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Wann würdet Ihr euern Job schmeißen?

gefragt von kraudischenkraudischen am 27.06.2008 um 0:38 Uhr

realistisch betrachtet, habe ich durch die hohen Benzinpreise nicht einmal Harz4 zu leben. die Benzinpreise steigen immer mehr. Würde ich mein Auto verkaufen und meinen Job schmeißen , hätte ich mehr Geld zum Leben. Die Arbeit macht mir Spass, deshalb " gönn" ich mir auch noch den "Luxus". Aber ich bin sehr bald an dem Punkt, da kann ich es mir nicht mehr leisten. L.G.


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Reply


Wieselchen
beantwortet von Wieselchen am 27. Juni 2008 01:28
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Du hast ein Anrecht auf Grundsicherung. Frage doch mal bei der ARGE nach, ob du nicht noch einen Zuschuss bekommen kannst. Ansonsten Wohngeld beantragen, den Freibetrag für die Kilometerpauschale schon auf der Steuerkarte eintragen lassen und sehen, wo du sonst noch was herbekommen kannst.

Jobs sind nicht gerade reich gesäät in unserem Land. Wenn schon schmeißen, dann nur, wenn du was anderes in Aussicht hast.

LG

Wieselchen

Kommentar von 4d1494149c12c0e8443acbc9d361f7d4smallgnat01 am 27. Juni 2008 01:53

gute Antwort... DH


Rolf u. Högemann
beantwortet von Rolf u. Högemann am 27. Juni 2008 09:37
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Gäbe es vielleicht die Möglichkeit, mit den Öffentlichen zur Arbeit zu kommen? (Wobei das oft auch nicht viel billiger ist als mit dem Auto....) Oder kannst Du eine Fahrgemeinschaft mit jemanden bilden?

Dann gäbe es noch die Möglichkeit, mit dem Arbeitgeber zu sprechen, ihm über die Benzinpreisproblematik eventuell eine Gehaltserhöhung oder einen Fahrtkostenzuschuss zu "entlocken".

Wobei das wirklich alles nur "Behelfslösungen" sein können, solange sich die Brennstoffmafia ungehindert bedienen kann..... :-(

Kommentar von Simple_avatar5smallkraudischen am 27. Juni 2008 22:18

Ein Fahrtkostenzuschuß ist eine Einname und wird postwendend vom Mietzuschuß abgezogen. Eine Fahrgemeinschaft ist nicht möglich, da ich heute hier und morgen da arbeite, selbes gilt für öffendliche Verkersmittel oder umziehen. L.G.


anonym
beantwortet von FrankoNero am 27. Juni 2008 00:42
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Ist bitter. Gibts eine Möglichkeit für eine Lohnerhöhung? Ich würde nie in Harz 4 gehen. Lieber für wenig Geld arbeiten. Sonst wird mein Hirn zu Matsch.

Kommentar von Simple_avatar5smallkraudischen am 27. Juni 2008 00:45

Ok, aber ich muß ja nun zur Arbeit, und wenn ich kein Geld mehr für das Benzin hab? Nach Abzug der Miete???? Ein Brot hätte ich auch noch gerne, Kleidung beanspruche ich gar nicht mehr. L.G.

Kommentar von FrankoNero am 27. Juni 2008 01:18

Was soll ich dazu sagen. Wir könnten jetzt Stundenlang darüber Diskutieren, das und warum in Deutschland die Löhne aus dem Lot sind, aber das nützt dir nichts. Vielleicht einen anderen Job suchen? Zusatzqualifikation durch die Agentur für Arbeit?

Leichter wirds in den nächsten Monaten sicher nicht. Aber das ist dir sicher kein Trost.

Trotzdem viel Glück.

Kommentar von Werniman am 27. Juni 2008 09:06

Das ist das Problem...um eine Zusatzqualifikation zu kriegen,muss man erstmal arbeitslos sein. Und selbst dann gibts diese erst,wenn partout keine Stelle mit den bereits vorhandenen Kenntnissen gibt. Sprich:Das Amt bildet nur fort,wenn sie einen sonst gar nicht loswerden. Und die Qualität dieser Schulungen sind in der Regel unter aller Sau...den Zuschlag kriegt nicht die beste Bildungseinrichtung,sondern die billigste. Du glaubst gar nicht,welche Anstrengungen einige davon unternehmen,um dem Amt gegenüber den Schein von Seriösität zu wahren.


Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 27. Juni 2008 02:03
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Kraudischen, diese Frage steht ja schon in gewisser Weise schwebend im Raum bei dir.. Ich weiss, dass du deine Arbeit sehr magst und deswegen immer noch dabei ist, obwohl es unter betriebswirtschaftlichen Aspekten ein Unfug ist, den du betreibst.

Vom rein logischen und menschlichen Aspekt müsste ich dir raten: Schmeiss den Job, beantrage H4 und arbeite schwarz.

Jetzt kommt der moralische Finger dazu: Pfui, Schwarzarbeit. Das muss ich an dieser Stelle schreiben, sonst freut sich der Schäuble, wenn er meinen PC durchsucht.

Ich stand vor derselben Frage Hartz4 ja oder nein, aber bei mir war das nur eine zeitliche Frage, deswegen kann ich dir nur sagen, dass ich allein den Antrag als entwürdigend fand und mich deshalb mit allerlei Arbeiten durchgeschlagen habe.

Kannst du aus deinem Angestellten Da-Sein eine selbständige Tätigkeit machen?

Wenn nein-was fehlt dazu?

Kann das fehlende von der Agentur für Arbeit als Fördermassnahme bezahlt werden?

Gibt es noch irgend etwas anderes als Job, das dir Spass amcht UND genug Geld bringt?

Liebe Grüsse

Raimund1

Kommentar von Simple_avatar5smallkraudischen am 27. Juni 2008 22:15

Ja, natürlich, wie Du weißt habe ich ein Haus( Platz). Ich müsste einen Lehrgang beim Jugendamt machen, und könnte mich selbstständig machen als Tagesmutter, wobei ich dann gerne die "Notfälle " machen würde. Dann hab ich auch immer noch einen Beruf gelernt, in dem ich gerne arbeiten würde, müßte aber auch da einen Lehrgang machen, um zurückzukehren. Beides ist schwierig, da die Arge kaum dazu zu bewegen ist, und wenn keine Lehrgänge vermittelt. 2. ist es mit meiner jetzigen Tätigkeit nicht möglich, regelmäßig einen Lehrgang zu besuchen. Aber ich denke mir auch, wenn ich trotz aller widrigen Umstände dieses Jahr durchziehe, bringe ich schon Berufserfahrung als Not- Tagesmutter mit, obwohl ich es gar nicht bin. Kann nur von Vorteil sein. L.G.


anonym
beantwortet von Tim Robot am 27. Juni 2008 00:43
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Solche Fälle sollte man der hohen Elite der Politik und Wirtschaft in einem dicken fetten Dossier um die Löffel hauen und ihnen danach mit einem freundlichen Lächeln danken das sie zugehört haben! Die Jacke öffnen und die Bombe zünden! ( nur so bildlich gesprochen ich bin kein Terrorist oder so! )





eltenjohn
beantwortet von eltenjohn am 27. Juni 2008 00:45
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Das Preis-Leistungsverhältnis hat sich etwas verschoben !


SilviaChristina
beantwortet von SilviaChristina am 27. Juni 2008 00:50
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Das ist eine gute Frage, mmmh! Ich weiß es nicht. Ich kenne eine ehemalige Kollegin von meiner Tochter, die täglich 80 km zur Arbeit fährt für einen Hungerlohn. (48 Wochenstunden - Stundenlohn 4,25 € - müsste angezeigt werden) und will jetzt an den Arbeitsort mit ihrem Kind ziehen, wegen der Kosten. Meine Tochter hat dort gekündigt - hatte allerdings einen neuen Job und musste dafür 1000 € für den Vermittlungsgutschein an die private Arbeitsvermittlung zurück zahlen. (das halbe Jahr war noch nicht abgelaufen). Wäge es gut ab - ich drück die Daumen. LG Silvia


gnat01
beantwortet von gnat01 am 27. Juni 2008 01:22
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Wäre die Option dort hinzuziehen was für dich? Erzähl mal!


anonym
beantwortet von Halbwissen Schastinn-käwiin am 27. Juni 2008 02:00
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Das ist schnell gesagt: Ich hätte mir Hartz4 mehr als mit Arbeit. Kann natürlich sein, kommt aber selten vor. Meine Vorredner haben schon gute Tipps gegeben. Wenn nach Abzug der Miete kaum was bleibt, hast Du evtl eine zu große zu teure Wohnung. Mit Hartz4 stehen Dir 46 qm zu. Könnte sein das Du mit Hartz ausziehen müsstest. Kommt evtl eine Fahrgemeinschaft für Dich in Betracht? Es gibt Parteien die einen Mindestlohn fordern. Sollte man wählen, auch wenn unser Angela ja ach so beliebt ist.....nicht bei mir!


anonym
beantwortet von Eddy21 am 27. Juni 2008 08:22
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Mit diesem Problem bist Du leider nicht alleine !

Wer rechnet verliert in der Tat die Lust zur Arbeit zu fahren ! Die Mehreinnahmen zu H4 gehen für Fahrtkosten und Unterhaltung des Fahrzeuges drauf !

Bei einem Antrag stehst Du dich auch nicht all zu gut, weil alle Einnahmen gerechnet werden ! Entscheidet ist nicht der Auszahlungsbetrag sonder dein Verdienst ! Und dazu zählen unter anderem : Krankenkasse und Rentenversicherungsbeitrag ( Summe der Negativ-Einkommen)so das Du dich trotz der Grundsicherung schlechter stehen kannst als jemand bei dem kein eigenes Einkommen zu berücksichtigen ist ! Zumindest bekommst Du im entsprechenden Fall nicht mehr, darfst noch Rücklagen bilden damit Du zur Arbeit kommst( PKW-Wechsel etc.)

Das ist leider Realität in Deutschland ! Wer arbeitet ist nicht dumm, aber immer mehr der dumme !




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