön
Das stimmt natürlich nicht immer 100%ig überein, zumal es ja auch mal Schnee gibt, ist aber im Ganzen praktisch. ;)
gri1su am 20. Juni 2007 10:33 Na, und Hagel ist darauf auch nicht ersichtlich, oder? ggg Aber so ein altes Gerät? Toll. Halt das bloß in Ehren. Müsste vielleicht nur mal nei justiert werden, damit es genau anzeigt.